Beiträge von Die Swiffer

    Gassi kannst du keinen anderen mit einem solchen Hund schicken. Das ist viel zu gefährlich.

    Frank ist noch nie mitm Wackeldackel Gassi gegangen.... :sweet:

    Wenn ich nicht da bin, kann Herr Hund in den Garten.

    Mein Hund, meine Verantwortung.

    Sind wir mit der Bande unterwegs, zB bei meinen Schwiegereltern, trägt er 24/24 MK.

    Die zwei kommen soweit im Alltag sehr gut miteinander klar, so lange Frank nur Bitten formulieren und Herrn Hund nix verbieten muss. Da haben die Zwei ihren Weg gefunden, wie sie das so regeln können, dass es nur Bitten sind. :D

    Allerdings heißt das dann zB: kein Besuch, wenn ich nicht da bin. Nicht mal dem Postboten wird die Tür geöffnet.

    Herr Hund muss seinen Napf auch wirklich frei gegeben haben, bevor Frank ihn wegstellt, Tablettengabe über Futter, nicht per Hand, kein Zeckenziehen etc, geht er nicht weg, wenn Frank an der Stelle saugen will, saugt Frank da halt nicht usw.

    Und: weil Herr Hund inzwischen ziemlich taub ist: Frank darf ihn nicht wecken.

    =)

    Wir haben aber auch das Glück, dass der Wackeldackel meinen Mann inzwischen ziemlich gut leiden kann.

    :sweet:

    Mein zukünftiger Partner müsste auf jeden Fall auch ein Hundemensch sein, das stimmt. Ich glaube nicht dass sich jeder freiwillig so einen Hund antun würde (absolut verständlicherweise

    Das greife ich mal auf.

    Ich habe so einen Gefahrguttransporter. Den hatte ich schon, als ich meinen Mann kennengelernt habe, ebenfalls Hundehalter eines schwierigen Hundes.

    Zitat von meinem Mann vom ersten Kennenlernen: "ich hatte weiche Knie und war froh, dass der Kerl nen MK druff hatte und am Baum festgebunden war." Die ersten Monate waren für IHN echt schwierig, weil er aufpassen musste, den Hund nicht auszulösen, so lange bis Herr Hund ihn als dazugehörig akzeptierte.

    Beide Hunde verlangen uns als Menschen und als Paar Einiges ab.

    Sein Hund kann nicht alleine bleiben und meiner ist für meinen Mann auch nach 8 Jahren potentiell gefährlich.

    Es funktioniert wunderbar, safety First- weil sich alle an ganz klare Regeln halten und wir eh eher Einsiedlerkrebse sind, die wenig Kontakt nach außen brauchen und mit den Einschränkungen leben können.

    Dennoch wird die Zeit "danach" eine immense Erleichterung sein. Über die Jahre baut sich durchaus das Bedürfnis auf, entspannt draußen unterwegs sein zu können, die Verantwortung wiegt schwer, keine Angst zu haben, dass mir mal was passiert - auch wenn für den Fall alles geregelt ist.

    Ich würde die Zeit mit dem Hund nicht missen wollen, aber ich weiß nicht, ob ich mich nochmal für so einen Hund entscheiden würde. Man gewinnt zwar unheimlich viel, unbezahlbar viel, aber man zahlt auch einen hohen Preis.

    Wundhind bietest du Trainings an? Klingt so, als ob du DIE Lösung für ernsthaft jagenden Hunde hast, was so manchem HH jahrelange Arbeit ersparen würde.

    Magst deine Methode/den Schlüssel beschreiben?

    Klar, einfach frei entfalten lassen und hoffen, dass die Hunde zu langsam sind oder nicht bis zum Ende durchziehen, sonst reicht . nämlich das Gästehandtuch schnell nicht mehr aus...

    Ich kann gar nicht mehr aufhören mit dem Kopf zu schütteln - einfach abartig :( :

    Ababababa vielleicht kann man das noch ein bisschen verfeinern, damit auch aus Versehen kein Wildtier sterben muss. :klugscheisser:

    Das wäre doch die Goldgrube schlechthin. "AJT mit 100% Erfolgsgarantie in unter einem Monat" oder so.

    Und solange der Hund sich an Wild nicht kontrollierbar zeigt, kann er im Wald nur bedingt frei laufen.

    Im Sinne des Wildes würde ich mir so sehr wünschen, dass das eine weiter verbreitete Ansicht wird...

    Eggnog kööööönnte theoretisch viel frei laufen im Wald.

    Der interessiert sich nicht für Wild.

    Wenn da nicht des Jägers Auto und die Autos der Förster wären....

    Und Passanten, die er stellt, wenn die plötzlich um die Kreuzung kommen.

    Und da der Wald aus recht vielen Kreuzungen besteht, is Freilauf Tagesform abhängig.. .

    |)

    Kommt halt auch immer drauf an, was man für Junghunde hat und wie man wohnt.

    :ka:

    Erbse ist mit 12 Wochen das erste Mal auf ner Spur abgedampft und war 15 Minuten weg.

    Mit 5 Monaten nem Hasen hinterher.

    Eggi hat mit 10 Wochen Autos gejagt, kommt immer super wenn da ne Bundesstraße in Sichtweite auftaucht.

    Hazeli ist angedampft, sobald sie Wasser gerochen hat.... die konnt ich dann irgendwo in weiter Ferne in Bächen und Pfützen wieder einsammeln.

    Morgens und abends im Dunkeln an der Ortsdurchgangsstraße läuft hier keiner frei.

    Der Wald ist bewohnt, das eine oder andere Schweinchen, Reh, Fuchs und Hasen trifft man durchaus öfter.

    Und solange der Hund sich an Wild nicht kontrollierbar zeigt, kann er im Wald nur bedingt frei laufen.

    :pfeif:

    Ich finde aber, 10-15 Minuten Leine um DANN frei zu flitzen wieder was anderes, als 3x am Tag 15 Minuten Leine als Gassi!

    Nö. Für mich nicht. :ka:

    Leine is Leine und die bleibt locker.

    Völlig egal, ob ne Stunde auf der Arbeit mit fremden Hunden mitlatschen, in der Innenstadt, aufm Seminar, Baumarkt oder morgens auf der Pinkelrunde = Keine Erwartungshaltung ans Ableinen, keine Erwartungshaltung an irgendein Gelände.

    :sweet:

    Wenn ich an die Servicerunden mit meiner Bande Plus nem Mehrhundehaushalt vom Kunden ---- nope....davon abgesehen, hätte ich keinen Bock gehabt, dass sich 8 Hunde auf dem Weg dann so hochpushen, dass es kein flitzen sondern hirnloses Ballern gewesen wäre, wo ich dann wieder managen muss.

    :ugly: