Alles richtig! Nur ist es halt so, dass man dies für das tierische Familienmitglied ausdrücklich ansprechen muss und beim Mensch eben nicht
Ich kenne zb die Optionen, dass man sich vor dem Tod des Tieres um die Bestattung kümmert und das dann dem TA kurz mitteilt.
Oder eben, dass der TA, wenn das Tier eingeschläfert wurde, nachfragt, was mit dem Leichnam geschehen soll.
Äußert sich der Besitzer nicht, dann ist das das stille Einverständnis, dass der TA sich drum kümmert.
Da sehe ich die Verantwortung beim Halter, sich drum zu kümmern.
Der Mensch hat die Möglichkeit seinen Willen vorher schon mitzuteilen oder muss ihm Endeffekt darauf hoffen, dass sich seine Angehörigen drum kümmern.
Ansonsten gibt's auch beim Menschen wenn sich kein Angehöriger kümmert/findet/ aus Kostengründen eine Einäscherung mit anschließender Bestattung in einem anonymen Grab.
Also es ist nicht so, dass hier automatisch jeder Mensch ein hübsches Begräbnis bekommt.
Google nach Bestattungensinstitut oder Krematorium für Tiere ist der selbe Aufwand. Genauso wie dort anzurufen und zu vereinbaren, dass sich sie sich drum kümmern.
Schaut man auf andere Fleckchen der Welt, sieht das wieder anders aus. Da gab es während der Pandemie teilweise auch nur nen Massengrab.
Tod eines Haustieres ist ein hochemotionales und schwieriges Thema. Aber wenn ich mich bewusst entscheide, dieses Lebewesen in mein Leben zu holen, ob mit Schutzgebühr/Kaufvertrag oder umsonst - dann liegt die Verantwortung für sein Wohlergehen ganz allein bei mir. Von Anfang bis Ende. Das gehört für mich zum für ein Haustier verantwortlich sein, einfach dazu.