Beiträge von BieBoss

    Hey - der Hund, von dem ich erzählt hatte, hat nach der Diagnose Osteosarkom noch 2 schöne Jahre gehabt! Die Ärzte hatten ihm noch ein halbes Jahr prognostiziert, aber er hat sie alle Lügen gestraft.....Laßt nicht den Kopf hängen! *daumendrück...

    Wenn mich nicht alles täuscht, war die mit dem zur Amputation auch in Hofheim..... Was sie dem Hund danach alles gegeben hat, kann ich aber nicht sagen, die hat glaub ich homöopathisch unterstützt.

    Klasse - freut mich, daß Ihr es tatsächlich doch angeht, und gleich so schön bestätigt werdet von Max :-)

    Mit dem Napf geb ich den Vorschreibern recht - in heiklen Situationen, die Ressourcen beinhalten, da lieber noch etwas vorsichtiger agieren.... hätte eigentlich gereicht, daß er das STOP befolgt - zumal Du ja geschrieben hast, daß er Deine Anweisung, in Blickkontakt zu bleiben, nur mißverstanden hatte und deswegen losgelaufen war.

    Was ist beim Hund angekommen? --> Du nach der (mißverstandenen) Freigabe des Napfes nochmal (grundlos, weil hattest es in seinen Augen ja freigegeben) STOP verlangt, und dann noch mit Wegnahme es Napfes gestraft (!) dafür, daß er dieses STOP auch brav ausgeführt hat.... :-) Ich glaub, ich wäre jetzt etwas verwirrt als Hund.... *gg

    Da muß man immer berücksichtigen, was beim Hund ankommt. Aaaaber: er hat "mitgespielt" und sich beherrscht, was eigentlich für nen ausgesprochen gutmütigen Hund spricht... :-)

    Daß der Mops wieder hingeht, ist für mich absolut das Zeichen, daß der Hund nix Böses gewollt hat. Hätte Max grundlos zugepackt, würde den Mops das nicht verstehen, wäre verstört, würde Max meiden. Ich denk, der hat das als Korrektur verstanden, für was auch immer, das können nur die Hunde sagen, habs ja net gesehn *gg

    Oft ist die Reaktion des anderen Hundes nach so nem Vorfall ein gutes Zeichen dafür, wie schlimm der Übergriff für ihn wirklich war:

    Bossi als Terrier schreckt ja nu so schnell echt nichts. Aber einmal, als ne Hündin auf ihn los ist, weil er in die Nähe ihres Balls kam (der hat den, wenn überhaupt, nur angeguckt aus der Entfernung, der wollte zu mir in dem Moment), konnte er das überhaupt nicht verstehen, warum die auf ihn los ist, er hatte dann auch nen Riß im Bein danach, der aber nicht absichtlich zugefügt wurde. Das ist 2 Jahre her - die ersten Woche lief er aus dem Park alleine heim, wenn die auch nur am Horizont auftauchte (!), dann nach ner Weile verkroch er sich hinter mir, wenn er die sah - ich mußte ihn aber immer an die Leine nehmen, er traute sich nicht mehr vorbei. Erst jetzt, nach 2 Jahren, können wir wieder ohne Leine diese Hündin passieren, die so ziemlich immer angeleint ist, und Bossi macht immer noch nen Bogen, ist aber wieder halbwegs entspannt beim Vorbeigehen. Er ignoriert sie halt und geht nicht hin.

    Also - entspannt Euch. Wachsam, ja. Trainer, ja. Sichern, ja. Bis Ihr rausgefunden habt, was genau den Hund stört. Aber keine Panik kriegen, und nicht abgeben, bevor feststeht, was es nu war :-) Dann haben beide Seiten ne Chance....

    @Shiro: wo siehst Du da ein Flanieren wie ein Feldwebel im Video? Die laufen doch ganz normal.

    Und sprechen tun die halt so, wie man spricht, wenn man wem was erklärt - deutlich, mit Körpersprache unterlegt. :-) NIcht nuscheln oder vom Blatt ablesen. *gg

    Kenn die HTS ansonsten nicht, nur das, was ich davon gelesen habe, aber das Video kann ich jetzt erstmal nicht negativ werten.

    Ansonsten stimme ich 01zicke zu - ich will doch gar net, daß der Hund ständig im 3-Meter-Radius um mich rumwuselt, dann kann er gleich an der Leine bleiben. Der soll doch Bewegung kriegen! Und so lange mein Hund auf 100 Meter Abstand abrufbar bleibt udn ein offenens Ohr für mich und meine Kommandos oder Richtungsänderungen hat, darf er das gerne.

    Man könnte böse sagen, daß es sowas wie diesen Radius im Freigang nicht braucht, wenn ich den Hund auch auf die Entfernung unter Kontrolle habe :ugly: OK - bestimmte Situationen vielleicht, z.B. wenn Wild in der Nähe sichtbar ist, und ich befürchten muß, die Einwirkungsmöglichkeit verringert sich mit zunehmendem Abstand, oder die Autobahn ist nicht mehr weit weg oder so.

    Und ob ich bei 3 Meter Radius von der "großen Freiheit" reden würde, wage ich zu bezweifeln *gggggg Da tät mir mein Hundsgeviechere (aber alle 3!) was erzählen!

    ......Wenn diese Situation entsteht, wenn sie eine Person anknurrt, während sie vor einer anderen liegt, konnte ich beobachten, dass dem Hund der Wind aus den Segeln genommen wird, wenn sich die nicht anknurrende (hintermann) Person wegbewegt.

    ......

    Hört sich nach Ressourcenverteidigung an. Die hinter ihr liegende Person wird verteidigt.

    Genau richtig reagiert, klasse!. Wenn Du den Hund wegschicken würdest nach Motto "ICH entscheide, wer sich mir nähert", riskierst Du Ungehorsam. Wenn der Verteidigte selbst weggeht, signalisiert er deutlich, daß er nicht verteidigt werden möchte, und gibt dem Hund keine Möglichkeit des Fehlverhaltens.

    Glaub, Du hast ein gutes Händchen für Euren Hund! :-)

    ......

    Ich habe nie Angst davor, meinen Hund zu belohnen. :D Es macht mir viel Spaß, die Alltagstauglichkeit zusammen mit dem Hund zu erarbeiten, statt gegen ihn zu arbeiten.

    Glaub Du hast das mißverstanden - ich denke, sie meinte, sie hätte Angst, das Geknurre, das vorangeht, damit mitzubelohnen. Sprich eine Verhaltenskette Knurren-Hergeben-Leckerli aufzubauen :-)

    Denk nicht daß sie Angst vor Leckerli hat..... *gg

    was erhoffst du dir davon, die spielezeiten zu bestimmen? Ich finde es total schön, von meinem Hund zu einem spiel aufgefordert zu werden. ...

    Macht in meinen Augen auch Sinn bei nem Terrier, der gelernt hat, daß er die Hosen an hat und alle nach seinen Wünschen springen. Muß man ja net für immer machen, aber erstmal, um den wieder "einzunorden".

    Später reichts dann, wenn man selbst entscheidet, wann man Lust hat, darauf einzugehen. Aber erstmal wrüd ich die Schiene "Du hast hier mal gaaaar nix zu wollen" fahren :-) Konsequent wie ein Terrier.

    Achso - Bestätigung geht beim Territier sicher auch gut mit Spielzeugs, Zerrseil, Balli o.ä. - spart Kalorien und is für nen Terrier bestimmt toll.

    Und wegen Sport udn Bewegung: achtung, Gelenke etc. nicht überlasten, langsam anfange, traben kurze Strecken o.ä.!


    .....Wenn sie jetzt zuhause etwas in die Pfoten kriegt was sie nicht soll, kriegt man es nicht ohne Knurren, Zähne zeigen wieder weggerissen. Mit Leckerlie geben gibt sie alles wieder her. Ich befürworte das ganze aber irgendwie nicht so ganz.. ich habe Sorge, dass ich sie "belohne".

    Tierärztlich sind die Aggressionen nicht abgecheckt, was könnte denn da die Ursache sein?

    ..........Am Anfang bzw teilweise immer noch versuche ich die Situationen zu vermeiden, dass sie beißt. Manchmal, wenn ich schon mitten im Raum stehe und sie fängt an zu knurren, möchte ich ungerne den raum verlassen, da ich ihr nicht symbolisieren möchte, dass sie mich unter Kontrolle hat. Am liebsten würde ich sie in so einer Situation packen und fixieren, damit sie ruhig wird und merkt, dass sie nicht der "Boss" ist.. allerdings ist es nicht gerade einfach einen schnappenden, springenden Hund zu packen.

    .......

    Zu Punkt 1: Nimm ein Leckerli in die Hand, gib das AUS-Kommando (denke, das wird er noch kennen? Wenn net, dann einfach nur Leckerli nehmen und zeigen), und wenn er das Zeugs AUS läßt, kriegt er das Leckerli. So belohnst nur das Auslassen, und das Zum-Leckerli-Greifen ist mehr ein Locken. So ersparst Du Dir nen Kampf um das Zeugs, der Dich nur als wenig souverän hinstellen würde, und Dich dem Risiko des Bisses aussetzt.

    Auch wenn er aufm Sofa liegt. Runterschicken mittels Kommando (dabei nicht frontal vor ihm stehen, sondern seitlich, und den Weg freilassen, also nicht "körperlich blocken, aber verbal runterschicken!"), Balli in die Richtung werfen, wo er hin soll. Oder Kauknochen ins Körbchen legen, und dann ihm die Freigabe geben, daß er dort hin "darf"! Also eher ins Körbchen holen als vom Sofa werfen.

    Zum zweiten Punkt: das fettgedruckte find ich genau richtig. Nicht weiter zu ihr gehen, um keinen Biß zu provozieren, aber auch nicht klein beigeben. Stehenblieben, weggucken, beschwichtigen, aber dableiben (das signalisierst, daß Du ihre Kommunikation verstanden hast, aber gleichzeitig zeigt es, daß Du nicht bereit bist, zu weichen. Keinen Millimeter. Ich würd ich auch net rumdrehen. Stehenbleiben, einfrieren. Meinen würd ich sogar fixieren - aber das solltest Du grad besser nicht tun, wenn der seit 3 Jahren gewöhnt ist, mit seinen Marotten durchzukommen, das könnte ein nach-Vorne-Gehen provozieren!). DU entscheidest, wo Du Dich aufhälst, nicht der Hund. Und das machst Du damit deutlich. Hört sie auf mit dem Geknurre und legt sich hin (kann dauern) oder geht ins Körbchen, wendet sich ab oder beschwichtigt ihrerseits, dann sofort Leckerli werfen, oder loben oder Balli geben, Körpersprache wieder entspannen. Einfach sturer sei als der Terrier - das geht! *gg

    .....Drittens: Sucht Euch einen GUTEN Trainer, der die Situation in allen Nuoancen vor Ort sieht, denn NUR DANN kann entschieden werden (nach Ausschluß einer schmerzbedingten Ursache!) weshalb der Hund so reagiert.

    Möglichkeiten wären:
    fehlender Respekt,
    Unsicherheit,
    Langeweile.....

    Sie schrieb doch selbst, daß das angefangen hat, seit sie mehr arbeitet, und die Eltern den Hund verzogen haben. Ich seh da einfach nur nen Terrier, der keine Grenzen mehr hat, und daher sich ein bisserl auslebt *gg Das von der TS vorgeschlagene Programm find ich gut. OK- das Ignorieren würd ich seinlassen, der Hund braucht trotzdem Zuwendung. Aber dann kriegt er sie halt auch mal als Bestätigung, und irgendwann, wenn Euch grad danach ist, sodaß IHR entscheidet, wanns Zuwendung gibt. Bedrängen, damit er gestreichelt wird, gibts nicht, das würd ich auch ignorieren.

    Auslöser: er hats halt mal versucht und ist bei den Eltern damit durchgekommen. Wenn ein Terrier grad am Sofa liegt, jemand stört ihn und er knurrt genervt, dann darf derjenige halt net zurückzucken der gar weggehen. Weil dann merkt Klein-Terri, daß er mit sowas durchkommt. 2-3 so Sachen, udn der Hund merkt, er kann sich jetzt aufführen, und schon haste Deinen Auslöser. Mangelnde Konsequenz. Klar - Respekt fehlt dem, den Eltern gegenüber. könnte mir vorstellen, der kann ganz schnell lernen, zu unterscheiden, daß es das bei Euch nicht gibt.