Beiträge von BieBoss

    Ich denk mal, nachdem sie ihr vorheriges Frauchen verloren hat, hat sie jetzt halt auch Angst, wieder allein zurückzubleiben.....

    Vielleicht kannst Du ihr helfen, indem Du ein Ritual fürs Alleinlassen einführst.

    Ein bestimmtes Kommando, bestimmte Reihenfolge beim Weggehen/Anziehen für draußen, ein bestimmtes Leckerli, das sie dann immer kriegt, etc. und das erstmal daheim einführen, indem Du einfach nur ins nächste Zimmer gehst (kann sie das aushalten?), nachdem Du die Reihenfolge abgespult hast, und nach 5 Minuten (wenn sie das aushält, ansonsten natürlich viel kürzer, wenn sie in der Wohnung schon Probleme hat, wenn Du das Zimmer wechselst) wiederkommst.

    Teil des Rituals kann auch sein, daß Du ihr ne Jacke/Shirt o.ä. in den Korb legst, das nach Dir duftet.

    Evtl. kannst auch ein "Wiederkomm-Ritual" einführen. Einfach, damit sie lernt, es ist immer dasselbe, nach dem Weggeh-Ritual kommst Du IMMER wieder.

    Sobald sie das kapiert hat daheim, kannst auch mal länger gehen, imme mit genau derselben Aktions-Reihenfolge und denselben Kommandos.

    Erst, wenn das Ritual daheim so wirklich sitzt, und sie kein Problem zeigt, alleinzubleiben danach, dann mal zu Deinen Eltern fahren, 1-2 Tage dort bleiben, und dort für ganz kurze Zeit ausprobieren, auch nur ins nächste Zimmer gehen, und wenn sie ruhig ist, wieer zurück, immer mit diesem daheim eingeführten Ritual. So sieht sie, es passiert nichts Anderes, auch dort kommst Du immer wieder zurück.

    Dann dasselbe (ganz kurzer Zeitraum) mal bei Freunden testen. Halt generalisieren, damit sie lernt, egal, wo wir sind, wenn Fraule die Aktionsfolge xy abspult, dann kommt sie wieder.

    Wenn sie gemerkt hat, daß das überall dasselbe ist, kannst die Zeiträume auch mal ausdehnen. Mit Übernachten o.ä. würde ich aber noch warten, bis zumindest mehrere Stunden zu verschiedenen Tageszeiten Dortbleiben kein Problem mehr sind. Evtl. probieren, wenn Du dort übernachtest, ob sie im Zimmer bei den Eltern schläft, zumindest mal für ne Weile (z.B. zu ihrer Nachtszubettgehzeit, während Du noch mit den Eltern quatschst), ohne Terz zu machen (auch mit demselben Ritual). Wenn sie ruhig bleibt, kannst sie, wenn Du selbst schlafen gehst, wieder zu Dir ins Zimmer holen - oder dort lassen, wenn sie schon so schön entspannt.

    Dann mal abends hinfahren, abgeben, und am nächsten Morgen gleich wieder holen (dabei natürlich auf standby bleiben daheim, falls sie zu schreien beginnt - das sollte aber dann nicht vorkommen, wenn Du vorsichtig genug vorgegangen bist).

    Dauert halt bisserl - aber ich könnte mir vorstellen, daß das so klappt...

    Viel Erfolg! :-)

    Im Posting über dem von Dir zitierten habe ich geschrieben, dass auf jeden Fall ein unvollständiger Darmverschluß ausgeschlossen werden sollte.Natürlich das Blutbild zusätzlich nach 4 - 5 Tagen, wenn das erfolgt ist......

    Jo - das hab ich hinterher gelesen - hatte erst geantwortet, und dann weitergelesen :-)

    Hoffe, die TS ist inzwischen wieder beim DOC, wenigstens zur Infusion....

    Ich bin ehrlich:
    Ich persönlich finde es ein Armutszeugnis, einem 4,5 Monate alten Junghund Leinenführigkeit über "Tritte" (egal wie feste) und eine etwas zu enge Retrieverleine beizubringen. Das sind für mich wenig empathische "Methoden" und es zeugt meiner Meinung nach von wenig Wissen und Geduld.
    ......

    :bindafür: Na, Gottseidank - ich hab schon gedacht ich les im falschen Forum......
    Ja, Armutszeugnis idrückt am besten aus, was ich davon halte....

    Ich bin weiß Gott net weichgespült, und mit meinem Terrier gibt´s schon auch mal ne Ansage, wenn der nen Sturkopf haben zu müssen glaubt. Aber bei nem 4-5 Monate alten Junghund?? Ne, echt net.... Da brauchts keine solchen Methoden. Liebe TS, da kannst Du Deinem Gefühl vollkommen vertrauen - sprich den drauf an!

    @RafiLe1985: Wir kennen uns schon seit einigen Jahren, prinzipiell wäre ein Austausch da durchaus denkbar; wir unterhalten uns ja auch sonst über viele Dinge. Umgekehrt hat er mir auch schon ein Retrieverhalsband empfohlen, um meinem Hund das "Fuß" beizubringen, aber je nach Außenreiz springt meiner doch auch manchmal noch ziemlich in die Leine, einfach aus Angst oder weil er sich erschreckt. Wenn er da auch noch ein Halsband trüge, das absichtlich so eingestellt ist, dass es sich "unangenehm" zuziehen kann... Da hab ich dann auch mal gesagt, dass ich da nicht so viel von halte, aber ich hab den Eindruck, das überträgt er nicht auf seinen Hund. Es soll ja unangenehm sein...

    Das wäre doch DIE Gelegenheit, Deine Kommentare anzubringen: Enges Halsband? Am Hund rumzerren? Ne, das hab ich nicht nötig, da gibts andere Möglichkeiten, mit denen das Training dem Hund auch noch Spaß macht.

    Wie heißt der Spruch so schön - wo Wissen aufhört (zgl. Erziehungsmethoden), da fängt die Gewalt an....

    Man kanns auch neutraler rüberbringen: "Hat Dein Trainer keine gewaltfreien Alternativen fürs Training?? Also, da würd ich mich ja nochmal nach nem Anderen umgucken...."

    Milo heißt doch jeder zweite Hund - das ist für mich das Äquivalent zu all den menschlichen Kevins... :ugly:

    Und schöne Namen verrat ich net - die kriegt MEIN nächster Hund irgendwann mal *gggg

    Aber viel Spaß eim Aussuchen - irgendwie ist das immer total schön, dieser Namensfindungsprozeß, und ich finde, der erhöht voll die Vorfreude auf den Hund :-)

    aber das viele Trinken und die erhöhten Entzündungswerte wäre das auch bei einem fremdkörper so?

    wurde mal in den Hals geschaut? bei Mandelentzündung frißt Hund ja auhc eher ungerne?

    Der Hund kotzt doch das Wasser wieder raus - weils net durch geht durch den Darm - also trinkt er noch mehr, weil er dadurch natürlich Durst hat. Und das bei derzeit 40 Grad im Schatten!!! Aber auch das wird wieder ausgekotzt..... Weiß das von meiner Frieda, die vor 2 Monaten nen Darmverschluß hatte. Ich würd aufmachen lassen nach so nem Befund. Der Hund quält sich doch nur. Und NICHTS zu Essen reinstopfen. Wenn das net durchgeht und der Hund es nimmer rauskotzt, platzt Euch sonst am Ende der Darm, und dann ist der Spaß zu Ende.....

    Entzündungswerte weiß ich net, könnte mir aber vorstellen, wenn das ein kantiger Gegenstand ist, daß der die Magen/Darmwand anschrammt und ne Entzündung hervorrufen könnte. Das ist jetzt aber nur ne Vermutung, da mußt nachhaken beim Doc.

    Meine Biene hatte das auch vor ein paar Wochen - wir habens auch erst gemerkt, als der Abszeß nach außen durchgebrochen war. Der Doc hat gesagt, den Abszeß kann man netfernen auch ohne Narkose, das sei aber außerordentlich schmerzhaft für den Hund, die schreien dann zum Teil richtig. Daraufhin hab ich mich natürlich für die Narkose entschieden - TA ist eh "doof", da muß ich den nicht auch noch mit Schmerzen verknüpfen.....

    Bei uns ist er auf Nummer Sicher gegangen, wir hatten bestmmt 2 Wochen Antibiotika, damit auch ja kein Bazillchen da drin überlebt, und nach der OP hatten wir noch 3 Termine zum Spülen, damit der Eiter nicht überleben kann da drin. Ist halt feucht und warm in der Wundhöhle. Alles ist schneller verheilt, als der Doc wollte, wäre nämlich besser, wenn das von innen raus heilt. Denn wenn oben zu ist, und innen gärts weiter, wär das fatal. Aber wurde alles gut.

    Ich würde es in Deinem Fall, wenn wegen des Herzens für Euch keine OP in Frage kommt (zumal das Spülen danach auch noch etwas unangenehm ist und zu Herzproblemen durch Aufregung führen könnte bei Euch), echt versuchen, die Antibiose noch zu verlängern. Notfalls mit ner Spritze, wenn Du die Tablette nicht reinbekommen solltest in den Hund. Aber auf keinen Fall jetzt absetzen, wenn Du noch Zeichen für Schmerz etc. bemerkst.

    Es gibt doch aber auch sichere Narkosen für ältere Herzpatienten, im Notfall könnte Dein Arzt Dich da sicher beraten, daß Ihr trotz Allem die OP nochmal wagen könnt. Bei uns gibts immer die schonende Inhalationsnarkose. Nur, falls die Antibiose allein nicht helfen sollte...

    Evtl. die Wegschlaf-Spritze im Auto geben, und dann erst zur OP reintragen, damits möglichst streßfrei für den Hund ist. Ne Entzündung kann nämlich genauso aufs Herz schlagen, und bei nem Herzpatienten ist es vielleicht besser, die schnellstmöglich wegzubekommen mittels OP, und dafür ein Minimum an Streß vor der OP (beim Narkostisieren) nochmal in Kauf zu nehmen. Die Schmerzen würde ich jedenfalls gerade nem älteren Hund nicht lange zumuten... :-(
    Fahr heute, wenns so heiß ist, ohne den Hund zum Doc und hol nochmal Tabletten, und besprich diese Alternative mit ihm vielleicht nochmal. Klar hat man Angst davor, aber man will den Hund ja auch nicht wegen einer "lumpigen" Entzündung verlieren, wenn man schon so viel gemeinsam geschafft hat...

    Ich drück Euch ganz fest die Daumen, daß Ihr das wieder hinbekommt und noch eine schöne Zeit zusammen habt!

    Ich hab meine einfach hinter mich geschickt mit "da lang" und hinter mich zeigen, anschließend geblockt mit der flachen Hand, wenn sie überholen wollten. Am einfachsten zu üben auf engen Wegen, weil sie dann eh kaum an einem vorbeikommen. Zwischen Häusern mit Gärten in Neubausiedlungen gibts oft so schmale Verbindungswege und so....

    Ansonsten könnte man auch den Hund mit der Leine hinter sich führen, und dann mit z.B. nem Ast als Hilfsmittel (Grenze zeigen "bis hierher darfst gehen") daran hindern, vorbeizulaufen. Und wenn er in der richtigen Position läuft, halt bestätigen.

    Aber meist hab ich sie, wenn Menschen kamen, einfach nur herangenommen oder den Bossi, der gern "Leute begrüßen" mag, ins Fuß genommen, das geht auch gut inzwischen. Und wenn der Andere dann vorbei ist (weit genug!! Sonst dreht er sich rum und rennt doch hinterher), gibts Freigabekommando zum Laufenlassen als Bestätigung.