Beiträge von BieBoss

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    Und zwar mit dem Hund auf einen einigermaßen gut besuchten (Supermarkt-)Parkplatz fahren. Wir setzen uns dann mit ihr in den Kofferraun und beobachten die Szenen, die sich da abspielen. Das hat sie gleich richtig gut angenommen, weil ihr der geschützte Rahmen "ihres" Kofferraums ganz viel Sicherheit gegeben hat.
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    Des is ja mal ne coole Idee :-) - dann hat der Hund sozusagen sein beschützendes "Schneckenhaus" bei der Aufgabe dabei und damit einen Rückzugsraum. Und er entspannt sich wahrscheinlich schneller, wenn einer mal "komisch" war.

    Wenn sie nach solchen Stadt-Begegnungen extrem gestreßt war, wart Ihr evtl. noch einfach zu nah dran am Geschehen (denn wenn der Hund dabei so sehr unter Streß ist, ist er ja auch net aufnahmefähig- mußt also die Entfernung rausfinden, in der der Hund noch aufnahmefähig ist, das kannst nur durch Testen rausfinden. So nah, daß ers wahrnimmt, er kann ruhig auch schon gaaanz leicht nervös sein. Aber wenn er komplett im Streß ist, bringts nix, weil da kommt er anfangs net raus ausm Streßmodus, das soll er ja erst genau bei der Aktion lernen). Und nicht gleich Radwege, wo es ja viel schnelle Bewegung gibt, sondern Fußwege, das ist glaub ich besser, weil das einfach langsamer ist, und damit nicht ganz so bedrohlich.

    Und man darf halt auch net gehen, bevor der Hund sich echt komplett runtergefahren hat und erkannt hat, daß nix passiert - denn ansonsten geht der Hund beim nächsten Mal wieder mit der gleichen Streßeinstellung an die Sache ran... Also: wenn Du das nochmal versuchen möchtest, dann echt aushalten, und evtl. mit etwas mehr Abstand zu den Leuten. Ob Du Dich da an den Rand eines Sportplatzes setzt oder eben ne Seitengasse in der Stadt, wo keinen Autos fahren, nur ab und an Fußgänger vorbeikommen oder sowas, mußt halt gucken, vorzugsweise irgendwo, wo Du den Hund auch sicher festmachen kannst (Laterne/einbetonierte Bank/Baum), sodaß Du gar net erst überlegen mußt, ob Du ihn im Zweifel halten kannst - weil allein diese Überlegung Dich in Streß bringt - und das merkt der Hund natürlich wiederum, das hast ja selbst schon gut erkannt :-)

    Daß der Hund aufm Mittelaltermarkt nix sagt, ist klar - der ist vollkommen überfordert und weiß net, wen er zuerst anpöbeln soll *gg Weil halt alles gleichzeitig auf ihn eindrischt, die ganzen Eindrücke. Das hat glaubich nix mit dem souveränen begleitenden Hund zu tun. Kommt dann wieder wo ein Einzelner Mensch entgegen, dann hat er ein "Opfer", auf das er sich stürzen kann, bei so vielen weiß er quasi nicht, wo er anfangen soll, und hält lieber die "Klappe" *gg Allein das Schlafen am nächsten Tag hat Dir ja gezeigt, daß der innerlich gar nicht so entspannt gewesen sein mag, wie´s aussah (mit bisserl Erfahrung sieht man das dem Hund in der Situation auch an: Schwanz abgesenkt, verkrampft, was auch immer, je nach Hund).

    Solche Dinge würde ich auch nicht empfehlen, denn er bekommt, solange Du noch nicht weißt, wie Du ihn handhaben kannst, keinen Rückhalt von Dir. Im Gegenteil, er macht immer wieder die furchtbare Erfahrung, daß er zusammen mit Dir in Situationen kommt, die er nicht bewältigen kann! Er soll doch lernen, daß DU ihm die Sicherheit gibst, daß nix passiert unterwegs. Und solange Du nur re-agierst, indem Du den in die Leine preschenden Hund festhälst, statt ihm (und Dir!) vorher zu sagen "hey - wir machen das, lauf einfach hinter/neben mir, dann kriegen wir das" und ihm zeigst, was er tun kann/soll, solange wirst Du da keinen Fortschritt machen.

    Achja - der etwas größere Abstand zum "Opfer" der Attacken wird automatisch auch Dich etwas ruhiger werden lassen (netter Nebeneffekt), sodaß Dein Hund dann von Deiner Ruhe profitieren wird.

    Geht natürlich alles nicht von heute auf morgen, zumal wenn kein erfahrener Ausbilder daneben steht, der falsche Reaktionen Deinerseits erkennen und Dir Alternativen an die Hand geben kann. Du mußt Dir eben selbst klarmachen, was an welcher Stelle
    (Deiner Reaktion) gut war, und was eher schlecht war und Dich in Schwierigkeiten oder auch weitergebracht hat, also hinterher immer nachdenken, was hat gut getan, was weniger in einer Situation, wie kannst Du es anders handhaben (Umgebung, Deinen Hund betrachten, Dich betrachten bei der Frage).
    Und man muß auch austesten, auf welchem Abstand man am besten zu arbeiten beginnt (kann auch je nach Tag und Erregunslevel des Hundes variieren), und wie man den Hund am besten erreicht, bevor er komplett hochgefahren ist. Das dauert halt bisserl....

    Nochwas: 1-2mal (max.!) die Woche das auszutesten, reicht anfangs vollkommen, da hat der Hund mehr als genug zu tun. Aufregung = Adrenalin, und das braucht nachgewiesenermaßen bis zu 7 Tage, um im Körper abgebaut zu werden. Wenn das also nicht abgebaut ist, und Du wieder in eine Aufregung reingehst, ist der Streßlevel gleich zu Beginn der Übung noch erhöht durch das Adrenalin, und der Erfolg für Euch wird dadurch weniger wahrscheinlich. Daher ist an der Stelle wie so oft weniger auch mehr.

    Gib nicht auf - so schwer es im ersten Moment erscheinen mag, so schön ist es dann, wenn man (egal, wann! Setz Dich da nicht unter Druck!) sein Ziel auch nur halbwegs erreicht hat, und ganz stolz mit dem Hund durch die Stadt laufen kann, ohne daß der jeden anmeckern muß! :-) Kopf hoch! :-)

    ......(als z.B. wenn ihr merkt, dass sie die erste Begegnung nicht gut weggesteckt hat, besser umdrehen und es nicht drauf ankommen lassen, dass die Zweite eskaliert.) ....

    Ich stimme Dir komplett zu - bis auf den zitierten Teil. Im Gegenteil, hier würde ich versuchen, den Hund runterzufahren (Entspannungssignal, oder einfach Sitzpause, bis er ruhig ist, wie eben beschrieben), und eine weitere Begegnung gezielt zu suchen und besser zu managen, mit mehr Abstand und einem erfolgreichen (!) Abschluß für den Hund.

    Ne schlecht verlaufene Begegnung so stehen zu lassen, ist doof - das merken die sich!

    Sind gute Ansätez, was Du bisher machst, finde ich :-)

    Was ich noch machen würde: sie gezielt an Streßsituationen ranführen - aber auf erträglichem Abstand. Z.B. mal in die Stadt gehen, und (net gleich ganz im Zentrum am Einkaufs-Samstagvormittag!) irgendwo hinsetzen und einfach mal Leute gucken. Das wird anfangs total spannend sein - und irgendwann wird Hundi anfangen, sich zu entspannen, weil sie merkt, keiner kommt zu ihr, keiner tut ihr was, es passiert nichts. Außedem strahlst Du ja in dem Moment auch Ruhe und Entspannung aus (hoffe ich wenigstens *gg), das ist ansteckend und zeigt, daß es keinen Grund zur Aufregung gibt, Du hast alles im Griff.

    Genauso mit fremden Hunden. Gibts irgendwo nen Hundeverein, dann könntest in der Nähe Gassi gehen und Hundi könnte aus der Entfernung feststellen, daß gar nix passiert, wenn fremde Hunde in der Nähe sind.

    Und beim Begegnen würde ich sie einfach auf die andere Seite nehmen, wo Du zwischen Passant und Deinem Hund läufst, sodaß da optisch was dazwischen ist zwischen ihm und Passant/Fremdhund, und er sieht, daß Du Begegnungen allein zu regeln in der Lage bist, und er entspannen kann.

    Ansonsten: Entspannungssignal einüben. Ich brauchs nur bei den Terris: bei Frieda ist es einfach meine Hand, die ich flach auf ihre Brust lege, bei Bossi ein langgezogenes beruhigendes "schschschsch"..... Da kann man zusehen, wie die Spannung ausm Hund geht und er von "aufgemantelt" (Terrier halt *gg) wieder zu Normalgröße "schrumpft" *gg Hat sich durch Zufall bei ihm eingeschlichen, weil ich beim Trimmen öfter mal den Hund, der genervt nach dem Trimmesser greifen wollte (er schnappt net, er greift echt nur ganz vorsichtig, eher spielerisch-unsicher, weil ers net toll findet), ganz ruhig mit "schschsch" beruhigt hab, und dabei gekrault hab :-) Das funktioniert erstaunlicherweise auch draußen bei größerer Ablenkung, z.B. wenn er durch Wildspuren hochgefahren ist. Er wird umgehend ruhiger, geht auch langsamer, ist wieder "bei mir" im Kopf und damit aufnahmefähig - verblüffend, echt!

    Bei Frieda hab ich einfach ausprobiert, was unterwegs hilft und ihr Sicherheit gibt bei Hundebegegnungen, und das war eben die Hand vor der Brust, dann fühlt sie sich scheinbar beschützt.

    Gassigehn würd ich echt net länger, als der Hund dann entspannt ertragen kann, zumindest, bis das Entspannungssignal wirkt. Man kann auch, wenn er hochgedreht ist, einfach mal stehenbleiben/sich setzen auf ner Bank im Wald, und einfach warten, bis der Hund sich wieder runtergefahren hat, wenn er aufgeregt ist nach einer Begegnung. Sobald er entspannt ist, auf stehen und ganz "gechillt" die Situation verlassen (das gilt auch für die Situation in der Stadt).

    ....... immer wieder sehe und lese ich, dass Leute mal mindestens 3-4h am Tag rausgehen und dabei bis zu 15 km zurücklegen. Ich frage mich zwar immer, ob die alle woanders wohnen, weil ich fast nie jemandem begegne beim Gassi, aber naja :respekt:
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    Hähä.... getroffen..... Und was schließen wir daraus? :-) In Internetforen kann man viiiiel erzählen.....

    Wenns für Deinen Hund reicht, dann reicht das so. Mehr würde ihn unnötig unter Streß setzen und dann gar nimmer runterkommen lassen. So - jetzt les ich erstmal weiter. Mußte nur diese Stelle kommentieren, weil mir das auch immer wieder auffällt.... Ügg

    Sorge einfach dafür, daß der Hund lernt, er hat andere nicht anzugehen. Da ein Hund im Streß nicht lernen kann und nicht aufnahmefähig ist, bedeutet das, daß Du VORHER eingreifen mußt, also bevor Dein Hund sich hochspult. Ist auch insofern hilfreich, weil Du dann nicht Angst haben mußt, ihn nicht mehr halten zu können, wenn er "durchdreht" *gg

    Also: Hund sieht den anderen Hund (anfangs mit größerem Abstand, damit er net gleich loslegt mit seinem Theater) - Du forderst (BEVOR er sich in die Leine wirft, da ist timing wichtig!) irgendwas, das er ohne Ablenkung gut kann, z.B. ein "Fuß" oder "Kehrt!", ein "Schau", was auch immer und beschleunigst im Weitergehen (außer beim KEHRT, klar...) den Schritt (notfalls joggen!), sodaß er beschäftigt ist, Dir zu folgen und das Kommando auszuführen. Guckt er dabei zum anderen Hund, stupse ich meinen ganz leicht mit der Hand an (leichte Berührung reicht), um die Aufmerksamkeit wieder zu kriegen und sage nochmal fröhlich "Fuß!". Wenn er so schön vorbeigegangen ist, loben. Aber noch nicht loslassen, weil er genau weiß, wann er ohne Leine ist, und evtl. dann zurücklaufen würde zum anderen Hund.

    Du zeigst ihm quasi so das Verhalten, das Du Dir von ihm wünschst, wenn er andere Hunde sieht. Irgendwann wird er, sobald er nen anderen Hund sieht, automatisch zu Dir gucken, weil er weiß, was dann kommt: Vorbeilaufen und Dein Lob.

    Wenn ich Angst hätte, ich kann den Hund nicht halten (mal abgesehen davon, daß ich mir so nen Hund nie zulegen würde, wenn ich schon weiß, ich könnt den wohl nicht halten, habe meineZwerge net umsonst....), dann würde ich ihn erstens ganz kurz halten (dann hat er weniger Anlauf zum Reinspringen in die Leine und ist besser zu halten), und zweitens würde ich die Leine an einem Bauchgurt befestigen (gibts spezialangefertigt, dann hält der auch die 40 Kilo aus), weil das Gewicht dann an meinem Schwerpunkt zieht und die Chance, daß er wegkommt von mir, geringer ist. Er zieht mich dann einfach nicht um, was mit Leine in der Hand schon eher möglich ist, weil er mir die Arme nach vorne ziehen kann und dann das Körpergewicht mitgeht nach vorne, und schon fällt man - oder läßt los. Und das Loslassen ist das Dümmste, was passieren kann, weil er da lernt, daß er mit dem Theater, das er aufführt, letztlich zum Ziel kommt: zum anderen Hund, und dann wird er das immer wieder und schlimmer machen. Wenn er Dich mit Bauchgurt trotzdem umziehen sollte (landest ja dann weich und warm aufmm Hund *hust...), hat er immer noch keinen Erfolg, weil wenn Du liegst, müßte er Dein ganzes Gewicht zum anderen Hund zerren - das wäre zu schwer; außerdem sind die Hunde meist dann so perplex, wenn Fraule (sich) "auf sie stürzt", daß sie gar nimmer auf die Idee kommen *gg Und wenn Du ganz großes Glück hast, verknüpft er in der Situation: "Ich mach Theater und Fraule stürzt sich auf mich - ich glaub, ich benehm mich lieber"..... *gg (ok - aber provozieren muß man nen Sturz ja nun wirklich net, und das wäre dann auch lernen über Meideverhalten! Und das brauchts dabei eigentlich gar net-geht auch anders, siehe Beschreibung.....)

    Guck mal hier:

    http://tierheilpraxis-krist.de/03c1989fea10d0…230c/index.html

    Da stehen mögliche Ursachen für Abweichungen von Standardwerten, dann hast die Möglichkeit, weitere Untersuchungen zielgerichtet anzufragen.

    PocoLoco: die Werte sind doch zu hoch - Cushing und Kortison wäre mögl. Ursache bei zu NIEDRIGEN Werten.... zu hohe Werte werden da eher auf Allergien, Parasiten, Läufigkeit u.a. zurückgeführt. Trifft vielleicht einer dieser Punkte, liebe TS?

    Und bei den Basophilen: V.a. Herzwürmer/Dirofilariose.

    Warum fragst Du nicht einfach Deinen Doc nach der Auswertung des Blutbildes, und was er jetzt weiter abzuklären gedenkt? ;-)

    Abgesehen davon: gerade bei meiner Frieda, die ja auch nimmer die Jüngste ist mit ihren 14 Jahren, macht sich in letzter Zeit die Hitze auch extrem bemerkbar. Rennt sie am Anfang vom Gassi noch los wie immer (also wie ne Bekloppte für ihre Verhältnisse, sodaß ich im Stechschritt hinterher muß), wird sie nach gerauemer Zeit extrem langsam und mag oft gar nimmer weiter. Am selben Abend oder nächsten Morgen, wenns abgekühlt hat, rennt sie wieder ganz normal rum, und das auch längere Strecken. Daß sie nicht länger laufen mag, könnte also unabhängig von den Blutwerten sein...

    PS: mein großes Blutbild, das ich von Biene neulich erst hab machen lassen, war auch irgendwie umfangreicher, das waren 2 Seiten.....

    Nörchen: wenn Du der Meinung bist, bei Dir ist ein Schutzraum für Deinen Hund (und die Idee find ich gut!), dann gib ihm doch einfach den Schutz, wenn er bei Dir ist, und ein Anderer kommt:

    - indem Du gelassen bleibst
    - indem Du den Fremdhund blockst
    - indem Du dem notfalls den Schlüsselbund, eine Leine oder was halt greifbar ist, vor die Füße knallst
    - indem Du den Fremdhund energisch wegschickst mit einem ""AB!" und passender Körpersprache
    - indem Du dem Gegenüber rechtzeitig sagst, er soll den Hund nicht herlassen/abrufen/wegnehmen (das geht auch mit nem donnernden "NEIN!!", das gleichzeitig an Hund und Halter gerichtet ist - erklären kann man dann immer noch (notfalls sagst halt "Vorsicht, die schnappt!" oder "Achtung Flöhe!!)
    - indem Du dem anderen Hund ausweichst
    - indem Du Deinen Hund auf die abgewandte Seite nimmst
    - indem Du, wenn Du wen siehst, der so aussieht, als ließe er den Hund ungebremst zu Euch brettern, ganz bewußt wegschaust, das Tempo mit dem Hund etwas erhöhst, evtl. sogar laut udn deutlich ein FUß forderst vom Hund (sodaß der Eindruck entsteht, ihr trainiert grad) und dann sehr zielgerichtet und zügig einen Punkt HINTER dem anderen Hundeführer ansteuerst. Das macht demjenigen ziemlich deutlich klar, daß Du grad keine Zeit für ein Plauderstündchen hast. Funktioniert oft sehr gut!

    Lieber krieg ich den Ruf, daß ich irgendwelche Tutnixe mit nem Schlüsselbund beschmeiße, als daß dauernd irgendsolche Hunde meine Hunde verunsichern oder mit mein Training zur Verträglichkeit (bes. bei Bossi, der früher gern gepöbelt hat, und das gern mal wieder austestet) kaputtmachen lasse. Und besser als daß meine Frieda wieder lernt, daß sie sich selbst verteidigen muß, weil ich nicht in der Lage bin, sie vor anderen Hunden zu beschützen - und das kann bös ausgehen für den anderen Hund!
    Außerdem nehmen sich 3 Hunde auf einmal so schlecht auf den Arm - weil ich hab nur 2 Arme, und die Frieda wüde dann auf die anderen zwei losgehen aufm Arm, das ist irgendwie nicht so wirklich praktikabel. :-)

    Ist zwar blöd, weils letztlich immer den anderen Hund trifft statt den verantwortlichen Halter - aber genau dadurch lernen die Leute vielleicht mal, auf ihre Tutnixe mal aufzupassen und vielleicht rechtzeitig abzurufen - denn einsehen tun sie´s ja net, und für ne Diskussion hab ich keine Zeit, wenns Köterle (und das ist liebevoll gemeint) schon vor meinen Dreien steht..... Bossi tobt dann gern mal (v.a. wenn er angekläfft wird), Frieda wird unsicher, weil sie ihn toben hört (ist ja blind und hat Angst, angegriffen zu werden) und geht dann mal vor lauter Panik wie früher eben auf Bossi oder Biene, weil die grad in der Nähe stehen, und ich hab im Zweifel dann den Salat: muß Fremdhund abwehren und gleichzeitig Frieda ausbremsen und Bossi davon abhalten, den Fremdhund zu vermöbeln (hatte das Spielchen mal in gesteigerter Form: 2 entgegenkommende kleine kläffende Fußhupenterrier auf 3 Metern Entfernung, die meine angestänkert hatten...*juhuuuu.....). Äh-äh... Keine Lust...Ich kriegs zwar gehandelt, weil ich meine Hunde gut kenne und keiner nach hinten geht, auch in der Prügelei - aber muß sowas sein?? Also: dann lieber alles blocken, was geht, mit allen Mitteln, die Ihr grad dabeihabt oder griffbereit habt.

    Im Freilauf mit meinen Dreien ists übrigens kein Thema: Bossi mag Hunde normalerweise, das an der Leine ist halt einfach ganz normaler Leinenfrust, aber frei bewegt er sich gut und kommuniziert gut, und der fängt die Anderen regelrecht ab und fängt Spiele an, sodaß ich mich meist komplett darauf konzentrieren kann, eine gelassene Frieda unbehelligt vorbeizuführen, und Biene sind Fremdhunde eh wurscht - die geht mal kurz, schnuppert und geht weiter. Aber hat ja net jeder einen Hund, den er quasi zum "Abfangen" vorschicken kann *gg

    Wegen ausreichend Trinken eine Frage an die Profis: wäre es beim Welpen machbar, wenigstens nen Minischluck Milch in Wasser zu geben, als Anreiz, daß er mehr trinkt? Dann könnte man sich die isotonischen Drinks sparen, und das Zeugs hat man halt eher mal daheim. Und ist sicher auch streßfreier als dem Welpen was mit der Spritze "zwangs"einzuflößen....

    Ich kenns nur von meinen Hunden, die vertragen die Milch problemlos auch direkt aus der Kuh - weiß net, ob das normal ist, weil hier geschrieben wurde, daß sie zu Durchfall führen kann. Liegt das daran, daß die Welpen es nur nicht können, oder ist das individuell unterschiedlich? Wer kann dazu was sagen? Würde so ein Minischluck im Wasser auch schaden?