Für mich bleibt es einfach ein Zusammenspiel von
- Genetik
- Sozialisierung
- Wohnumfeld
- Können des Halters
- Macher oder Denker Hund
Naturgemäß stellen einfach Züge wie ambitioniertes Jagen oder Unverträglichkeit je nach Wohngebiet den Halter vor eine Herausforderung.
Lebe ich so, dass ich vor der Tür nen sehr weitläufiges Wiesengebiet ohne Wild habe, fällt Jagdverhalten weniger auf bzw. ist weniger eine Herausforderung, als wenn man halt beim Gassi 10 Rehbegegnungen innerhalb von 20 Minuten vom Hund sehr, sehr viel Impulskontrolle verlangen. Und ja, wenn der Hund noch nie in seinem Leben einer frischen Fährte oder gar nem echten, lebenden, flüchtenden Reh/Hase/Wildschwein begegnet sind, fällts natürlich leicht, zu sagen "Jagdtrieb voll im Griff".....
So lange aber HH nicht den Unterschied zwischen wilden 5 Minuten, störenden Verhalten, Dauerstress, Erwartungshaltung, Reizüberflutung, Überforderung erkennen bzw. anerkennen, dass es da massive Unterschiede gibt, ist es schwierig&man dreht sich im Kreis.