Beiträge von Die Swiffer

    Der Nog war ja mein erster Hund, der mit dem Alleinebleiben seine Schwierigkeiten hatte, deshalb ist er während meiner Arbeitszeit mit meinem Mann anfangs mit ins Büro.

    Das Alleinebleiben hab ich parallel ganz klein über fixe Rituale aufgebaut, jeden Tag: nach dem Gassi - kurz in den Garten - ab auf den Schlafplatz- Siesta mit Radio.

    Am Anfang 5 Minuten, dann 10 etc, wo ich nur 2 Räume weiter gegangen bin.

    Als das geklappt hat, mit dem Auto und den Block gefahren.

    So lange, bis das dann entspannt war und ich mir sicher sein konnte, ich kann arbeiten gehen. Für mich wars doof, weil weniger Zeit mitm Hund, aber alleine bleiben ist mir wichtig und mir und meinen Hunden tut es gut, wenn wir nicht 24/24 aufeinanderhocken.

    Einen Hund, der jagt, kontrollierbar zu machen, hat für mich nix mit Verbiegen zu tun, sondern mit dem, was ich mir für alle meine Hunde wünsche: größtmögliche Freiheit.

    Im Falle eines Alaskan Malamutes finde ich das schon verbiegen. Wir sind lieber viel an der Leine unterwegs, Hund kann schnüffeln, scannen, Eichhörnchen beobachten, solang er dabei möglichst ansprechbar bleibt. Ist für meinen Hund definitiv ein besseres Leben als dürfte er all das nicht mehr und dafür ohne Leine laufen (was eh unrealistisch ist). Da sollte man schon sehr genau schauen was dem Hund wichtig ist.

    Und deshalb versucht man es gar nicht ist?

    Schnüffeln und gucken geht auch ohne Leine. Würde sogar mehr an Freiheit bedeuten.

    Ob er jetzt - weil er an der Leine ist, keinem Reh hinterher KANN und damit sein Bedürfnis nicht befriedigt wird oder ob er wenn er ohne Leine ist, einem Reh nicht hinterher DARF und sein Bedürfnis nicht befriedigt wird- macht für dich Verbiegen?

    Wie ist denn das, wenn sein größtes Hobby nen anderer Instikt wäre? Wie wäre es mit Fortpflanzung?

    Darf er? Kann er? Darf er nicht? Kann er nicht?

    Genetik des Hundes als Ausrede - ey super, da wären alle schwer begeistert, wenn die Halter entsprechender Rasse ihre Besucher lochen lassen, mit der Begründung- "is Genetik und sein größtes Hobby, da will ich ihn nicht verbiegen".

    Auch die Nordischen Hunde können kooperativ sein. Wäre ja schlimm, wenn nicht, denn sonst wären sie im ZHS gänzlich ungeeignet.

    Ich habe mal eine generelle Frage an alle, die schon mehr Erfahrung mit dem Thema Jagen und AJT haben: Was ist denn euer persönliches Ziel, wie sich der Hund bei einem Jagdreiz verhalten soll?

    Das kommt sicher auch auf den individuellen Hund und dessen Jagdmotivation an, aber ich wüsste gern, wie ihr das handhabt und was man mit AJT erreichen kann. :smile:

    Hund 1: Abrufbarkeit (Sichtjäger) : ✔

    Hund 2: Abrufbarkeit (aktiv nach Reizen Suchender Spur-&Sichtjäger): ✔

    Hund 3: Abrufbarkeit (Sichtjäger): ✔

    Hund 4: Gelassen bleiben und automatische Umorientierung(aktiv nach Reizen Suchender Spur&Sichtjäger): ✔

    Hund 5: automatische Umorientierung (moderater Sichtjäger): ✔

    =)

    Das Problem ist da aber schon noch nen bissl vielschichtiger.

    Institute, die nur die Hälfte beibringen.

    Absolventen, die gar nicht alles lernen wollten und sich daher ein einseitiges Institut gewählt haben, weil es nicht zu ihrer Einstellung passt.

    Absolventen, die zwar alles lernten, vielleicht sogar anwenden könnten - aber nicht so arbeiten wollen.

    Absolventen, die alles lernen- es aber einfach sauschlecht vermitteln.

    Veterinäramter, die 3 Tages Workshops durchwinken, bei 3 Jahresausbildungen aber noch auf ein Fachgespräch bestehen.

    Ich kann mich nur wiederholen, man kann von RC/Hills und Co halten was man will, aber ich bin einfach nur froh, dass sie so erstklassig funktionierendes Futter für kranke und magen-darm sensible Hunde haben. Ein gesunder Hund ist bei den Marken sicherlich nicht opitmal aufgehoben, aber so vielen Hunden mit besonderen Futterbedürfnissen ist damit schon geholfen, oder gar das Leben gerettet worden.

    Für mich persönlich steht immer an erster Stelle die Verträglichkeit und erst an zweiter Stelle die persönlichen Empfindungen des Menschen, egal ob gesunder oder kranke Hund und da werde ich auch grantig, wenn der Hund aus Prinzip mit Futter gefüttert wird, was er schlecht/nicht verträgt, weil wegen und so.

    Nachdem hier vor einem Monat ja Magen&Darm umging (Hazeli fing an mit Futter verweigern über mehrere Tage, dann blutiger Durchfall und Giardien als Zufallsbefund), 5 Tage später zog Eggi mit Kotzerei nach, noch mal später Erbse ebenso - kriegen die 3 Kleinen das RC Gastro Medium Calorie und ich bin echt happy.

    Akzeptanz super, Kotabsatz&Häufigkeit super - selbst in mega stressigen Situationen beim Eggnog, die er ganz gern mit Breikot quittiert.

    Ich bleib da erstmal bei.

    Preislich ist es ok mit 4,30€/kg (und tut sich nicht viel mit dem Köbers light) wenn man es im Angebot kauft und es sind schöne kleine Kekse, die ich wunderbar im Training verwenden kann.