Beiträge von BieBoss

    Also ist es nicht das hier:


    Oder doch?
    Weil der Titel lautet: Spiele und Action für Jagdhunde: Retriever, Weimaraner, Beagle und Co. rassegerecht beschäftigen

    Äh, ne - wie gut, daß wir nochmal gefragt haben :-) :-)

    Ich schätze, dieses Exemplar wird sicher auch nicht schaden im Hinblick darauf, daß ein jaglich ambitionierter Hund erstmal jagdliche Beschäftigung braucht, bei der er seinen Trieb ausleben kann.

    Aber für so richtige Anti-Jagd-Ideen würde ich das Antijagdtraining auf jeden Fall nehmen, das ist echt toll - so viele Tips, und enthält auch Beschäftigungsideen, sodaß man sich das von Dir genannte wahrscheinlich (erstmal) sparen kann - das sind sozusagen die Grundlagen in dem Antijagdtraining-Buch, würde ich mal behaupten.

    Ooooh - Teee.... :-) Aufwachen mit einem Liter Tee - mindestens. und dann den nächsten im Büro.

    Ich liebe Tees - bevorzugt Pfefferminz und Zitronenmelisse (gemischt) aus dem Garten. Ansonsten mein Schwarztee. Türkischer, Earl Grey, English Breakfast, oder "Berlin-Tee"......(gibts bei: http://www.kingsteagarden.de, und wird immer geholt, wenn ich grad in der Nähe bin).

    Reinen schwarzen Tee gern mit Milch oder Zitrone. Im Sommer Eistee - sogar den fertigen, hab ich immer im Auto gegen den Durst im Sommer. Denn: zeigt mir ein anderes Getränk, das man im Auto lagern und auch noch genießen kann, wenns heiß wird..... *gg

    Irgendwann die Tage. Kind mit Bossi und Biene unterwegs, Baby im Tuch aufm Bauch. Irgendwann ist Bossi weg. Der schnuppert sich ab und an mal fest, und wenn man dann weitergeht: "Hilfe, ja, wo isse denn...?" *gg

    Naja, mein Töchterchen fleißig am Suchen, die bekannten Verdächtigen abgesucht (Wege rund ums Haus - Hundi findet nämlich alleine heim ausm Park). Nix Hund. Töchterchen ruft immer wieder: "Booooossiii!". Stille. Ruft wieder. Auf einmal "WUFF". Juhu, ein Hund. "Booooosssiiiiiii?" Wieder ein "WUFF". Große Freude, MEIN Hund - aber wo isser denn nu??? Einige Male "Boooooosssiiiiii!"-"WUFF" später an dem Parkplatz, wo normalerweise mein Auto steht: "WUFFFWUFF"-*wedel....... Hat der Depp meine Tochter gehört, und sich gefreut, sie zu hören. Aber auf die Idee, mal zu ihr zu laufen, kam er nicht. Schön brav am Straßenrand auf "Mamas" Parkplatz sitzend (!) gewartet, bis er von ihr Freigabe bekam, aufzustehn bzw. zu ihr zu kommen...... *gggg So ein Schaf......

    Ich weiß auch nicht, warum er sich ausgerechnet den Parkplatz auserkoren hat, aber da war er jetzt schon mehrfach - er könnte ja auch vor der Wohnungstüre warten - aber die steht ja immer am selben Platz (im Gegensatz zu meinem Auto - ist kein fest gemieteter Stellplatz, nur ne Ecke, wo ich immer versuche, nen Platz zu kriegen), das wär ja wohl langweilig..... :-) :-) Aber ist immer gut - ich weiß inzwischen, wo ich ihn finde *gg (das hört sich jetzt wieder an, als würd der dreimal die Woche ohne mich Gassi gehen *prust....Aber man bedenke, ich hab den Hund seit fast 8 Jahren......)

    Daß er übrigens auf Rufen antwortet, is was ganz Neues. Dieses Feature hätt ich mir damals kurz nach seinem Einzug bei uns gewünscht, als ich ihn mehrfach suchen gehen durfte nach jaglichen Ausflügen..... *hust...... Doch damals war er auf die Idee noch nicht gekommen. Da mußte ich immer Biene zum Kläffen animieren, damit der geantwortet hat... *gg

    Kätzchen mit 8 Wochen schon in Außenhaltung is ne Frechheit. Irgendwann wird die erstmals rollig (unbemerkt, denn wenn das Tier nur draußen lebt, sieht´s beim ersten Mal sicher keiner!), und diese Leute haben auch noch nen Sack Welpen - ob der wohl dann auch wieder mit 8 Wochen und unkastriert streunen geschickt wird?

    Ich geh mal schwer davon aus, daß das arme Tier (hoffentlich) nicht mit 8 Wochen schon kastriert ist......

    Armes Baby, so ganz auf sich gestellt...... :-(

    ......
    Ich überlege nun mit das Buch von Pia Gröning zu kaufen. Laut Titel richtet sich das aber eher an Retriever und Co.
    .......

    Du meinst schon das Antijagdtraining, oder? Wie kommst Du drauf, daß sich das an Retrieber richtet?

    Nene - ist überaus sinnvoll, kann ich nur empfehlen - hab auch für mein Territier ganz viel rausziehen können. ;-)

    Kann nimmer editieren:
    Ich denk da nur an Dinge wie sie öfter hier in Threads auftauchen: "Oh gott, ich muß wieder arbeiten gehen, mein hund kann nicht alleinbleiben" oder so. Oder war hier derzeit nicht jemand, der sich trennt, und dann öfter mal für 24 Stunden unterwegs ist?

    Wenn man be solchen Gelegenheiten einen Zwinger hätte, nd der entsprechend aufgebaut wäre, könnte man sowas dafür nutzen. und muß net mal zum Füttern den Nachbarn in die Wohnung lassen, sondern der kann den Napf mittels Futterdrehtablett von außen füllen bei Bedarf. Sicher net absolut ideal für die lange Zeitdauer ohne Kontakt zum Halter, aber für ein paarmal im Monat - bevor ich den Hund weggeben muß?? Und in der Zeit kann ich mir gechillt nen Job suchen, bei dem ich halt nimmer so lange weg muß. Also nur als "Überganslösung" wäre da ein Zwinger geradezu ideal.

    Und wenn der Hund sich im Zwinger löst - mei, öfter als alle 24 Stunden wird eh niemand den Zwinger saubermachen wollen, oder? Man sammelt ja net jeden Sch.ß gleich auf, sobald er gefallen ist.... *gg

    Oder: "Hilfe-ich kriege ein Baby, was mache ich, wenn ich mal in die Dusche muß, mit dem Hund, die dürfen doch net ohne Aufsicht?" Naja - wenn ich nen Zwinger habe, in dem Hundi sich wohlfühlt für ne halbe Stunde - warum net? Problem gelöst.

    Oder: "Hilfe - Hündin läufig, Rüde dreht durch" Tja - Rüde in den Zwinger, wenn ich net da bin und draufschauen kann, oder für 1-2 Stunden, wenn der Hund zu hoch dreht, fertig, Problem gelöst.

    Dies nur mal als Anregungen.....

    Sehe ich ganz genau so! ;)
    Herdenschutzhunde und co leben vielleicht gerne draußen. Aber andere Hunde(rassen)? Ich denke das ist eher selten.

    Und wie erklärst du dir dann dein mein Hund (und viele Hunde von Freunden) UNTER der Decke schlafen wollen. Meistens sogar mit Körperkontakt? DAS ist ja wohl eher warm und stickig als eine normale Wohnung!

    .....

    Genau wegen dieses Körperkontakts! Wenn Du aber net da bist, und der Zwinger schön eingerichtet wird, gemütliche Matratzen rein, Spielis, Futter, Plantschmöglichkeiten etc. - das ist doch das Paradies im Gegensatz zur Wohnung.

    Wenn der Hund gelernt hat, die Menschen sind in der Wohnung, dann ist er natürlich am Liebsten da drin - auch bei deren Abwesenheit, weil ers halt gelernt hat.

    Aber ich wage zu behaupten, daß ein Hund GLEICHER RASSE, der im Zwinger -positiv aufgebaut- groß wird, mit einer Wohnung genauso viel am Hut hat wie Deiner vielleicht mit nem Zwinger - das Vielleicht in kursiv, denn Du wirst es nie rausfinden - weil Zwinger ist ja Tierqulälerei....*hust......

    Ganz ehrlich: hätte ich meinen Garten am Haus, und es wär mein eigener, hätt ich bestimmt auch nen Zwinger für Abwesenheitszeiten. Bin mir sicher, meine Hunde würde es liiiieben. Wenn ich im Garten bin mit denen, die liegen einfach zu gerne in der Sonne und chillen dort, buddeln, und rennen ab und an ne Runde miteinander oder alleine, Bossi geht im Flüßle nebenan plantschen (ok, dazu muß er unterm Zaun durch, das ginge natürlich net, wenn ich net da wäre, aber ich könnte ihm eine Plantschmöglichkeit im Zwinger bauen). Und last but not least, könnten sich die Hunde dort jederzeit lösen, im Gegensatz zur Wohnung - ist bestimmt gesünder bei längeren Abwesenheiten. Wenn ich arbeite und steh auf dem Heimweg im Stau, krieg ich Hummeln im Hintern, wenn ich weiß, niemand ist daheim. Weil mir klar ist, die müssen irgendwann mal. Mit nem Zwinger wär´s entspannter für beide Seiten.

    Nur-Draußen-Haltung dagegen wär mir nix. Und für nen Welpen oder Einzelhund wie im Ausgangsthread angegeben schon gleich dreimal nicht. Hunde sind Rudeltiere, und dann einen solchen ohne Anschluß an den Menschen NUR draußen zu halten wär mir nix. Und ein Welpe gehört erstmal zu seiner Familie, der hat alleine draußen nix zu suchen. Das ist Streß pur für den, weil er ohne Schutz sämtlichen Feinden hilflos ausgeliefert ist. Der weiß ja nicht, daß der passierende Fremdhund net in den Zwinger rein kann, oder der Fuchs, der vorbeigeht in der Nacht. Und der wird sich fürchten alleine ohne Ende, das ist in meinen Augen Tierquälerei. Wenn er im Zwinger gezüchtet wurde, kennt er sicher Draußen-Aufenthalte - aber da hatte er auch seine Familie. Da muß man sich dann was einfallen lassen, das geht net, einfach gleich alleinlassen.

    Ansonsten: ich finde, das ist wie mit ner Box, ist ja hier im DF auch ne Endlos-Diskussion. Box als Allheilmittel stundenlang - ganz sicher nicht. Aber positiv aufgebaut und in bestimmten Situationen ist sie äußerst hilfreich, bzw. sogar vom Hund bevorzugt (meine suchen darin gerne Schutz, wenn sie Ruhe wollen, wenn ich zu viel Hektik verbreite, zB beim Putzen, oder wenn ich koche o.ä., oder wenn zu viele Leute bei uns rumrennen bei Besuch). Und beim Zwinger: nur da drin keinesfalls. Aber für vorübergehende Abwesenheiten, oder sogar, wenn man Parties veranstaltet/Gäste hat, und der Hund nicht gut auf Menschen zu sprechen ist, oder Kinder dabei sind, die er nicht kennt, oder eher unsicher ist, oder schlichtweg nach ein paar Stunden davon genug hat, dann hat er in dem Zeitraum in einem Zwinger sicherlich den nötigen Rückzugsort, und fühlt sich dort garantiert wohler als im Getümmel. Wenn ich natürlich rangehe mit "der Hund KANN sich da gar nicht wohlfühlen, das ist Tierquälerei", dann wird das nie was - Hunde merken ja die Stimmung des Halters dabei! Und ich finde, wenn man solche Dinge von vornherein vorurteilsbehaftet ablehnt, nimmt man sich oft selbst etliche Möglichkeiten, die einem vielleicht in der ein oder anderen Situation helfen könnten!

    Was mich bei der Zwingerhaltung interessiert und es ist auch wirklich nicht provokant gemeint:
    Viele finden es nicht okay, wenn ein Hund 6-8 Stunden allein zu Hause ist. Der Hund liegt in der temperierten Wohnung, überall riecht es nach seinem Menschen....
    Viele empfinden dagegen Zwingerhaltung aber als "in Ordnung" und als nicht schädlich für den Hund. Aber ist ein Zwingerhund nicht viel isolierter und einsamer als ein Nine-to-five-Hundewaise?

    Warum? Draußen kann er Passanten beobachten, Katzen verbellen, wenn die den Hof passieren, Vögeln beim Futterpicken zusehen, die Nachbarn sehen, Wache halten, wenns die Rasse dafür ist, sodaß er sogar ausgelastet wäre draußen. Und er kann sich die Sonne auf den Bauch knallen lassen :-) Notfalls bei Wärme kann der draußen sogar ein Planschbecken haben.

    Und wenn der Hund an den Zwinger gewöhnt wurde, sodaß er gern reingeht, weil das einfach ne Abwechslung für ihn ist (besonders gute Futtersorte, die es dort gibt, oder ein Spieli, daß es nur da drin gibt!), dann seh ich da kein Problem, sondern denke, daß der Aufenthalt im Zwinger vielleicht sogar schöner ist. Zumindest solange sichergestellt ist, daß net Hinz und Kunz ans Gitter rangeht, um die Hunde aufzustacheln, oder Hundehasser Giftiges reinwerfen....

    Der Menschengeruch ist ja nicht der einzige Faktor, der einem Hund das Alleinlassen schönmacht oder die Sicherheit gibt. Das braucht vielleicht nur ein unsicherer Hund. Meine können z.B. auch in fremden Hotelzimmern alleinbleiben ohne Streß. Weiches Kissen, das nach Zuhause riecht (nicht unbedingt nach mir *gg), und sie machen es sich bequem. Die brauchen mich nicht unbedingt beim Alleinsein. Ab und an geb ich ne Jacke mit rein, zur Sicherheit, oder es reicht auch schon irgendein Gegenstand von daheim.

    Ein Huhn wäre zweifellos für Bossi und Frieda ein überzeugender Wohlfühlgrund - allerdings nicht lange *gggggg Bei Biene würden Würstel schon reichen. Allerdings ist ein kurzgeschorenener kleiner Hund ohne Unterwolle m.E. nicht ganz so zwingertauglich für jedes Wetter.

    Mein Hund kennt auch Freigabesignale und befolgt sie. Er hat neulich brav fünf Minuten leidend vor vollem Napf gesessen, weil meine Tochter ihm den hingestellt hat und zur Tür rausgegangen ist, ohne das Freigabesignal zugeben.
    .......

    :lol: :lol: :lol: Armes Hündle *gg

    Das mit dem Freigabesignal war auch nur ein Tip auf die Frage hin, wie ein Vorstehen beendet werden kann, wenn der Halter weitergehen möchte. Also Vorstehen als Kommando aufbauen und dann mittels Freigabesignal beenden.

    Ist also keine Empfehlung, wie ich Jagdverhalten immer und überall und sofort in den Griff kriege. Mein Hund würde auch nicht auf die Freigabe warten, wenn ein Reh auftaucht (schade eigentlich *ggggg)!