Beiträge von Die Swiffer

    "die kommt jetzt gleich angerannt und sagt mal Hallo"

    :hust:

    Flötete die Hundehalterin fröhlich, als sie auf mich und meinen unverträglichen Servicehund (an kurzer Leine auf der abgewandten Seite) zu lief und dann auch irgendwann ihr Hund um die Ecke kam.

    Fröhlich flötete ich zurück"Das sollte sie dann mal besser bleiben lassen" und ein fröhliches Blocken und Vertreiben ließ die Halterin zwar nicht ihren Hund anleinen, aber ihre Laune ein bisschen sinken.

    =)

    Jup, Widerstand und Co ist klar. Inwiefern ist die Belastung durch den anderen Winkel anders? Sprich, hat welche Auswirkungen auf den Hund? Dazu hab ich noch nirgends was gelesen

    Jetzt kurz dazu: Physik

    Angriffspunkt Kraft - Körper - Neigungswinkel (Richtung der wirkenden Kraft).

    Für niedrige Punkte wie Trainingswagen oder Schlitten gibt's genau deswegen passende Geschirre, die sich dafür weniger für BJ eignen.

    Genauso gibt's Geschirre, dir sich für BJ eignen, aber weniger für Schlitten.

    Umverteilung, Wirkung, Angriffspunkt verändern sich.

    Quasi umgekehrt zu 30cm Hund im Gurt vs. 60cm Hund im Gurt. Es entstehen unterschiedliche Winkel, die sowohl anders beim Menschen im Gurt wirken, als auch beim Hund.

    Dann wären wir bei der Geschirrfrage: Zugsensible Hunde können durchaus Vorlieben haben, in was für einer Art Geschirr sie lieber arbeiten (ganz unabhängig vom Winkel, ob BJ oder CC), was man dann durchaus merkt.

    Dann auch noch mal Tempo/Zug:

    Es gibt Hunde die laufen frei lieber Trab, als Galopp, ziehen aber lieber im Galopp.

    Genauso gibt's das aber auch in umgekehrt. Hunde, die frei eher galoppieren, traben dafür dann im Zug.

    Da wären wir dann auch wieder bei Physik mit Trittfreuqenz bzw. Schrittfrequenz und wann wirken welche Kräfte wie auf den Hund in welchem Sport.

    Ich weiss nur, dass meine Partnerin sagt, sie kann den Galopp nicht länger mithalten und dann fällt Vespa eben in den Trab oder Pass und geht nicht auf Volllast.

    Und dagegen (abgesehen vom Pass) ist rein gar nichts einzuwenden. Ganz im Gegenteil. Und wird hier auf den letzten Seiten erklärt.

    Beim CC vom Galopp in den Trab zu wechseln ist nicht ungesund oder falsch.

    Bei einem vorgeschädigten Hund, der nicht alle Gangarten geht, kann ein gesunder Ausdauertrab die eindeutig gesündere Art sein, CC zu betreiben, als nen durchgehender Renngalopp.

    Weil Läuferin nicht schneller und wie du sagst, wohl eben Vespa nicht ganz unter Volllast läuft. Lösungsansatz: am Bike führen da dann Tempo und Unterstützung möglich. Ziel: gesunder glücklicher Hund

    Und da noch mal ganz deutlich, was hier die Stimmen auf den letzten Seiten sagten: Tempo und Volllast müssen damit nix zu tun haben, genauso wenig wie Mensch&Hundegröße. Genauso wenig wie durchgehend Galopp und Volllast beim CC unbedingt sein müssen.

    Die interessante Frage ist ja eigentlich, warum ein (vorgeschädigter) Hund mit einem (vorgeschädigten) Läufer mehr Druck ins Geschirr legen soll und durchgehend galoppieren.

    Denn ob da am Ende tatsächlich der gesunde, glückliche Hund raus kommt, ist durchaus fragwürdig.

    Mein Anliegen war: es wäre gut, wenn Vespa galoppieren könnte beim ziehen. Aktuell macht sie das nur am Start. Weil Läuferin nicht schneller und wie du sagst, wohl eben Vespa nicht ganz unter Volllast läuft. Lösungsansatz: am Bike führen da dann Tempo und Unterstützung möglich. Ziel: gesunder glücklicher Hund.

    Tempo: Tatsächlich trabt oder passt Vespa recht lang. Langsam galoppieren tut sie kaum, das sind immer recht lange Sprünge. Hab ich sie frei am Rad, galoppiert sie gerne zügig vorab. Alternativ trabt sie schnell neben mir

    Ziehen an sich hat nix mit der Gangart zu tun - Volllast genauso wenig. Geht in allen Gangarten.

    Also:

    Frage Nr1:

    Hat sie überhaupt gelernt, abgesehen vom Start im Zug zu galoppieren?

    Frei oder Angeleint neben dem Fahrrad in den Galopp zu fallen, ist was Anderes als unter Zug.

    Frage Nr.2: ab welchen Tempo fällt sie ohne Zug in welchen Galopp?

    Frage Nr. 3: arbeitet Vespa ein Tempo konstant oder sind da Schwankungen drin?

    Frage Nr. 4: läuft Vespa tatsächlich nur

    Renngalopp und kommen Kanter und Zyklisch gar nicht vor? Weder frei, noch angeleint, noch unter Zug?


    Beim BJ hat man ne andere Physik als beim CC, sowohl Winkel der Leine, als auch Widerstand+Masse+Beschleunigung.

    Gesundheit: Tja. Wer weiss. Unser Orthopäde sagt, wir sollen belasten und CC sollte total ok sein. Die Physiotherapeutin findet es auch ok. Beide befürworten check ups und dehnen. Wir passen die Belastung an wenn wir das Gefühl haben, sie hat ne weniger gute Phase oder ist durch die Läufigkeit instabil.

    Für ZHS spielen aber mehrere Faktoren eine Rolle, ob ein gesunder Hund in der Belastung läuft.

    1. Was genau liegt gesundheitlich vor

    2. Wie zieht der Hund? Sprich: geht er in die Volllast?

    3. Gewicht, was er ziehen soll

    4. Tempo

    5. Dauer

    CC in der Verteilung 30kg Hund&60kg Mensch, wo der Hund zwar gern zieht, aber nicht alles gibt und ein guter Läufer hinten dran hängt, ist ne andere Belastung als 30/60 unter Volllast.

    Noch mal was Anderes wären 30/70 bei nem untrainierten Läufer und 30/70 bei nem untrainierten Läufer unter Volllast.

    Ich ehrlich gesagt nicht so ganz, was genau jetzt eigentlich das "Problem" ist.

    32Min für 7km zum Beispiel nicht langsam ist.

    Ja, keine Weltrekordzeit. Und? Wenn das mit dem Weltrekord so einfach wäre, wäre so ne olympische Goldmedaille und Marathon in 2h und Ironmangewinner werden ja pippieinfach für alle.

    Hund geht nicht in die Volllast oder läuft im Zug Weltmeisterzeiten?

    Ja und? Wenns so einfach wäre, sähen die Zeitresultate bei Rennen anderes aus. Da wäre zwischen allen Läufern nur minimale Differenz von ein paar Sekunden.

    Die Größe des Hundes in Kombi mit Größe des Menschen ist ausschlaggebend für WM-Niveau Zeiten? Ja und? Wenns so einfach wäre, würden bei Rennen auf den vorderen Plätzen nur immer die gleichen Größenrelationen landen und nicht völlig unterschiedliche Teams.


    Hat der Hund Spaß beim Ziehen? Hat der Mensch Spaß an dem Sport?

    Das reicht doch völlig aus - raus auf die Piste und laufen. Ganz normal. Gesund (!) für beide.

    Oder geht's um ehrgeizige Ziele?

    Jo, dann Hund austauschen, der mehr Leistung bringt und gesund ist oder alternativ den Menschen. Dann hat man vielleicht irgendwann ne Kombi daheim, die auf Weltrekordniveau läuft.

    Vielleicht aber auch nicht - hängt ja doch von ein paar mehr Faktoren ab.

    Klar gibt es auch kleinere Läufer die trotzdem in der Lage sind ein entsprechendes Tempo zu laufen

    Da kommen aber doch noch mehr Faktoren.

    Ab welchem Tempo galoppiert der Hund?

    Nehme ich Erbse und den Oppa, als Maschinengewehrtraber, Erbse bis 20km/h, Oppa bis 25km/h.

    Natürlich fallen die auch mal eher in den Galopp oder aber beim Starten - aber die fallen halt bei deutlich höherem Tempo in den Galopp, als die Anderen hier.

    Dann wäre noch die Frage, was die vom Hund bevorzugte Variante für längere Strecken ist....

    Manche galoppieren lieber als traben, für andere wiederum ist Pass die bevorzugte Energiespargangart.

    Dann Mensch, dann Schrittlänge, dann Tempo, dann Gewicht Mensch, dann Gewicht Hund und dann auch noch Größe des Hundes.

    Aber ich meine, dass Thema hatten wir hier bezüglich Vespa schon mal und eben auch, dass das gerade beim Thema CC nicht auf die zwei Faktoren Menschengröße&Hundegröße runtergebrochen werden kann.

    Gut, ich glaub wir reden hier nicht von den selben Voraussetzungen. Vespa ist ein normaler Hund mit Einschränkungen. Meine Partnerin ist ein sportlicher, aber auch schon etwas angeschlagener Mensch von ehemaligem Leistungssport in einem ganz anderen Bereich.

    ?

    Hier laufen so viele unterschiedliche Leute mit unterschiedlichen Voraussetungen und Hunden.

    Und alle völlig unterschiedlich. Mal mit abartigen Höhenmetern, mal Platt wie Ostfriesland, mal junge Hunde, mal alte Hunde, mal selbst als Mensch körperlich eingeschränkt, mal fit, mal unfit.

    Mal Minihunde, mal Husky, mal Riese....

    Manche mit 7er Pace, manche 5er, manche mit 4er....

    Das ist doch gerade das Spannende an Canicross - es ist Teamsport& auch sehr unterschiedliche Teams können richtig gut und richtig toll laufen.

    Ich bin 160, mein derzeit größter Hund ist 60cm hoch und hat knapp 22kg.

    Die ältere Dame is 11 mit Herzfehler und bringt 15kg auf die Waage.

    Auf Kommando alles geben tun hier alle, aber ich find gesundes Laufen auch ziemlich genial, von daher bin ich froh, wenn sie ned konsequent versuchen, den Bremsklotz auf 2 Beinen auf 25/30km/h zu beschleunigen, geschweige denn auf ihre Vollspeed Geschwindigkeit.

    Ich hab ja gesagt, dass wir das trainieren müssen und es unser Problem ist. Auf meine diesbezügliche Frage kam dafür keine konstruktive Antwort

    Man kann es trainieren. Natürlich.

    Im Normalfall sollte man aber schon vor nem Rennen wissen, wie der Hund so in typischen Rennsituationen tickt. Oder findet es halt erst beim Rennen raus.