Beiträge von Die Swiffer

    Sind aufgeforsteter Wald, beweidete Wiesen und Felder Natur? Ist das Wild, das seinen Einstand im Getreide hat noch Natur? Sind bewusst gezüchtete Tiere Natur?

    All das ist durch gezielte Eingriffe des Menschen entstanden.

    Wenn man Natur also im Sinne von "ursprünglich", unbeeinflusst vom Menschen, versteht, dann NEIN.

    Wenn man Natur als "befindet sich an der frischen Luft und ist grün" definiert, ist das natürlcih was anderes...

    Man = du?

    Wessen Anatomie, wessen Wesen, sich am besten anpassen kann - überlebt.

    Also das, was sich gegenüber anderen durchsetzen kann - "am Stärksten ist

    Aber nur, wenn sich der Mensch nicht in die Züchtung eingemischt hätte, der oft nach Mode und Geschmack (und Gewinn)anstatt nach Gesundheit gezüchtet hat

    Wenn der Mensch nicht eingreifen würde, würd es wohl auch immer noch funktionieren.

    Ja, wär nicht hübsch, weil viele Hunde dann anders wären und anders aussehen. Eben wieder funktional.

    :ka:

    Nur der Stärkere überlebt. Natur pur.

    Da geht es ja schon los. Darwins survival of the fittest (wobei hier der Stärkste schon eine schlechte Übersetzung ist) ist über 150 Jahre alt und überholt.

    Die aktuelle Diskussion ist eher der am schlechtesten Angepasste überlebt nicht vs. es ist langfristig eh größtenteils alles Zufall.

    Im Kern der Sache läuft es aber tatsächlich immer noch auf das hinaus.

    Zumindest für mich.

    Wessen Anatomie, wessen Wesen, sich am besten anpassen kann - überlebt.

    Also das, was sich gegenüber anderen durchsetzen kann - "am Stärksten ist".

    Meine Hunde würden in der freien Wildbahn beide nicht überleben, also sind sie Hunde.

    (Ich greif das jetzt mal auf, weil ich spannend finde, wie unterschiedlich man das sehen kann)

    Für mich:

    Is das nämlich eigentlich das grundehrlichste Prinzip, was auch bei Hunden immer noch greifen würde, wenn wir es denn zuließen:

    Nur der Stärkere überlebt. Natur pur.

    Nun haben wir aber unsere Hundchen lieb, so dass wir es nicht darauf ankommen lassen wollen. Aber so prinzipiell würde die Natur noch sehr wunderbar beim Hund funktionieren.

    Hm, der Hund an sich ist für mich weder Wolf in Natur pur, noch ein (in den allermeisten Fällen) unnatürliches Lebewesen.

    Dazu sind Hunde in ihrer Art der Kommunikation und Bedürfnisse zu klar, zu einfach gestrickt - doch eben noch nah dran an der Natur.

    Fressen, Schlafen, Soziale Bindungen pflegen, sich die Meinung sagen, ungehemmt den Eigengeruch mit Eau de Kacke überdüngen.

    Aber: sind weder so strunzdoof, wie uns so mancher glauben machen will, dazu sind sie einfach viel zu gut, Mensch zu lesen und zu verstehen und sich anzupassen. Aber sie sind auch nicht die Märchenwesen, nicht die Gutmenschen unter den Hunden, wie uns so manch anderer glauben machen will.

    Der Mensch is nun mal kein Hund. Man braucht nur in den Spiegel gucken. Müsste dann eigentlich klar sein.

    Ich gestehe Hunden dementsprechend auch so viel Intelligenz zu, dass sie in der Lage sind, zu lernen, was ich als Mensch von ihnen will. Klappt ja eigentlich seit ein paar Jahrhunderten oder so ganz gut.

    Warum dann also nicht auch bei mir?

    Die Frage ist halt nur, wie ich es als Mensch schaffe, meinem Hund es zu vermitteln, was ich gerade von ihm will.

    Und da bediene ich mich meines kompletten Repertoires der Körpersprache, der Sprache (japp, geht, kann man nutzen) also im Prinzip dem ganzen Ich. Die Tierchen erkennen wahre und ehrliche Freude. Hallo? Das ist schon besser als so mancher Mensch, der in seiner Naivität ein Fakelächeln nicht von einem echten Lächeln unterscheiden kann. Da mach ich mir nix vor. Die Viecher sind nun wahrlich nicht dumm, damit lässt sich also schon viel anfange, ganz ohne sich nach Muster A-D zu verbiegen, weil neuste Welle. |) Und mit Keksen geht ja auch so Einiges. |)

    Schnauzengriff: für Erziehungszwecke wende ich den nicht an. Siehe oben: ich bin kein Hund. Was aber alle Hunde hier total super finden: Schnauze in die geschlossene Hand drücken und dann wird die Gosch gekrault, gekrabbelt, geknibbelt, die Nase gedrückt oder einfach nur wenn Hund es will: festgehalten.

    Hier ist das also durchaus als soziale Geste zu interpretieren, aber nicht als Erziehungsmittel.


    Ernährung: das, was zum individuellen Hund passt. Kochen, roh, Trofu, Nassfutter. Mir persönlich ist es inzwischen völlig wurscht, WAS da drauf steht. Verträglichkeit und das sie es gerne fressen, das ist für mich die Hauptsache.

    Und wenn es hangeschklöppelte, mundgerührte, schonend gegarte Pampe ist. Wenn's passt, alles drin ist, was den Bedarf deckt und der Hund es verträgt- perfekt.

    Ich mag zb kein Gemüse. Meine Hunde schon. Die stehen drauf. Also kriegen sie Gemüse.

    Sie stehen aber auch auf rohes Fleisch. Ich jetzt nicht so. Kriegen se trotzdem.

    Kekse: jaaa, da sind wir einer Meinung.

    Eis: ebenfalls

    Pizza: auch

    Steht es also auf dem Speiseplan.

    xD


    All das funktioniert hier zumindest ganz gut. Egal ob kleiner Hüterich oder SWH.

    :D