Beiträge von BieBoss

    Echt erstaunlich, wie unterschiedlich das mit der Wundheilung gemacht wird.... Vor 5 Jahren, als meine Fussel ihre Mamma-Tumore rausbekommen hatte, hat sie auch kurz Pflaster draufgehabt, und anschließend Body bis zum Fädenziehen - ich war bisserl schissig....

    Und vor 3 Wochen, wo sie den Kiefernzapfen rausbekommen hat, war auch ne große Narbe am Bauch - ein Tag Pflaster, dann Pflaster weg und nackich rumrennen lassen lt. Anweisung des Arztes. Ist beim Gassi auch mal Dreck drangekommen, aber die Wunde is ja zu (dafür gibt´s ja die Fäden *gg) - nix passiert, obwohl das Terriertier ja mit dem Bauchi näher am Boden und Schmutz ist als ein großer Hund.

    Sie ist drangegangen, aber nur putzenderweise, die Fäden hat sie in Ruhe gelassen - ich hab darauf vertraut daß sie weiß, was sie tut, wie damals auch, und es war gut so für uns. Nichtmal nachts gabs Body, und sie hat nur trockengeputzt, wenn was tropfte (hatte ne Hauttasche, die noch ne Zeitlang tropfte), aber die Fäden nicht mißhandelt. Und der fellose Bauch ist auch ohne Entzündung SUPERheiß, Wahnsinn.... *gg Mit Fell drauf spürt man das gar net so. Grad wächst es nach, aber man merkt die Wärme immer noch, die die abstrahlt.....

    Nach beiden OPs war sie nach 2 Tagen wieder so fit, daß sie über Tische und Bänke ging, klar hab ich sie eingeschränkt, aber wenn sie aufs (niedrige) Bett hüpfen wollte, dann durfte sie das, war schon ok. Ich glaub, wenns an nem Sprung liegt, daß die Naht reißt, dann hat eher vorher mit der Naht schon was net gestimmt..... *gg Treppen hab ich sie jeweils noch 3 Tage getragen (wohne im 1. Stock), aber dann ist sie die auch gelaufen.

    Die Riesenhaufen geben sich nach paar Wochen - nur, daß die Leute meist vorher aufgeben......

    Woran machst Du fest, ob der Hund satt wird - wenn er mehr verlangt, könnte es auch sein, daß es einfach gut schmeckt. Außerdem müßte man dazu externe Faktoren ausschließen, wie ein Mehr an Bewegung in dieser Zeit, oder Streß oder Kälte, wo sie gern mal mehr futtern, um das sicher sagen zu können, daß sie davon generell mehr brauchen. Aber kann natürlich auch vom individuellen Stoffwechsel abhängen. Ob ein Futter für Deinen Hund gut ist, ist ja auch immer bisserl individuell, unabhängig von der Qualität des Futters.

    Und wenn man zu viel davon gibt (gleiche Menge wie nicht kaltgepreßtes Futter) ist klar, daß der Hund zu dick wird.....

    Meine mögen und vertragen beide Sorten super, alle drei - und das, obwohl grad Frieda bissel empfindlich reagiert, und gern mal neues Futter mit Durchfall quittiert. Solang ich nur das füttere, paßt es auch mit dem Output, wenn man zwishendurch was Anderes füttert (barfe hauptsächlich), dann fallen etwas größere Mengen Kot an, wenn mans nur zwischenrein gibt, oder neu anfängt. Das steht ja auch drauf, daß das bei kaltgepreßtem Futter so ist (hat nix mit der Marke zu tun!).

    Ob sie mehr trinken, weiß ich net - bin niemand, der mit dem Meßbecher oder der Waage neben dem Hund steht, wenn er frißt. Und wenn - soooo teuer ist mein Leitungswasser nicht.... *gg

    Sie habens super gern gefuttert, auch heute noch gibts das, wenn ich vergessen hab, Fleisch aufzutauen, und nehmen es sogar als Leckerli unterwegs - die einzige der bislang probierten Sorten TroFu, alles Andere mögen sie als Leckerli net.

    Und wenn ich unterwegs bin, wo ich kein Fleisch mitnehmen kann, gibt´s auch MM, so wie derzeit im Urlaub, und wird sehr gern genommen.

    Äh, bitte was? :mute: Ich bin in keiner Rettungshundestaffel. Werde ich auch nie. Du doch auch nicht, oder? Zudem bezog ich mich ganz klar aufs Training und nicht auf den Ernsteinsatz!
    ...

    ...und genau da liegt der Denkfehler: wie soll ein Hund beim Einsatz die Kondition aufbringen, wenn ich übers Jahr gesehn keinen Bock auf Hitze habe und den Hund schone..... Klar schaut man im Training drauf, daß der ungeübte Hund nicht die volle Leistung bringen muß, z.B. bei ersten heißen Training im Jahr, oder nach Krankheit. Aber dann muß halt aufgebaut werden, d.h. auch mal ne Suche, die nicht ganz mini-klein ist, bei Hitze. (abgesehen davon kann man im Einsatz natürlich auch kleine Gebiete absuchen, wenns heiß ist - dafür halt dann mehrfach, mit Pause zum Abkühlen dazwischen. Aber ob man die Zeit hat, wenn z.B. grad wer ausgerechnet in Suizidabsicht unterwegs ist, sei halt dahingestellt.....)

    Wenn jemand das Wetter generell net verträgt oder der Hund dann schlapp macht, ganz klar - aber dann soll er diese Arbeit nicht machen, wäre ja nur Quälerei. Aber ein Hund, der auf Einsätze geht, der sollte nicht nur im Ernstfall bei Hitze unterwegs sein- ansonsten stellst Du nämlich erst auf Einsatz fest, daß der Hund die Kondition nicht aufbringt - das wär ja wohl reichlich ungünstig...... :-) :-)

    Und deswegen siehst uns Rettungshundler halt auch bei 30 Grad im Schatten irgendwo trainieren....

    Ob ich mir das für nen Freizeitsport (Agilityturnier o.ä., selbst für VPG) antun würde - das laß ich mal dahingestellt, da setz ich persönlich dann sicher auch andere Prioritäten.....

    PS: nichtsdestotrotz geht natürlich auch im Rettungshundewesen eines vor: die eigene Gesundheit! Der Eigenschutz geht immer vor, mit Kollaps kann ich nimmer helfen. Und ein Hund, der vor Hitze und Überanstrengung nix mehr riecht, hilft auch keinem weiter, weil der nicht findet. Und ob ich gerade gesundheitlich in Einsatz kann oder net, entscheide natürlich immer ich selbst.
    Nur, um das Ganze mal ein bisserl zu relativieren.....

    Der sieht net nur so aus - der IS so *gggg immer irgendnen Unsinn im Kopf. Nur im Wasser find ich guckt er doof. Ich denk mal, er wollte Stöckchen apportieren:

    Ist des Bosslis Laune im Keller, war ein Goldie wieder schneller - schätz ich mal *gggg

    Aber die nächsten 2 Tage hat er tot gespielt, und meine Tochter hat erzählt, der is gestern daheim echt nur von einem Körbchen ins nächste gewechselt, das war alles, was er an Bewegung zustande gebracht hat :-) :-)

    Danke für die tollen Fotos! Gerade Frieda in Bewegung hab ich kaum welche bisher, weil ich, wenn ich fotografiere, nicht gleichzeitig den Hund halten kann, und die bleibt doch nie irgendwo länger als 2 Sekunden stehn von sich aus..... *hihi....

    Gute Idee :-)

    Und bitte zieh dem armen Kerl das Teil nicht daheim an! Du rennst ja sicher auch net den ganzen Tag in der Wohnung mit Straßenschuhen rum *gg

    Ich habe das bei dem Hund meiner Schwester gesehen, der hatte so ein doofes K9-Geschirr. Bei 30 Grad im Schatten mußt ers tagsüber anbehalten - bei ihr echt aus Faulheit.... und wenn er lag, mußte er dann auf den ewig breiten und klobigen seitlichen Schnallen liegen. Das muß doch furchtbar unbequem sein. Und irgendwann wundert man sich, wenn der Hund sich das Teil nimmer anziehen läßt oder das Fell dünne wird darunter - kommt ja net mal Luft dran.... Meine haben daheim grundsätzlich nix an, und wenns rausgeht, reicht ein Halsbandklimpern, und alle stehen bzw. sitzen "Gewehr bei Fuß" *gg sodaß ich sie anziehen kann. Zum kurzen Pipimachenlassen reicht Halsband auf alle Fälle, auch wenn ein Welpi noch net wirklich leinenführig ist.

    Ich denk ja eh, mit diesem Geschirrwahn hat man den Hunden keinen Gefallen getan: Hauptsache hübsch und bunt und stylish, bei 30 Grad im Schatten mit Neopren-oder Filz-Fütterung, am besten mit 10 cm breiten Gurten, damit ja nix einschneidet (dafür erstickt der Hund halb bei Wärme - aber Halsbänder sind "Tierquälerei"!), und 90% aller Halter kaufen die Dinger von der Stange, ohne sich vorher auch nur damit beschäftigt zu haben, wie das Ding sitzen sollte - und die Mitarbeiter in den Läden empfehlen halt das teuerste oder das mit der dicksten Provision, wie auch immer, jedenfalls haben die meist auch keine Ahnung, wie das Ding sitzen sollte. Wenn ich Hunde mit Geschirren seh, dann schlabbern die Dinger am Hund rum, daß es nimmer feierlich ist, weil die Leut Angst haben, es könnte irgendwo drücken (genau deswegen scheuert´s dann halt: durch dieses Rumschlabbern) - und wenn dann das Reh auftaucht, ist der Hund (oh Wunder) weg - weil das Geschirr viel zu weit war...... Und dann die oben erwähnten möglichen Haltungsschäden.... Aber: "Hauptsache Geschirr, weil Halsband ist Quälerei".

    OK - ich mal ein bisserl arg schwarz :-) - aber irgendwo is ja doch ein Körnchen Wahrheit dabei, ne....

    geisi: ob Tippen oder Stupsen is wurscht, da hast Recht. Ist aber beides keine Gewalt in meinen Augen, solang ich net nen extrem schreckhaften Hund habe, oder ihn bewußt damit erschrecke, indem ich ihn dabei zusätzlich anschreie oder so - mach ich aber net. Meist reicht eh ein Räuspern, weil die Kröten im Kopf doch bei mir sind, auch wenn sie meinen, mich grad mal ignorieren zu können :-)

    Und daß der Halter auch nur ein Mensch ist, ist mir klar - ändert aber nichts daran, daß man zu spät reagiert hat. *gg Im Idealfall reagiere ich eben, bevor der Hund hochfährt. Mir gings nur darum, daß ein Trainer einem ja beibringen sollte, was man im Idealfall tut, und daß man halt umsichtig sein sollte, damit der Hund nicht erst in die Situation kommt, in der er hochfährt, und nur noch mit massiver Einwirkung rausgeholt werden kann aus dem Tunnelblick oder dem Toben. Weil diese Maßnahmen zum Erschrecken ja oft als DIE Trainingsmethode empfohlen werden, statt darauf hinzuweisen, daß man halt einfach vorher eingreifen sollte, wenn möglich. So war das gemeint, ich habs vielleicht der Kürze wegen zu pauschal geschrieben, sorry. Daß niemand perfekt ist, ist ganz klar, auch mir passiert´s daß ich mal nicht schnell genug gucke oder einfach mich irgendwo verquatsche und nicht auf den Hund guck, und dann braucht man eben ne Managementmaßnahme, um den Hund rauszuholen (und wenn man ihn nur vom Ort des Geschehens wegschiebt o.ä.) - aber deswegen verkauf ich das dann nicht als Trainingsmethode :-)