Aaaalso. Ihr habt da nen Mix, der - von dem was er genetisch mitbringt, ja nicht so unbedingt per se einfach sein wird.
Dann erinnere ich mich noch seeeehr gut dran, was dein Hund letztes Jahr alles an Kommandos auf dem Lehrplan hatte/konnte/können musste, was aber alles viel mehr Bezug auf spätere Einsätze hatte, als mit sowas wie sich normal als junger Hund im Alltag zu bewegen. Was alleine schon immens viel Druck ausmacht.
Ruhetage heißen hier wirklich Ruhetage. Kurz lösen, ansonsten sich im Bett von links nach rechts drehen und ruhen.
Und ja, das sollten Hunde lernen. Und lernen dürfen. Ohne dass ihnen am nächsten Tag beim Gassi der Draht aus der Kappe springt und sie einem um die Ohren fliegen. Stichwort: sich zurücknehmen.
Eine Spirale- und in der scheint ihr euch zu befinden - beendet man nicht, wenn man an allen Ecken und Enden noch mehr und noch mehr drauf packt.
Der - zugegeben manchmal sehr schwierige - Drahtseilakt Pubertät mit Ruhe geben, Ruhe fordern, geistigen Input und körperlicher Auslastung, ist eine Herausforderung.
Aber das Hirn befindet sich nun mal in einer Umbauphase und manchmal ist es sinniger, einen Schritt zurück zu treten, den Hund nicht in eine Form pressen zu wollen und ggf. (vorübergehend) eine Form der Auslastung und Arbeit zu finden, die den Hund zwar fordert, aber das Drumherum ihn nicht überfordert.