Beiträge von BieBoss

    Wenn es okay ist anderer Leute hunde zu streicheln, dann ist es irgendwann auch okay fremde Handys auszuprobieren, die Handtasche zu durchsuchen und als Gipfel wohl einfach ein fremdes Baby aus dem Wagen zu nehmen?!?!

    Ne sorry, geht gar nicht.
    ....

    Sehts doch mal von der anderen Seite. Viele Nicht-Hundehalter kennen das gar nicht, daß ein Hund das nicht mag.

    Und etliche von denen, die fremde Hunde streicheln, können einfach aus zeitlichen oder finanziellen Gründen keinen Hund haben, und das Streicheln des Fremdhundes ist ihre einzige Möglichkeit im Alltag, überhaupt mal mit nem Hund zu tun zu haben. Dann freuen sich die Leute wie nur was und sind den ganzen Nachmittag über glücklich. :-)

    OK, man könnte vorher fragen, obs der Hund mag - aber wenn diese Leute wüßten, daß es Hunde gibt, die das nicht mögen, würden sie´s wahrscheinlich nicht tun. Insofern machen die das bestimmt nicht mit Absicht.

    Ich mags an sich auch net, wenn jeder den Hund anfaßt - man weiß nie, wo die Leute vorher hingelangt haben, und was für Bazillen die mit sich schleppen (nachm Pinkeln keine Hände gewaschen o.ä.), und am Abend nehm ich meinen Hund ins Bett mit und knuddel ihn - ne danke...... und die Biene z.B. mags auch überhaupt nicht, wenn sie angetatscht wird. Aber ich kann zumindest immer Bossi als Alternative zum Grabbeln anbieten, der findet das toll, und auch Frieda genießt ein Streicheln oder Leckerli-geben (das kann man bei nem NEIN als Alternative anbieten!).

    Aber verstehen kann ich solche Menschen schon- war selbst mal einer davon *zugeb..... *gg

    Dein Kleiner ist lt. Fußnote nichtmal ein Jahr alt - wofür bitte braucht der ne Aufstiegshilfe?? Selbst meine 14jährige Terrine springt noch ohne Hilfe aus dem Stand ins Auto (Kombi) und wieder raus!

    Also - wir haben keinerlei solche Hilfen, aber wenn nötig, würde ich welche zur Verfügung stellen für mein altes Weibi oder einen behinderten Hund - aber solang´s das net braucht, auf keinen Fall - je mehr ich den Hund "durch Leben trage", desto schneller degeneriert die Muskulatur, und desto weniger kann der Hund selbst bewältigen.

    Insofern kann cih auch sagen: Hilfen haben wir ganz viele: die eigene Muskulatur des Hundes *gggg

    sagte ich das es etwas mit gewalt und dominanz zu tun hat ?
    sagte nur das es konzepte gibt wo man ganz anders arbeitet und zb kein abbruchkommando nutzt

    Naja, die Initiative hat als Ziel gewaltfreie Arbeit, und wenn Du sie als Alternative zum Abbruchkommando nennst, geh ich davon aus, daß ein Abbruchkommando in Deinen Augen gewalt ist - so war mein Gedankengang.

    Was machen die dann in so nem Fall? (will jetzt net die ganze Website nach so ner Detailinfo absuchen....Wenn Du´s also wissen solltest? *blinzel.....)

    ... nur is die Kleine so wiff, dass sie sich kurz umdreht und checkt, wie weit ich schon bei ihr bin um sie eventuell noch zu stoppen; und wenn sie sich sicher ist, dass ich sie nicht mehr stoppen kann, rennt sie los.
    ......

    hähä..... Mistkröte *gggg Das sind halt die Jagdis, so kennen und so lieben wir sie... (meist *hust...)

    A propos rennen - wenn Du zu ihr hinrennst, rennst Du damit wohl sicher auch in Richtung des Wildes - das könnte der Hund als "Auf geht´s, laß uns das Teil jagen!" auffassen, selbst wenn er bis dahin dableiben wollte. Also vorsicht, wo Du hinguckst beim Laufen (net aufs Wild oder auch nru in die Richtung!)..... Damit sendet man Widersprüchliches aus: einmal sagst, Hund soll dableiben, und mit dem Rennen bläst Du (in ihren Augen) gleichzeitig zur Jagd, sozusagen.....

    Alle 3: auf jeden Fall wieder.....

    Obwohl ich Biene als Ersthund anhand von Fotos ausgesucht hab (voll professionell, gell *gg Ich mache an dieser Stelle anfängliche Ahnungslosigkeit geltend!), obwohl Bossi von meiner Tochter ausgesucht und mir mehr oder weniger aufgedrängt wurde (hätt ich ihn net gewollt und cool gefunden, wär er aber heute nicht da! Wir waren aber eigentlich net im Tierheim, um nen Hund mitzunehmen, sondern wollten einen ansehen, den meine Schwester zu sich nehmen wollte *gg Da lief er uns halt über den Weg.....), und trotz aller Aggressionsprobleme mit Fremdhunden bei Frieda - JA! Die passen einfach alle drei zu mir, und Biene und Bossi auch zueinander, das verrückte Pack :roll:

    ......Das Problem ist auch, dass ich selber ein Problem mit meinen eigenen Stressverhalten habe und diese Warterei mich auf kurz oder lang selber Wahnsinnig macht.
    ......

    Hm - da seh ich die alte Frage von der Henne und dem Ei - was war vorher da? Ich merk das extrem an meinen Hunden - sobald ich runterfahre, sind sie auch viel gelassener. Wenn man sich dessen bewußt ist, daß die oft nur die eigene Aufregung spiegeln, geht´s einfacher.... :-)

    Na, das hört sich doch schon fast perfekt an *gg

    Wenn nur das Problem mit der Unterscheidung an der Leine/ohne Leine nicht wäre... *hust...

    Hm - vielleicht signalisierst Du einfach, wenn die Leine ab ist, eine gewisse Unsicherheit, weil Du Angst hast, sie können jetzt, wenn sie wollte, wegrennen? Das nämlich merkt der Hund sofort, und das ist ein echt doofer Kreislauf. In dem Moment, wo Du nämlich auch ohne Leine signalisierst, daß Du sicher bist, daß sie da jetzt NICHT hin möchte, geht normalerweise auch der Hund nicht.

    Aber man selbst vertraut dem Hund nicht und strahlt so lange diese Unsicherheit "wird sie bleiben?" aus, bis man den Beweis hat, daß sie bleibt - aber der kommt nie, weil sie die Unsicherheit spürt, und dann merkt, sie kann gehen, und das infolgedessen auch tut - und wieder bessert sich die eigene Unsicherheit nicht.... :-)

    Ist natürlich auch ein anderes Paket als bei uns - Bossi hatte bislang keinen Jagderfolg in Sachen Töten bei mir (ich denke, früher auch nicht, denn er war nur bis 1,5 Jahre beim Vorbesitzer, und hätte er dort Erfolg gehabt, hätte der auch bei mir mal ein Tier erwischt), er hat halt Spuren verfolgt und gehetzt (reicht ja auch schon, aber Erfahrung im Töten und direkten Kontakt mit dem Wild ist sicher ne andere Nummer).

    Trotzdem - bleib auf alle Fälle dran! Könntest u.U. mal versuchen, eine ganz leichte Suchleine (die sind eher wie Kordeln) dranzumachen an den Hund und die als Schlepp auch schleppend zu verwenden, sodaß sie dem Hund nicht so bewußt ist wie eine ständig unter Zug stehende Flex. Und wenn dann Wild in Sicht ist, nimmst vorsichtig das Ende bei Dir auf (sodaß der Hund eben NICHT merkt, daß du noch da bist am anderen Ende), und wartest, was passiert, wenn Du das Stop-Kommando o.ä. gibst, mit dem der Hund normalerweise dableibt. UNd dann mal gucken, ob sie immer noch sitzenbleibt - wenn ja, gibt Dir das vielleicht ein bisserl die Sicherheit?

    Wenn Du oben in der Kopfzeile im Forum rechts ins Suchfeld Schnauzgriff eingibst, bekommst Du mehr Beiträge zum Thema "warum nicht anwenden", als wenn Du hier einzelne Beiträge sammelst.

    Da kannst die gesammelte Forumserfahrung zum Schnauzgriff abgreifen :-) und hast etwa hundeserttausend Argumente für Deinen Freund. Wenn die ihn nicht überzeugen, weiß ich auch net.... *gg