Beiträge von Die Swiffer

    Kiri31 Nubos. In allen Formen, Farben und Höhe.

    =) Egal ob eckig und nur 15cm hoch und Fleecedecke oder richtig Plüsch oder rund und mehr als 30cm.

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    Dass er sich bei den Außenreizen so wegschießt trat erst in den letzten Wochen so extrem auf.

    Ja weil der Drucktopf ein Ventil braucht

    ... Und ständig auf150 köcheln ist halt Käse.


    Ich stell einfach mal einen Satz in den Raum, der das Problem, was Lolalotta beachrieben hat, was sich so hübsch aufbauen kann, zusammenfasst:

    Kein Mensch käme auf die Idee, seinem Hund Bäume zu zeigen (und benennen).

    =)

    Reize/Umwelt/Ansprechbarkeit ist im Prinzip das Gleiche wie Leine und Freilauf.

    Was an der 1Meter Leine nicht funktioniert, wird auch im Freilauf wohl eher nicht funktionieren.

    Sprich: wenn Ruhe/Ausgeglichenheit/Ansprechbarkeit bei Nix nicht gegeben ist, wird das wohl auch eher nicht bei Reizen klappen.

    Sprich: das Problem liegt bei euch irgendwo im Vorher.

    Ich denke ich fahre schon nicht komplett verkehrt aber hinterher ist er einfach "durch" und vielleicht hilft ihm ein kurzes Spiel wieder "zu mir" zu finden und auch ansprechbar zu bleiben bis der Reiz "vergessen" ist

    Ok, dann frag ich mal so - bildlich gesprochen:

    Hund ist auf einer Skala auf 180, nicht ansprechbar, dann packst noch mal mitm Spieli 20%drauf, dass er bei 200 ist und erhoffst dir bei 200 mehr Ansprechbarkeit als bei 180?

    :sweet:

    Oder anders formuliert:

    Dein Junghund rennt auf 150% durch den normalen Alltag, kommt nen Reiz (und das sind Viele), steigert er sich auf die 180 und bleibt erst mal auf dem Niveau, bevor er irgendwann wieder auf die 150 fällt oder du ihn eben erst mal noch auf die 200 bringst.

    Wäre es nicht sinniger, so zu arbeiten, dass er erst mal von den 150 runter kommt?

    ;)

    Wie geht ihr mit dem Frust um? Wie baut ihr euch selbst immer wieder auf?

    Die Dinge nehmen, wie sie sind.

    Den Alltag so gestalten, dass für alle genügend Luft zum Atmen bleibt.

    Den Raum im Kopf nicht durch den Hund bestimmen lassen.

    Wer sich bei Besuch nicht benehmen kann, kriegt nen Maulkorb drauf, ggf. ne Hausleine und darf Atmen und dabei sein.

    Kann er auch das nicht, darf er halt nicht dabei sein und bekommt seine Auszeit.

    Der Kevin kann nicht alleine bleiben. Also schafft man sich seine Freiräume. D.h. 1x im Monat geht sie in eine HuP und wir können sowas machen wie bummeln, Ikea oä.

    Den Wocheneinkauf machen wir irgendwie zusammen, Frank kauft ein, ich warte mitm Kevin im Auto und auf dem Rückweg holen wir uns Burger.

    Ist ein liebgewonnenes Ritual geworden.

    Um Erbse haben wir vieles im Alltag drumherum gebastelt, das Rausfahren in die Pampa zum Gassi ist schon lange nicht mehr für sie, sondern vor allem für mich eine Auszeit. Niemanden sehen, einfach nur vor uns hintrödeln, durchatmen, Verschnaufpause. Ich würde nicht mehr drauf verzichten wollen.

    Die 5 sind viel im Alltag dabei, trotzdem machen wir da kein großes Gewese drum.

    Erziehung ist nicht das klassische Sitz/Platz/Fuß, sondern tatsächlich auf das Wesentliche reduziert: es wird niemand genervt. Weder Menschen, noch Hunde, noch sonst irgendwer.

    Da meinen Mann zB aufdringliche Hunde nerven, sind hier alle sehr höflich und daheim wirklich ruhige, angenehme Mitbewohner.

    Mich nervt Ziehen an der Leine, dementsprechend sind hier alle seeeehr gut Leinenführig.

    Etc..

    Hab ich das Gefühl, bei irgendwas nicht weiterzukommen oder in einer Endlosschleife zu stecken, frage ich meinen Mann und/oder sehr gute Freunde, ob ich a) nur auf hohem Niveau jammere, b) Betriebsblind bin, c) obs einen Denkanstoß gibt.

    Das Feedback hilft immer. =)

    Ah so, bevor ichs vergesse: natürlich isses Fleißarbeit, genauso wie es Fleißarbeit ist, ein "Platz" so bombensicher aufzubauen, dass es selbst in absolut hoher Erregungslage funktioniert.

    Wenn das mitm Platz so einfach wäre, bräuchte man ja keinen Rückruf, keinen Abbruch oder nicht die Sache mit der Aufregung. |)

    Ich erwarte von meinem Junghund nicht, dass der genauso tiefenentspannt durch ne Fußgängerzone schlappt, wie im obigen Video durch die Pampa mit nix am Reizen. Wenn er es tut, bääääm. Stolz wie Bolle. Hatten wir ja erst letzte Woche. :herzen1:

    Krempelt er dann bei der xten Hundebegegnung doch mal die Ärmel hoch (wie in der Woche davor) - ja mei, ist der Nog. Lachen, Schwamm drüber, nächstes Mal wird eh wieder anders.

    xD

    Was ich aber sehr wohl von meinem Jungspund erwarte, ist dass er im normalen Alltag (ohne irgendwelche Specials wie Reh, Besuch etc), einfach zuhört und sich nicht abschießt, weil "da hat vor einer Woche wer an die 5. Tanne links hinter der 8. Kreuzung gepinkelt". =)