Beiträge von Die Swiffer

    Weiß jemand wo man Fliegenvorhänge in wenigstens 110cm Breite her bekommt? Etwa 30 Fliegen hatten sich gerade überlegt bei mir einzuziehen, vermutlich hat hier eine Katze was verrottendes unter der Terrasse versteckt.

    Es darf explizit kein Fliegengitter sein weil Oona sich da nicht durch traut..

    Würde sie durch ganz normale Vorhänge gehen?

    Ganz dünn, Voile z.B.?

    Das haben wir vor der Terrassentür. Die ganzen Fliegengitterdinger haben die Hunde nicht ausgehalten.

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    Bei dem Vorgang gehen sie einfach mitten oder an der Seite durch.

    Der rumänische Katzendackel erntet hier auch gerade meine reifen Felsenbirnen :unamused_face:

    Ha, die hat die kleine Raupe Nimmersatt noch nicht für sich entdeckt.

    Ansonsten kann ich mein neues Buch empfehlen: "fröhlich durch das Gartenjahr mit Fräulein Erbse"

    :D

    Der kleine Hund wohnt im gefühlten Paradies:

    Kirschen&Zwetschgen:

    pro: Essen das vom Himmel fällt

    Kontra: muss man sich suchen

    Erdbeeren:

    pro: wenn man sich an die Kübel legt, dann fallen die immer automatisch ins Maul

    Kontra: wachsen irgendwie nicht im 15 Minutentakt nach

    Gurken:

    Pro: an einer halben Gurke hat man mehr, als von einer Erdbeere.

    Kontra: wenn weg, dann weg und macht beim Futtern Geräusche - das kriegt Frauchen mit

    Salat:

    Pro: wenn keiner guckt, kann man sich nen Kopf mopsen

    Kontra: WENN keiner guckt (Ruccola ist besser, der wächst auf Hundeschnauzen Höhe und da kann man im Vorbeigehen immer mal unauffällig nen Blatt mitnehmen)

    Sellerie:

    Pro: interessanter Geschmack

    Kontra: muss man sich auch suchen, weil Frauchen vergessen hat, wo der ist

    Tomaten:

    Pro: Pflückhöhe

    Kontra: doof, wenn nur eine Seite schon rot. Dann schmecken die nicht.

    Versammelte Kirschen:

    Pro: Rosinen mit Alkohol!!!!

    Kontra: Frauchen passt auf die kleinen Schnapspralinen auf wie nen Schießhund.

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    Und als Dessert:

    Einen Salat aus Kapuzinerkresse, Mutterkraut, Salbei und Minze.

    :D

    Im Ernst: Jeder Hund bedeutet irgendwann/irgendwie Einschränkung.

    Find ich whataboutism.

    Am Ende muss jeder selbst entscheiden, wo die Grenze des Ertragbaren ist. Vor allem, wenn nicht absehbar ist, dass es sich um einen kurzen Zeitraum oder einen Lebensabschnitt handelt.

    Nö, finde ich nicht.

    Ich hab hier alles gehabt.

    Einschränkungen durch Welpen, kranke, alte Hunde.

    12 Jahre lange Einschränkungen durch Stresskekse mit z.T. massiven Problemverhalten.

    Ja, bei alten/kranken Hunden traut sich das kaum einer zu sagen, wie schade es ist, keine großen Runden zu gehen, alle 4 Stunden strikt rund um die Uhr Medis zu verabreichen oder den Hund rauszulassen, keine Nacht mehr durchzuschlafen..

    Mit nem Hund, der nicht alleine bleiben kann, Betreuung zu organisieren, das Leben vielleicht so umstellen zu müssen, dass er nicht alleine bleiben muss...

    Autofahren immer genau so und die gleichen Strecken, nicht anders und wehe - es muss ein neues Auto her.

    Natürlich ist das ein "Mehraufwand", als bei einem normalen, gesunden Hund. Aber die Betonung liegt auf normal und gesund. Ist der Hund krank, egal ob psychisch oder physisch muss der Mensch immer Abstriche machen, in dem, was geht und was eben nicht.

    Im Ernst: Jeder Hund bedeutet irgendwann/irgendwie Einschränkung.

    Sei es als Welpe, sei es als kranker Hund, sei es als alter Hund.

    Klar, die Spezialisten, um die man den Alltag drum basteln muss, sind wieder was Anderes.

    Was definitiv hilft: nicht vergleichen!

    Ja, natürlich wäre es toll, wenn Hund 1 alles könnte und so unkompliziert wäre, wie Hund 2.

    Aber wenn man sich nur auf die Problematiken stürzt und darauf, was der Hund alles nicht kann, ständig vergleicht, kann man die kleinen Dinge und Eigenschaften nicht mehr sehen und schon gar nicht wertschätzen.

    Täglich rausfahren, täglich die gleiche Route, jahrelang daran arbeiten, dass der Hund nicht permanent am Limit ist und die Nerven verliert - einfach ist anders.

    Aber man kann dadurch auch gewinnen: immer wieder neu überdenken, sich immer wieder reflektieren, Entschleunigung, auf die Dinge konzentrieren, die wichtig sind, GEDULD lernen und vor allem weg vom Perfektionismus kommen.

    Einsam inner Pampa, wenig Reize, ein Alltag, in dem der Hund nichts können muss - ja, es gibt Menschen, die Hunden sowas bieten können und auch wollen.

    Aber die sind einfach rar gesäht.

    Von daher wäre mein Tipp tatsächlich ganz in Ruhe und mit Zeit nach ihrem passenden Menschen suchen und sich währenddessen nicht mehr auf ihre Schwächen zu konzentrieren, sondern schauen, dass man wieder mehr sieht, was sie toll macht.

    Wenn sie gut alleine bleibt, dann ist das für so nen Stresskeks toll.

    Wenn sie gern Kuschelt und dabei Ruhe findet: auch toll.

    Und wenn sie nur niedlich aussieht, wenn sie schläft - dann ist das auch schon wieder etwas, was man genießen kann.

    Ja, manchmal ist es schwierig, vor lauter Problemen auch gute Seiten zu finden. Gerade bei solchen Stress-&Nervkeksen. Von alleine kommt das oft auch nicht, da muss man selbst aktiv werden.

    Wir hatten 3 Gurken. 1 schon reif - sollte in den Salat.

    Und dann kam so ein kleiner blonder Gemüsefresser. :skeptisch2:

    Kopf von hinten durch die Hecke zu den Gurken, einen Biss und hinter der Hecke futtern.

    :skeptisch2:

    Jetzt haben wir noch 2 Gurken, weil wir die eine Reife, zur Hälfte verspeiste, auf alle aufgeteilt haben.

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    Im Haus kannst bei dem Hund alle Lebensmittel offen rumstehen lassen, selbst die offene Futtertonne....

    Aber im Garten?

    :ugly:

    Hier ging es doch um sich einschränken müssen?

    Oder ich habe da was falsch verknüpft.

    Ich habe vorher im neuen GOT-Thread gelesen.

    Ich verstehe es eher als ein bewusstest sich mehr einschränken- so wie eben Mehrhundehalter, die sagen, dass sie langfristig reduzieren.

    Oder HH, die sich aufgrund der gestiegenen Kosten keinen 2. Hund mehr anschaffen wollen.

    Weniger Turniere... weniger Ausstellungen.

    Das sind für mich eher Abstriche, als "ich muss auf das Billigfutter umsteigen, weil ich mir sonst Geschirre und TA nicht leisten kann"....

    Wie gesagt, wir werden langfristig nimmer so viele Hunde haben.

    Schlicht und ergreifend weil sowas wie Herz-US, Routine 1x im Jahr zur Kontrolle des Herzfehlers, jetzt einfach doppelt so viel kostet.

    Und das summiert sich einfach. Und wenn der kalkulierte Rahmen mit Puffer für die Hunde immer höher gesetzt werden muss, dann gucke ich halt langfristig, wie sich das ausgeht.

    :ka:

    Um so schlimmer, wenn man die 500 Euro schon vorher woanders ausgegeben hat...

    Ich kann @Somfei verstehen, zig unnötige Hundesachen sind gebundenes Kapital, das man im Bedarfsfalle besser da liegen haben sollte.

    Wer sagt denn, dass man das nicht auch trotzdem noch hat?

    :ka:

    Natürlich kann ich sagen, "die 20.000 aufm Konto sind für die Hunde falls was ist". Ich kann aber auch sagen "10.000 für die Hunde, 10.000 für Anderes"

    =)