Beiträge von Die Swiffer

    Mal zum Thema Aggressionen als Ausschlussgrund:

    Für mich nicht als Vergesellschaftung zählend, weil wir damals nur befreundet waren, war der Zustand der Akzeptanz zwischen Nimueh und Oppa.

    Das dauerte tatsächlich Monate mit regelmäßigen Spaziergängen, angeleint - nur laufen und atmen, bis wir dann mit beiden Hunden in einem Raum sein konnten- beide auf ihren Plätzen weit voneinander entfernt- liegen und atmen.

    Bis dann irgendwann beim Gassi mal Leine ab und Oppa mit MK, Nimueh angeleint bei Frank. Oder andersrum, Leine ab bei Nimueh und Oppa angeleint bei mir, die Phase angeleitet hat, wo beide mit sehr strikten Regeln offline liefen.

    Insgesamt hat das so ungefähr 1,5 Jahre gedauert.

    Dann noch mal die ersten 6 Monate als wir zusammen gekommen waren, echt nen Auge auf die 2 haben.

    Nimueh liebt den Oppa inzwischen sehr, Oppa akzeptiert sie, aber mehr auch nicht.

    Aber wie gesagt, zählt für mich nicht unter Vergesellschaftung, weil die Swiffer Nimueh ja schon lange vorher kannten, bevor Frank mit ihr bei uns eingezogen ist.

    =)

    absolut unglaublich gestresst ist, keine Ruhe findet, sich zurückzieht,

    Zurückziehen find ich persönlich gar nicht so verkehrt, aber ich freu mich auch im Alltag drüber, wenn die kleinen Klebchen irgendwann soweit sind, von alleine aus dem Trubel in ein anderes Zimmer zu gehen und da zu pennen.

    Bei Rumstressen oder ned zu Ruhe kommen kennen meine Hunde tatsächlich ein Kommando, dass sie sich nicht aufregen sollen und dann dementsprechend runterfahren können.

    Da ich sinnlos rumtigern im Alltag eh blöd finde, gibt's da auch was, heißt "leg dich irgendwo hin und hör auf zu nerven"...

    Alltagsregeln, die eben auch in solchen Situationen greifen, wie neuer Hund oder Besuch oder oder oder - weil schlicht und ergreifend etabliert.

    Welche rutschfesten Matten/Beläge/ Teppiche nutzt ihr in der Wohnung?

    ArthroseHund und Laminat funktionieren nicht mehr so gut. Jetzt suche ich etwas, das angenehm für die Füße aller Bewohnerinnen und rutschfest ist zum Auslegen, damit ich die 3 Hauptwege abdecken kann. Dazu noch im Naturton. (ein Vermögen will ich dafür auch nicht ausgeben)

    Hat jemand sowas im Einsatz?

    Teppiche Tiphede plus Rutschstoppvlies von Ikea. Beides kann man in der Waschmaschine waschen und die Teppiche wandern auch in den Trockner.

    Ansonsten einen Outdoorläufer, den kann man super mitm Gartenschlauch ausspülen und nen großen Flauscheteppich im Wohnzimmer( bei dem wird im Notfall mitm Handtuch die Flüssigkeit aufgesaugt, die Stelle anschließend mit Tiefenreinigungsshampoo für Menschen behandelt und 2x im Jahr wird der Teppich draußen mit Gartenschlauch gewaschen.

    Den nächsten Welpen werd ich aufgrund der Fahrtstrecke wohl alleine abholen, daheim reinsetzen und dann wie immer "nicht hauen, nicht fressen, war teuer, is meins" und dann ist er halt erstmal dabei und guckt sich alles in Ruhe an.

    :lol: Schön formuliert. So ist das hier auch.

    Sehr gern gefolgt von "ey, nicht das neue Spielzeug kaputt machen", wenn die ersten Spielansätze kommen. Soll ja schließlich ein paar Jahre halten. :klugscheisser:

    Puh, mal überleg. Oppa und die Omma haben sich damals auf neutralem Gelände beim Gassi kennengelernt, es hat geknallt, danach hat der Oppa die Omma angehimmelt und für sie ging es dann in Ordnung, als er am nächsten Tag zu uns kam.

    Den Opi haben die 2 dann im Auslauf vom TH kennengelernt.

    Bei Erbse waren se beim Abholen im Auto, kennenlernen war dann daheim im Wohnzimmer.

    Hazeli haben Erbse, Omi und der Oppa damals bei der Züchterin mit den anderen Welpen zusammen kennengelernt, für den Opi wäre es zu viel gewesen, der blieb derweil im Auto und hat es erst daheim im Garten kennengelernt.

    Eggnog haben se dann bei der Züchterin kennengelernt, Nimueh hat ihn daheim im Wohnzimmer getroffen.

    Den nächsten Welpen werd ich aufgrund der Fahrtstrecke wohl alleine abholen, daheim reinsetzen und dann wie immer "nicht hauen, nicht fressen, war teuer, is meins" und dann ist er halt erstmal dabei und guckt sich alles in Ruhe an.

    =)

    Erbse ist ja damals als Pflegewelpe eingezogen, einerseits geblieben, weil sie die Herzen im Sturm erobert hat, aber tatsächlich auch, weil sie dem Oppa damals so unglaublich gut getan hat und er sich mit ihr - selbst ja noch recht jung - tatsächlich gespielt hat und zu ihr ein ganz normaler Hund war.

    Hazeli ist schon so ein bissl für die Gruppe eingezogen, weil klar war, dass die Ommi als wichtigster Pfeiler und Ruhepol in der Gruppe nicht mehr allzu lange leben würde - natürlich ist die Wutz auch meinetwegen eingezogen- aber bei ihr war tatsächlich mal der Gruppenaspekt wichtig.

    Beim Nog ebenfalls, eben weil die Zwillinge so eng miteinander sind, es bei dem Wurf schwierig gewesen wäre, eine charakterlich passende Hündin auszuwählen, dass ich - obwohl ich eigentlich eine Hündin wollte, dann doch auf einen Rüden umgeschwenkt bin.

    Puh, könnt ich keine Pauschale geben.

    Aggressionen sind für mich aufgrund der Hunde, die ich hier sitzen habe, zB kein Kriterium für sofortige Rückgabe.

    Stress ebenfalls nicht.

    Ich glaube, wenn nach einem Jahr ganz normaler Alltag noch mit sehr viel Reglementierung des alltäglichen Miteinanders (Fütterung, Knabberzeug nehm ich jetzt mal aus, sondern eher sowas wie 2 Hunde wollen im engen Flur aneinander vorbei, Hund 2 will an Hund 1 vorbei zum Wassernapf etc.) durch mich bedarf und ich in ständiger Habachtstellung sein müsste, dann würde für mich in Bezug auf meine Gruppe, der Neuzugang wieder gehen müssen.

    Ziel ist für mich nicht Friede Freude Eierkuchen, aber: jeder Hund soll sich angstfrei frei bewegen können, ohne dass ich als letzte Instanz das überhaupt möglich mache.

    Hier ist es zB so, dass der Unverträglichste Hund in Sachen Integration eine absolut sichere Bank ist und ich mich auf ihn verlassen kann- und alle neuen Hunde sich ihm anschließen und vergöttern. Beim ersten Mal hab ich abends nen Schnaps gebraucht, als Zwergi sich ausgerechnet an den Hund angekuschelt hat. :lol:

    Bei Hazeli war klar, dass sie Hunde im eigenen Haus scheiße findet, auch wenn sie die auf neutralem Boden zB Bombe findet. Man kennt halt seine Pappenheimer. =)

    Mit meinen beiden unverträglichen Hunden habe ich damals nen Hund aus dem TH geholt, der Angst vor Hunden hatte und nen massives Ressourcenproblem. Das war lustigerweise einfacher als mit Erbse und dem Nog.

    Klar ist das einfach ein anderer Umgang als wenn sich alle lieb haben, ab Sekunde 1 Best Buddys for Life und man sich einfach nur daneben setzen kann und entspannt nen Film gucken.

    Das bedeutet eben gucken, wer was macht, wer wie reagiert, wissen, wann man regelt und wann man die Hunde auch einfach mal machen lassen (!) und welche Hunde man machen lassen kann.

    Zwischen einen Welpen maßregeln oder einen Welpen aber so maßregeln, dass der im wahrsten Sinne die Hosen voll hat und die Analdrüsen entleert vor Schiss, liegen Welten.

    Vieles kommt natürlich mit der Erfahrung, ob man einen Hund zB vor dem Neuling schützen muss oder ob man den Neuling vor den eigenen Hunden schützen muss (stalken, bissl mobben, nerven - muss ja nicht mal gleich ein Draufhauen sein).

    Nicht jeder Welpe ist von sich aus zurückhaltend genauso wenig wie adulte Hunde nur schwer begeistert oder schwer entsetzt sind. Es gibt unglaublich viele Grauzonen und auch den Vierbeinern muss man zugestehen, dass sich Beziehungen untereinander entwickeln, verändern und sich immer mal wieder neu orientieren.

    =)

    Daaaaaanke!!!! :gott: Und viel Spaß beim Abholen. :applaus:


    Hier waren die Integrationen immer unterschiedlich. Aber eins haben alle gemeinsam:

    Die ersten Tage sind für alle Beteiligten aufregend.

    Althunde, Welpi, Mensch. Regeln, Struktur, Management machen die Basics aus.

    Ansonsten gelten die gleichen Regeln wie im normalen Alltag auch: was meins ist, wird nicht gefressen und es wird keiner genervt- das gilt für alle.

    Der Rest hängt immer von den Beteiligten ab, ob es bei entsprechenden Hunden nen MK braucht, ob der TS-Welpe wirklich ganz langsam an alles rangeführt werden muss, weil er weder Mensch/Hund noch Haus gewöhnt ist oder viele Ruhepausen verordnet bekommt, weil er sonst 24/24h unterwegs wäre.

    Wer es kann(!), darf Welpi gern die für sich geltenden Regeln erklären (nicht nerven, nicht ins Gesicht hüpfen, Individualistanz einhalten etc., wer es nicht kann, der darf es nicht, bei dem bekommt der Welpe dann die Regeln von mir erklärt.

    Die Integration der Blondinen lief hier zB deutlich einfacher ab, als vor ein paar Jahren das Integrieren von Eggi, mit dessen Rumgewusel und Generve die Erwachsenen schon so ihre Schwierigkeiten hatten. Hazeli hat - wie zu erwarten, sehr sehr lange gebraucht, bis sie ihn als voll dazugehörig betrachtet hat und keine Sonderregeln für den Nervzwerg mehr aufstellen wollte.

    xD

    Zeitrahmen: von "war schon immer da" bis über 6Monate, kann das Zusammenwachsen durchaus dauern. Wobei das nicht in Stein gemeißelt ist, weil Welpen und TS Hunde ja durchaus noch mal eine Entwicklung hinlegen, sich Chatakter weiter ausprägt und natürlich auch die Erziehung dann eine Rolle spielt, so dass die Beziehungen untereinander sich ebenfalls entwickeln können.

    Wer keine Erwartungen hat, kann nicht enttäuscht werden. Wem klar ist, dass die Aufnahme eines neuen Hundes ist eine länger bestehende Gruppe, das Einpflanzen eines Individuums in eine Gruppe voller Individualisten bedeutet, dem ist klar, daß es vor allem eins wird: spannend.

    =)