@eiram wenn du einen Hund hast, der sich verhältnismäßig lange von Aufregungen erholen muss, um sie verarbeiten zu können, einen Hund hast, der sich durch Bewegung und Dynamik (CC ist Bewegung und Dynamik, auch Joggen IsG Bewegung und Dynamik) pushen lässt, der sich selbst ganz gut und von ganz allein auf 180 bringen lässt, der super gern Erwartungshaltung aufbaut und die dann mit Erregung rauslässt —— Jo. Dann merkt man das Zuviel definitiv und ganz schnell.

Hier is der Nervsack auch so ein kleiner Chaot, dem ne ganze Weile gar nix tun, um dann mal wirklich runterfahren zu können, deutlich besser tut, als ihn über das körperliche müde zu kriegen.
Für den ist Rennen selbstbelohnend.
Ein Kick. Den er sich nur zu gern immer und immer wieder selbst holt.
Hinzu kommt, dass er genetisch viel, viel Strecke machen kann, ohne körperlich zu ermüden.
Faktisch: mit dem 25km is der körperlich nicht müde. Aber sein Hirn ist dann über dem, was es an Reizen, Dynamik und co packt. Und dann is er schneller explodiert, als ich gucken kann. 
Wenn dein Hund dein Alltagsprogramm so vom Kopf her einfach nicht schafft - ist es überhaupt nicht verkehrt, da nen bissl dran rumzuschrauben.
Je nach Hundetyp ist es mit einfach die Aufregung regulieren, nämlich einfach nicht getan. Für manche ist die Bewegung dann nämlich nicht das Ventil, sondern ein zusätzlicher Pusher und dann kann einem das schon ganz gern mal um die Ohren fliegen.

Gut, dass du jetzt gemerkt hast, dass es nen bissl to much war. Nimm was raus und teste dich dann einfach an eure Grenze ran.