Wegen Beschäftigung: Der Neuzugang würde ja die gleiche Beschäftigung machen wie Hunter. Insofern wäre das kein großer Mehraufwand
Du machst keinen Teamsport wie ZHS, wo man mit ner Gruppe Gespann fahren/laufen kann, sondern Einzelarbeit.
D.h. Genau die Zeit, die du für Hunters Ausbildung wöchentlich gebraucht hast, musst du jetzt zusätzlich übrig haben, zu der Zeit, die du die anderen Arbeitest.
Hund Nr. 3 könnte dir die Stabilität zwischen den beiden Jungs durcheinander wirbeln und bringt Unruhe rein. Ich denke da an eine gewisse Bellproblematik bei Hunter beim Alleine bleiben. Und je nach Junghund findet der das geil und macht dann mit.
Stell dich einfach mal gedanklich druff ein, dass das nicht so lustig wird.
Deutsch Drahthaar sind in der Regel als Erwachsene Hunde ja nimmer ganz so putzige Gesellen, mit deinen beiden vorhandenen Rüden hast du eher weiche, nette Kerls. Auch das könnte sehr interessant werden. Gerade wenn es nicht um sowas wie Ressourcen geht, sondern ums Prinzip.
Ansonsten 2 Hunde mit Magen&Darm sind anstrengend, 3 ist die Hölle.
Kosten beim TA läppern sich durchaus.
Die Wahrscheinlichkeit, dass mal 2 Hunde innerhalb von 365Tagen 12.000€ in ner Tierklinik lassen, erhöht sich einfach.
Das 1. Lebensjahr ist Nervjahr, so voll belastbar is so nen Welpe noch ned und wenn ihr dann könntet, hast nen Senior daheim, der zwar gern will, aber ned mehr kann. Und wenn du den dann nicht aufs Altenabstellgleis schiebst, sondern vernünftig für Qualitätszeit sorgst, mit sehr langsamen Runden mit längerer Pause auf ner Wiese, Physio, Rentnersport&Bespaßung für den Kopf - dann musst du die Zeit übrig haben.
Mit Pech hast dann schon recht früh nen Senior, der zwar keine 2 Stunden mehr Gassi im strammen Tempo gehen kann, aber 1h im Bummeltempo gerne hätte und braucht und das dann über die nächsten 2-3 Jährchen, bevor die kurzen Runden überhaupt anfangen.
Damit wären wir wieder beim Thema Zeit.
