Beiträge von Die Swiffer

    Im Prinzip geht's um das große Ganze. xD

    Sich zurücknehmen lernen, mit "Enttäuschungen" umgehen lernen und damit auch Frust aushalten können und zwar echten Frust.

    Nicht den "jajaja, in 20 Minuten krieg ich eh wieder Futter" sondern eben das wirkliche "ist so." Gibt kein Später, kein wenn du brav warst.

    Einfach das, was im Alltag immer mal wieder vorkommt.

    Futter umfüllen, wer als erstes seine dicke Rübe vor der Tonne hat, der kriegt halt das, was daneben fällt.

    Die kleine Spitze meiner Eiswaffel reicht halt nur für einen Hund und manchmal kriegt der die eben auch nicht.

    Besitzer hat nen Bänderriss, Hund im Bett/auf Couch kann da halt mal weh tun, wenn Hundi dran kommt - also darf er halt mal nicht mit drauf. Ist halt so. Keine Übung. Sondern einfach Alltag.

    Nee ich meine ned Ruhe aushalten/halten, ich meine genau das: Aufregung regulieren im generellen allgemeinen Umgang und Alltag.

    Wir haben einen Trainer und haben ja schonmal an dem Leine beißen etc gearbeitet und waren es ja auch los. Aber jetzt.... :ka:

    Ka warum sie aktuell wieder so aufgeregt ist von der Grundstimmung her. Das ist ja unser Problem am Ende im Alltag, daher kommen da ja die Übersprungshandlungen.

    Das Spielzeug ist ein ganz separates Thema....

    Das Leinebeißen ist aber ja nur ein Symptom.

    =)

    Die Frage ist, ob ihr bisher nur an den einzelnen Symptomen gearbeitet habt oder euch die Grundsteine Aufregung und Kommunikation vorgenommen habt?

    Verwechseln geht schnell.:D

    Die Zwillinge sehen sich ja sehr ähnlich und ja - sie werden von Hunden regelmäßig verwechselt.

    Und bin ich mit nem Nichtzwilling unterwegs, passiert es durchaus, dass sich über helle Hunde gefreut wird- weil: sieht aus wie einer der Zwillinge. Bis sie dann erkennen, dass er es nicht ist.

    Sam hat auf die Entfernung mal nen Dackel für nen Hasen gehalten.

    :hust:

    Da scheint aber generell ein bisschen was im Ungleichgewicht zu sein, wenn es eben auch im normalen Alltag und nicht nur im Zusammenhang mit Spielzeug Schwierigkeiten gibt.

    Wäre es jetzt nur Spielzeug - klar, dass kann man neu aufbauen.

    Aber für eure alltägliche Kommunikation würde ich echt nen Trainer empfehlen.

    Nein. Hazeli kennt das von Welpenbeinen an, Erbse war 3 oder so und der Eggnog is erst mit 6 Monaten mit in den Service gekommen und dank Covid und Risikogruppe liegt seit letztem Jahr so ziemlich viel brach, im Service ist es letztes Jahr einfach nur chaotisch gewesen. Eggi wird im Oktober 3.

    Mit dem bin ich zB heute einfach so zum Toom gefahren, Saatgut abholen. Runde um den Parkplatz, in die Schlange stellen, wieder ins Auto, zum Rewe, beim Rewe im Auto warten, ab nach Hause.

    Und der Knirps hatte lange, lange Zeit Probleme mit dem im Auto warten. So dass man das ned mal eben samt Hund irgendwo abstellen konnte - also üben gleich 0.

    =)

    Stressresistenz ist durchaus erlernbar. =)

    Zumindest mit den Gassi - ach, nee, doch nicht-Übungen

    Da liegt der Denkfehler. Es sind nie Übungen. Es ist Alltag. Ob sie jetzt zB bei ner Servicerunde doch im Auto bleiben oder mitkommen, entscheide ich spontan. Ob ich se mit zum Service nehme oder nicht- ebenso.

    Genauso kann es durchaus passieren, dass wir gerade los wollen und nen Kunde ruft an - Kommando zurück.

    Und zumindest Erbse mit ihrem Hirnschaden hat es nicht kaputt gemacht.

    =)