Beiträge von Die Swiffer

    Deine 3 sind aber nicht gleich gezogen oder? Also ist es doch das, was McChris geschrieben hat. Es sind Individuen, auf die sich die selben Umstaende anders auswirken :nixweiss:

    Hazeli und Eggi haben unterschiedliche Eltern ja. Ansonsten exakt alles gleich.

    Und da kommen wir aber ja dann zum Thema Genetik vs. Sozialisierung vs. Individuum.

    Deshalb ist das Thema ja auch so spannend, wie viel da Genetik und Individualität einspielt.

    Ich hab ja hier nen "Experiment".

    Gleiche Rasse, gleicher Züchter, gleicher Umgang.

    Gleicher Tagesablauf ging zb nicht, weil der Nog völlig überfordert gewesen wäre, jeden Tag mit in den Service zu kommen.

    ;)

    Edit:

    Weil das Bauchgefühl für ein Hunde-Baby, dessen Welt sich grad derart drastisch verändert hat, komplett fehlt?

    Welpen SIND nett, klein und einfach - wenn man richtig mit ihnen umgeht.

    ich hab da immer so ein Comic vor Augen.

    Hundebaby zieht ein, Halter befolgt alle Ratschläge, Ruhe, vorsichtig blaundblubb.

    Ratschlag auch: ein Welpe braucht viel Körperkontakt und schläft dann gut.

    Mein Comic: Halter hält da so nen kleines schnappendes Hundebaby möglichst weit weg von seinem Gesicht und fragt sich, wie damit Kuscheln gehen soll.

    :D

    Warum treten die ersten Probleme schon oft innerhalb von 12/24/48 Stunden auf, wenn Welpen doch angeblich alle so nett, klein und einfach sind? Da dreht es sich doch schon ganz oft um die Kernfrage, warum so ein Zwerg selbst wenn alles ruhig ist, nicht einfach mal schläft.

    Weil das Bauchgefühl für ein Hunde-Baby, dessen Welt sich grad derart drastisch verändert hat, komplett fehlt?

    Welpen SIND nett, klein und einfach - wenn man richtig mit ihnen umgeht.

    Halt ich für ein Gerücht. :D

    Genauso wie "jeder Welpe mag Körperkontakt und kommt damit automatisch zur Ruhe und schläft dann ein."

    =)

    An die typischen Threads denk ich gerade ehrlich gesagt nicht. :sweet:

    Ich denke eher an die, wo es nicht viel braucht und der Hund fliegt um die Ohren.

    An die zT gespaltenen Lager von "mehr Ruhe" zu "wann darf der Hund sich auspowern".

    Wenn sich da langjährige Hundebesitzer schon nicht einig sind, wie soll dann ein Anfänger den goldenen Weg der Mitte finden?

    Warum treten die ersten Probleme schon oft innerhalb von 12/24/48 Stunden auf, wenn Welpen doch angeblich alle so nett, klein und einfach sind? Da dreht es sich doch schon ganz oft um die Kernfrage, warum so ein Zwerg selbst wenn alles ruhig ist, nicht einfach mal schläft.

    Und ja, da finde ich einfach schwierig, dass man bei Welpen aufpassen soll/muss und sich in den ersten Wochen auf Zehenspitzen bewegen/Alltag runterfahren bla und blubb, damit es bloß ned zu viel wird und der Hund nicht überdreht.

    McChris

    Jein.....

    Ein Hund- gerade Familienhunde - sollten doch eigentlich vom Wesen und der Genetik so veranlagt sein, dass Anfängerfehler nicht wie so ein Boomerang zukommen.

    Bei einem wirklich nervenstarken, Charakterfesten Hund sollte man es schon sehr bunt treiben können, um da ein Nervenbündel raus zu bekommen.

    Da finde ich, liegt dann tatsächlich der Schlüssel im Wort "hoffnungslos".

    Wenn der Grundstock und das Fundament stimmen, sollte man es nicht grundsätzlich verändern können.

    =)


    @san94 darfst gern zum Probegrabbeln kommen. :D

    Weil ich es durch die Bank weg bei allen möglichen Rassen so (rein subjektiv) erlebe, dass die fröhlichen/ offenen/ netten Hunde tatsächlich eher die Hunde sind, die reizoffen sind, nervöser und einfach weniger in sich ruhend.

    Eine steile These vielleicht, aber daran musste ich beim Lesen sofort denken:

    Wie häufig sind die „Familienhunde“, die von den Besitzern als freundlich, offen, clownig beschrieben werden, in Wirklichkeit total überdrehte und vor allen Dingen unsichere und fiddelnde Hunde.

    Werden diese Merkmale völlig falsch gelesen und es kommen so Hunde mit absolut schlechten Nerven in die Zucht, weil sie ja angeblich ach so aufgeweckt sind?

    Deshalb stell ich ja die steile These auf. :D

    Weil ich tatsächlich nicht glaube, dass es nur unfähige Hundehalter gibt, auch wenn man das im DF ganz schnell mal glauben kann. |)

    Tatsächlich glaube ich, dass die HH weniger Probleme mit ihren Welpen/Junghunden hätten, wenn die lieben Kleinen einfach nen bissl mehr Coolness und Nervenstärke mitbringen würden.

    Natürlich gibt es Rassen, die eben das Quierlige und Reizoffene mehr mitbringen als andere. Aber ich bin einfach überrascht, wie sehr sich auch die Probleme bei vermeintlich leichteren Rassen (für Anfänger geeignete Rassen) häufen, wo nicht unbedingt Reizoffenheit, Nervosität, überschäumendes Temperament in der Charakterbeschreibung vorkommen.

    Und da glaube ich einfach nicht, dass das alles nur an den Haltern und der Wahl der falschen Rasse liegt.

    :sweet: