Beiträge von Die Swiffer

    Ich mag die alten Schläge. Das Kernige, das Durchsetzungsvermögen, das Selbstbewusste und das Selbstständige.

    Beschränkt sich halt nicht nur Vieh, sondern eben auch im Zusammenleben mit dem Halter.

    Sind jetzt eher weniger die Hütis, die einem jeden Wunsch von den Lippen ablesen, muss man nicht nur mögen, sondern auch können und wollen.

    Verträglichkeit - na ja, so mancher ist halt in ner normalen Hundeschule schon ne Herausforderung. So manche Dinge gehen dann halt einfach ned bzw. nur mit einem sehr gewissenhafte Umgang mit dem Potenzial.

    mogambi

    Vielleicht liegt die Skepsis darin begründet, dass du in den letzten Jahren immer wieder Postings verfasst hattest, darüber, wie sehr euch eure TÄ und die Klinik entgegen kommen musste mit dem Finanziellen, wie arg ihr da zum Teil echt kämpfen musstest, in der Familie um Spenden gebeten habt, damals für die 2000€ OP für Änni.

    Dann das Thema mit Ruhe/Aufregung mit eurem Enkelkind.

    Das Jagdthema mit Änni.

    Sooooo. Das sind alles schon Aspekte, wo man bei nem Zweithundewunsch aufhorcht. Ganz ohne etwas speziellere Rasse und ganz ohne die Gesundheit des Halters zu betrachten.

    Jetzt kommen die beiden Dinge aber noch on top.

    Und unter den Voraussetzungen finde ich

    1. Den Zweithund schwierig

    2. Die Rassewahl

    Kennst du den Thread hier?

    Rimayazoey
    2. September 2020 um 10:32

    Da werden so ab Seite 21 ein paar €Beträge genannt, die mal eben so ganz schnell fällig wurden. Wo auch Halter mit guten Rücklagen echt schlucken mussten.

    Da hast du komplett Recht und eiiiiigentlich vermeide ich das auch total, aber auf der anderen Seite frage ich mich halt auch immer wieder "was ist normal?" und "muss ich mir über irgendwas Sorgen machen?", weil mir einfach die Erfahrungswerte fehlen.

    Vielleicht hilft es dir:

    Was "normal" ist oder nicht, ist nicht daran gekoppelt, was Andere als normal ansehen.

    Vieles hängt von der eigenen Haltung zum Thema Hundehaltung ab, aber natürlich auch Lebensbedingungen.

    Wohne ich so, dass ich keine Leine brauche(n) will, es mir egal is, ob der Hunde sonst wie über Wiesen/ Felder/Unterholz donnert, habe keine Hundebegegnungen - dann ist "normal" ein anderes "normal" als wie zB bei SavoirVivre, wo einfach ganz andere Wohnbedingungen, Umweltreize und ja - auch Ansprüche an den Hund gestellt werden.

    =)

    Schau nicht bei anderen. Hab dein eigenes Bild, deine eigenen Werte, deine eigene Vorstellung, was ist dir wichtig/unwichtig.

    Bleib bei dir und deinem Hund.

    =)

    Die Kopfkirmes kommt immer, manchmal halt mehr und manchmal weniger stark ausgeprägt.

    :D

    Wie finde ich denn eine gute Stelle zum Freilauftrainieren ohne Schleppleine? Ich frage mich echt, wie andere das machen

    Da schon anders denken.

    =)

    Ich "trainiere" oder "übe" Freilauf nicht.

    Die Schleppleine ist für mich quasi das Netz für den Seiltanz. D.h. ich agiere mit dem Hund an Schlepp/Flexi genauso wie im Freilauf. Ich schaue, dass der Hund genauso ansprechbar ist, als wenn er direkt neben mir läuft, an uneinsehbaren Stellen läuft der Hund neben mir (ohne Stoppknopf zu drücken oder Schlepp kurz zu nehmen), es wird an der Schlepp ned gezogen, genauso wenig wie die Flexi an den Anschlag gebracht wird.

    Ich höre auf mein Bauchgefühl - ist der Hund zu aufgeregt, wegen frischer Wildspuren oder oder... oder hab ich einfach ein schlechtes Bauchgefühl, gibt es in diesem Augenblick eben keinen Freilauf.

    Ansonsten im Gehen ableinen, kein Gewese drum machen, wenn der Hund ansprechbar ist und mich im Kopf hat.

    Freilauf ist für mich kein Freifahrtsschein für "geh mal die Welt erkunden" sondern bedeutet "hab mich im Kopf, wenn du die Welt erkundest".

    =)

    Weil er das momentan nicht leisten kann

    Das zu sehen, für Alltag und Arbeit, dafür braucht es einfach auch nen bissl Erfahrung und echt viel Gefühl.

    Wir hatten ne Phase, da war Wald mit Nix (abgesehen von Wild, aber auf das reagiert Nog nicht) schon ne echt harte Nuss für ihn, weil einfach Hirn wegen Umbau geschlossen.


    Auf der anderen Seite, guck ich mir gute Hundeschulstunden an, wo ned wild geballert wird, da sind die Hunde ned von den 10 Minuten Abruf, Leinenführigkeit, Sitz, Fuß ko, sondern vom Warten und Frust aushalten. Und wenn dann der HH ein bissl sein Augenmerk auf die Gelassenheit legt, hat er schon nen bissl was Wichtiges für den Alltag und später ggf. Sport mitgenommen. =)

    Was für jemanden ein Problem ist, is ja individuell.

    Aber wenn ich mich hier im Junghundethread umsehe, sind die Themen bei allen sehr ähnlich gelagert.

    - zu jedem hin wollen

    - pöbeln

    - schlechte bis gar keine Ansprechbarkeit

    - schlechte bis gar keine Leinenführigkeit

    - Schreien bei Frust oder Überforderung

    - schlecht mit echtem Frust umgehen können

    - schlecht mit Aufregung/Dynamik umgehen können

    - teilweise hübsche Verhaltensketten wie Hundeplatz/Hundeschule = toll, also ist schon ab ausm Auto ausladen halligalli bis man überhaupt vom Parkplatz aufs Gelände kommt

    - Besuch

    - irgendwo mit hinnehmen

    - schlecht Autofahren können

    - Stress/Aufregung/Überforderung in unbekannten Gebieten


    Manchmal mehr und manchmal weniger ausgeprägt, manchmal als störend empfunden, manchmal halt eben nicht.

    =)

    Natürlich kommt es halt wieder druff an, ob eher reizoffene Rasse oder halt echt nen cooler souveräner Junghund oder halt so nen kleiner Nervsack.

    :D