Beiträge von BieBoss

    Rechte Hosentasche: Schlüsselbund und ganz selten (wenn überhaupt!) ein Kotbeutel mit paar wenigen Leckerli
    Linke Hosentasche: Kackbeutelchen.
    Hintere Hosentasche: Handy.

    Evtl. noch bisserl Kleingeld für alle Fälle, in der Hosentasche.

    Bin ich größere Strecken unterwegs, dann ne Bauchtasche, GPS (ich mag unbekannte Strecken und Wälder, finde aber gern auch den Rückweg wieder....), wenn ich Strecken ohne Gewässer hab, ne kleine Wasserflasche - trinken tun alle 3 aus der hohlen Hand. Oder ich nehm die Hundetrainings-Jacke - kurzärmelig mit gefühlt tausend Taschen. Da paßt dann alles rein.

    Leine um den Hals (am Hund stört die nur *gg). Für längere Touren Bauchgurt mit Leine dran, falls ich die Hundis anhängen mag, hab ich freie Hände. Sogar Friedas Flexi kann man da anhängen.

    Achja - Zerrseil paßt in den Hosenbund *ggg

    Mir sind noch paar Sachen eingefallen:
    - Das 1,60x2 Meter-Hundekörbchen für Fraule als Bett *hust....
    - Shampoo
    - Altes Gästebett fürs Körbchen mitsamt Bezug
    - Meine Jacken zum Kuscheln wenn ich net da bin (machen die Hunde selbst), oder im Hotelzimmer, wenn ich sie alleinlasse
    - Reflektorbänder für Jogger als Signalhalsung im Dunklen, die reflektieren nur, also ohne Blinkies
    - Badematten in Gitterbox zum Drunterlegen
    - Teppichreste in Box im Auto - billig und auf die passende Größe zuschneidbar.
    - leere Plastuik-Wasserflaschen mit Leitungswasser für unterwegs ist immer im Auto. Hat mir auch schonmal den A... gerettet, als das Kühlwasser vom Auto aus war *gg So kam ich bis heim.
    - Katzenfutter zum Trailen als Superleckerli
    - 2-Meter-Leine für beide Hunde statt Koppel: an jedem Ende ein Hund, so brauch ich bei 2 Hunden nur eine Leine mitzunehmen (laufen eh meist frei, aber wenn man dann mal kurz anleinen will, reicht eine).
    - Bioabfälle kommen in den Napf und werden vollständig verwertet :-)

    cCh schreib mal mittenrein in bunt, ist leichter zu verstehen. :-)

    So - bitteschön :-) Ist immer schön, wenn ich bisserl weiterhelfen kann - muß ja nicht jeder das Rad selbst neu erfinden. Sicher muß man immer austesten, was beim eigenen Hund dann besser hilft - aber wenn man 10 Anregungen kriegt, wie man arbeiten kann, kann man doch meist in etwa abschätzen, was für den eigenen Hund am ehesten passen könnte. Oder was in der eigenen Umgebung machbar sein könnte. Wenn nicht, hat man zumindest Alternativen, wenns doch net klappt wie vorgesehen, und verzweifelt net gleich *gg

    Ansonsten: über die Schlepp erarbeitet man keinen Rückruf - die verhindert höchstens, daß der Hund, der wo hinrennen will und dem Rückruf nicht folgt, dort auch hinkommt und Erfolg hat. Sprich, sie dient der Sicherung. Aber solche Situationen sollten, wenn man umsichtig läuft, gar nicht mehr vorkommen - denn allein schon das Lossprinten ist ein erster Erfolg, weil er in Richtung des anderen Hunde laufen konnte, selbst wenn er nicht ganz hinkommt! Er soll sich aber doch beim Rückruf Dir zuwenden und zu Dir laufen. Daher sind solche Situationen beim Üben erstmal zu vermeiden, und die Schlepp würd ich nur als Zusatzsicherung verwenden, wenn ich mal gepennt hab und zu spät zurückgerufen habe oder so.

    Also wie oben schon vonjemandem geschrieben, Rückruf nicht über die Schlepp aufbauen, sondern ausschließlich zur Sicherung bei "verpennt"-Situationen (oder "unvorhergesehene Begegnung"-Situationen) verwenden, nicht vom Ansatz her den Hund damit heranziehen oder immer damit stoppen, wenn er nicht gleich umdreht, sondern lieber rechtzeitig abrufen.

    Mit einem Ruck an der Schlepp würde ich jedenfalls NIE arbeiten, wie von @Doriane vorgeschlagen, denn dann wird das Rückrufsignal mit dem unangenehmen Ruck verknüpft, und das macht das Rückrufsignal nicht zuverlässiger, wenn der Hund lernt "wenn die Alte ruft, tuts gleich am Hals weh" (Nichts anderes lernt er damit!) - das erzeugt eher Meideverhalten, als einen zuverlässigen Rückruf!

    Zum Anleinen: Anleinen ist toll! Wenn ich meine Hunde zurückrufe, um mal anzuleinen, dann sag ich mit Spannung in der Stimme: "Hey, gehn wir zusammen? Ja? Kommst Du mit?-Oooooh, bist Du tooollll...." (gleich das Lob mit rein, bisserl Bewunderung mit Leine :-) )- Du glaubst gar nicht, wie toll das Anleinen plötzlich ist! *ggg Niiiiiemals als Strafe anleinen oder unter Zorn, nachdem der Hund jagen war. Damit kannst ganz schnell einen super funktionierenden Rückruf kaputtmachen.

    sheltie: 2 Dumme ein Gedanke mit der Heranzieherei.... :-)

    Du kannst unterwegs jedes Zeichen, daß der Hund sich an Dir orientiert, hoch belohnen - ein Blick zu Dir, verbales Lob und Leckerli zücken. Warten an ner Abbiegung, wo Du entlanggehen möchtest - verbales Lob und Leckerli zücken. Langsamer werden, wenn Du stehenbleibst - verbales Lob und Leckerli zücken. Ein paar Schritte in Deine Richtung, wenn Du mit wem zu Quatschen beginnst - verbales Lob und Leckerli zücken. Kopf umdrehen zu Dir im Laufen - verbales Lob und leckerli zücken. usw...usf....

    So bleibt der Hund unterwegs, egal, in welche Situation er kommt, immer mit einem Ohr bei Dir, weil da könnt ja wieder ein Leckerchen abfallen für ihn, wenn er Dich anguckt/auf Dich wartet/irgendein Kommando von Dir kommt....

    Balli einstecken. Einmal auf dem Spaziergang als Bestätigung für irgendein gut befolgtes Kommando werfen (nach hinten, der soll sich ja nach hinten zu Dir orientieren, wenn er sonst vorn läuft, deswegen nicht auf ihn zu werfen, sondern hinter Dich). Der Hund wird den Rest des Spaziergangs (bzw. den ganzen, wenn er sieht, Du nimmst den mit) mit einem Ohr bei Dir sein, weil das Balli könnte ja mal wieder fliegen.

    Nur ganz selten zurückrufen, um anzuleinen. Du rufst den Hund eigentlich nur, um was Tolles mit ihm zu machen, oder ihm Leckerli zu geben. Denn wenn Du ihn nach jedem Rückruf anleinst, dann hat er bald keinen Bock mehr, dem zu folgen, weil dann ist ja der Freilauf-Spaß zu Ende.

    Wenn Du ihn rufst, erstmal nur in Situationen, wo Du auch sicher sein kannst, er kommt (also wenn er eh schon fast auf dem Weg zu Dir ist). Dann kann er Erfolg haben und bestätigt werden, die Gefahr eines nicht befolgtes KOMM-Signals ist minimal. Und aufpassen, wann Du rufst - vielleicht net grad, wenn er ein wichtiges Geschäft erledigt oder so *gg Weil da KANN er halt net... Oder wenn er grad nen fremden Hund abcheckt, der evtl. eh schon gesträubtes Fell hat - da bitte erst die Situation beenden (lassen) vor dem Abruf. Sonst kann er net kommen, weil er ne Klopperei riskiert, wenn er sich beim falschen Hund einfach rumdreht und geht. Oder wenn grad ein Passant den Hund mit "ooooh, Du bist aber ein feiiiiiner" und Leckerli anlockt. Da zu widerstehen ist schwer.... Oder wenn er grad auf nen anderen Hund zurennt. Das klappt anfangs halt noch net. Da muß man eben vorher aufpassen und anleinen, wenn man das erst am Üben ist. Jeder Abruf, der wegen "zu viel verlangt" nicht befolgt wird, zeigt dem Hund, daß der Rückruf nicht so wichtig ist, denn meist ist man als Halter dann nicht in der Lage, umgehend konsequent zu sein - also den Hund herzuholen (während er zu fremdem Hund rennt - der is einfach schneller und hat seinen Erfolg, wenn er dort ankommt), oder den Leuten die Leckerli wohin zu stopfen, damit sie den Hund net fürs Nichtgehorchen noch mit Leckerli bestätigen. Sowas wirft Dich dann wieder zurück, und gefährdet die künftige Zuverlässigkeit des Rückrufs. Daher während der Trainingszeit lieber einmal mehr angeleint belassen, als zu riskieren, daß man wo abrufen muß (wg. Straße o.ä.), wo man nicht sicher ist, ob der Hund schon so weit ist, tatsächlich zurückzukommen auf Abruf.

    Wenn er sich rumdreht, sobald Du ihn rufst - sofort bestätigen verbal, das Loslaufen zu Dir bestätigen, freu Dich, daß er zu Dir kommt: "Jawoll, super, kommer her!", klatsch dabei in die Hände, oder feuer ihn quietschend an: "schnellschnellschnell!!!!". Rückruf ist Halligalli und Spaß! Damit ist der Rückruf an sich schon was Tolles und quasi selbstbestätigend. Mein Bossi findet den Rückruf toll - dann kann er fullspeed auf mich zurasen, mich umrunden (da fliegt der Staub beim Wenden...), und fullspeed wieder wegrennen; wenn er Zeit für Leckerli hat, ist gut, wenn nicht, auch gut - er liebt es einfach um des Rennens Willen.

    Beim Border, der ja gut auf Bewegungsreize reagieren dürfte, würd ich vielleicht sogar, wenn der Hund gerufen wurde und Dich anguckt, vom Hund weglaufen, damit er schnell hinterherkommt. Kannst Dich dabei umgucken zu ihm und rufen "ja schnell, auf gehts! Komm mit! Hopphopphopp....", evtl. Balli in Deine jetzige Laufrichtung werfen, um ihn zu beschleunigen.

    Pfeife wurde ja schon genannt. Daheim vor dem Füttern immer ein Pfiff. Dann mal im Garten testen, mit wenig Ablenkung, dann unterwegs, wenn er in Deiner Nähe ist und nix Spannendes im Blick /in der Nase hat. Immer Jackpot nach dem Pfiff. Das wird ein super zuverlässiger Abruf. Bei Bossi hat der Pfiff erstaunlicherweise geholfen, ohne ihn geübt zu haben. Ich habe einfach mal unterwegs gepfiffen (Doppelpfiff), mit ner ganz schrillen Schiedrichterpfeife, die mir selbst die Ohren wegbläst. Bossi drehte sich im Laufen noch um und raste zu mir her. Vielleicht aus Neugier, was weiß ich, er kannte es jedenfalls definitiv nicht vorher! Dann Jackpot gegeben. Das war offenbar so toll, daß das jetzt immer funktioniert, selbst im Spiel mit Hunden, oder wenn er ewig weit weg von mir ist. Den reißt´s da richtig rum.

    Weiß ja nicht, wie verfressen Dein Hund ist - aber bei meiner Biene reicht´s, wenn ich mit ner Leckerlitüte in der Bauchtasche knistere, oder ein Leckerlidöschen öffne. Egal, was die grad macht - die steht sofort neben mir, ohne daß ich rufen muß. Oft reicht auch schon der Griff in die Hosentasche *ggg Ich glaub, die hat am Hintern auch Augen *gg

    Bei Bossi als Jagdhund war und ist mir der Rückruf so wichtig, daß der heute noch immer bestätigt wird - mit großer Freude meinerseits, Quietschen, Anfeuern, Rennspiel, oder auch ab und an Leckerli/Spieli.

    Hm - Fotos von mir werden schwierig..... Außerdem hab ich net viele in so unterschiedlichen Situationen...

    Biene hat das Schwänzchen bei Aufregung/Freude und meist auch unterwegs oben über dem Rücken, recht selbstbewußt, freundlich wedelnd; bei Aufmerksamkeit bewegungslos, aber auch nach oben gerichtet. Wenn sie einfach nur entspannt herumdackelt, eher gerade nach hinten gerichtet, die Spitze aber nach oben, locker wedelnd.

    Wenn Fremde sie streicheln wollen, geht das Schwanzi kerzengerade Richtung Boden, die Spitze aber nach außen gebogen, sie weicht da aus und findet es voll doof.

    Beim Futtern trägt sie´s wie die Terris auch nach unten angelegt.

    Bei Bossi steht das Stummelchen immer kerzengrad nach oben. Da muß ich dann anhand von Wedelfrequenz und -radius entscheiden, ob er wenig oder sehr oder gar nicht aufgeregt ist, sich einfach nur total heftig oder ein bißchen freut, oder (wenns einfach stillsteht) angespannt ist. Beim Trailen geht´s immer schön gleichmäßig wedelnd, leider kann ich daran also nix erkennen - bei ner Freundin, die mittrailt, geht da Schwänzchen des Hundes immer wie ne Nähmaschine hin und her, ganz gleichmäßig, solang sie auf der Spur ist. Weicht sie ab, verrät sie ihr Schwänzchen *gg Bei Bossi muß ich den gesamten Körper angucken, auch die Zieh-Intensität, um herauszufinden, was er grad im Hirn hat - Spur oder Jagen..... (und liege trotzdem oft falsch). Runter geht das Schwänzi bei ihm nur beim Futtern, wenn er Schiß kriegt (zu großer Hund stürmt auf ihn zu, das ist ihm net geheuer), oder zum Schlafen, da wird der dann angelegt, wenn er sich einrollt.

    Frieda hat unterwegs Schwänzi entspannt schräg nach unten hängen, bei Aufregung ebenfalls Autoscooter *gg Bei Freude locker wedelnd, je größer die Freude, desto heftiger und schneller wedel. Bei ihr sieht man schon eher, daß die Bewegung bei Freude ausladender wird, die ist nicht ganz so stummelig kupiert wie Bossi.

    @DieBoss das ist deine Meinung, bitteschön, behalte sie. Diese ganzen Postings um Auslandstierschutz (deiner insbesonders) stärkt meine Meinung über den Auslandstierschutz und seine Anhänger...

    @Samiko: ich lasse mir von Dir sicherlich nicht den Mund verbieten..... Dreh den Spieß doch um: wenn Du eigene Meinungen nicht hören kannst, dann frag nicht in einem Forum danach..... Ich habe nichts generell zum Auslandstierschutz gesagt, sindern nur, daß Du das vielleicht etwas differenzierter ansehen solltest, als diesen pauschal zu verurteilen. Das was Du meinst, ist nämlich kein Tierschutz, auch wenns sich so nennt.

    Ich bin auch erst 6 Jahre aus der Schule raus, aber auch bei uns war es so, dass die Lehrer uns sehr viele Freiheiten ließen und wir dieses Vertrauen entsprechend gewürdigt haben. Ich weiß nicht, in was für Chaos Klassen da manche waren?!
    .....

    Hehe - das willst Du auch gar net wissen *gggg Abifahrt in die Tschechei. Da gabs den Alk besonders billig. Und in dem Alter stand bei Einigen offenbar dessen Genuß an vorderer Stelle der Prioritätenliste..... Nur halt jeder an ner anderen Ecke von Prag....

    Eigentlich schade, denn am nächsten Morgen hatten die nur wenig Sinn für die Schönheiten dieser Stadt....

    Aber naja - Jugendliche halt... Wehe wenn sie losgelassen..... Heut würden die das auch nimmer machen.

    Ich würde dem Hund, wenn er mit Männern unsicher ist, einfach beibringen, daß er ausweichen kann und damit immer auf der sicheren Seite ist, wenn ihm was komisch vorkommt. Das mußt du ihm halt zeigen. Kommt Männe heim, bringst Du (sobald der Schlüssel sich in der Tür rumdreht) den Hund freundlich ins Körbchen - er braucht Dich und das Haus nicht zu verteidigen, Du kümmerst Dich schon, er kann ins sichere Körbchen. Wenn er Dir eher vertraut, kannst Du auch, wenn er den Mann mal anknurrt, wenn der nachts heimkommt, den Hund abholen, wo er hingelaufen ist (Haustüre?) und mittels Hausleine (die anfangs halt immer dran bleibt, solang man da ist) wieder ins Körbchen führen, dort bestätigen.

    Ich würde nicht Zwangskontakt haben wollen, sondern darauf warten, daß der Hund von alleine kommt. Das wird er tun, wenn er merkt, daß der Andere ihn versteht. Wenn Hundi also den Mann anknurrt, soll Männe stehenbleiben, nicht weiter auf ihn zu! Schon gar nicht bücken (wirkt bedrohlich, wenn man sich drüberbeugt), um ihn zu streicheln. Sobald der Hund selbst dann ruhig wird oder sich abwendet oder sonst sichtbar entspannt, kann man dann weg vom Hund gehen. So hat er mit Knurren nicht den Erfolg, daß jemand flüchtet (dann würde er es u.U. öfter einsetzen!), aber er sieht trotzdem, daß er verstanden wird, und der Abstand nicht weiter verringert wird. Und wenn man dann weggeht, sobald der Hund ruhig ist, ist das ja auch schon ne Bestätigung (die vermeintliche Bedrohung entfernt sich), und der Hund merkt, daß man sein "bleib weg" (nichts Anders ist das Knurren) verstanden hat, das schafft Vertrauen. Dann wird er auch irgendwann von sich aus kommen.

    Diese Variante hat den Vorteil, daß er damit lernt, Euch zu vertrauen, und dann auch draußen in komischen Situationen bei Euch Schutz suchen wird. Denn draußen könnt Ihr nicht jeden Fremden herlassen und "sich selbst schönfüttern" lassen, das funktioniert dort eher weniger. Ihr schlagt also mit dieser Vorgehensweise gleich 2 Fliegen mit einer Klappe: Ihr schafft Vertrauen beim Hund, und gebt ihm damit auch draußen die Möglichkeit, bei Euch Schutz zu suchen, und komische Situationen mit Euch zu bewältigen. Fänd ich wesentlich sinnvoller.