@Windkobold
Ich versuche mich mit der Ausgangsfrage zu beschäftigen und meine eben, dass Genetik keine untergeordnete Rolle in dem Thema spielt.
Dafür zieh ich dann 2 meiner Gossis ran (Erbse lass ich außen vor), weil da ähnliche Bedingungen von Anfang an vorhanden sind, die ja eigentlich bei der Entwicklung des Hundes eine wichtige Rolle spielen. Züchter + das Umfeld und den Halter, in das sie kommen.
Wenn ich jetzt Runa-S Anmerkung aufgreife: zwischen Eggi und Hazeli liegen 7 weitere Jahre Hundeerfahrung Plus beruflicher Umgang mit Hund.
Und ich wage mal zu behaupten, würde Mehrhund den Nog und mich im Fressnapf treffen, würde sie wohl nur mit ganz genauem Hinsehen und ihrer langjährigen Erfahrung sehen, was für ein Chaot der Nog ist. Auf den ersten Blick sieht man nen coolen, Menschen ignorierenden, in Kommunikation mit seinem Halter stehenden Hund. Und damit kaum ein merkliche Unterschied zu Hazeli.
Jetzt stehen diesem liebenswerten, schwarzen Chaoten aber auch 30 Jahre Hundeerfahrung gegenüber und das nehme ich so wahr, dass ich sage, dass dieses Individuum nichts in der Zucht dieser Rasse verloren hat.
Obwohl man sehr genau die Wesenszüge seiner Eltern erkennt (ich kenne beide und wusste, was ich kriege und worauf ich mich einlasse) toppt der Knirps alles und ist als Mensch unersetzlich, aber als Hund eine Katastrophe.
Hazeli ist eine 1zu1 Kopie sowohl vom Charakter als auch Optisch ihrer Mutter.
Einer ihrer Halbbrüder ist zb 1zu1 Hazeli als Rüde.
(Auch hier wieder alle Elternteile bekannt).
Was für mich persönlich einfach die Frage aufwirft: wie viel ist denn jetzt tatsächlich Genetisch, wie viel Charakter, wie viel Hundeerfahrung muss man haben, um was anderes als nen Steifftier halten zu dürfen.
Und ja, da bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass man nicht alles auf die Halter und fehlendes Verständnis und fehlendes Bauchgefühl und falsche Rassewahl abschieben sollte, sondern dass sich sich einfach alle Seiten an die eigene Nase fassen müssen.
Züchter, Käufer und generell der Hundebesitzer an sich.