Beiträge von Die Swiffer

    Selbst bauen?

    Ansonsten kriegst die Mittlerweile sowohl im Baumarkt als auch Möbelmärkten in verschiedenen Optiken, von Metallgestell bis Holz, manchmal beides kombiniert.

    Das war eigentlich der Plan.

    Da aber schon der Terrassenumbau 2 Jahre gedauert hat wird der Möbel Bau nicht schneller werden. Besonders da wir vorher unbedingt ein Kinderzimmer renovieren müssen - der vierjährige verlangt solangsam nach seinem Reich.

    Und ich würde die Terrasse gerne früher nutzen. Nicht erst in 3-4 Jahren :ugly:

    Sooo schwer ist das eigentlich nicht und dauert auch nicht lange. Wenn man fertige Polster nimmt, schon mal 3x nicht.

    Die haben wir vorletztes Jahr oder so gebaut, trotz reiner Handarbeit (also ohne Elektrowerkzeug, nur mit Zugsäge, Hobel und Beitel), ohne Schraubverbindungen, reine Steckverbindungen, war Frank damit eher fertig, als ich mit den Polsterarbeiten.

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    Alter Lattenrost hat die Federhölzer spendiert und alte Matratzen den Kaltschaum für die Polster.

    Sowas kriegst aber natürlich auch fertig zu kaufen, du musst nur wissen, was Genau (!) Du willst.

    So als Beispiel:

    vidaXL 5-tlg. Garten-Lounge-Set mit Auflage Massivholz Akazie | vidaXL.de

    OUTLIV. Santa Cruz Loungeecke 5-teilig Akazie/Polster Teaklook/Creme | Garten und Freizeit

    Das glaube ich nicht so recht. Ich hatte bereits mehrere Hundesitter, die haben das alle zuhause gemacht.

    https://www.dogilli.de/2016/11/21/er%…s-ganz-einfach/

    https://www.streifler.de/artikel/baurec…augebiet-_13770

    Alternativ, frag doch selbst beim Bauamt nach :face_with_rolling_eyes: :face_with_rolling_eyes: :face_with_rolling_eyes: Wir hatten das Prozedere inklusive Gutachten im Gewerbegebiet bereits durch...

    Aber der Artikel vom Streifler sagt es doch schon - wenn in dem Gebiet jegliches Gewerbe untersagt ist- dem ist aber nicht immer so, nur weil es wie ein reines Wohngebiet aussieht. Und ohne baurechtliche Eintragung was anzufangen und dann anscheinend so schlecht mit den Nachbarn zu sein, dass die einen anschwärzen bzw. sich nicht an die Vorgaben zu halten, ist aber auch selten dämlich.

    :klugscheisser:


    Aber: Genaueres kannst du nur rausfinden, wenn du beim Bauamt nachfragst. Manchmal hat sich die Eintragung des Gebietes zum Zeitpunkt des Häuserkaufs in der Zwischenzeit geändert, weil Herr Baltasar seine Ayuwedapraxis und Frau Anneliese ihre Klavierstunden oder Rita ihre Halsbandmanufaktur zB durchbekommen oder vor Gericht durchgedrückt haben.

    Du, das ist mir schon klar.

    Ich rede aber auch ned von ner HuP oder 10 Hunden. 1max.2 Hunde sind durchaus meistens möglich.

    :ka:

    Nein, auch wenn es nur ein Hund ist, ist es bereits eine gewerbliche Nutzung und erfordert die Umwidmung. Leider

    Dennoch, Fragen kostet nix. Vielleicht kennt man jemanden beim zuständigen Bauamt (wo übrigens recht unterschiedlich ausgelegt wird, was Mischgebiet ist und was nicht) und ansonsten hindert niemand einen- gerade wenn man nicht auf das Geld angewiesen ist, kostenlos einfach nen netten Hund von Bekannten zu sitten.

    Man sollte ned gleich die Flinte ins Korn werfen.

    ;)

    Das kann schon ne Rennerei ergeben und manchmal braucht man auch nur nen anderen Kollegen im Amt, als den, den man als erstes angerufen hat (hab ja den 11er schon nen paar Jahre und bei der Immobiliensuche zum Kauf ist mir das Thema durchaus vertraut zb Sägewerk is ok, HuP nicht, rufst noch mal an wegen dem anderen Haus und hast nen anderen Kollegen dran, wär dann ne Hup kein Thema), manchmal hängt es durchaus auch von der Anzahl der Hunde im eigenen Haushalt ab etc. pp.

    Fragen kostet nix und wenn man hinterher weiß, was man alles nicht darf, kann man weiter gucken, mit dem, was man machen darf.

    =)

    Vielleicht dann echt mal über Tagesbetreuung mitm 11er nachdenken. Dann hast du flexibel Hund daheim. :sweet:

    Das ist im normalen Wohngebiet quasi ein Ding der Unmöglichkeit, weil durch das Bauamt eine Umwidmung zur gewerblichen Nutzung des eigenen Hauses notwendig ist. Daran geknüpft sind verschiedene Bedingungen und notwendige Gutachten. Wenn sich die Immobilie nicht im Gewerbegebiet/Mischgebiet befindet, oft ein Ding der Unmöglichkeit mit wenigen Ausnahmen

    Du, das ist mir schon klar.

    Ich rede aber auch ned von ner HuP oder 10 Hunden. 1max.2 Hunde sind durchaus meistens möglich.

    :ka:

    bei schwierigen Hunden kannst nicht immer die eigenen mitnehmen.

    Bei uns wird es ja nach Diego erst mal keinen eigenen Hund mehr geben, deswegen ist das egal.

    Ich glaube, dass ist halt auch ein Aspekt weswegen mich der Gassigänger so reizt. Aber vermutlich sollte ich mir einfach privat einen Gassihund suchen ^^

    Huch? Doch keinen Nachwuchs mehr für Sport?

    Und was ist mit dem Jagdterrier aus deiner Signatur? :???:

    Vielleicht dann echt mal über Tagesbetreuung mitm 11er nachdenken. Dann hast du flexibel Hund daheim. :sweet:

    Praktikanten nehme ich übrigens vorzugsweise an den SchlechtWetter -Tagen mit und das nicht ohne Grund.

    Damit habe ich so manchen Kandidaten auch schon vom Berufswunsch angebracht. :lol:

    |)

    Ich find, das ist tatsächlich einer der Faktoren, die oft unterschätzt werden, wenn man sich das Gassi nicht mehr nen bissl nach dem Wetter ausrichten oder nur ne kurze Runde drehen kann.

    Testweise kann man sich auch mal in ner Regenwoche ne Woche Urlaub nehmen und einfach jeden Tag 6 Stunden durch die Gegend latschen. Bei so Wetter wie gestern. Sturm, Orkanböen, Starkregen, ansonsten von Morgens bis abends Dauerregen. Man gewöhnt sich allerdings recht schnell das Gefühl, dass einem Schwimmhäute und Kiemen wachsen.

    :klugscheisser:

    Und ebenfalls ein Faktor, der auf die Psyche gehen kann: bei schwierigen Hunden kannst nicht immer die eigenen mitnehmen. Und dann kommen irgendwann mal so Erkältungswochen, man ist irgendwie angedetscht, Migräne bis zum Anschlag, Hexenschuss und co, steckt alles, was man körperlich leisten kann, in das Gassigehen mit anderen Hunden(weil man ja davon lebt) und für die eigenen Hunde daheim bleiben dann kaum noch Kapazitäten und Kraft über.

    DAS schlechte Gewissen ist noch mal ne ganz andere Nummer, als wenn man wegen Erkältung nur ne kleine Runde geht, nach nem anstrengenden Tag im Büro Gassi nen bissl kürzer ausfällt...

    :sweet:

    Gerade der Aspekt der spontanen Kinderbetreuung ist natürlich ein großer Punkt, der mir zu denken gibt

    Ist es auch. =)

    Jein. Von 0 auf 100 ohne den entsprechenden Kundenkreis zu haben, wenn man auf das Geld angewiesen ist, wird eher nichts. Nebenberuflich- so lange der AG mitspielt, sich seinen Kundenstamm aufbauen, macht mehr Sinn, zumal dann der dicke Batzen Krankenversicherung ja noch anteilig vom AG getragen wird.

    Was den Braten Fett macht:

    Jeder Urlaubstag ist bares Geld, weil ja unbezahlt.

    Jeder Urlaubstag von nem Kunden ist bares Geld, weil fällt weg.

    Jeder Krankheitstag - kann - je nach Krankenversicherung- bares Geld sein, weil unbezahlt bzw. Krankentagegeld greift erst ab Tag x.

    D.h. den Luxus eines normalen AN hat man dann einfach nicht mehr, muss dementsprechend gut in der Kostenkalkulation sein ooooder aber sehr gut in der Disposition, so dass entstehende Servicelücken binnen 3 Stunden, sobald ne Urlaubsmeldung reinkommt, wieder gefüllt sind.

    Dann steht und fällt alles mit der Disposition der Fahrten.

    12 Minuten ist bei mir das Maximum, länger hab ich nicht als Fahrt, die Strecke ist quasi ein Rundkurs, so dass da keine Umwege und Ausreißer drin sind. Effektives Zeitmanagement ist alles.

    Ebenso wie bei der Buchhaltung, lieber 1x gescheit alles angelegt haben und dann am Ende des Monats innerhalb von 60 Minuten durch sein, als jeden Monat 6- 12 Stunden nur damit zu verbringen.

    Natürlich muss sich der Preis auch ausgehen, aber bei entsprechender Qualifikation kannst mehr nehmen, als 5 oder 10€ die Stunde.

    Das geht durchaus. Damit sind aber auch wirklich Qualifikationen gemeint, (entsprechender) Sachkundenachweis und kein "ich hatte schon immer Hunde".

    Die Preise sind natürlich auch von den Regionen abhängig, in Köln oder München würd ich das 4fache verdienen, genauso von "deinem" Geschäftgebaren. Es gibt durchaus Hundetrainer, die zB 1€/Minute Gassiservice abrechnen - als Nebenverdienst. Kann man machen oder eben auch nicht.

    Aber ja, nen bissl arbeiten wird man für sein Geld schon müssen, erst Recht, wenn man von den Einnahmen abhängig ist, erst Recht vor dem Hintergrund, dass man gerade in den ersten Jahren sowas von Kreditunwürdig ist bzw. Nur sehr wenig Banken Geldkredite unter einem gewissen Jahreseinkommen vergeben (Sachkredite sind was Anderes).

    Sinnvoll wären immer 2 Standbeine mindestens. Damit man Umsatzeinbußen in dem einen Bereich anderweitig auffangen kann (ich hab gesamt 4, Nr. 5 folgt) plus zB entsprechende Möglichkeit, das sofort als Hauptzweig umzustellen (kann ich ned mehr Laufen oder ned mehr in dem Umfang wie jetzt, kann ich andere Bereiche hochfahren, die Hup zB). =)

    Dann ist halt die Frage, ob du Kleingewerbe bleiben willst, dann bist nach oben eh gedeckelt.

    =)

    Gerade wenn man von den Einnahmen leben will, braucht man

    - Geschäftssinn

    - schnelles Denken im Kopf

    - Flexibilität

    - wahnsinnig gut in Mensch-Mensch sein, damit Kundengewinn wie von Zauberhand geht.

    Dennoch schützt das einen nicht vor solchen Jahren wie jetzt mit Corona oder dem jetzt folgenden Nachcorona, wenn die Leuts die Hunde wieder abgeben, weil sie in die Pubertät kommen und es daheim nen bissl sehr anstrengend wird, HO zusammengestrichen wird, die Spritpreise von 1,30€ auf 2,50€ hochschnellen und und.

    Nen finanziellen Puffer sollte man so oder so haben - egal ob selbstständig oder angestellt, gerade wenn man HH ist.

    :ka: