Beiträge von BieBoss

    Muss man den kennen? :ops:

    Das ist jetzt nicht Dein Ernst, die Frage, oder??? :shocked: Was lernt man eigentlich heutzutage in der Schule?? Wir haben ja schon nix Gescheits mehr gelernt (offenbar ist davon aber doch bissel was hängengeblieben), aber anscheinend wird das heute allen Ernstes noch getoppt..... *gggg

    Ich stimme da 100% zu - laß das mit der Hundewiese. Mein Bossi dreht bei sowas schon nach 10 Minuten hoch, und dann wird auch gern mal rumgepöbelt, aufgeritten, etc..... Daher meide ich das inzwischen, wenn möglich.

    Spazieren in der (kleinen) Gruppe - kein Problem, viiiel besser. Aber das Rumstehen dort, die Hunde einfach rennen lassen, und die meisten Leute scheren sich keinen Deut um den Streß der Hunde, erkennen die Situationen zum Teil nicht, wer mobbt wen, und viele gucken nicht mal auf ihren Hund in der Zeit, Hauptsache Quatschen. Und hinterher fällt einem alles auf die Füße, und der Hund "spinnt" dann "auf einmal" - weil keiner gemerkt hat, daß er selbst schuld ist, wenn er den Hund erst so hochpushen läßt.... :-)

    Außerdem kann ich net verstehen, warum man auf ne Hundewiese mit Löchern geht. Mich kot..t das regelmäßig an, wenn ich sehe, wie die Leute ihren Hund dort buddeln lassen:

    1.: irgendwem gehört sicher diese Wiese, und der wird sich drüber "freuen". Als nächstes steht dann ein "Hunde Verboten" Schild drauf, und alle beteiligten Hundehalter weinen, wie böse und verständnislos doch der Besitzer ist, daß er "auf einmal" keine Hunde mehr mag. Komisch aber auch, gell.....

    2.: ich geh da ja auch drüber mit dem Hund und hab keinen Bock, wenn die Weise bisserl höher wird, mir in so nem Loch die Haxn zu brechen. Da stell ich mir doch selbst ne Falle, wenn ich meinen Hund da Löcher buddeln lasse - morgen brech ich mir die Haxn darin!

    3.: wenn die Hunde miteinander toben und rennen, passen die net auf, wo sie hintreten. Das Risiko, daß da einer bei ner kleinen unkontrollierten "Spaß-"(eigentlich Mobbing-)Hetzjagd ins Loch reinsappt, sich mehrfach überschlägt und dabei böse verletzt oder zumindest Sehnen/Bänder reißen, ist einfach irre hoch!

    Daher werd ich immer sauer, wenn ich bei uns wen sehe, der seinen Hund hemmungslos buddeln läßt im Park (zumal da eh eigentlich Leinenzwang ist, der aber nicht kontrolliert wird - NOCH nicht. Aber was, wenn sich einer mal die Haxn bricht in nem budelloch??)... Ich bin dann so frei und sprech die Leute auch drauf an. Aber in so ner Gruppe, wenn alle so agieren und ahnungslos sind wie bei der von Dir beschriebenen Gesellschaft, da würd ich nur sagen, daß meinem Hund das zu viel Streß bereitet und ich daher immer wann anders gehe jetzt. Wirst sehen, Dein hund wird´s Dir danken!

    Zum Beschäftigen mit ruhiger Nasenarbeit hast ja schon ganz viele Tips bekommen :-)

    Wie schon geschrieben: Dein Hund ist nicht aggressiv, auch nicht besitzergreifend - der is nur gestreßt.... Also: keep calm.... :-)

    Gern geschehen :-)

    Vielleicht sieht man sich ja dann irgendwann in 100 Jahren mal bei ner Prüfung :-) Die sind ja immer überall in Deutschland verstreut, und fahre gern mal bisserl weiter und verbinde dann Prüfung mit ein paar Urlaubstagen - zuletzt hatte in Berlin ausgewählt für ne Prüfung. Naja, etwa ne Stunde weg von Berlin, aber die Gegend war traumhaft schön zum Laufen mit Hund.....

    Guck mal hier (hab einfach auf der Website Deine PLZ ausm Profil eingegeben, weiß net, wie weit die weg sind):
    http://www.johanniter.de/dienstleistung…-suedwestfalen/

    Bin auch bei den Johannitern. Ja, Zeit, geht viel drauf dafür - aber man wird irgendwie süchtig danach, und kann auch nimmer aufhören :-)

    Die Truppe muß schon passen, ja - man verbringt so viel Freizeit miteinander, wenns da irgendwo net paßt, das würd ich mir im Leben nicht freiwillig antun, dann so lange Zeit mit Leuten zu verbringen, wo´s einfach net paßt.

    Zeitaufwand bei uns: ein Tag am Wochenende komplett (9-17/18 Uhr ca.), und einmal unter der Woche ab 18-19 Uhr, so bis 23 Uhr. Wobei der Tag unter der Woche keine Pflicht ist. Wenn man mal net kann, ok - aber man muß mind. 50 oder 75% anwesend sein (habs grad net im Kopf, was genau in der Satzung steht, aber man hat schon etwas Spielraum). Macht ja auch keinen Sinn, mit nem neuen Hund zu kommen, und jedes Mal 4 Wochen Pause zwischen 2 Trainings, da vergißt der ja wieder alles in der Zeit.

    Ich habe etwa 70-100 km einfach zu den einzelnen Trainingsgebieten, selten mal nur 30-40 km, aber bin bei uns schon die mit der weitesten Strecke. Aber ich wollte halt ne Staffel, wo´s paßt :-)

    Biene und ich sind seit 2008 dabei, seit Okt. 2010 geprüft, und haben im Oktober 2015 die letzte Wiederholungsprüfung gehabt. Erst 2016 (Frühling) sind wir wieder "fällig". Das ist auch noch so n Punkt: man muß ja alle 18 Monate wieder unter Beweis stellen, daß man einsatzfähig ist. Wenn jemand Prüfungspaniker ist, ist das auch ne ganz schöne Belastung jedes Mal.....

    Am besten ist, Du gehst bei der Staffel, die Dir zusagt, auch schonmal ohne Hund zum Training - dann kannst gucken, wie die trainieren, mit dem Hund umgehen, ob die Truppe paßt etc. und Leute, die sich für die Hunde ins Versteck legen, die die Hunde noch net kennen (Fremdopfer) werden immer gern gesehen.

    Solang man noch keinen eigenen Hund hat, ist es auch evtl. einfacher, ein bisserl von der Theorie (SAN-Kurs etc.) zu machen, damit man das schon mal erledigt hat - gerade für den SAN-Kurs gehen ja doch einige Wochenenden komplett drauf, oder eben eine Arbeitswoche, wenn mans am Stück machen kann. Und ein SAN-Kurs z.B. schadet nie, selbst wenn man net dabeibleibt, ist er privat sicherlich net überflüssig... Oder man kann schonmal als 2. Helfer im Einsatz mitlaufen, um das Einsatzgeschehen auf sich wirken lassen zu können. So kann der richtige Helfer einem schon bisserl was erklären, man hat nicht die Verantwortung eines Helfers, kriegt aber schon bisserl was mit und kann entscheiden, ob man damit zurechtkommen könnte. Auch im Training kriegt man ja bisserl Theorie mit (Suchtaktik oder solche Dinge), sodaß man dann, wenn der Hund da ist, nicht mehr komplett nix weiß. :-)

    Was die Zusatzarbeit betrifft: nachdem wir ja so viel trainieren mit den Hunden, sind wir von SAN-Diensten befreit, dürfen aber gerne, wenn wir wollen, welche machen. Ob das überall so gehandhabt wird, weiß ich aber nicht.

    Kosten: bei uns kriegt man die meisten Dinge gestellt (Klamotten, Funkgeräte, GPS,...) - der größte Aufwand ist die Fahrerei. Vor allem bei meinen Strecken :-) Das ersetzt einem keiner (außer bei Einsätzen, aber der Löwenanteil sind ja Trainingsfahrten), und man kann es steuerlich net geltend machen wie Fahrten zur Arbeit.

    Der Wichtigste Punkt für viele Interessenten: man arbeitet halt in der Staffel, und dessen muß man sich bewußt sein, nur einen ganz geringen Anteil der investierten Zeit mit dem eigenen Hund. Ein Anfängerhund wird vielleicht 2mal für 10 Minuten gearbeitet in einem Training, den Rest des Tages legst Du Dich ins Versteck für andere Hunde oder schaust, wie andere Hunde ausgebildet werden, bzw. hilfst später bei der Ausbildung anderer Hunde. Der eigene Hund liegt derzeit in seiner Box im Auto und wartet. Der braucht diese Zeit auch (das verstehen viele nicht!), um das Gelernte zu verarbeiten. Wie beim Menschen auch: vorm Schlafengehen lernen, dann Buch unters Kopfkissen (ok, in den Schrank), und keine Ablenkung mehr. Dann merkt man sichs am besten. Klar - zwischendurch Gassi is kein Thema - aber es wird eben mit dem eigenen Hund nur in dem Maß gearbeitet, wie es dem Alter und dem Ausbildungsstand entsprechend sinnvoll ist. Und es geht auch nicht, daß man kommt, den eigenen Hund arbeiten läßt, und dann wieder geht. Klar... :-) Wer also nicht verkraften kann, daß der Hund in der Box bleibt für die Zeit, in der er net arbeitet, und darin eine Tierquälerei sieht (weil er selbst es net aushalten kann, daß der Hund dort -eigentlich gechillt- schläft *gg), der wird sicherilch nicht lang dabeibleiben....

    Aber ich glaub, ich habe durch die Rettungshundearbeit tausendmal mehr als in der Hundeschule/Verein oder durch Bücher etc. gelernt über den Hund und sein Lernverhalten; gelernt, einen Hund zu lesen, und mit meinem Hund eine Art und Weise gefunden, zusammenzuarbeiten im Team (also nicht nur den Hund zu schicken, damit er arbeitet), die ich als einzigartig empfinde, und nicht mehr missen möchte :-)

    Hab nicht alle Beiträge gelesen. Aber sie hat schon recht. Wozu dem Hund das antun, daß er lebenslang mit einem zusammenleben muß, den er nicht "ab" kann? Das ist doch nur Streß und fördert Krankheiten, wenn er dauernd unter Streß steht. Klar, jeder Hund kann seine eigenen Wege gehen und beide sich ignorieren - aber das ist doch meist nicht der Sinn der Mehrhundehaltung, oder?

    Außerdem tut Mensch sich da auch selbst keinen Gefallen - wenn zwei sich partout nicht mögen, hat er daheim ne wandelnde Zeitbombe sitzen, er kann die nicht zusammen alleinlassen, muß dauernd aufpassen/managen etc. (ich seh das mit Frieda, das war anfangs echt heftigst, und auch heute noch muß ich aufpassen, daß die Zimmertüren geschlossen bleiben zwischen den Hunden. Weiß also, wie nervig das sein kann....).

    Ich hab damals daher alles getan, daß die Hunde miteinander auskommen. Als Bossi kommen sollte, nahmen wir Biene mit ins Tierheim. Dort konnten sie auf einem Grundstück zusammen unterwegs sein. Ich hatte erst starke Bedenken, daß so ein verrückter Terrier das arme Pudelchen völlig unterbuttert (ich muß echt niv gewesen sein *gg heut muß ich eher den Terrier vor ihr beschützen! :-)). Dann hab ich gesehen, daß er sie mehrfach über den Haufen rannte, mit Absicht, während sie gebuddelt hat. Nach dem 2. Mal hat sie drauf gewartet - und als er dann kam, ist sie mit Karacho und Gezeter auf ihn drauf, hinter ihm her und hat ihn durchs ganze Gehege gescheucht. Plötzlich konnte er sich benehmen, und gut wars. Heute sind die zwei Arsch auf Eimer :-)

    Hab auch gezielt geguckt, nen Rüden zu ihr dazuzunehmen, weil die Wahrscheinlichkeit, daß es net mal ernsthaft kracht, da sicherlich höher ist als bei gleichgeschlechtlichen Hunden.

    Auf alle Fälle würde ich wieder, wenn ich einen bestimmten Hund wünsche, mich vielleicht schon auf die Rasse festlegen, und den gewählten Welpen meinen Hunden vorstellen, bevor ich den fest mit heimnehme. Wenn der arme Kerl dann von beiden gemobbt würde, hätt er doch kein schönes Leben.... Solche Erfahrungen sollte ein Welpe nicht machen müssen. Wenns also gar net passen würde, würde ich nach einem anderen Welpen gucken.

    Der Große war halt der Meinung, daß so ein Zwerg in "seinen" Räumlichkeiten nix zu suchen hat, schätze ich mal, und wurde wohl daher so ganz dezent (*hust) darauf aufmerksam gemacht. Kann vorkommen, daß ein Hund seine Räume verteidigt, ist aber in nem Hundesalon net so ganz glücklich *gg

    Glaub net, daß Dein Hund jetzt nen Schaden fürs Leben bekommen hat, die Welpis können oft schon ganz gut unterscheiden, ob das sinnlose Aggression war, oder eine Korrektur oder so. Ich lasse meist den Hund dann beim Anderen, wenns nur ne Korrektur gab und das nicht wirklich gefährlich aussah (meist ist sowas mehr laut als gefährlich *gg) - wenn Welpi sich nach paar Sekunden Erholen vom Schreck wieder hintraut und nicht übermäßig geschockt erscheint, ist alles ok. Ist er vollkommen verängstigt, war die Reaktion des anderen Hundes für ihn wohl übermäßig, dann muß man halt paar nette Begegnungen organisieren, und sich bei Fremdhunden künftig notfalls vor den Welpen stellen und ihn beschützen, damit er wieder Vertrauen bekommt und selbstsicherer wird. Wenn Du weißt, wie Du reagieren kannst, reagierst Du schneller und nicht in Panik - auch das gibt dem Hund Sicherheit, weil er sieht, Du kannst die Situation "spontan" für Euch richtig lösen. Eben weils Du es im Kopf vorher mal durchgespielt hast, und vorbereitet bis, zu blocken.

    Aber trotzdem würde ich die Friseurin bitten, ihre das nächste Mal wegzusperren oder sicher abzulegen, sodaß garantiert ist, daß die nicht an Deinen rankommen. Weigert sie sich (kann ich mir net vorstellen, sowas schadet dem ruf ja auch, wenn da was passiert), dann wechseln.

    Am besten: Schermaschine kaufen, dann brauchst nimmer zum Friseur *gg

    Hihi - kommt mir bekannt vor. Meine Biene hat sich schon immer in die pralle Sonne gehauen, auch als Welpe schon - ich immer schon halb am Zerfließen, und sie streckte genüßlich den Bauch in die Sonne.... Hat net mal gehechelt....

    Inzwischen geht sie eher mal in den Schatten als früher, aber genießt die Sonne immer noch sehr. Wie Fraule halt auch :-) :-)