Beiträge von Die Swiffer

    Wobei ich das Prinzip irre spannend finde. Ich meine, würde das bei euch funktionieren? Weiß nicht, ob ich mich dann nicht NOCH mehr aufregen würde. xD

    Ich bin zb jemand, der sehr selten von irgendwas genervt ist oder sich aufregt. Ist mir meine Zeit für zu schade.

    :lol:

    Andere HH sorgen bei mir zwar mal für nen Stirnrunzeln, so wie die am Montag im Wald oder gestern die Frau, die meinte noch an die Kofferraumscheibe klopfen zu müssen und zu versuchen, einen Blick auf den Nog zu erhaschen.

    :lol:

    Natürlich ärger ich mich auch mal, wenn mein innerer Monk gestört wird, weil durch andere HH was anders ist, als so wie es immer ist, aber ich hab es ehrlich gesagt, sehr schnell schon wieder vergessen.

    Was mich zb wirklich stört, sind Hunde, die nicht leinenführig sind, Hunde, die wegen jedem Pups kläffen und tatsächlich sinnlose Hysterie.

    Ansonsten zb bei Besuch: es ist mir egal, ob die Hunde jetzt um uns rum liegen, inner Kudde, mitm Besuch kuscheln, raus gehen und im Garten zocken oder oder oder..... aber es wird eben keiner genervt (zb durch Aufdringlich sein, sinnlos durch die Gegend rennen, Anbellen oder so). Sprich: die Hunde bleiben höflich und entspannt. Alles andere wird schlicht und ergreifend tatsächlich verboten.

    @san94 hat es ja neulich erleben dürfen, äh wie ruhig ich bin. Egal, wie sehr ein Hund explodiert.

    :lol:

    . Der reine Abbruch funktioniert in dem Fall also leider nicht so gut,

    Ich weiß ja nicht, wie du deinen Abbruch aufgebaut hast.

    Mein Abbruch ist tatsächlich genau nur ein Notnagel, den ich äußerst, äußerst selten im Alltag anwende. Kommt vielleicht so 1-2x im Jahr vor, weil er genau das tut: er bricht ab und zwar sofort und alles. Das empfinde ich als nicht zweckmäßig für so "Kleinigkeiten" im Alltag (ich will deine Nöte mit dem Hormonpudelhirn nicht klein reden, ich kenn's und versteh es nur allzu gut).

    Da gehe ich beim Jungrüden tatsächlich hin und schaue, was genau ihn in diese Sphären schießt, dass die Ansprechbarkeit so sehr darunter leidet, weil der arme Kerl aufgrund von Gerüchen so viel Stress hat.

    Sprich:

    - sind es die Gerüche an sich

    - ist es die Bewegung zwischen den einzelnen Duftfahnen

    - kann er nicht filtern, was jetzt an Duftfahne wichtig ist und ist ein einziger Schwamm...

    Etc.

    Würde es zb helfen, wenn ich die Bewegung kontrolliere, würde es helfen, wenn ich das schnüffeln kontrolliere, das Markieren einschränke/verbiete etc oder tatsächlich einfach sage "nicht in dieser Aufregung" und die eben runterregle.

    Wer nett fragt, kriegt nette Antworten.

    Wer mal wieder so polemisch wird, nicht.

    Völlig OT:

    Weißt, ich könnte dir was von rosa Elefanten, Elfen, Einhörnern und Glitzer pupsenden Regenbögen schreiben - es wäre für dich immer noch absolut Abgrund tief böse und dunkelschwarz aversiv, aufgrund deines persönlichen Problems mit mir, weil ich ein Teil meines Handwerks bei Canis gelernt habe.

    Es is also völlig wurscht, was ich schreibe und ich hab es schon x Fach erklärt und sogar schon 27192929Mal den Weg dorthin beschrieben und dass das sogar in der Klinik funktioniert (übrigens mit EKG und Herzultrachall bei nem Panikhund, aber egal) und lustigerweise verstehen das Menschen ganz ohne Hundetrainerausbildung, weil sie verstehen und verstehen wollen, um was es geht. Auch die Wege, die man dahin gehen kann.

    Ich hab da nie ein Geheimnis draus gemacht, ich habe auch geschrieben, dass das natürlich auch was mit Konditionierung zu tun hat etc.

    Du willst es nicht verstehen und flüchtest dich wieder in Angriffe.

    Ich finde es wirklich, wirklich schade, dass so mal wieder eine Diskussion zerrissen wird und sich immer mehr Leute aus dem Faden zurückziehen.

    Japp, du kannst dir vieles nicht vorstellen.

    Ja weil du auch immer in Folge exakt den Puls des Hundes misst. Ist klar...

    Ich erinnere mich an ne Szene von dir beschrieben vor etlichen Jahren.

    Du hast jahrelang versucht, in irgendein Thema Ruhe reinzubekommen, ich glaub, Besuch war es.

    Und konntest es dir nie vorstellen, dass irgendwas anderes als positive Verstärkung irgendeinen Effekt hat.

    Bis deinem Freund mal aus dem Bauch raus der Kragen geplatzt ist und plötzlich war Ruhe....

    So viel dazu.

    Ich lese nirgendwo raus dass deine Hunde perfekt Spuren müssen oder gar Roboter sein sollen.

    So, wenn du wissen willst, wie deine Beiträge auch rüber kommen.

    Ich finde es immer sehr sachlich, und lese sie deshalb sehr gerne

    Danke. :bussi:

    Ich hab tatsächlich manchmal das Gefühl, ich schreibe klingonisch und keiner versteht mich.

    :ugly: .


    Also halt gutes Benehmen, was natürlich riesige Arbeit ist, sich bei dir allerdings immer recht einfach liest

    Von einfach kann keine Rede sein, bin ja auch nur Mensch. :lol:

    Das ist zb so was, wo ich inzwischen was laufen lassen kann, ohne dass sich der Eumel abschießt und das freut mich. :applaus:

    Weil wir von November-März quasi im Wasser wohnen und da wäre es irgendwie doof, wenn dem Nog jedes Mal der Draht aus der Kappe springt, nur weil Hazeli Pfützen flitzt.

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    |)

    ABER tue mich schwer damit, seine Gefühlslage generell und bewusst zu steuern

    Für mich ist es kein Problem, weil ich für mich es nur und nur dann tue, wenn mich etwas nervt.

    Sind mir Dinge egal, is es mir auch völlig wurscht, in welcher Erregungslage meine Hunde sind.

    :ka:

    Aber ob er liegen bleibt wenn ich im Café sitze, eine Hündin vorbeiläuft, die super riecht - und dabei angespannt, kurz vorm Fiepen ist... oder ob er entspannt da liegt

    Auch wenn mir das hier ja immer so hübsch unterstellt wird, ich will keine Roboter, die null Reaktion auf irgendwas zeigen.

    Ich will einfach nur Hunde, die zB genauso mit einem Reiz dann umgehen.

    Kurz gucken, Kurz Interesse zeigen und dann eben wieder abschalten.

    Bei nem Hund, der das aber nicht kann, geh ich nicht erst hin und greife ein, wenn der mich vom Stuhl reißt, sondern da wird die Basis für solche Situationen in ganz vielen unterschiedlichen Dingen in tausend unterschiedlichen Situationen im Alltag gelegt.

    Damit eben das Signal "fahr wieder runter" genauso fest sitzt, wie das "Platz", was du in der Situation von deinem Hund verlangst (sich in nem Cafè still unter den Tisch zu legen und liegen zu bleiben).

    So und wenn das nicht klappt? So what? Es ist ein Hund. Nicht mehr und nicht weniger. Ich brauche keine 100 Gummipunkte in der Öffentlichkeit.

    Wenn's der Hund für seine Verhältnisse gut macht, freu ich mich. Und da isses mir egal, ob ab und zu mal nen bissl unruhig wird oder nachfragt, ob wir jetzt mal gehen könnten. Is ja auch doof, rumliegen zu müssen.

    :lol:

    Mir is das zB auch herzlich wurscht, ob mein Hund 3x bellt, wenn wir nen anderen Hund passieren. Is die Leine locker, ist in dem Augenblick, wo wir dran vorbei sind, beim Hund auch schon wieder alles vergessen - dann war es zb für die Krawallschachtel super. :party:


    So im Ernst, ich kann die Vorbehalte durchaus verstehen, was ich aber echt nicht verstehen kann, ist warum wirklich jedes Mal, egal in welchem Thread, wenn es um das Thema geht, aus dem "je nach Hund kontrolliere ich in bestimmten Situationen ein gewisses Maß an Aufregung" ein "der Hund darf nie Gefühle/Intresse/Erregung zeigen und alles is verboten und am Besten wäre er ein lebloser Roboter" gemacht wird.

    Das vermittelt tatsächlich das Gefühl, dass der/die lesende Gegenüber selbst ein "lass mich, ich will mich da jetzt reinsteigern" Mensch ist, der liest, was er lesen will und nicht, was da steht.

    :ka:

    Wenn ich jetzt zB schreibe, dass ich in PHASEN, wo der Junghund so unter Hormonen steht, dass das Hirn aus ist, und ich sehr eng führe, damit er keine Entscheidungen trifft, die er nicht treffen kann (und die in dem Fall für die Umwelt ungesund wären), dann steht da genau das: der Hund wird phasenweise eng geführt und darf in dieser Phase zB nicht vor mir laufen, sondern gibt die Verantwortung ab und bleibt einfach hinter/neben mir, wo er alles machen darf, was er machen will (außer jagen gehen).

    Da steht NICHT, dass der Hund

    - nie wieder vor mir laufen darf

    - nicht schnüffeln darf

    - keine Kekse bekommt fürs niedlich gucken

    - nicht stehen bleiben und intensiver schnüffeln darf

    - nicht zocken darf

    - nicht zum Aufschließen angeflitzt kommen darf


    Deshalb wird die Diskussion irgendwann einfach auch mühsam.

    Weil egal wie oft man schreibt, dass die Hunde zocken dürfen, eumeln dürfen, blödeln dürfen, Gas geben, was blöd finden dürfen, sich freuen dürfen, durch den Pool flitzen/schwimmen, keine Ahnung - mein Gassi sieht nu mal meistens so aus, dass alle irgendwo um mich rum traben/gehen/aufschließen/Warten.

    Wir laufen mitten im Wald, da is so nen Riesenradius wie in irgendwelchen Hundeauslaufzonen einfach nicht möglich, teilweise herrscht hier bei uns je nach Wald auch Leinenpflicht.

    Und ja, ich kann das zB verstehen, wenn für den Halter der Inbegriff von Gassi is, dass Hundi 2 Stunden durch die Gegend flitzt und ab und zu läuft man sich mal über den Weg und freut sich, dass Hundi so viel Spaß hat, dass dann entspanntes Schlendergassi irgendwie schräg wirkt.

    Kann ich voll und ganz verstehen. =) Aber Gassi ist für mich keine Auslastung oder zum Dampf ablassen (dafür gibbet Anderes), sondern Seele baumeln lassen und ich stehe dazu, ich mag das, wenn die 4 entspannt um mich rum laufen, Hundedinge tun, durch ne Pfütze flitzen, Rehe zwar sofort sehen, aber eben sich null aufregen, ansprechbar sind und wir halt einfach schlendern. =)

    n und grob werden,

    Nö. Muss man nicht.

    Allerdings fahre ich ja wie oben schon angedeutet, nie eingleisig, sondern nutze meinen ganzen Kasten.

    Ich muss ned den Hammer nehmen, wenn ich eine Schraube reindrehen will.

    :sweet:

    Bei sowas geht's bei mir schon los beim Bestätigen vom selbstständigen Abwenden von Reizen. Egal was für einer, egal in welcher Entfernung.

    Reize für sich als Unwichtig einzusortieren - da helfe ich gerne bei und unterstützen das.

    Sei es der Radfahrer oder sei es der Hund am Horizont oder auch der Hund, der auf uns zu kommt. Das sich selbstständige Abwenden zum Schnüffeln oder tatsächlich nur woanders hingucken, bestätige ich.

    Kommt Aufregung rein, sag ich, dass ich die nicht will. Aber dafür muss ich ja ned grob werden.