Beiträge von Die Swiffer

    Wenn ich selbst in meiner eigenen Blase nicht voran komme, das Problem schlimmer wird oder ich selbst immer überforderter, dann greife ich nicht zu jemandem, der genauso denkt.

    Aber jemand kann mir doch sympathisch sein und trotzdem aus einer anderen Blase kommen und anders denken? Ich habe das Gefühl, hier vermischen sich tausend Dinge die für mein Empfinden gar nichts miteinander zu tun haben :smile:

    Nö, aber ich glaube, es geht um unterschiedliche Erwartungshaltungen an den Trainer bzw. uU sogar an das "Oberthema" Hundehaltung.

    In der Praxis finde ich es situationsabhängig. Wenn ich selbst in meiner eigenen Blase nicht voran komme, das Problem schlimmer wird oder ich selbst immer überforderter, dann greife ich nicht zu jemandem, der genauso denkt. Das macht in meinen Augen keinen Sinn.

    Komische Wertung. Als ob man selber immer falsch denkt oder jemand, der einen versteht einen immer nur .schonen möchte

    Wenn man "richtig" denkt und handelt, gäb's doch kein Problem.

    Das Problem entsteht doch, weil was schief läuft und das täte es nicht, wenn ich richtig liegen würde.

    dass so ein harter Hund wie Du wegen konstruktiver Kritik weinen muss. Deswegen war ich davon ausgegangen

    Ich bin zäh, aber weder ein harter Hund noch emotionslos.

    :sweet:

    Und ich glaub, dass hat jeder schon mal erlebt, egal wie nett und höflich, konstruktive Kritik in manchen Situationen auch geäußert wird- sie trifft. Und zwar dick, fett und sowas von ins schwarze.

    Und dann kommts halt eher auf die Persönlichkeit an, die dann reagiert mit alles abwehren "alles gar nicht wahr/Blödsinn/blöde Kuh...." etc ("getroffene Hunde......") oder halt die, die sich sowas dann wirklich zu Herzen nehmen, deutlich getroffen sind, am Liebsten den Kopf in den Sand stecken würden, heulen.... Und bestimmt noch mehr.... Zb die, die das getroffen sein sehr gut verbergen können. Oder die, die nur von wirklich nahestehenden Personen durch Kritik getroffen werden können.

    =)

    Einer der besten Trainer, die ich je hatte, hat mich in der ersten Stunde zum Heulen gebracht. :lol:

    Auch heute, 15 Jahre später würde ich nicht mit ihm nen Kaffee trinken gehen, aber Training- immer. :herzen1:

    Da sind Leute glaube ich echt unterschiedlich. Da muss man in sich reinhorchen, ob man mit sowas "kann" oder nicht. Ich kann es nicht gut, dementsprechend bringt dann auch das Training radikal weniger für mich.

    Mag sein, dass das von der Persönlichkeit abhängig ist.

    Mitgenommen hab ich bei jedem Trainer, bei dem ich bisher war, etwas, was mich weiter gebracht hat. Auch wenn es zb gar nicht meiner Art entsprach.

    Wenn ich also "nur" Input haben will, neue Denkanstöße, paar Gedankenspielereien, "nur" etwas mitnehmen, dann ist es mir wirklich wurscht, ob Trainer und ich "miteinander können".

    Hab ich nen Problem (und/ oder sehe andere Probleme gar nicht und find das alles gar nicht schlimm), brauche ich niemanden, der mir Zucker in den Po pustet, mir sagt, dass ich das alles schon ganz toll mache, bla und blubbert.

    Dann brauche ich jemanden, der mit mir Tacheles redet, bei dem ich mir nicht nur das merke, was ich hören will, nicht nur das verstehe, was ich verstehen will. Sondern jemanden, der mich auf den Boden holt, bei dem ich begreife, bei dem ich mich weiterentwickeln kann.

    Und wenn ich das bei jemanden kann, eben weil er dermaßen konstruktiv kritisiert, dann muss ich nicht mit dem einen Kaffee trinken gehen, sondern nur zuhören und lernen.

    Passend zum Thema:

    Eine Woche lang immer wieder an den kleinen Details gearbeitet.

    Bilderrahmen lackiert, Trockensträuße gemacht, Kisten gebaut und bemalt, Magnettafel mit Tafellack gepimpt, Kühlschrank mit Kreidefarbe lackiert und alten Schriftzug einer Schwalbe (Moped) organisiert.

    Vorher:

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    Mitten drin:

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    Fertig

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    ? Ich rede nicht von "gut fühlen", weil der Trainer einem den Bauch pinselt. Ich rede von gut fühlen, weil man lernt, wie man die Probleme angehen kann, weil man die nötigen Werkzeuge vermittelt kriegt, weil man Fortschritte macht, weil man einen Weg aufgezeigt bekommt, den man gehen kann. Und gerade letzteres ist wichtig, wenn es nachhaltig sein soll.

    Nix Anderes hat @san94 doch auch geschrieben?

    :ka:

    Wir haben bisher jedes Mal den ganz normalen Tages Rhythmus beibehalten, haben alles so gemacht wie immer.

    Die Routine einerseits für uns, andererseits für die Hunde.

    Klar, für die, die extrem getrauert haben, nen paar mehr Extraknuddler oder extra Highlights, für den Oppa gab es damals nach dem Tod seines besten Kumpels, weil gar nix mehr ging in Absprache mit TÄ etc, Psychopharmaka. Die hat er fast nen halbes Jahr bekommen.

    Also eigentlich wie immer auch hier die Devise: Eigenheiten zugestehen, dennoch nicht viel Gewese drum machen und Hilfestellung geben, wenn nötig.