Beiträge von Die Swiffer

    Wir haben anscheinend Wühlmäuse und ich bin ganz desillusioniert in meinem Gemüsegarten. Ich habe ja fünf ebene und große Kompostbeete angelegt und wundere mich, warum manches gar nicht kommt oder zögerlich und manches sofort wieder verschwindet

    Nachdem Frau Wühlmaus und ich hier fröhlich Landunter gespielt haben, war es ne Kombi aus Buttermilch und Kapuzinerkresse, die Madame zumindest zum Umzug bewegt hat.

    =)

    Und ja, ich hab viel Buttermilch in ihre beiden Haupteingänge gekippt, mehrere Tage hintereinander.

    :pfeif:

    Mich verwundert es aus lerntheoretischer Sicht wirklich, dass ein selbstbelohnendes Verhalten weggeht, wenn man zusätzlich als Mensch auch noch einen positiven Verstärker drauf setzt.

    Kommt immer drauf an.

    Gibt auch Hunde, wo man tatsächlich Verhalten ignorieren sollte, denn alles, was man als Mensch tut, macht die Situation für den Hund wichtiger, als sie eigentlich ist, also kommt eine Erregungslage rein, die so manches Verhalten noch verstärken kann.

    Bei manchen Hunden reicht schon ein Blick im falschen Moment, um Verhalten zu bestätigen, was man gar nicht bestätigen will.

    =)

    die gewagte These, dass jeder(!) Hund durch Autorität und Strafen vom jagen abgehalten werden kann, und dass es, falls dies nicht klappt, am fehlenden Mindest des HH liegen würde. Man schließt da einfach von einer ganz bestimmten Art Hund mit der man vertraut ist auf andere Hunde.

    Noch mal:

    Hundettaining ist sehr oft eben genau nicht ein "du musst nur..." genauso wenig, wie man Glückskeksversprechen geben kann.

    Hat nen bissl was von Heilversprechen, die man so nicht geben kann bzw. nicht geben sollte.

    Man kann nicht einfach sagen "du musst nur genug Kekse werfen/Strafen/Leinenführigkeit/Deckentraining/ Impulskontrolle/Frustrationstoleranz trainieren und dann wird das schon".

    Dennoch kann man durchaus sagen, dass gerade in Bezug auf Beutefangverhalten sowas wie Orientierung an der Leine und im Freilauf, Ansprechbarkeit, Störbarkeit ein wichtiges Fundament bilden können, was die eigentliche Arbeit am Problem wesentlich erleichtert.

    Je nach Hund kann es z.B. die Problematik deutlich verringern, wenn der Hund immer näher am Menschen ist, als am Reiz, so dass es ihm leichter fällt, die Entscheidung für den Menschen zu treffen (bzw. für das was er sagt).

    Bei anderen macht es ganz viel Sinn, sich den Menschen mal genau anzugucken, ob er eventuell durch die Art wie er geht und die Gegend scannt, seinem Hund vermittelt, "ey, da is was"...

    Verhaltensänderung ist ein Prozess, der immer einigen Faktoren und äußeren Einflüssen unterliegt und dann sieht es mal so aus und mal so.

    =)

    Ich habe das Gefühl, das Problem ist, das sich viele "bewertet" fühlen in ihrer Fähigkeit als Hundehalter/-führer. Das ist menschlich, aber nicht zielführend und sicher auch nicht so gemeint.

    Ich greif das mal raus, denn dieses "sich bewertet fühlen" kommt ja nicht von ungefähr. Als Hundehalter hat man Träume, wie so das Zusammenleben mit Hund sein soll, wie gut erzogen der Hund sein soll etc.

    Und dann ist es natürlich so, wenn was nicht so klappt, der Hund einfach nichts von den Vorstellungen hält, deutliche mehr Temperament hat, deutlich mehr eigene Interessen, es sich schon wie die erste Kritik an den eigenen Fähigkeiten anfühlt. Denn man macht und tut und ist wirklich bemüht und trotzdem wird's nix....

    Kommen dann noch Aussagen wie "Schuld ist immer der Mensch", "es liegt immer am anderen Ende der Leine" ---- das nagt dann nur noch mehr an dem Selbstvertrauen (was man aber braucht), aber auch an der Motivation.

    Manche Dinge bei manchen Hunden brauchen erstmal ein verdammt stabiles Fundament, um das eigentliche Problem überhaupt in Angriff nehmen zu können.

    Und das kann durchaus heißen, erstmal 1-2 Jahre an solchen Dingen wie Abrufbarkeit von Futter, Orientierung an der Leine und im Freilauf, akurater Aufbau von selbstständiger Umorientierung, absolut sicherer Aufbau von nem Abbruch bedeuten, bevor man dann tatsächlich in die Situationen geht, wo der Hund eine verdammt schwere Aufgabenstellung bereit gehalten hat.

    Dafür braucht es Geduld. Viel Geduld. Und manchmal eben auch die Einsicht, dass man mit genau diesem Hund nicht die 100% erlangen kann und das 80% wirklich das sind, was Hund und Halter erreichen können.

    Manche Hunde machen es einem leichter als andere, bei manchen muss man echt lange basteln, viele einzelne kleine Schritte gehen und viele kleine Puzzleteile zu einem großen Ganzen zusammenfügen.

    Und dann ist da noch die Sache mit dem Vertrauen. Ist das erstmal weg, stellt es sich nicht einfach auf Knopfdruck wieder ein. Das Gehirn merkt sich leider lieber negative Erlebnisse...

    Mit Erbse hab ich echt lange gebastelt, sie geht auf Spur und auf Sicht. Von schreiend durch den Wald laufen bis zum entspannten Freilauf waren ein weiter Weg, dennoch wird sie nie die 100% Freilauf erreichen, wie z.B. andere meiner Hunde und dementsprechend bleibt da einfach mal auch die Leine dran.

    Mitm Eggman hab ich jetzt 2 Jahre gebastelt, davon das letzte Jahr noch mal wirklich sehr intensiv, dass der mir keine Passanten mehr stellt. Die Arbeit war aber nie in der Situation selbst, sondern ich hab an den ganzen vielen anderen Stellschrauben gebastelt, die für ihn zum 100% gedreht werden mussten.

    Hat sich ausgezahlt. Wenn er jetzt die nächsten 2 Testtrainings genauso absolviert, dann braucht er keine Leine mehr.

    Gegen diese Arbeit war das Thema Jagen bei ihm wirklich pippifax.

    Das ging innerhalb von wenigen Wochen.

    Man steckt halt nicht drin und kann immer nur mit dem arbeiten, was der Hund gibt.

    Mal eine Frage an die Scherprofis:

    Bei den beiden kleinen Omis (10 und fast 12) nähere ich mich ja langsam an, so an die "Wunschlänge"... ganz kurz kann ich mich nicht zu durchringen...

    Normale Felllänge (im Winterpelz) Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.


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    Wobei Hazeli nen anderes Fell hat, als Erbse.

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    Beide haben ihren dichten Kragen, zum Hintern hin wird es glatter, auch bei Hazeli. Aber die ist nicht so akkurat gescheitelt, wie Erbse.

    Sooo. Im Moment bin ich bei Scherkopf 1mm und Aufsatz mit 35mm

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    Mein Problem ist hauptsächlich die Rückenpartie und die Seiten... irgendwie krieg ich das nicht so gescheit hin. Derzeit schere ich mit Wuchsrichtung (zumindest versuche ich es |) )

    Hazeli:

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    Erbse Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

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    An der einen Stelle hab ich angesetzt und hatte den Aufsatz vergessen (nicht wundern... |) )

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    Hals, Brust ist ganz gut geworden, nur ab Schulterblatt wird es halt schräg.

    Daher: was kann ich besser machen bzw. anders machen?

    Bei allen mit Kompromissen, waren die Bedenken bei euch dann weg, als ihr die Welpen gesehen habt?


    Ich will dem Hund ggü halt auch nicht unfair sein, als "2.Wahl" oder ich merke es passt so gar nicht u seufze bei jedem Labbi der einem begegnet.

    Wie lange wartest du jetzt eigentlich schon auf deinen Hund? Bzw. wie lange überdenkst du schon deine Entscheidung?

    Ist der Koiiker jetzt raus?

    War das nicht deine Wunschrasse?

    Also nicht falsch verstehen, ich find das super löblich, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, aber du machst sie dir ja schon ein paar Jahre.

    Nen paar Rassen kennenlernen, Züchter besuchen und wenns keine mega seltene Rasse ist und dir was gefällt- kaufen.

    Ich wünsche dir endlich deinen eigenem Hund... :bussi:

    Da hast du recht. Aber ich versuche gern alles zu verstehen, nachzuvollziehen. Gerade auch, wenn dann die "Wunderheilungen" berichten. Wahrscheinlich macht das nicht immer Sinn :ugly:

    Versuch es einfach nicht.

    |)

    Raum zuweisen/beschränken, Ressourcen zuweisen, non verbale Kommunikation, Reizangel, Futterdummy, Pheromone, mach nen ® dran, nenn es DIE Problemlösung, haste ne Marke und kannst mehr Asche mache.

    In einigen Fällen mag dies als einziger Bestandteil tatsächlich die Lösung eines Problems gewesen sein, manchmal sind es Kunden, die daraus den heiligen Gral machen und manchmal sind es Kunden, die einzelne Bestandteile mit dem ® versehen brauchen, weil sonst wäre es ja nix Besonderes.

    :ka:

    Also ICH hab mir jetzt Alphapheromonspray und nen weißen Arztkittel gekauft.

    Wenns funktioniert - ich muss das noch testen, dann bastel ich mir da nen feines System, mach nen ® dran & verkauf es als Paket statt Einzelstunden.

    :ironie2:

    Ich gehe ja beim nächsten Hund einen Kompromiss beim Gewicht ein- und zwar nach oben.

    Vom Gewicht und der Größe her, sind die Kleinen ideal, aber für ihr Temperament bin ich mittlerweile zu faul und zu alt.

    |)

    Ich mag eine bestimmte Optik, wenig haarend und mag einen gewissen Typus Hund. Da mach ich nicht viele Kompromisse. Also mach ich einen Kompromiss bei Größe und Gewicht und geh nach oben. Alles, was leichter wäre und meine Grundbedingungen erfüllt, ist dann nämlich entweder gleiches Temperament oder tatsächlich zu wenig Energie.

    Sollte es dann wieder erforderlich sein, kann ich auch wieder alles behindertengerecht umbauen.

    =)

    =)

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