Beiträge von Die Swiffer

    Wenn es einer ist, kann man das dann nicht so schreiben? :muede:

    Ich meine, bei jedem Mix kommen Verhaltensweisen die bei einem Reinrassigen nicht sind und die die den kaufen, könnten das dann nicht wissen. Zack das nächste Problem ist gesetzt.

    Aber ja, immerhin kann er bei Fuß! Da ist der Preis definitiv gerechtfertigt. :headbash:

    Kannst nicht so schreiben....

    Ich bin gerade über den Copperdog gestolpert....

    Es ist KEIN Doodle, weil durchgezüchtet.

    Kann man sich in x beliebigen Ausbildungsstufen zum Therapie-/Assistenzhund von einer Farm in Spanien einfliegen lassen oder aber für 2800 vom Züchter hier kaufen.

    Ist aber kein Doodle....

    :klugscheisser:

    Nee, wenn du schreibst, dass etwas Vorhandenes erst durch den Halter angeknipst wird, impliziert das, dass es vorher tatsächlich auch ausgeschaltet war.

    Gehe ich jetzt vom Strom in der Leitung aus, dann ist nur die Zufuhr durch den Schalter unterbrochen- der Strom ist aber trotzdem noch da.

    =)

    Gehe ich jetzt wirklich mal zum Thema Jagdhund: beim Jagdhund ist die Veranlagung da und sollte automatisch irgendwann auftreten. Die muss nicht extra angeschaltet werden.

    Jetzt ist nur die Frage, inwieweit man das in entsprechende Bahnen lenkt.

    Und auch da gibts dann Unterschiede in der Ausprägung und Brauchbarkeit, innerhalb eines Wurfes und innerhalb einer Rasse.

    Da wäre dann durchaus spannend, inwieweit die Differenzen in der Brauchbarkeit eines Instinktes zu bewerten sind.


    Btw, nehme ich jetzt die absolute Schlussfolgerung von @Windkobold, müsste ich aufgrund der Hunde, die hier sitzen, mindesten bipolar sein.

    =)

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    wenn mich jemand sucht, man findet mich AUF der Leitung.... ich versteh bloß Bahnhof, man erhelle mich bitte

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    Es geht um die olle Frage, ob die Erbanlagen das Verhalten eines Hundes (vorher)bestimmen - oder ob Erziehung durch den Halter und die Umwelteinflüsse (die Haltungsbedingungen) den gewichtigeren Faktor darstellen. Manche sagen, es gibt eindeutig verhaltensdeterminierende Abschnitte im Genom eines Hundes. Andere sagen: Ja, schon wahr, aber die Erziehung und die Haltungsbedingungen bestimmen zuletzt darüber, ob dieser Genabschnitt "angeschaltet" wird.

    Da wären wir aber schon wieder bei Interpretation.

    Etwas, was da ist, is da.

    Jetzt ist nur die Frage, wie es sich entfaltet und entwickelt.

    Vereinfacht:

    Der Strom in der Steckdose is da. Auch wenn kein Licht brennt und nicht mal ne Glühbirne angeschlossen ist.

    Jetzt is aber die Frage, was für eine Glühbirne ich anschließe. :D

    Gansloßer schreibt davon in seinem Buch "Beziehund - Erziehung - Bindung". Der führt das 5-Faktoren-Modell an. Und in irgendeinem Buch habe ich davon noch gelesen, komme aber nicht drauf.

    Ich würde dieses 5-Faktoren-Modell jetzt niemals so auslegen, dass sich daraus die gesamte Persönlichkeit zusammensetzt und alles andere nebensächlich ist. Das ist mMn viel zu kurz gegriffen und steht so auch nicht in der Literatur.

    Ok ich hatte eine böse Vorahnung...

    Btw meine Freundin hat zu diesem Thema ein gut recherchiertes Buch geschrieben....kommt irgendwann so demnächst raus

    OT: du weißt nicht rein zufällig wann ungefähr demnächst ist?

    :sweet:

    Ich in der Tat auch ned.

    Deshalb hab ich ja gefragt, weil Absoludität im Zusammenhang mit Persönlichenkeit und dem Zusammenspiel von Individuen kritisch zu hinterfragen ist.

    Runa-S

    Genetik ja, sonst würde es ja auch keine rassetypischen Eigenschaften geben. Aber hier ging es ja um die Frage, ob für die Entstehung hibbeliger Jungtiere die falsche Auswahl von Elterntieren verantwortlich ist. Und so scheint es eben nicht zu sein.

    Die Swiffer

    Wenn dich das Thema echt interessiert, dann empfehle ich wirklich wärmstens die Bücher Hundeforschung aktuell und Beziehung-Erziehung-Bindung.

    Extrem spannende Lektüre und das meine ich kein bisschen ironisch! :smile:

    dragonwog hat schon die Fragen und Probleme in den Raum gestellt, die ich ebenfalls zur Debatte gestellt hätte.

    @Windkobold

    Verlink doch mal bitte die entsprechenden Studien, die passen doch ganz hervorragend herein. :D

    Wobei zum Glück ist das Forum ja auch kein Wissenschaftsforum und lebt von den ganz individuellen Erfahrungen von ganz individuellen Menschen und macht gerade so einen Austausch doch erst möglich und attraktiv und da kann jeder seinen ganz persönlichen Schluss ziehen und bewerten.

    Ganz so wie eine Studie. :D

    @Windkobold

    Ich versuche mich mit der Ausgangsfrage zu beschäftigen und meine eben, dass Genetik keine untergeordnete Rolle in dem Thema spielt.

    Dafür zieh ich dann 2 meiner Gossis ran (Erbse lass ich außen vor), weil da ähnliche Bedingungen von Anfang an vorhanden sind, die ja eigentlich bei der Entwicklung des Hundes eine wichtige Rolle spielen. Züchter + das Umfeld und den Halter, in das sie kommen.

    Wenn ich jetzt Runa-S Anmerkung aufgreife: zwischen Eggi und Hazeli liegen 7 weitere Jahre Hundeerfahrung Plus beruflicher Umgang mit Hund.

    Und ich wage mal zu behaupten, würde Mehrhund den Nog und mich im Fressnapf treffen, würde sie wohl nur mit ganz genauem Hinsehen und ihrer langjährigen Erfahrung sehen, was für ein Chaot der Nog ist. Auf den ersten Blick sieht man nen coolen, Menschen ignorierenden, in Kommunikation mit seinem Halter stehenden Hund. Und damit kaum ein merkliche Unterschied zu Hazeli.

    Jetzt stehen diesem liebenswerten, schwarzen Chaoten aber auch 30 Jahre Hundeerfahrung gegenüber und das nehme ich so wahr, dass ich sage, dass dieses Individuum nichts in der Zucht dieser Rasse verloren hat.

    Obwohl man sehr genau die Wesenszüge seiner Eltern erkennt (ich kenne beide und wusste, was ich kriege und worauf ich mich einlasse) toppt der Knirps alles und ist als Mensch unersetzlich, aber als Hund eine Katastrophe.

    Hazeli ist eine 1zu1 Kopie sowohl vom Charakter als auch Optisch ihrer Mutter.

    Einer ihrer Halbbrüder ist zb 1zu1 Hazeli als Rüde.

    (Auch hier wieder alle Elternteile bekannt).

    Was für mich persönlich einfach die Frage aufwirft: wie viel ist denn jetzt tatsächlich Genetisch, wie viel Charakter, wie viel Hundeerfahrung muss man haben, um was anderes als nen Steifftier halten zu dürfen.

    Und ja, da bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass man nicht alles auf die Halter und fehlendes Verständnis und fehlendes Bauchgefühl und falsche Rassewahl abschieben sollte, sondern dass sich sich einfach alle Seiten an die eigene Nase fassen müssen.

    Züchter, Käufer und generell der Hundebesitzer an sich.