Beiträge von Die Swiffer

    Ich finde das auch absolut gut, was Du vorhast.

    Hier ist ja gefühlt noch die Welt in Ordnung. Uhu, Eulen, Kuckuck, Rotmilane, Störche, kleinere Vögel, Amphibien, Falter, einige Fledermausarten (die bei uns nachts durch den Garten fliegen) und Co.

    Ist dann erschreckend, wenn man sieht, dass das, was man hier täglich sieht, schon auf der Liste steht- in rot.

    Lerchensporn, da war mir zB gar nicht bewusst, dass einige in freier Wildbahn bedroht sind, genauso wie Taubenskabiose.

    Ich hab se halt im Garten, weils passte.

    Aber wo wenig reinkommt, kommt auch wenig raus. Das würde ich eben gerne ändern.

    Pflanzen fang ich gerade erst an, weil ich ja erstmal die Bedingungen schaffen muss, dass sie sich wohlfühlen und fleißig wachsen. Und das dauert.

    Was ausstirbt, war ja mal durchaus heimisch und wenn man unterstützen kann, dass es erhalten bleibt, dann würd ich das gern tun und sei es eben auf diesem Weg. Ist halt schwer, so ohne nen paar Hektar landwirtschaftlicher Nutzfläche, die einem selbst gehören, da muss man dann halt Strategien entwickeln.

    :lol:

    Mit dem Anbau kenn ich mich nicht aus.

    Sehr sonnig, sehr mager auf jeden Fall, sonst müsste ich nicht die Düngekügelchen vom Landwirt nebenan ständig da wegklauben.

    Kalk mag sie überhaupt nicht und sie braucht, um sich von selbst zu vermehren etwas offenen Boden, also sehr lückigen Bewuchs im Umfeld.

    Die bedrohten Pflanzen stehen halt noch auf meiner To-Do. Ich dachte, du weißt da eventuell was.


    Ich will nächstes Jahr dann eh beim Zuständigen vom Land Hessen anrufen und fragen, ob es irgendeine Empfehlung gibt, wo ich die Samen am Besten beziehen kann.

    Genauso wie für Frauenschuh und Co. Und ob man die Samen dann ernten und aussiedeln darf.

    =)

    Haussperling und Gartenrotschwanz stehen genauso auf der roten Liste bei uns wie die Schwalben, haben sich netterweise bei uns im Garten und am Haus angesiedelt, mehr als Nisthilfen, Insektenfreundlichen Garten behalten und Co. kann ich da, glaub ich, nicht machen.


    Bei den Faltern muss ich mal schauen, ob die, die auf der roten Liste stehen, auch spezielle Pflanzen brauchen, die ich noch nicht habe.

    Für bedrohte Falter sitzt das Meiste eh im Garten, das klappt zumindest teilweise schon ganz gut, da muss ich noch schauen, wo nächstes Jahr noch was dazu kann.

    =)

    Die meisten Hunde sind aber ja ziemlich problemlos in unserer oder deren individueller Umwelt unterwegs und sei es nur, weil es nur nicht zu triggernden Situationen gekommen ist, letztendlich ist für die ja dann trotzdem alles schick

    Das wäre super.

    Was ich aber durchaus wahrnehme, ist die deutliche Verschärfung von Verordnungen regional, weil eben nicht alles schick ist.

    Ist ja schön, wenn das neue Gassigesetz eine Stunde Gassi am Tag verlangt, diese aber aufgrund anderer Verordnungen nur an der 2 Meter Leine gemacht werden können, weil es eine generelle Leinenpflicht für alle Hunde an 365Tagen im Jahr gibt und die Leine nicht 2 Meter überschreiten darf - immer und überall.

    Das ist dann halt nicht mehr so lustig, von artgerecht mal ganz abgesehen, entspricht es zB nicht dem, wie ich Hunde halten möchte.

    SanSu

    Ich wollte kein negatives Bild zeichnen. Ich bin sowohl in Stadt als auch in Hinterkasemuckl am Ende der Welt tätig.

    Da gibt's ja auch noch die Kategorie HH, die sagen "mein Hund jagt nicht", während ihr Hund fröhlich Spur verfolgend Kreise über die Wiese rennt.

    Ich schreib auch nix zu denen, die mit "der freut sich" bei Fiddeln hoch10 um die Ecke kommen oder das Beißen von Menschen mit "der nifft nur" verharmlosen.

    Erst Recht nicht von denen, denen es wirklich wurscht ist, wenn der Hund wildert und hetzt.

    Ich freu mich total für HH, die 1. So nicht sind und 2. Nie auf solche HH treffen.

    Dennoch gibt's sie. Leider. Denn wie schön wäre die Welt, wenns keine Wesensgutachten, keine Auflagen, keine Hundetrainer bräuchte, weil halt mal wirklich alles schön und gut.

    Isses aber leider nicht.

    Sonst erkläre es mir in Bezug auf das sehr verallgemeinernde Zitat, in dem erstmal nur eine Annahme ohne Bezug verpackt ist.

    Vielleicht verstehe ich dich dann besser.

    Also.... für dich. Ich habe nicht geschrieben:

    Alle Stadthunde.

    Ich habe "Stadt" in Klammern gesetzt, weil es überall passieren kann, dass Hund sehr sehr lange in seinem Gassi Gebiet kein Wild trifft, bis dann Tag x auf ner Wanderung kommt.

    Des Weiteren kann ich ned mal einzelne Gassigebiete vergleichen, weil es dermaßen individuell ist, dass es keinen Sinn ergibt.

    Ich kann Berlin nicht mit hessischen Städten vergleichen, weil ich ned mal die hessischen Städte miteinander vergleichen kann - Beispiel:

    Stadt 1: Stadtspark - nur Wasservögel. Und ja, es gibt tatsächlich HH die ausschließlich dort ihre Runde gehen. Weil direkt vor der Tür.

    Stadt 2: Hasenfeld mit massig bauten, direkt zwischen Skatepark, Baseballfeld und Flughafen und Kaserne.

    Geht man da Gassi, weil man halt da wohnt, hat man zwangsläufig Kontakt mit Wild.

    Wald 1: Wild extrem scheu, sieht man nie

    Wald 2 am Flughafen: Wild verhältnismäßig scheu, trotzdem laufen dir bei ner Runde von einer Stunde 4 Rudel über den Weg und das sind verdammt große Rudel.

    Ich kenn nen Stadthund, der hat Wildkaninchen im Garten - mitten im Ruhrgebiet.

    Genauso wie ich jemanden kenne, der Eichhörnchen im Wandschrank hat. Mitten in der Stadt, im dritten Stock. Sind über die Regenrinne eingezogen.

    Genauso wie ich Hunde kenne, die nicht auf Gatterwild reagieren, kenne ich Hunde, die auf Gatterwild reagieren - Wohnort: Gemischt.

    Und ich persönlich finde es halt immer wieder faszinierend, wenn HH erklären, der Hund würde nicht jagen - aber tatsächlich hatten sie eben auch noch keine Wildbegegnung.

    Das ist keine Annahme, das kommt durchaus vor. Das heißt aber nicht, dass es in Städten kein Wild gibt.

    Und nein: meine Anzahl an Hunden, die ich kenne, beschränkt sich nicht auf 5.

    Es ist keine Ahnnahme, sondern das, was ich so erlebe und das habe ich beschrieben.

    Du erlebst es anders, also schreibst du was Anderes.

    Um was geht es dir jetzt? RECHT haben?

    Wohl schwerlich möglich, bei recht individuellen Erfahrungen.

    Vorgestern an einer Brache 15:00 Uhr ein Reh an mir vorbei gestapft, die halten sich hier nämlich auch nicht an ihre Aktivitätszeiten, weil keine Feinde, keine Jagd,...

    Das hast aber aufm Land auch, weil Rehe nunmal nicht Nachtaktiv sind, sondern in einem sehr regelmäßigen Rhythmus fressen müssen.

    =)

    Hier stehen se auch um 14:00 am Sportplatz. Sind die Himbeerblätter wahrscheinlich mega lecker.

    |)

    Wild ist aber natürlich auch lernfähig, d.h. die lernen schon, wann und wie bei wem Flüchten angesagt ist, egal ob Sau oder Ricke. Die kennen auch "ihre" Pappenheimer, die wissen auch, wo Reviergrenzen verlaufen, gerade die Schweinchen sind da sehr intelligent.

    =)