Beiträge von Die Swiffer

    was lernen und begreifen betrifft,da ist er wirklich schnell

    Genau das. Aber der ist nicht nur blitzgescheit in dem lernen, was du ihm beibringst. Was die in den ersten Wochen und Monaten blitzschnell lernen - das ist Fluch und Segen zugleich (Erinnerer), weil die den Rest ihres Lebens drauf zurückgreifen werden. Und zwar auf das, was sie lernen sollten und auch auf das, was sie eigentlich nicht lernen sollten, man ihnen aber aus Versehen als Verhalten beigebracht hat.

    An welchen Orten sie mit Hibbeln durchkommen und wo nicht, wie lange sie was machen können, ohne dass jemand eingreift etc. pp.

    :D

    Man kann sie sich wunderbar zu kleinen Nervsäcken (und das ist dann ne andere Liga als nen bissl fiepen, bellen und fiddeln) heranziehen, auch wenn man eigentlich das Gegenteil will.

    Durchsetzungsfähigkeit und Hartnäckigkeit beschränken sich ja nicht nur aufs Vieh. |)

    Na aber das kann die doch bei vielen Hunderassen passieren.

    Mit dem Unterschied, dass es eher Unwahrscheinlich ist, dass der Labbi den Besuch ins Bein hackt, der Goldie den Zweithund hütet, es aber recht wahrscheinlich wäre, wenn sich jemand nen BC aus Arbeitslinie oder nen Working Kelpie als reinen Gassi-Familienhund holt, genauso viele die Hände über dem Kopf zusammen schlagen.

    Ich will und kann es nicht ablehnen, dass es AAH auch in Privathand geben muss (nicht nur bei Schäfern), eben um sie überhaupt erhalten zu können, aber ich stehe dem Ganzen eben auch sehr skeptisch gegenüber, weil ich weiß, wie die sind und wie die ticken.

    mich stören die vorurteile zu tamilos rasse.... vor allem von mensche die diese rasse noch nie in real gesehen/erlebt haben

    Ich mag die Altdeutschen. Egal ob Fuchs, Tiger oder Schafpudel. Die liegen mir persönlich mehr, als die üblichen Verdächtigen es je könnten. (Nur mal so viel dazu).


    .tamilo soll wenn er alt genug ist eine anlagenprüfung

    Mit Arbeit mein ich nicht erst irgendwann Hüten oder was auch immer.

    Dass die was als Job verstehen wollen, geht schon viel eher los. Und sei es nur schnödes in der Gegend rumsitzen sollen.

    Das ist Genetik. Das sind ihre Talente. Das ist das, was sie ganz besonders gut können und gut machen. Es sind blitzgescheite verdammt gute Lerner und Erinnerer.

    ;)

    Na die Altdeutschen sind halt Arbeitshunde. Die wollen schon wissen, was sie tun sollen und ned rumraten. Die Genetik greift ja nicht erst im erwachsenen Alter, die ist ja schon da.

    :ka:

    Ansonsten gilt wie immer: es gibt Trainer und es gibt Trainer. Ja, Kritik is immer schei.... Und fühlt sich erstmal blöd an. Aber und da bin ich jetzt mal der Spielverderber: wenn die Trainerin schon eure anderen Hunde kannte bzw. kennt und damit auch euch schon nen bissl länger, ist es schon ein bissl mehr als eine Momentaufnahme, wo man durchaus falsch liegen kann. Warum welches Verhalten bei welchem Hund anders bewertet wird, kann total unterschiedliche Gründe haben.

    Ich hatte es erst am WE bei nem Workshop, da meinte jemand, der noch nicht alles beim Eggnog gesehen hat, dass ich ihm ja viel erlauben würde...

    5 Minuten später bekam er vom Hund nen völlig anderes Bild präsentiert und sah mich mit großen Augen an... Meine Reaktion war nur "genau deshalb lasse ich bei ihm auch einfach manche Dinge zu".

    Was für den einen Hund gilt, gilt für den anderen noch lange nicht. Das ist immer das Gesamtding. Bleib bei dir und deinem Hund, frag dich nicht, warum bei anderen was anderes gilt&überleg dir einfach, was du willst.

    =)

    Futter ist tatsächlich immer gleich, liegt auch hier daran:

    weil ich sonst bei 5 Hunden, von denen jeder etwas andre Portionen bekommt, einfach durcheinander gekommen wäre

    |)

    Kekse: nö, keine Reihenfolge und durchaus auch oft so, dass nur einer was bekommt.

    Kaufkram: keine spezielle, meistens erst die Mädels, dann der Nog und dann der Oppa.

    Einsteigen und Aussteigen im Auto: wer ruhig is, darf. Fertig.

    Fürs rein und rausgehen gilt nur: es wird nicht gerempelt und keiner umgebombt.

    Gleichbehandlung: alle werden nach den gleichen Zielen erzogen, aber die Erziehung kann unterschiedlich aussehen, weil sie an den Hund angepasst ist. Genau so mit Freiräumen und Grenzen: manche haben mehr, manche haben weniger. Aber die Grundregeln aus meinen Ansprüchen heraus sind für alle gleich. (Ausnahmen gibt's hier nur für krank, alt und Erbsen).

    =)

    Die letzten Hunde haben hier schon von Welpenbeinen an gezeigt, dass sie an Kontakt mit Fremdhunden nur in sehr wenigen Ausnahmefällen Interesse haben.

    Das ist für die Rasse nicht untypisch.

    Sie haben ausgewählte Kontakte zu Hunden, die wir regelmäßig sehen zum gemeinsamen Gassi und das besteht dann tatsächlich aus einem Miteinander laufen, nebeneinander schnüffeln, höchst selten mal Spiel.

    Schöner Nebeneffekt: keine Erwartungshaltung, kein zu anderen Hunden abdampfen, kein Frust.

    Ich bring ja meinen Hunden, die die vollkommene Ignoranz nicht mitbringen, genau die Ignoranz so gut es geht bei.

    Erbse hat alles absolut perfekt gemacht.

    Ignorierrn beim auf sie/ uns zulaufen: check

    Die Ausweichbewegung, damit er sie nicht berührt: check

    Nach Ansprache durch Fremde, die nur wenige cm entfernt sind, nicht hinwollen: check

    Aber nicht mal ne lange Nase machen, wer das ist: jo. Das nicht.

    Und das finde ich auch arg viel verlangt. (Weil sie eben nicht ganz so Ignorant veranlagt ist, wie zB Hazeli).