Beiträge von Die Swiffer

    ich schließe mich hasilein75 mit ihrem Video mal an, Looking.


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    Das ist so ziemlich das Verhalten, was alle jagdlich geführten Hunde, die ich im Service habe, an Wild bei nem normalen Spaziergang zeigen.

    Aber auch die nicht jagdlich geführten Jagdhunderassen zeigen sich bei mir an Wild deutlich kontrollierter und kooperativer, als so manch andere Rasse.

    :hust:

    Muss mal gucken, ob ich die Videos der Jagdterrier, BGS und co noch irgendwo rumfliegen habe.

    Ich bin da bei miamaus2013 und verstehe noch nicht so recht, was daran unfair ist, genetisch veranlagtes Verhalten so zu formen (auch aversiv), dass es dem Hund im Alltag nicht um die Ohren fliegt.

    Bei Hütehunden kommt auch keiner auf die Idee, die im Alltag alles Hüten zu lassen, was sich hüten lässt. Da wird geformt und geregelt, dass es eben dem Hund nicht um die Ohren fliegt.

    Und bei Wach-und/oder Schutztrieb lassen es wohl auch nicht alle mit der Begründung "Genetik" laufen, wenn der Hund aufgrund genetischer Veranlagung den Besuch locht. Da wird auch soweit geregelt und geformt, dass Hund ned jeden Besucher schreddert. Deswegen muss er ja aber kein Menschen liebender Hund werden.

    :ka:

    Ich versteh also richtig, dass einige hier das Thema Jagd komplett über Abbruch steuern, somit gar nicht riskieren, dass der Hund adrenalinmässig an einen Punkt des Kontrollverlustes kommt?

    Ich würd das bei meinen in verschiedene Bausteine aufteilen:

    - belohnen, wenn sich der Hund vom Reiz selbstständig abwendet. Natürlich auch bei Wild. Das fängt bei kleinen Dingen an und endet eben bei der "Kür".

    - dafür Sorge tragen, dass die Hunde eine generelle entspannte Grundhaltung beim Gassi haben, so dass sie sich nicht vorher schon unnötig hochgespult haben, damit es nicht schon nen Blatt braucht, damit die Sicherungen durchknallen. Je gelassener der Hund ist, umso eher reicht tatsächlich (zumindest hier) das geflötete "lass es" Verbot.

    - Abbruch.


    Wie gehen Hundetrainer denn mit dem Thema um? Ist das ein ähnlicher Zwiespalt wie der aversive Abbruch bei anderen Themen

    So grob ist das Geschriebene oben, das, was ich bei Hundetrainern gelernt hab.

    Nie nur auf Abbruch bauen, sondern sich das Gesamtpaket ansehen und die verschiedenen Bausteine nehmen und einen Rahmen bauen, um dem Hund irgendwann die größtmögliche Freiheit zu ermöglichen.

    Und das Hochdrehen - das ist jetzt wahrscheinlich zu menschlich gedacht weil ich mir vorstelle, selbst alles nur noch kontrolliert und in Maßen tun zu dürfen - ...

    Ich finde, das sollte man differenziert betrachten.

    Abspacken, während der wilden 5 Minuten: da sagt wohl keiner was.

    Meine Hunde dürfen zB nach Herzenslust miteinander raufen, das geht teilweise schon gut zur Sache.

    Oder beim ZHS Vollgas geben, so richtig, ohne Bremsen ohne alles.

    Oder beim longieren.

    Oder volle Lotte im Zergel hängen.

    Aber: ich verbiete tatsächlich sich Hochzuspulen, weil dann die Gefahr besteht, dass sie das Hirn ausschalten. Völlig egal ob das Wild-, Mensch-, Hundebegegnungen sind, Aufregung vorm Gassi etc.

    Hirnloses Rumgeballere ist zB zumindest bei uns weder für die Hunde, noch für die Umwelt sonderlich gesund.


    Natürlich sind - auf welche Art auch immer - ausgelastete Hunde kooperativer. Ein zufriedener Hund hört besser zu.

    Dafür macht mir halt eben die Gedanken, wie und wo und was.

    Ich für mich, will aber Auslastung und Kooperation nicht durch Jagen an Lebewesen.

    Edit: und ja, beim Spielen von Eggi und Hazel sind Jagdsequenzen zu sehen. Aber: es sind alle Beteiligten damit einverstanden und es wird sich regelmäßig abgewechselt.

    |)

    wenn ich das nicht gerade durcheinander bringe, unterbrichst du dann z.B. auch, wenn Wild den Weg kreuzt und nutzt nicht wie viele andere als extra Motivation? Sind dann z.B. Ballspiele, Dummyarbeit und ähnliches bei euch auch generell verboten, weil der Hund da letztlich Jagdverhalten zeigt

    Weiß jetzt nicht, obs missverständlich ausgedrückt war oder ob du es falsch verstehen willst.

    Also, da du es genau wissen willst:

    Hetzen mit dem Ziel, ein Lebewesen zu packen und zu töten, ist verboten.

    Zeigt ein Hund Wild an, folgt ein Verbot über ein "lass es", der Hund fährt runter und wir können entspannt an Wild vorbei gehen. Kreuzt Wild, Hund steht vor/spannt sich an, folgt ein Verbot über ein "Lass es", der Hund fährt runter und wir können entspannt weiter gehen.

    Erwischt ein Hund eine Spur, will sie verfolgen, folgt ein Verbot über "lass es" und das Thema hat sich erledigt.


    Beim ZHS:

    Fällt der Hund ins Hetzen & JA, den Unterschied merkt man: wird verboten.

    Ich lass doch keine Hunde, nur weil wir gerade Scootern/Biken/Joggen und mit ner Leine verbunden sind, Wild hetzen.

    Davon abgesehen hab ich keinen Nerv, mich mit ü50 Sachen um nen Baum zu wickeln.

    Ist es ein Wettlaufen (s.o. den Unterschied merkt man) mit zB anderen Läufern oder Fahrern, ja da dürfen sie Gas geben, fallen sie ins Hetzen, ist der Spaß vorbei.

    2 Hunde spielen hier nicht mit Ball. Dürfen sie nicht. Weil es Jagdjunkies sind.

    Die knips ich mir damit nur an, so dass sie sofort beim nächsten Mal ab Verlassen des Grundstücks wieder auf der Suche nach dem nächsten Kick sind.

    2 ja, so lange sie dabei jederzeit immer und völlig unter Kontrolle stehen. Bei einem davon ist der Ball die allerhöchste Belohnung, die es gibt. Und daran wird rumgefeilt, bis es passt.

    Dummy machen wir nicht.

    Trailen: da geht's drum, das Endziel der Spur von Packen auf Leben lassen umzuformen bzw. dass ein "plötzlich auftauchender" Mensch ned gleich gepackt wird. Da geht's also zumindest bei mir nicht um eine Jagdersatzhandlung, die ich meinen Hunden biete, sondern um den Umgang mit Menschen.

    ich hätte jetzt ganz ehrlich getippt: du hast nen jungen Rüden. Da ist es nicht soooooo ungewöhnlich, dass die es mit dem Markieren auch im Haus mal versuchen.

    :sweet:


    Herr Eggnog (10.2018) hat Montag den Sandsack in der Garage markiert.

    Direkt neben der Tür zum Garten.

    :sweet:


    Mitm Jahr meine Tasche im Flur. :hust:

    2 Personen, 5 Hunde:

    Restmüll:

    40L ist 1x im Monat kostenlos, wenn man eine Biotonne hat.

    Damit kommen wir hin. Staubsaugerbeutel, Müllbeutel aus den Bädern und Küche.

    Gelber Sack: alle 2 Wochen mit etwa 2-3 Säcken.

    Biotonne: ebenfalls alle 2 Wochen, ist bei uns dank Kompost fast nie voll.

    Papiertonne: 1x im Monat. Die ist seit Corona tatsächlich jedes Mal gerappelt voll, weil wir auch die die großen Futterkartons klein schneiden und reinpacken müssen und nicht mehr gefaltet daneben stellen dürfen.