Beiträge von Die Swiffer

    Du redest also von operanter und klassischer Konditionierung, mir käme noch soziales Lernen, Sensibilisierung und Gewöhnung als Lernformen dazu.

    Dann noch mal die Differenz, wie ein Gehirn lernt, zu lernen, Genetik, Epigenetik und stoffwechselindiziertes Verhalten...

    Was ist denn stoffwechselindiziertes Verhalten? :denker:

    Sexualverhalten und Beutefangverhalten.

    (Weils andere "Voraussetzungen" hat, als zB Sozialverhalten, Spielverhalten, agonistisches Verhalten&Co.).

    Luxusproblem:

    Seit zwei Jahren schleiche ich (unter anderem) um die Arrak Summit-Jacke herum. Jetzt habe ich beschlossen, sie zu kaufen. Freundliches Schwarz war die anvisierte Farbe.

    Is nich. Nicht in meiner Größe.

    Und nun? Orange? Die Farbe ist wirklich schön, aber ich befürchte, dass ich damit als optische Scheinleiche in Leuchtjacke eine kleine Zombie-Panik im Park auslösen könnte ... :pfeif:  :mute:

    Das Orange ist nicht grell und irgendwie nicht wirklich Orange. Da kann ich dich beruhigen. Leuchtjacke ist es nicht.

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    Hast du mal die Maße deiner Größe ansonsten mit den Maßen der Herrenjacken vergleichen? Vielleicht passt da ja eine und die ist in schwarz noch da.

    Ansonsten: nachfragen, wann Schwarz wieder erhältlich in deiner Größe und Modell ist.

    :nicken:

    Du redest also von operanter und klassischer Konditionierung, mir käme noch soziales Lernen, Sensibilisierung und Gewöhnung als Lernformen dazu.

    Ja, wobei die Lernformen ja nicht isoliert voneinander auftreten. Mindestens klassische Konditionierung hat man ja immer dabei. Und bei Arbeiten über Körpersprache auf jeden Fall operante Konditionierung. Und zum Rest, wie gesagt, das eine schließt das andere nicht aus, das sind zwei verschiedene paar Schuhe.

    Ok, dann müsste man nochmal aufdröseln, ob die angeborene Reaktions eines Organismus auf einen Reiz auch für dich auch Konditionierung ist.

    Aber damit bin ich dann aus dieser Diskussion auch raus.

    =)

    Du hast geschrieben, dass Hunde nur über Konditionierung lernen können und das ist so nicht richtig.

    Nein, ich habe geschrieben, dass ein Hund nicht ohne Konditionierung lernen kann. Das ist ein Unterschied ;)

    Und ob du was wiederholst oder nicht, ist nicht entscheidend, ob Lernprozesse in Gange gesetzt werden. Es wäre nicht sehr schlau, wenn ein Lebewesen ausschließlich durch Wiederholungen lernt.

    Du redest also von operanter und klassischer Konditionierung, mir käme noch soziales Lernen, Sensibilisierung und Gewöhnung als Lernformen dazu.

    Dann noch mal die Differenz, wie ein Gehirn lernt, zu lernen, Genetik, Epigenetik und stoffwechselindiziertes Verhalten...

    Ja, was hat das jetzt mit Lernverhalten zu tun, wenn der Hund körpersprachlich durch einen Parcours geführt wird?

    Man liest es nur so verdammt oft, bei Menschen, die über Körpersprache arbeiten, sie würden nicht konditionieren. Und das ist schlicht und ergreifend nicht richtig.

    Du hast geschrieben, dass Hunde nur über Konditionierung lernen können und das ist so nicht richtig.

    Genauso wie das Verhalten nur über Konditionierung geht.

    Das lässt den kompletten Rest wie Neurochemie, stoffwechselindiziertes Verhalten, Genetik und Epigenetik außen vor.

    In dem Fall von dem Parcour geht es nicht um konditiertes Verhalten, sondern um Kommunikation und dem daraus resultierenden Verhalten, das zum natürlichen Reportoire des Hundes gehört. Einmalig. Keine Wiederholung.

    Noch mal: da ging es rein um dir Kommunikation, nicht ums Lernen, die Leute haben ihre Hunde vorher noch nie rein körpersprachlich ins Sitz gebracht.

    Worum es den Menschen geht ist die eine Sache, aber ein Hund lernt dabei immer =)

    Neurochemische Prozesse sind die Grundlage für Konditionierung, das eine schließt ja das andere nicht irgendwie aus.

    So....äh, stoffwechselindiziertes Verhalten ist dir bekannt?

    Ok, dann für dich: dadurch dass die Menschen jeweils ihre eigenen Hunde durch den Parcours geführt haben, waren die natürlich auf die Körpersprache ihres Menschen konditioniert.

    Aber das reine Führen durch Körpersprache wurde vorher nicht geübt, erst Recht nicht in der Aufgabenstellung.

    Man übt negative Verstärkung aus, indem man über Körpersprache Druck ausübt und ihn wieder weg nimmt, wenn der Hund das gewünschte Verhalten zeigt. Somit lernt der Hund über Konditionierung, welches Verhalten von ihm gewünscht ist.

    Noch mal: da ging es rein um dir Kommunikation, nicht ums Lernen, die Leute haben ihre Hunde vorher noch nie rein körpersprachlich ins Sitz gebracht.

    So und wie traurig wäre es, wenn ein Hirn nur über Konditionierung lernen würde.

    Da sind wir dann aber im Bereich der neurochemischen Prozesse. Das ist nen bissl komplizierter, geb ich zu.

    Alles rein über Körpersprache, nichts Konditionierung, nix Kommandos, nix mit Üben.

    Ein Hund kann nicht ohne Konditionierung lernen. Negative Verstärkung über Körpersprache zu nutzen ist auch Konditionierung.

    Ok, dann für dich: dadurch dass die Menschen jeweils ihre eigenen Hunde durch den Parcours geführt haben, waren die natürlich auf die Körpersprache ihres Menschen konditioniert.

    Aber das reine Führen durch Körpersprache wurde vorher nicht geübt, erst Recht nicht in der Aufgabenstellung.

    Dass das Hirn nur über Konditionierung lernt, ist aber so nicht ganz richtig, erst Recht gilt das nicht für Kommunikation. Die Voraussetzungen und Grundlagen beginnen mit der Pränatalen Phase, gehen weiter über die Neonatale Phase, ganz viel schon in der Transitionalen Phase und dann schließlich die Sozialisierungsphase.

    :sweet:

    Na ja, wenn man sich vor Augen hält, dass Hunde Meister im Lesen der Körpersprache sind, dass sie deinen Herzschlag&Puls hören, deine Pheromone riechen und dich damit schon verstehen, bevor sie lernen, die menschliche Sprache zu verstehen, macht es Sinn, sich einfach mal bewusst zu machen, was man da so mit seinem Körper treibt, erst Recht wenn man Zb unter Druck steht, weil man den Parcours vor vielen Menschen läuft und sich mal nicht mehr nur auf seine Körpersprache konzentrieren kann, sondern auch noch auf die einzelnen Stationen.

    :D

    So läuft es bei uns auch. Frage: aufgebaut aber doch trotzdem mit Kommando, oder?

    Nein.

    =)

    Sitz, Platz, Rückwärtslaufen, um mich herum gehen war im Rahmen eines Körpersprachemoduls, wo eben genau diese Dinge ohne Hör-&Sichtzeichen und Zeigegesten erarbeitet werden sollten.

    =)

    In nem anderen Modul war dann noch mal ne Schippe drauf:

    Slalom, Hund bleibt an einer Pylone, Mensch entfernt sich, Mensch geht wieder hin, Hund kommt mit.

    Nächste Pylone bleibt Hund, Mensch entfernt sich, Hund wird eingeladen zu kommen, Hund bleibt, Mensch entfernt sich, Hund wird eingeladen zu kommen, Hund wird auf halber Strecke zum Stoppen gebracht, Hund wird wieder eingeladen zu Kommen.

    Alles rein über Körpersprache, nichts Konditionierung, nix Kommandos, nix mit Üben.