Beiträge von BieBoss

    Oh Mann - armer Kerl, was der alles mitmachen muß(te)...

    Bitte - laßt Euch dadurch, daß es zeitweise gut funktioniert, nicht verleiten, leichtsinnig zu werden. Sichert den Kerle, und nehmt ihn vorerst echt einfach nicht mehr zu solchen Events mit. Das ist doch vorprogrammiert, wenn der Kerle schon mit Eurem Hund noch nicht immer 100% sicher verträglich ist, daß er mit so vielen Hunden auf einmal gar nimmer ein noch aus weiß. Ich sags ungern, aber - war Euer Fehler.... :-(

    Ich denke, es wird ein ganzes Weilchen dauern, bis Ihr lernt, ihn zu lesen und Warnzeichen an ihm zu erkennen. Das braucht einfach, gebt euch die Zeit. Auf Treffen mit anderen Hunden würde ich ihn nicht mitnehmen, solange er mit Eurem Ersthund noch nicht 100% verläßlich ist. Erstens gibt das jedesmal einen Rückschlag - böse für den Hund, noch schlimmer für Euch, weil ihr Euch wahrscheinlich dann wieder Vorwürfe macht, und es gibt nichts, das mehr entmutigt :-) Zweitens, wenn das zwischen Euren beiden Hunden dann mal 100%ig klappt, dann hätte er nen Hund, der bei Treffen für ihn "komische" Stituationen evtl. für ihn klären kann, oder ihm zeigen kann, wie ER mit solchen Situationen umgehen kann, sodaß er dann nicht notwendigerweise mehr selbst aktiv werden muß.

    Und wenn Ihr dann mit anderen Hunden Kontakte aufbauen wollt, dann immer nur EIN Fremdhund (den Ihr selbst kennt und einschätzen könnt!) zu einer Zeit, und auch das anfangs nur gesichert. KURZE Zeit lang, erstmal nur kurz schnuppern, bestätigen, weitergehen. Dann mal 2-3, 5 oder mal 10 Minuten, anschließend jeweils fürs Ruhigbleiben bestätigen und wieder heimgehen - damit er das erstmal verarbeiten kann. Dann 2-3 Tage nichts großartiges unternehmen. Der muß das sacken lassen können.

    Könnte mir vorstellen, daß der Blick auf Deinen Mann ein Abwarten war - sozusagen, weil er nicht mehr wußte, was tun, er hat darauf gewartet, daß Dein Mann die Situation für ihn klärt (das wäre für mich an sich schon ein Vertrauensbeweis - Vertrauen dahingehend, daß er bereits gemerkt hat, Ihr regelt Situationen und greift ein- was Ihr ja mit Eurem Hund erfolgreich hinbekommen habt die letzten Tage!). In dem Moment dürft Ihr nicht panisch werden, sondern wenn überhaupt, müßt Ihr echt souverän und ruhig bleiben beim Einschreiten, damit er sieht, Ihr habt die Situation im Griff, es passiert nichts, er kann an Euch abgeben. Klar - ist schwer, weil man selbst im Schock ist. Aber macht Euch das immer wieder klar - geratet Ihr in der Situation in Panik, dann schaukelt ihn das noch mehr hoch, dann kann er gar nicht ablassen.
    Kommando Schluß oder aus, ihn ruhig anfassen und wegschieben, sobald er abläßt, loben, ihn mitnehmen, irgendwo ablegen, wo er in Ruhe gelassen wird von den anderen Hunden, und dann in Ruhe um den "Gegner" kümmen.

    Und künftig ganz aufmerksam sein - wird der Hund irgendwie hektisch, unruhig, etc. - nehmt ihn aus der Situation, bevor er aktiv werden muß, wenn er überfordert ist, zeigt er das mit Sicherheit irgendwie. Das ist jetzt halt Eure Aufgabe: darauf zu achten, wie er zeigt, wenns ihm zu viel wird. Und das dann ernst zu nehmen und ihn aus der Situation zu nehmen.

    Daß Ihr versucht habt, rauszugehen, und ne ruhige Runde zu drehen zum Runterfahren, war eine gute Idee - Ihr habt halt nur vergessen, daß Euer Hund auch noch da war als Ablenkung, und der war haltl in dem Moment für ihn das Tüpfelchen auf dem i, wie man so schön sagt, und der Auslöser, den Streß abzulassen.

    Was lernt Ihr daraus:
    - erstmal solche Treffen/Veranstaltungen/Hundekontakte komplett meiden,
    - wenn sich Begegnungen nicht vermeiden lassen - derzeit schnellstmöglich die Situation verlassen
    - keine "Massen"-Veranstaltungen, das ist einfach noch zu viel Streß. Das müssen nichtmal die Hunde sein, die den Streß auslösen! Vielleicht läßt ers nur am Hund ab, aber die Veranstaltung an sich mit vielen Leuten und evtl. enge etc. könnte schon streßauslösend sein.
    - sichert euren Hund - sobald der Kerle hektisch/nervös wird, hochdreht oder sonstwas, nehmt den Ersthund au der Reichweite von ihm.
    - lernt, zu lesen, wanns ihm zu viel wird.

    So - viel zu tun. Aber laßt Euch Zeit. das wird nicht von heute auf Morgen klappen, vielleicht nichtmal innerhalb von Wochen, das kann Monate dauern. Ein seriöser Trainer wird Euch das nicht verschweigen, die haben auch keine Wunderwaffen. Laßt Euch nicht von Rückschlägen entmutigen - das wird immer mal weider vorkommen. Aber es lohnt sich. Wenn man hinterher gechillt mit mehreren Hunden spazierengehen kann, und wie ich mit Frieda am DF-Spaziergang mitgehen kann, ohne daß der Hund dabei Streß zeigt, entschädigt das für alle Mühsal in der Zeit davor...

    Und jetzt keine Selbstvorwürfe mehr (das bringt net weiter), sondern überlegen, wie man solche Sachen in Zukunft verhindern kann. Und erstmal ganz feste Ersthundi knuddeln, auf daß der schnell wieder fit wird! Wie geht´s ihm heute? Vergeßt nicht, ihn künftig zu sichern, er darf nicht darunter leiden, daß der Andere ein Problem hat.

    Ich wünsche Euch ganz viel Erfolg! *daumendrück.....

    PS: Erzählt mal, wie´s mit dem Trainer lief, was der empfiehlt. Würde mich freuen, hier irgendwann lesen zu können, wie Ihr den Kerle "geknackt" bekommen habt :-) :-)

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    "Oh, ein Swimmingpool!"....
    .....spricht der Zwergpudel..... *gg :headbash:

    Also, ich glaub 700 ml sind schon bisserl klein ich hab 1-Liter-Näpfe, und die muß ich auch 2mal am Tag füllen für meine zwei Großen. Frieda reicht einer für sich allein pro Tag.

    Ja - einfach nochmal von vorne anfangen, denn gelernt hat ers ja nicht so richtig, für größere Zeiträume.

    Außerdem würd ich künftig vomn 13 bis 16 Uhr - also Deiner Abwesenheitszeit- IMMER Ruhe halten, auch wenn Du daheim bist, sodaß der Hund verknüpft, daß diese Zeit eh Schlafenszeit ist, und da keine Action passieren wird, auch wenn Du da bist. Einfach, um diese Tageszeit mit Ruhe zur routine werden zu lassen - dann stört´s nimmer so, ob jemand da ist oder nicht, weil da is eh Ruhe angesagt.

    Du schreibst, Du hättest den Hund seit 4 Wochen, aber er hätten keinen Streß. 4 Wochen Eingewöhnungszeit SIND Streß für den Hund, insofern kann allein das schon die Ursache sein.

    Ich würds beobachten, obs weniger wird. Evtl. auch Programm runterfahren. Wenns dann immer noch nciht aufhört, evtl. den Doc mal draufschauen lassen.

    Meine machen auch gern mal Pediküre, Bossi knabbert sich dabei auch an den Krallen rum, hört sich an wie wenn einer mit nem Nagelknipser unterwegs ist *gg Aber nur Ablecken ist ja schon nochmal was Anderes als einfach nur Pfoten-/Krallenpflege.

    Und die Biene knabbert gern mal an ihren Hinterfüßchen, das ist dann mehr ein Rumlutschen *gg Aber auch nicht so häufig, daß es auffallen würde, ich denk, das ist eher aus Langeweile.

    Wenn Du DIE GANZE ZEIT dableiben kannst: Kein Problem.
    Wenn Du den kranken verunsicherten Hund immer wieder auf´s neue in dieser Umgebung verlassen muß und er sich jedes Mal wieder mit der Situation abfinden muß: Lass es!

    Dem Hund zu Liebe!!!

    Das kommt doch auch auf den Hund an... Meine zB haben keinerlei Probleme mit fremder Umgebung und sind es gewohnt, allein zu sein auch in fremder Umgebung. Und ich denke, denen ginge es einfach besser, wenn sie mich zumindest täglich sehen, wie sonst auch, weil das innerhalb der fremden Umgebung ein bißchen Normalität vermittelt, und denen zeigt, daß ich sie nicht einfach abgegeben und abgeschrieben habe, daß alles ok ist, ich mich weiterhin um sie kümmere.

    Und wenn ein Hund eh schon verunsichert wäre, ist er das doch bestimmt noch mehr, wenn er einfach dort "abgeliefert" wird, und dann allein gesund werden muß (mit "wo ist Fraule, warum ist die nicht da?" Im Hinterkopf - das is ja auch Streß), und er bis zuletzt nicht weiß, was er "verbrochen" hat, daß das Fraule ihn dort einfach abgegeben hat :-)

    Klar - wenn ein Hund eh net gelernt hat, alleinzubleiben, oder getrennt von Fraule zu sein (gibt ja genug Leute, die denken "ich bin doch eh dauernd daheim, wozu Alleinsein üben"), dann ist es so wahrscheinlich besser, weil er den Trennungsstreß nur einmal hat. Aber der Hund, der es gewohnt ist, daß man (auch in fremder Umgebung) weggeht, für den ist das Weggehen an sich doch kein allzu großer Streß; denn der weiß: "die kommt immer wieder, egal, was passiert", und kann entspannt genesen.

    Ich würde halt versuchen, meine mit heimzunehmen oder selbst dazubleiben, einfach, weil ich selbst daheim eh net schlafen könnte *gg, und weil die Frieda massiven Streß mit anderen Hunden hätte. Und weil Biene massiven Streß damit hätte, von Fremden angetatscht und untersucht zu werden, ohne daß ich dabei bin - und selbst da findet sie´s schei.e... *gg Und weil ich einfach gern auf meine Hunde aufpasse, wenn ich weiß, es geht ihnen nicht gut, da hätt ich keine Ruhe..... *gg

    Ich weiß nicht - bei der DLRG, wenns ums Wasser geht: Wassersuche sucht keine vermißten Personen, sondern Ertrunkene. Das ist eigentlich eher ne Zusatzqualifikation zur normalen Flächensuche. Eine aus unserer Staffel hat das gemacht (Hündin jetzt in Rente). Hauptjob war aber Flächensuche.

    Flächensucher suchen aber ausschließlich lebende Personen, denn der Auftrag der Hilfsorganisation ist retten. In der Fläche sollen also normal nur lebende Personen angezeigt werden gemäß diesem Auftrag. Daß das in der Peraxis trotzdem anders ist, ist klar: wenn der Hund über ne Leiche stolpern würde und nicht anzeigt, weil er nur lebende Personen anzeigen soll, und am nächsten Tag stolpern ein paar Kinder über die Leiche beim Spielen, wäre nicht so nett. Daher kann man das mit erfahreneren Hunden schon auch mal üben, daß auch Leichen angezeigt werden (bzw. zumindest der Geruch dem Hund bekannt ist), ist aber nicht originär Aufgabe der RH-Staffeln.

    Wassersuche ist auch nicht einfach, weil die Hunde lernen müssen, anzuzeigen, wo die Witterung im Wasser ist (Blickrichtung des Hundes auf dem Boot), während der Hundeführer dann im Team entscheiden muß (anhand von Witterungsverhältnissen, Strömung etc.), wo der Gesuchte tatsächlich liegt (schwimmt). Insofern ist das fast anspruchsvoller als die normale Suche, weil da so viele Faktoren noch berücksichtigt werden müssen, während der Hund bei der Suche nach Vermißten an Land ja direkt bei der Person anzeigt. Und in der Wassersuche eben nur den Ort, an dem die Witterung aufsteigt.

    Ich glaub, die Hunde müssen da auch nicht mal ins Wasser für, die Rettungswesten tragen sie nur für den Fall, daß sie mal reinpurzeln.

    Mußt also gucken, was die Staffel anbietet: Rettungshundearbeit oder nur reine Wassersuche (oder man kann selbst wählen, das wäre am schönsten) - kann beides sein, muß man eben wissen, was man machen will. Wenn die nur Wassersuche machen, sind sie wahrscheinlich dank Deiner Schwimmabgneigung eher nicht der richtige Ansprechpartner für Dich. Könnte mir gut vorstellen, daß die das Schwimmen als allgemeine Voraussetzung haben - wir bei den Hilfsorganisationen müssen ja auch alle nen SAN-Schein haben. Weil einfach erwartet wird, wenn jemand in Einsatzkleidung einer Hilfsorganisation irgendwo aufschlägt, daß der auch echt helfen kann. Und so könnte es bei der DLRG auch sein - weil der erste Gedanke bei DLRG sicher "Schwimmen" ist.

    Und wenn die Leute Dir bisserl "suspekt" sind dank Ansprüchen wie Wasser und Schwimmen *gg - dann guck doch mal nach anderen Staffeln in der Nähe. Kannst ja hier mal ne Postleitzahl reinschreiben Deiner Wohngegend, gibt doch genug RH-Führer hier, die dann gucken können, ob ihre Orga in Deiner Nähe eine Staffel hat. Dann hast Du vielleicht auch Vergleichsmöglichkeiten.

    Na, also passende Gassitüten sind für ein perfektese Outfit schon ein Muß! Bei uns hol ich die immer im Tedi *ggggg

    Die gibts in rosa, mit Knöchlein drauf, in schwarz, in grün......(ok, meist nehm ich die Kostenlosen von der Stadt - aber wenn ich s gar so kitschige finde, dann muß das einfach mal sein *ggg)

    Danke fürs Foto - sehr schön :-) Ich find nicht, daß es übertrieben aussieht.....

    A propos stylish - ich habe für die Terris zum Trailen für beide das gleiche Blaire-Geschirr mit derselben Borte ("Wild", gibts leider nimmer :-( ), nur jeweils andere Gurtbandfabe, jeweils zum Gurtband farblich passende Leinen, und auch einen Bauchgurt mit derselben Borte (anderer Hersteller, weiß aber leider nimmer, welcher das war) und denselben Farben, zum Spazierengehen mit freien Händen. Ha - ich kann das auch, jawoll! *gg Und mir fällt grad ein, ich hab ein Paar Turnschuhe mit Wechsel-Schnürsenkel in der passenden Farbe - holla, jetzt aber..... Letzteres ist aber Zufall.

    Ich glaub, ich muß da mal n Foto von machen *gg das find ich jetzt witzig.....

    Ich stand zum Glück (*aufholzklopf..) noch nicht vor der Frage - wüde aber wohl nach Hund und Situation entscheiden, und (solang der Hund nicht schon scheintot ist) lieber ein bißchen was von der Pflege selbst übernehmen. Hab nen SAN-Schein und Erste Hilfe Hund Fortbildung, ich denke, wenns nix Lebensgefährliches wäre und nur um Dauer-Infusionen ginge o.ä., könnt ich das schon machen. Hab ne Krankenschwester in der Familie, die könnt mir helfen beim Wechseln von Infusionen, Verbänden o.ä. Lieber dann täglich den Hund in der Mittagspause zum Doc bringen und angucken lassen.

    Nach nem Unfall oder wenns auf der Kippe stünde, würde ich die Hunde nieniecht alleinlassen können. Ich glaub, ich würde mit Hund aufm Arm beim Doc am Fußboden schlafen, wenn nötig *gg (bin ja sonst net die "Hundemama", die die Viecher betuddelt, aber wenn sowas wäre, wär ich glaub ich am Ende und würde keine Gnade kennen *gg).

    Bossi würde eine tägliche Trennung nix ausmachen - der liebt alle Menschen und findet auch die Mitarbeiter in der Klinik und Ärzte toll. Trotzdem wäre eine Trennung Streß für ihn, und ich würde versuchen, ihn täglich zu sehen oder mitzunehmen. Der fände andere Hunde auch so toll, daß er dort keine Ruhe gäbe - nicht gut für die anderen Hunde *kläffkläff..... (ich glaub, die würden mich spätestens nachm 2. Tag dafür bezahlen, daß ich ihn wieder mit heimnehm *ggg)

    Biene hätte grundsätzlich Streß ohne mich, die würd ich gar nicht erst dort lassen. Die schnappt auch nach Fremden, wenn sie nicht angefaßt werden mag, Ärzte findet sie (besonders nach der Sache mit dem schmerzhaften Analdrüsenabszeß neulich, der nach der OP noch mehrfach gespült werden mußte... *igitt, Kanüle wurde in die Austrittsstelle des Abszesses geschoben....) vollkommen überflüssig. Die ist echt tough und hält viel Schmerzen (fast) klaglos aus - aber deswegen mag sie den Doc nicht lieber, den sie damit verknüpft hat..... Bin ich dabei, hält sie aber still, ich kann sie zumindest ohne ihr wehzutun ruhighalten, ohne daß sie mir das langfristig übelnimmt.

    Und Frieda ist mit anderen Hunden unverträglich, die würde ich mit Sicherheit schon gleich dreimal nicht in ner Klinik lassen - die Anderen wollen ihre Hunde ja auch am Stück wieder abholen...... *gg Fremde Leute findet sie auch toll, das wäre kein Thema, ohne mich könnte sie auch leben für paar Tage. Aber für sie wären andere Hunde Streß pur und einer Heilungnicht förderlich.

    Das Problem ergibt sich bei uns aber auch gar nicht, weil wir ne tolle TA-Praxis haben. :-) Die operieren so ziemlich alles selbst, haben nen Aufwachraum, wo man einen Hund alleine unterbringen kann und als Halter dabeisein darf; muß der Hund länger dort bleiben, wird er im Wohnzimmer des Docs (notfalls unter Beobachtung) untergebracht, das habe ich schon bei Anderen mitbekommen. Nachdem die Docs auch im Haus der Praxis wohnen, wären die Viecher da gar nicht erst alleine.

    Ich finde auch immer, wenn ich schon den Alltag vom Hund bestimme, alles klären und regeln will und mich als Führer des Hundes etablieren möchte, dann kann ich nicht im entscheidenden Moment, wo es ihm schlecht geht, den Hund "einfach" allein lassen. Denn der Hundeführer ist derjenige, der dem Hund auch und gerade in der Situation Sicherheit gibt (von Ausnahmen abgesehen, wo der Hund sich net bewegen darf, oder die Freude beim Sehen zu viel Streß wäre und der Hund eh schön geschwächt o.ä.), allein aus dem Grund würde ich versuchen, beim Hund zu bleiben. Zumindest tagsüber in der Klinik (wenn sowas denn echt mal sein müßte), und dann halt nachts heimgehen o.ä. Aber Letzteres könnt ich auch nur, wenn ich wüßte, der ist außer Lebensgefahr. Ansonsten würde ich glaub ich der jeweiligen Klinik so lange auf den Senkel gehen, bis ich dableiben dürfte. Bei meinem Doc wärs halt einfacher - den kenne ich, dem vertrau ich, wenn ich die Viecher mal dort lassen müssen sollte, und der kennt die Tiere auch. Da bin ich auch sicher, daß da net nachts irgendwas passiert, weil die Tiere da eben nicht nur 1-2mal nachts nachgeschaut würden, sondern unter Dauerbeobachtung stünden. Da könnte ich dann auch so weit loslassen, daß ich heim gehe. Aber ich würde wahrscheinlich früh um 9, wenn die Praxis aufmacht, wieder auf der Matte stehn, oder zumindest am Telefon hängen..... Ich seh schon - mein Doc kann froh sein, wenn meine Hunde gesund sind. Glaub, für nen Arzt könnte sowas u.U doch ein "wenig" nervig sein.... *gg

    Bislang hatten wir an OPs:

    - geplante Entfernung von Mammatumoren und Teilen der Milchleiste bei Frieda, OP von ca. eineinhalb Stunden. Da war ich beim Einschlafen und Aufwachen dabei. Sobald sie versucht hatte, die ersten wackeligen Schrittchen zu gehen, durften wir heim, sie konnte bis zum Auto selbst laufen. Gepennt hatte sie damals die erste Nacht in ihrer Box, weil sie dank der fetten Bauchnaht keine Treppen gehen sollte, und die klettert gern mal aufs Bett.

    - Darmverschluß bei Frieda, notfallmäßig, incl. zusätzlicher Entnahme eines verdächtigen Knubbels an der damals verbliebenen Milchleiste-dachte mir, wenn sie schon schlafengeschickt wird, kann er das mitmachen. Genau dasselbe Procedere mit meiner Anwesenheit, 3/4 Std. OP. Sobald sie sich beim Aufwachen mal hingesetzt hatte (so ca. ne Stunde nach der OP), durfte ich heim. Die Helferin hat sie dann noch unterm Bauch gepackt und aus dem Sitzen hingestellt, wie man so nen steh-unwilligen Hund aufm Schertisch zurechtrückt. Als Frieda nicht gleich wieder zusammenfiel, meinte sie - "ok, sie kann stehen - heim mit Euch" *gg Das war dann abends kurz nach 22 Uhr. Diesmal durfte sie gleich im Bett schlafen, trotz fetter Bauchnaht (und kleinem Schnitt an der Stelle des entfernten Knubbels), weil: "ein Terrier hält das aus"... *gg (und der Doc nächt echt gut - sozusagen terriersicher! *gg) Die war auch noch so "beduselt", die hat sich kommentarlos hingelegt und gepennt, ist nimmer groß runtergehüpft. Am nächsten Tag ging sie schon wieder Treppen, nach 10 Tagen (direkt nach dem Fädenziehen am 9. Tag) waren wir auf DF-Treffen mit ihr. Gleich nach der OP war sie aber trotzdem schon wieder wesentlich lebhafter als davor, wo sie nur noch apathisch und stöhnend in meinem Arm gelegen war - so daß ich wußte, es ist jetzt überstanden. Kein Grund für Aufenthalt beim Doc.

    - Analdrüsenabszeß bei Biene. OP wurde am Vortag kurzfristig geplant, der war an dem Tag nach außen durchgebrochen, wir hatten vorher nix gemerkt. Bienchen bekam Schmerzmittel, um die Nacht gut zu schlafen, und am nächsten Vormittag dann die geplante OP. War ne halbe/dreiviertel Stunde nur. Ich war beim Einschlafen und Aufwachen dabei, und wir sind anschließend zusammen gegangen. Ins Büro, wo sie dann (in meinem ruhigen Einzelbüro) ihren "Rausch" ausschlafen durfte, während ich gearbeitet habe.

    Sehe ich auch so. Kenne mich in der Rettungshundearbeit ja nicht aus. Aber müsste es nicht gerade im Einsätze sehr ähnliche Vorschriften geben?
    .....

    Ähem.... Da sprichste ein Thema an...... *hust....

    Ne - jede Organisation weiß ganz genau und ausschließlich, wie am besten gearbeitet wird, und NUR so darf gearbeitet werden. Nur komisch, daß für jeden was Anderes DAS Beste ist. Was die Anderen machen, ist grundsätzlich alles komplett falsch (selbst wenn sie genauso arbeiten *gg).

    Und um das Chaos zu perfektionieren, übt jede Staffel auch anders und bildet anders aus; die Qualifikationen der Ausbilder varriieren häufig.

    Es hängt leider, wie so oft, einfach von den Menschen ab, die vorn dranstehen....

    Ich weiß nicht, wie viele Jahre es gedauert hatte, sich allein auf eine Gemeinsame Prüfungs- und Prüferordnung der Hilfsorganisationen zu einigen - die infolgedessen auch nur absolute Mindeststandards abfragt. Der Erarbeitung dieser Prüfungsordnung haben sich die Hilfsoganisationen und das THW fast alle angeschlossen (bzw. bei der Erstellung mitgewirkt). Das THW (glaub, die waren´s?) ist aber inzwischen auch schon wieder ausgetreten und hat wieder ne eigene Prüfungsordnung. Und trotz der einheitlichen Prüfungsordnung werden Prüfungen unterschiedlich gehandhabt, weil jede Orga dann eigene Ausführungsbestimmungen zur Prüfungsordnung entwerfen kann und darf...

    So viel mal als kurzer Einblick in die "Standards" *gg

    In dieser GemPPO heißt es übrigens für die Trümmersuche:
    "Der Hund hat die Versteckperson/en selbständig direkt und eindeutig hörbar durch Verbellen zu verweisen" - hab grad mal geguckt. Also nix Scharren in den Trümmern, die gemeinsame PPO gilt nämlich auch fürs DRK....