Beiträge von BieBoss

    Da hab ich doch direkt auch noch mal ne Frage an euch.

    Leiern eure Halsbänder und Leinen aus?
    ......

    Die Halsbänder wie Sau...... (Leinen sind mir wurscht, die müssen ja kein Rausschlupfen verhindern).

    Bei Bossi hatte ich zunächst Nylonhalsbänder, weil die so schön leicht sind, und nicht so klobig aussahen. Ganz einfach, ohne diese furchtbare dicke Fleecefütterung oder so Zeugs, was viele ja haben. Paarmal ins Wasser, und ich stand irgendwann allein da mit meiner Leine..... (bei nem Hund, der nicht zieht, dürfte das aber nicht passieren... Bossi zog aber damals noch wie Elch, dann leiert´s natürlich aus.)

    Dann gab´s ein Lederhalsband. Reichlich teuer, aber wunderschön, etwas breiter. Nachdem der Kerl aber dauernd planschen muß, egal, wie kalt - leierte auch das aus, und er schlupfte mir irgendwann raus. Außerdem hat er sich in nem Haufen gebadet, und den Duft hab ich nie wieder rausbekommen. :´-(

    War mir alles zu gefährlich mit dem Rausschlupfen und Abhauen. Seither gibt´s für den Kerle nur noch ne ganz schlichte Kette mit Zugstop und fertig. Und irgendwie find ichs fast am Schönsten, so ganz unauffällig... :-)

    Biene geht fast nur nackig. Wenn, dann mal ein ganz schmales Lederhalsband, aber nachdem sie ohne Leine geht, kann da nix groß ausleiern. Außerdem ist Halsband bei ihr mehr Zierde als Halteapparat, und daher ist es wurscht, ob ausgeleiert oder net - die geht eh net von mir weg.

    Bei Frieda hatte ich anfangs Nylon, inzwischen nur noch schmales Leder. Das hält gut, denn wenn die ins Wasser geht, dann net gleich komplett, und das bleibt trocken.

    Für alle drei hab ich neuerdings noch bunte Paracord-Halsbänder, die geflochten sind. Sehen schön aus, hat mein Schwesterherz gemacht - aber wenn ich ehrlich bin, gefällt mir naggisch immer noch am besten am Hund. Daher: schwarzes Halsband für schwarzen Pudel (ok - meine Tochter hat so n lila Namensschildchen dazu gekauft *hust...), schwarzes Leder für schwarzen Frieda-Hals..... *gg Und ne zur Fellfarbe passende Kette bei Bossi. Die Paracord gibt´s dann, wenn sie hübsch sein sollen - also als Sonntagnachmittagausgehhalsbänder.....

    Es ging doch nicht um Freiverweis bei der Trümmersuche, sondern darum, daß ein Freiverweis in der Flächensuche der Trümmersuche entgegenstünde.

    Freiverweis in den Trümmern geht nicht, ist klar - der Hund muß mehrfach die gefährliche Strecke über die Trümmer laufen. OK - Scharren, da hast Du Recht, Bad Angel, das ist doof, wenn Hundi scharrt, und Du siehst es net. Hatte ich nicht bedacht. Aber Verbellen in den Trümmern, und in der Flächensuche dann Freiverweis, würde gehen. Aber ich frage mich dabei dann, warum der Hund dann in der Fläche freiverweisen soll, wenn er doch verbellen kann und das in den Trümmern gut zeigt - das Verbellen ist einfacher und weniger Fehleranfällig und in kürzerer Zeit auszubilden - also würde ich einen Hund, der gern verbellt, dann auch in der Fläche bellen lassen.

    1. kosten Rassehunde nicht mehr oder weniger als Mischlinge in der Versicherung, das ist Unsinn.

    2. wenn der kleine Hund wen beißt, kann sich die Wunder genauso infizieren und zu Schlimmerem führen wei bei nem Großen.

    3. wenn der Hund nen alten Menschen erschreckt, und der fällt hin und brichts sich dabei das Genick, ist das nicht weniger schlimm, als wenn derjenige vor nem großen Hund erschrocken wäre....

    4. zahlst Du mehr/weniger für die Haftpflicht, nur weil Du größer/kleiner gewachsen bist als Andere?

    Also - aber zur Versicherung, am besten noch heute!

    ....

    Warum die dann überhaupt anderen Menschen Hunde anvertrauen, bleibt mir ein ewiges Rätsel.

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    Ja, der Gedanke liegt nah.... *gg Wenn ein Hund mal schon kastriert gefunden wird und dann weitervermittelt - ok, da können die ja nix dafür, könnens ja schlecht rückgängig machen. Aber jeden kastrieren..... ne...

    Den Bossi hab ich ja ausm Tierheim geholt, der war unkastriert. Mir wurde dann angeboten, ihn dort noch kastrieren zu lassen, aber als freiwillige Option, ohne Auflage im Vertrag oder so, wenn ichs nicht hätte machen lassen. Ich hab mich damals nur dazu entschieden, weil Biene ja nicht kastriert war, und mein erster Hund war - ich war mir nicht ganz sicher, ob ich Unfälle wirklich verhindern können würde, wenn ich mal in der Arbeit bin oder so, während Hündin läufig, und da auch meine Tochter erst 14 war, die in meiner Abwesenheit mit den Hunden unterwegs war.

    Heute würde ich das sicher auch nicht mehr machen, weil ich mir zutraue, gut genug drauf schauen zu können bzw. trennen zu können während der Läufigkeiten, und meine Tochter das auch heute zuverlässig tun würde. Damals hatte ich mich mit dem Thema einfach noch nicht so auseinandergesetzt.... Wie´s halt so ist als Anfänger..... *gg

    Warum schließt das Freiverweisen in der Fläche die Trümmerarbeit Deiner Meinung nach aus?

    Wenn man für jede Art der Arbeit eine eigene Anzeige hat, ist es vielleicht von der Aufgabentrennung her für den Hund sogar noch leichter zu verstehen. In den Trümmern sollte er ja scharren, schreibt sie. Dann ist es doch egal, ob der Hund in der Fläche verbellt oder frei verweist - was Anderes als in den Trümmern ist es allemal.

    ...... Wir fahren fast täglich Fahrrad, wenn wir rausfahren sind wir 4-5h im Wald und auf Feldern unterwegs mit teilweise bis zu 7 Hunden. Wir gehn täglich zur Hundewiese, fast täglich schwimmen. Er liebt seine Spielzeuge und alles in allem sind wir 4-8h täglich auf Achse. Zuhause ist er total ruhig und entspannt auch wenn er kurz alleine bleiben soll.

    Eine ausgleichende Sportart ist geplant allerdings muss er dafür logischerweise erst eine Grundausbildung haben und vor 3 Wochen kannte er noch nichtmal seinen Namen ... Das Thema werden wir deshalb noch nicht angehen.

    Um Gottes Willen....

    Du schriebst, Du hast den Hund seit 3 Wochen.

    Außerdem:
    "dass er mit ca. 1 Jahr an einen Kühlschrank festgekettet gefunden wurde und ins Tierheim kam wo er 8 Monate im Zwinger saß."

    So - da hast Du nen jungen Hund, der wohl 1 Jahre lang kaum was kennengelernt hat. Nicht gerannt ist, und daher auch keine Muskulatur und Kondition hatte. Dann im Tierheim 8 Monate im Zwinger, wo er sicherlich nicht mehr kennengelernt hatte als zuvor.

    Und mit dem fährst Du untrainiert (in den 3 Wochen kann der nicht systematisch muskulär aufgebaut worden sein!) 4-5 Stunden lang im Wald am Rad rum (die Sehnen und Bänder freuen sich...), mit ner Riesen-Hundegruppe von 7 Hunden, mit denen er kommunizieren muß, täglich Hundewiese (mit noch mehr Hunden, nehm ich an, mit denen er sich auseinandersetzen muß), fast täglich Schwimmen (untrainiert wie er ist!), 4-8 Stunden täglich auf Achse - lies mal, was Du da schreibst!! Das wär selbst meinem Terriertier zu viel, der würde hochdrehen wie blöd!! Und der kennt es, draußen zu sein, zu radeln, frei zu rennen, hat die nötige Muskulatur dazu, und ist schon 9 Jahre alt.

    Und dann überlegst Du nach noch ner Sportart zum "Ausgleichen" - von was - dem Streß?? Und dann auch noch ne Grundausbildung. Ich mein, der Tag hat schon 24 Stunden - aber Du mußt doch auch irgendwann mal schlafen - und ein Hund schläft/döst normalerweise am Tag 16-18 Stunden! Auch ein Arbeitshund, wenn möglich!

    Mich wundert das Hibbelige nicht. Klar, er scheint streßfrei, weil er durch Bewegung Streß abbauen kann. Aber das dauernde Gerenne (grad am Rad) pusht trotzdem auch hoch. Daß ein Border auf Bewegung reagiert, ist ja nun nix Neues... Also, was Grisa hierzu geschrieben hat, würde ich mir an Deiner Stelle doch mal zu Herzen nehmen. Wenn Du das Pensum täglich halbierst oder viertelst, ist der Hnd immer noch ausgelastet - aber nimmer so überdreht. Und dann (wenn er ruhig ist) kannst an dem Fehlverhalten arbeiten. Wenns dann überhaupt noch auftritt.

    Ich weiß nicht - ich finde immer, das Geld, das für diese ganzen rein "präventiven" (und damit in meinen Augen unsinnigen) Kastrationen gerade im Auslandstierschutz ausgegeben wird, könnte anderweitig viel besser verwendet werden - um z.B. in Auffangstationen eine hundewürdige Umgebung zu schaffen, Zwinger intakt zu halten, die Bevölkerung aufzuklären darüber, daß Hunde keine Wegwerfware sind u.v.a. Ich brauch doch keine Hunde zu kastrieren, wenn ich gleichgeschlechtliche Gruppen im Zwinger habe, da kann ich Nachwuchs einfacher verhindern.

    Daher würde ich eine Orga, die standardmäßig nur kastriert vermittelt, nicht unterstützen wollen, und ein künftiges Tier woanders holen.

    Außerdem: gerade Hunde, die aus dem Ausland kommen, sind doch öfter mal unsicher (bisherige Straßenhunde, die auf einmal in Wohnungen untergebracht werden, Tiere, die dort vom Menschen mißhandelt wurden oder Menschen gar nicht erst kennengelernt haben u.a.) - und wenn ausgerechnet diese dann auch noch standardmäßig kastriert werden, widerstrebt mir das einfach. Grad da soll mans ja aus verhaltenstechnischen Gründen eher nicht tun.

    @Emanuela Wie meinst du das? Kannst du mir ein bsp geben? Wenn ich z.B. einen großen Hund beim spazieren gehen treffe, weiß ich ja schon das er reagieren könnte. Daher hol ich ihn immer schon zu mir her und wir schauen das wir einen Bogen um den anderen Hund laufen. Also ich lass ihn da nicht zu nah ran, aber trotzdem flippt er komplett aus und klefft solange bis der andere Hund auser Sichtweite ist. Leider lässt es sich ja nicht immer vermeiden, auf andere Hunde zu treffen. Wie kann ich dann reagieren?

    Anderes bsp. Im Büro: Wir haben einen kleinen Balkon auf dem die Hunde total gerne sitzen, wenn drausen schön Wetter ist. Da können 100 Leute durchlaufen, die Carlo nicht interessieren, er schläft weiter. Dann kommt eine Person und die wird angeklefft bis sie weg ist. Wie kann ich hier reagieren?

    Den Ansatz, den Hund zu Dir herzuholen, finde ich schonmal gar nicht verkehrt! So kannst Du ihm Sicherheit geben, indem Du dann andere Hunde abblockst oder wegschickst, Dich so vor ihn stellst, daß die nicht rankönnen etc. Muß er natürlich erst lernen, daß er da bei Dir sicher ist und keiner herkommt (einfach durch wiederholte Erfahrung, daß ihm nichts passiert, wenn Du die Anderen blockst), aber dann wird er bestimmt ruhiger sein können.
    Sollte er in einer Situaton trotzdem noch "ausflippen", wars einfach für den Moment noch ein zu geringer Abstand des anderen Hundes. Das kann unterschiedlich sein - manche Hunde gucken Deinen nicht an, trotten vor sich hin, erscheinen ungefährlich - die erträgt Deiner sicher auf größere Nähe als einen Hund, der Deinen sieht, sich aufbaut, freudig zu quietschen beginnt, und fullspeed auf Euch zurast (oder auch nur Anstalten dazu macht). Da kann also die Körpersprache des anderen Hundes, das Tempo etc., Einfluß darauf haben, daß Deiner es mal erträgt, und mal ihm der andere Hund schon zu nah ist und er deswegen dann tobt. Und auch, wie viel der Hund an dem Tag schon hat verarbeiten müssen an Streßsituationen, kann ihn dahingehend beeinflussen, ob er die 10. Begegnung heute auch noch ruhig hinnimmt, oder es ihm jetzt einfach reicht und die Nerven mit ihm durchgehen.

    Laß Dir also das Bellen in der Situation dann einfach einen Hinweis darauf sein, daß es ihm jetzt in dem Moment zu viel ist. Vergrößere den Abstand, nimm ihn auf die vom anderen Hund abgewandte Seite, beschleunige das Tempo im Vorbeilaufen (damit er schnell wegkommt vom Auslöser des Stresses). Und überlege dann, was er heute schon alles an Streß hat verarbeiten müssen. Wenn es zB viele Begegnungen waren, dann brich das Spazierengehen an der Stelle ab und geh heim, oder mach den nächsten Gassigang dann einfach im Garten oder nur einmal ums Haus - halt irgendwas, wo er nicht mit so vielen Stressoren konfrontiert wird. Und beim nächsten Mal, wenn Du Hunden begegnest, hälst halt den Abstand zum anderen Hund noch größer, sodaß er damit umgehen kann.

    Auch die Idee, den Hund während der Arbeit lieber mal daheimzulassen, finde ich gut. Natürlich muß man das erstmal üben, aber wenn ers kann, könntest Du ihn ja 1-2mal die Woche mitnehmen, und sonst daheimlassen, wenn Du arbeitest. Normalerweise schläft/döst ein Hund 16-18 Stunden am Tag, Welpen bis zu 20 Stunden am Tag - wenn Du jetzt anschaust, was Du alles mit ihm machst, und wie viel, und das mit der Angabe abgleichst, kannst Du selbst am besten beurteilen, obs vielleicht derzeit ein bißchen zu viel sein könnte.

    Was Du auch in der Arbeit machen kannst: eine Decke als Platz und Schutzraum trainieren. Hund hat dort zu liegen - und die Kollegen haben zu respektieren, daß da keiner dicht dran vorbeigeht, ihn streichelt oder sonstwie belästigt. Am besten ein Platz hinter Deinem Schreibtisch, wo dann eh net jeder durchschlurft. Das mit dem Balkon: geh mit ihm zusammen raus, und wenn Du reingehst, geht der Hund mit rein. Kläfft er trotzdem, würde ich ihn schlichtweg nicht mehr rauslassen, weils ihn offenbar überfordert. Wenn er Leute komisch findet, dann findet er dort auch nicht wirklich Ruhe, sondern hat immer im Hinterkopf, daß er aufpassen muß, daß niemand "Komisches" an ihn rankommt, d.h. er ist die ganze Zeit da draußen im "Wachmodus". Streß hoch fünf..... Das ist echte Arbeit für den Hund, auch wenns aussieht, als chillt der in der Ecke!