Ich persönlich würde bevorzugen, wenn man tatsächlich nen bissl schärfer mit sich als Züchter ins Gericht gehen würde...
Bei mir würde hier keiner der 3 Gossis in die Zucht gehen. Auch wenn sie alle drei ganz tolle Alltagsbegleiter sind - aber da steckt eben auch Arbeit drin.
Erbse is zwar lieb, sehr Menschenfreundlich und offen und arbeitet toll - kannst aber keinen normalen Menschen zumuten. Zu Reizoffen, zu nervenschwach, zu sensibel.
Hazeli hat ihr Rassebuch gelesen und kommt damit dann leider nicht mehr so wirklich als einfacher Begleiter in Frage. Leute, die griffige, durchsetzungsstarke Hunde mögen und damit klar kommen, trifft man bei den Familienhundinteressenten eher weniger... 
Eggi: reizoffen, sensibel, griffig, durchsetzungsstark - aber nicht unbedingt die besten Nerven. Doofe Kombi.
Und weil Genetik nu mal nicht so einfach funktioniert und damit die Wahrscheinlichkeit recht hoch ist, dass da recht schwierige Hundetypen rauskommen, die ich nicht einfach so an den Mann bringen kann - wirds nix.
Wenn ich eine Rasse unter Begleithund züchte, dann wäre zumindest mein Anspruch, dass da Nervenstärke, Souveränität und normales Temperament rauskommen, so dass ich meinen Welpenkäufern nicht gleich noch ne Jahreskarte für nen Hundetrainer und 5 Seminare mit dazu geben muss, weil die Hunde mit nen bissl Bauchgefühl und nen bissl normalen Menschenverstand auch von nem Anfänger gut und einfach zu angenehmen Begleitern erzogen werden können.

Und ja, da finde ich, dass sich da die Zucht einfach in die falsche Richtung entwickelt und zwar bei vielen Rassen.