Beiträge von Die Swiffer
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Die Swiffer:
Entschuldige meine Frage, aber ich wusste wirklich nicht, was du beruflich machst. Ehrlich gesagt, weiß ich auch nicht, was ein Servicebegleithund istEin Servicebegleithund begleitet im Gassiservice und hat entweder den/die anwesenden Hunde zu ignorieren, anwesenden Angsthunden Sicherheit zu geben, im absolut äußersten Notfall Fremdhunde auf Abstand zu halten und einfach halt ein Hund sein, auf den ich mich blind verlassen kann. Also nix Wildes.
Beispiel: Zwerg aller erster Arbeitstag, seine 2. Servicerunde überhaupt, im Alter von 7/8 Monaten.
Aufgabe: Pennymausi ignorieren und sich trotz komplett fremder Umgebung nicht abschießen.
Externer Inhalt youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Abbruchsignal
Der Abbruch ist kein Signal wie Sitz und Platz...

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Das jeder Hund individuell ist? Oder das mehrere Dinge dazu führen können, dass die Leinenführigkeit beim Hund funktioniert? So
Ich habe einen Gassiservice und weder für die eigenen Hunde, noch für die Gassihunde brauche ich mehrere Puzzleteile für eine ordentliche Leinenführigkeit.
Da ist es völlig unabhängig, ob es jagdlich geführte Hunde, Behindertenbegleithunde oder der Familienhund ist, der einfach nur dabei ist.
Das Konzept ist immer gleich, nur in den "Stilmitteln" variiere ich und mach es davon abhängig, ob ich nen Menschen beißenden DSH oder nen einfach nur aufgeregten Labbi an der Leine habe, bei dem ein "Buh" reicht.
An der Leine wird einfach nicht gezogen.

Bei was für einer Arbeit wird dein Hund denn gebraucht?
Echt jetzt?
Die Jobs meiner Hunde sind
- Servicebegleithunde, die sich anständig in Wald, Park, Stadt benehmen müssen
- ZugHunde, die bitte über die Halbmarathondistanz hohes Tempo laufen und sich bitte ins Geschirr legen.
Also nix Cooles, wenn du darauf hinaus willst.

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Ich denke ja, dass es vieler Puzzelteile bedarf, damit es auch mit der Leinenführigkeit nach und nach besser klappt. Zudem ist jeder Hund individuell und was bei dem einen super klappt, funktioniert beim nächsten vielleicht nicht mehr
Kann ich so für meinen Alltag egal ob mit nem neuen Servicehund oder mit den eigenen nicht bestätigen.
Ich könnt mir bei der Arbeit nich leinenführige Hunde gar nicht leisten...
Geht zu sehr auf die Knochen.

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Wie baut ihr denn ne gute Leinenführigekit auf?
Wenn der Hund als Welpe kommt, genau dann.
Ganz grob beschrieben:
Leine dran, laufen. Ab und zu Keks fürs neben mir her schlappen(und nur! Dafür!), Leine ab ohne Freisignal oö, laufen, Leine dran, ab und zu Keks, rein, ab und zu Richtungswechsel... Leine dran ist das das normalste der Welt und Leine ab kein Freifahrtsschein.

Junghund/ Erwachsener Hund:
Ich verbiete Leine ziehen und erkläre dem Hund, dass ich einen entspannten Hund haben will.
Was und wie ich dann mache, hängt vom Hund und der Situation ab. Da gibt's kein Allgemeinrezept. -
Wir wollen nächstes Jahr mit Milow zur Begleithundeprüfung, da er in Ausbildung zum Rettungssuchhund ist. Insofern bekommt er jetzt kein Standardtraining.
Hö?
Wird bei euch Arbeit und Freizeit nicht getrennt?
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Ich finde es schade, wenn all zu schnell dazu geraten wird, den Trainer zu wechseln ohne Hund, Trainer oder Schreiber zu kennen. Uns
Seh ich ehrlich gesagt anders.
Mit Trainer an der Seite sollte sich der Leidensdruck kontinuierlich und deutlich spürbar abbauen und man handlungsfähig werden, so dass man ganz schnell auf Hilfsmittel und Management verzichten kann.
Und dem Fall ist nu ja, der Leidensdruck ja nicht nennenswert kleiner geworden.
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Mit dem Trainingsweg den wir eingeschlagen hatten habe ich das Gefühl gehabt, dass wir auch schon Mini-Erfolge erzielen
Sorry, wenn ich da jetzt so reingrätsch:
Du hast doch eine normalen Junghund oder?
Keinen Angsthund oder ähnliches ausm TS, wo es so oder so teilweise nur in Minischritten vorangeht.

Ääh, also ich würd da echt mal drüber nachdenken, zu wechseln. Bei nem guten Trainer brauchst keine 10er Karte für Minischritte, wirklich nicht.

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Hetzhalsband, Geschirr mit Brustring, Halti, mal jemand anderes mit dem Hund schicken, den Hund für nen paar Tage wo unterbringen, das ist Management und das darf und sollte man auch durchaus nutzen zur Überbrückung, bis es sich (wieder) eingependelt hat.
Aber das sollte keine Jahre dauern.

Da bin ich bei Hummel, Leinenführigkeit ist kein Hexenwerk und ich setz auch noch einen oben druff und sage: eine gute Leinenführigkeit ist so viel mehr, als ein Hund, der an lockerer Leine läuft. Es ist nämlich auch ein wunderbares Mittel, um den Hund zu entspannen und runterzufahren.

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die glauben dass Beuteaggression keine echte Aggression ist. Würde sich wahrscheinlich auch jedes Wildschwein drüber freuen wenn ein Rudel Terrier an ihm hängt.
Muss hier aber sagen, dass Jagdtrieb und Aggression zwei verschiedene Dinge sind. Jagd ist nicht Aggression
? Hä? Wo hast du das denn her?
