Helfstyna
er rammelt sehr häufig, auch uns. Er befolgt Kommandos nur wenn er Lust hat, er ist im Freilauf beim Spielen mit anderen Hunden immer der Jäger, nie der gejagte, er reitet auch auf andere Hunde ständig auf. An der Leine verbellt und verknurrt er alle Hunde, damit sie ihm praktisch den Weg frei machen. Er markiert manchmal im Haus. Wenn ihm etwas nicht passt kläfft er minutenlang und akzeptiert kein Nein. Generell akzeptier er kein Nein. Er lässt sich Gegenstände nicht gut abnehmen, sondern läuft immer damit weg und manchmal knurrt er auch.
Das ist nen ganz normaler Rüde, der nicht gelernt hat, mit seinen Hormonen umzugehen und der durch seinen Menschen keinen Rahmen bekommt.. Und das löst kein Stachelhalsband und kein Internat.
Ich zieh jetzt mal den Vergleich ran:
Habt ihr Kinder?
Schickst du deine Kinder in der Trotzphase ins Heim und holst sie danach wieder ab?
Schickst du deine Kinder mit Einsetzen der Pubertät ins Heim und holst sie dann mit 20 wieder ab?
Hast du ihnen mittels Schlägen, Leinenruck Wasserwerfer, Gummiteschossen beigebracht, wie man sich benimmt? Oder hast du dafür jemanden kommen lassen?
Nicht? Nein? Abwegig?
Prima.
Einen Hund zu erziehen hat meistens ziemlich viel Parallelen mit Kindererziehung. ZUNEIGUNG, GRENZEN SETZEN, HUMOR und nicht zuletzt GEDULD sind die Stichworte.... die sollten dir bekannt sein.