Dieses "nicht hinbekommen will" und das "wenn man sich eben nicht so sehr verbiegen will" sind 2 Aussagen, die mir hier übel aufstoßen.
Nicht jeder Hundehalter wird automatisch zu einem "Hundemenschen" und das ist einfach auch mal voll und ganz ok. Man kann HH und seinen Hund trotzdem sehr lieb haben und sich bemühen. Dafür muss man kein Hundemensch werden.
Nicht aus jedem HH und auch nicht aus jedem Hundemenschen wird ein Erziehungsguru, dem alles im Handumdrehen mit Einfachheit gelingt und dann ist man das tollste Mensch-Hund-Team, was es gibt.
Nein. Ganz manchmal funktioniert es einfach nicht.
Sei es die Mensch-Hund-Kombi müsste sich beidseits so verbiegen, dass keiner mehr er selbst ist.
Sei es, weil es einfach keine Trainer gibt, die einem das notwendige Wissen so vermitteln können, dass es harmonisch wird.
Oder sei es, dass die Kompromisse, die man eingehen muss, schon gar keine Kompromisse mehr sind, sondern einer Selbstaufgabe gleich kommen. Und da das immer individuell ist, weil nun einmal Grenzen sehr individuell sind und sowohl bei Mensch als auch Hund nicht x beliebig erweiterbar sind, ist es i.m.A. ziemlich schwierig, Dinge als Selbstverständlich zu betrachten, die eigentlich gar nicht Selbstverständlich sind.
Nur weil etwas nicht den eigenen Werten/Normen/Lebensvorstellungen entspricht, heißt das nicht, dass das Gegenüber ein schlechterer Mensch ist.
Liebe May1000
Dinge ändern sich. Das Leben ändert sich. Du änderst dich und auch deine Einstellungen in manchen Dingen werden sich vielleicht im Laufe der Jahre ändern.
Es war mal alles anders geplant, jetzt ist es halt so wie es ist.
Den Hund zum Züchter zurückzugeben, ist eine verantwortungsvolle Entscheidung. Dein Leben neu zu ordnen, sich neu zu orientieren - das kommt ja auch noch dazu und das ist schwierig genug.
Dafür wünsche ich dir alles erdenklich Gute.