Puh, ich habe mir jetzt die Videos angesehen und frage mich auch wie man da keine Anzeichen für Schmerzen sehen kann?
Die Augen gehen hin und her, Stressface, beim wieder hinstellen schleckt sie über die Schnauze.
Es wirkt nicht als ob sie nicht kann, sondern nicht "will".
Hunde mit plötzlichen Lähmungserscheinungen versuchen oft ganz normal weiterzulaufen (und stürzen dadurch bedingt dann).
Aber Rana versucht es gar nicht, weil sie etwas (Schmerzen?) vermeiden möchte.
Kommt auf den Hund an und die Situation.
Mein Rüde mit mehreren Rückenmarksinfarkten "gesegnet" (alle BWS) ist situativ damit umgegangen.
Bei der Querschnittslähmung, war es sein unbedingter Wille, dass er zumindest recht schnell wieder stand.
Bei einem der Kleineren mit einseitiger Lähmung hat er sich geweigert aufzustehen.
Bei wieder nen anderen ging alles nur mit ganz viel Überredung und beim Letzten war es ihm scheißegal, wie und was und ob und er ist recht zügig wieder fröhlich durch Gegend geeiert.
Gründlicher Check der kompletten WS würde ich hier tatsächlich anraten.
Und - egal ob man meint oder glaubt, der Hund habe keine Schmerzen: alles rein, was geht, um zumindest dahingehend abgesichert zu sein.
Ein plötzlich gelähmter Hund hat unheimlich viel mit sich selbst zu tun, zu merken, dass nix in den Beinen ankommt, dass man kein Gefühl mehr hat, das macht was mit der Seele. Da ist durch Schmerzmittelgabe immer abzusichern, dass da nicht auch nur nen Hauch von irgendeinem Schmerz sein könnte.
Alles andere ist dem Hund gegenüber ned fair.