Beiträge von BieBoss

    .....Hast du auch erst gerufen und dann gepfiffen? Ist das nicht ineffizient?

    Normalerweise nimmt man erst den Pfiff und dann das bekannte Signal. Hintergrund: irgendwann kannst Du den Abstand zwischen Pfiff und bekanntem Wortsignal vergrößern und siehst dann, ob der Hund schon allein auf den Pfiff aufmerksam wird bzw. richtig reagiert. Dann weißt Du, er hat richtig verknüpft und kannst das alte Signal immer öfter mal und dann ganz weglassen. Also halt abbauen :-)

    Man kann einen Pfiff fürs Kommen auch anders aufbauen: beim täglichen Füttern. Meist steht Hundi ja eh schon erwartungsvoll in der Nähe. Dann, wenn der Napf fertig vorbereitet ist, pfeifen, und dabei den Napf hinstellen. So verknüpft der Hund direkt den Pfiff mit dem Jackpot, und man braucht den Umweg über ein bereits bekanntes Kommando nicht zu nehmen. Ist ne gute Lösung für Welpen, die ja noch kein Kommando kennen können. Wenn man das häufig genug (paar Wochen) bei jeder Mahlzeit gemacht hat, kann man auch mal (zur üblichen Fütterungszeit) pfeifen, wenn der Hund gelangweilt vor der Küchentüre liegt (also nicht mehr ganz direkt neben einem, und auch nicht abgelenkt ist), und testen, ob er schon reagiert und herkommt, um den Jackpot abzuholen. Oder mal außerhalb der normalen Futterzeit, während er neben einem liegt - und schaut, ob er gleich sabbernd aufspringt *gg..... Wenn das klappt, dann kann man mal pfeifen, wenn er im anderen Zimmer liegt, oder später, wenn er in der anderen Etage des Hauses ist. Also anfangen, innerhalb vom Haus zu generalisieren, wie beim verbalen Rückruf halt auch. Erst, wenn das sitzt, würd ich das Training des Pfiffs nach draußen verlagern, aber wieder ohne große Ablenkung anfangs, damits auch sicher klappt.

    ......Unsere Trainerin ist sehr erfahren und im grossen und ganzen eigentlich gegen das Kastrieren. Und da sie mir gesagt hat vielleicht müsse man mal darüber nachdenken, hat das bei mir schon einen gewissen eindruck

    Weiter bin ich noch net gekommen mit Lesen. Aber: ganz ehrlich - wenn ein Trainer mit nem pubertären Rüdengehabe schon nicht mehr zurechtkommt, dann zweifle ich doch stark an seiner ach so großen Erfahrung (bzw. deren Inhalt)...... Wäre für mich ein Armutszeugnis.

    Da hilft nur eines: Konsequenz, Konsequenz und nochmal Konsequenz. Vielleicht entsprechend die Anforderungen senken: keine perfekte Unterordnung, wenn ne läufige Hündin danebensteht, sondern einfach für den Hund machbare kleine Aufgaben, damit er lernt, sich auf Dich zu konzentrieren. Lieber wenige, dafür aber Regeln, auf deren Einhaltung Ihr strikt besteht, und deren Einhaltung ihr auch dauerhaft kontrollieren könnt. Sodaß er sieht, Ihr seid konsequent und auf Dauer merkt, es lohnt sich nicht, immer wieder Unsinn zu versuchen.

    Eine Kastration wird bei mangelnder Erziehung/Konsequenz nicht viel weiterhelfen. Ich empfehle den Gang zu einem anderen Trainer vor Ort, der auch tatsächlich Erfahrungen hat (und nicht nur damit angibt) und Euch damit im Alltag helfen kann. Dann wird der Hund auch in Situationen mit anderen Rüden Euch wieder ernst nehmen, und nicht selbst ganz pubertär regeln wollen, wer "die dickeren Eier" von den beiden Hunden hat. Und ich würde schnell handeln (daher finde ich es gut, daß Du hierum hilfe schreibst), denn ein pöbelnder rotti erfreut sich bei den meisten Passanten in der Stadt sicherlich nicht gerade allgemeiner Beliebtheit *gg und verbessert das Bild und Image in manchen Ländern sogenannter "Kampfhunde" sicher nicht :-)

    Viel Erfolg!

    *weiterlesengeht.....

    - Was spielt ihr mit euren Hunden?
    - Wie oft spielt ihr miteinander?
    - Warum spielt ihr so mit euren Hunden?
    - Lehnt ihr bestimmte Spiele ab?

    Mit allen Dreien voll körperlich :-)

    Frieda, das blinde Huhn, fängt gerne meine Hand, wenn ich sie durchknuddel. Sie wirft sich auf den Rücken, wenn sie spielen möchte, und schnappt liebevoll nach meiner Hand und kaut sie durch. Dann knuddel ich den Bauch durch und bewege die Hand - und sie schafft es echt, die immer wieder zu fangen. Zwischendurch wird die Hand dann abgeschlabbert, ich denk, das ist so ne Art, zu zeigen, daß sie´s net böse meint, und dann geht das Spielchen weiter. Sie zappelt dabei auch mit allen Vieren wie irre *ggg

    Anfangs hat sie überhaupt nicht gespielt, irgendwann hat sie´s geschnallt, was ihr Spaß macht. Ganz selten bringe ich sie auch mit nem Zerrseil zum Zupacken und Zerren, aber sie macht das nicht so begeistert und lange wie Bossi. Sonstiges Spielzeugs ist uninteressant, wird entweder ignoriert oder totgekaut. und nachdem ich schonmal nen Darmverschluß bei ihr hab operieren dürfen, gibt´s kein Spielkram zum Zerkauen für sie (der Darmverschluß war aber kein Spielzeug, sondern n Kiefernzapfen aus dem Wald; nach der OP wollt sie glatt die Tabletten samt Blister fressen - naja, vielleicht hätte man unkompliziert die Fäden einfach wieder öffnen und neu reinknüpfen können? *gg). Ansonsten mach ich mit ihr Futtersuchspiele - beim Ex-Straßenhund zieht Futter immer, und die findet ALLES. Inclusive dem Krümel, der an den Parkettrand gefallen ist, und wenn sie dafür das Parkett rausreißen muß...... (da muß ich echt aufpassen, wo ich das Zeugs hinwerfe!). Sogar den Kleiderschrank wollte sie an der Ecke schonmal anknabbern, weil ein Krümel in die Ecke zwischen Schrank dun Wand gefallen ist :shocked: Zum Glück war ich im Zimmer, sonst hätt die mir den Kleiderschrank zerlegt wegen nem blöden Futterkrümel *kopfandiewand. Auf der Straße mach ich aber keine Futtersuchspiele,weil die eh alles frißt, was net im Asphalt festbetoniert ist, das will ich net noch fördern.

    Bienchen mag es unterwegs gern, wenn ich mit ihr fangen spiele. Sie sucht sich dann Ästchen oder Buzeln (also Kiefernzapfen auf Fränkisch *gg), nimmt sie, rennt ein paar Meter, legt sich damit mit Blickrichtung zu mir hin und beknabbert das Ding. Komme ich näher, wird sie sprungbereit, und dann sag ich "na warte, ich hols mir" - und schon sprintet sie weg, immer so knapp vor mir, daß ich sie net kriege. Ab und an ist sie dann so großzügig, mir ne Chance zu geben, und dann darf ich bis ran - dann zerren wir um den Ast. Sie darf dann wild knurren, hört sich dabei an, als wollte sie mich fressen, aber alles in Spielhaltung.
    Und daheim körperliche Spiele: sie kommt, wenn ich sie auffordere, springt auf den Schoß, rempelt mich an, wird von mir "geschubst", geht in Spielhaltung, springt so rum als wollte sie mit den Vorderpfoten meine Füße oder Hände fangen. Beißt ganz leicht rein, wenn sie die Hand erwischt, und rauft dann so richtig mit mir. Wie man halt so mit 5 Kilo versus (ein paar mehr) Kilo raufen kann *gg Aber für ihre Verhältnisse "saumäßig" wild und mit vollem Einsatz.
    Stehe ich nicht zur Verfügung, wird Töchterchen belagert (die geht nur zu gerne drauf ein und macht Quatsch mit ihr), oder Bossi muß dran glauben. Dem werden dann die Füßchen angeknabbert, die Ohren langgezogen, er wirft sich auf den Rücken, zappelt mit den Füßen, knurrt, als würde er heftige Gegenwehr leisten, und läßt sie dann doch "gewinnen". Auch angerempelt wird er gerne von ihr. So ne richtige Lady halt, mein Zwergi *prust...... |) *ironieoff.....

    Bossi: der liiiiebt Zerrspiele über alles, allerdings wird er dabei so laut, weil er hochdreht und mich dann kläffend zum Weitermachen auffordert, daß ich das fast nur draußen mache, oder zu Tageszeiten, wo die Nachbarn net ausm Bett fallen. Das kann ein Zerrseil sein, oder ne ausgezogene Socke, die Hundedecke - was ihm halt grad in die Fänge kommt. Auch ein Ast tut´s gerne mal draußen. Wurfspiele sind ebenfalls toll - aber nur, weil er das geworfene Zerrseil hinterher zu mir bringen und damit - na, was wohl: zerren kann *gg Terrier halt....
    Ansonsten auch richtige Raufspiele, meine Hand fangen und fressen, auf dem Rücken liegend mit den Vorderfüßchen meine Hand fangen, liebevoll drauf rumkauen, und er rennt auch total gerne mit mir einfach nur bekloppt durch die Gegend, springt dabei an mir seitlich hoch im Rennen und grinst dabei vor Freude über alle 4 Backen *gg Unterwegs liebt er das Abrufspiel (ich rufe dann nicht gezielt ab, sondern schrei einfach beigeistert HEJAAAA *gg) - weil er dann volle Kanne zu mir rasen kann und mich ausm vollen Lauf auch mal anspringen darf, ganz übermütig. Kommt selten vor, aber kommt vor. Wenn er mich net anspringt, dann rast er um mich herum (dabei nutzen sich die Krallen schön ab *hust...), um dann wieder volle Geschwindigkeit voraus wegzurennen.
    Wenn er in ruhiger Stimmung ist, kommt er und legt seinen Kopf auf meinen Schoß und läßt sich einfach nur durchkraulen. Oder setzt sich auf meinen Schoß, legt den Kopf auf die Schulter und genießt die Nähe - ja, auch das kann das Territier, oh Wunder *gg

    Ansonsten mögen sie auch Suchspiele - bei Biene in Form der gemeinsamen Flächensuche in der Rettungshundearbeit, das ist für sie echt das Größte (für den Hund ist das ja "nur" ein tolles Spiel....). Aber nur, weil ICH es mit ihr mache! Oder so Unsinn wie Gegenstände unterscheiden und apportieren. Ich zeig ihr 2-3 Dinge, und verlange dann, gezielt ein Bestimmtes zu apportieren. Dabei kann die auch voll hochdrehen, Apportieren liebt sie (klar - Pudelerbe).
    Bossi und Frieda trailen, und das ebenfalls nur zum eigenen Spaß, aber nicht für Einsätze. Die machen´s für´s Futter und haben nen Heidenspaß dran. Frieda hat laaange gebraucht, um zu kapieren, was das für ein Spiel ist (ich glaub, die hatte vorher noch nie mit Menschen richtig zusammengearbeitet) - und seit sie kapiert hat, daß das Spiel "such das Futter" heißt, rastet sie schon aus, wenn wir am Trainingsort die Stimmen der Gruppenmitglieder hören, noch im Auto!

    Tabu ist Spielzeug für Frieda, weil sie alles fressen würde, was sie vorher abmontiert hat (anders kann sie net spielen mit sowas), ablehnen tu ich eigentlich nix (außer, wenn ich grad keinen Bock zum Spielen habe oder keine Zeit). OK- Ästchenwerfen wegen Unfallgefahr. Und Rumgekläffe im Haus nach 20 Uhr - es sei denn, ich weiß, die direkte Nachbarin ist im Urlaub *gggg (unter uns wohnt niemand, über uns sind nur sporadisch Leut einquartiert, die Wohnung ist an die Berufsschule vermietet).

    Spielen tu ich gern auch mehrmals am Tag, manchmal auch gar net, (auch abhängig von der Auslastung sowohl der Hunde als auch von mir) und ich spiele so, wie es den Hunden am meisten Spaß macht. Dann hab auch ich Freude daran. :-)

    @BieBoss Ich habe letztens auch so einen Salamander mit feuerrotem Bauch gefunden... Laut Google wäre es tatsächlich ein Bergmolch.

    Vielen Dank fürs Nachschlagen Euch allen :-)

    Hab mal geguckt, und ein Bild gefunden, das am ehesten passen könnte:
    http://schwerdtfisch.net/index.php?opti…id=47&Itemid=41

    Das untere von dem Weibchen find ich am Ähnlichsten......

    Also hab ich wahrscheinlich ein nach Bundesartenschutzverordnung geschütztes Bergmolch-Weibchen in meinem Garten :-) Cool.....

    Ne, war oben einfarbig. Hab mal Video und Foto vom Handy (recht schlecht, aber besser als nix) eingestellt im Thread "was hab ich da fotografiert". Hilft das weiter?


    Ansonsten fiel mir grad noch ein: nicht beim Gassi, sondern beim Arbeiten mit der Rettungshundestaffel verloren uns gefunden, jeweils nach Monaten bzw. einem ganzen Jahr: eine Wasserflasche, die Plastik-Dinger mit Napf dran, in den das Wasser gegossen wird, die man an den Gürtel hängen kann. Nach Monaten im selben Trainingsgebiet wurde das Teil von ner Staffelkollegin entdeckt, und die meinte "das is doch Deine??" - hat gestimmt! :-) Sogar noch verwendbar....

    Und ne Isomatte - die lag in nem Trainingsgebiet, das wir nur einmal im Jahr nutzen (Ex-US-Army-Stützpunkt), und wurde genau ein Jahr später beim nächsten Training dort wieder aufgefunden. und ich hab gesuuuuuucht wie ne Doofe daheim *ggg

    Ha - in nem ordentlichen Haushalt geht doch nix gefunden (das Gebiet wird heute von der Bundepolizei zur Ausbildung von Drogensuchhunden u.a. genutzt - und wer klaut schon Isomatten aus nem Polizeistützpunkt *ggg)

    Hatte ich Sonntag im Garten gefunden, aber keine Ahnung, was das ist:

    irgendein Salamander oder so mit durchgehend feuerrotem Bauch und Füßchen auf der Unterseite. Bildhübsch, knapp 10 cm lang - aber keeeeine Ahnung, was das sein könnte. Hab die Geistesgegenwart besessen, ein Handyvideo zu machen, aber da sieht man ihn nur von oben, die Qualität läßt zu wünschen übrig:

    Datei von filehorst.de laden

    Achja, ein Foto hätt ich auch (nein, ich kann nicht fotografieren, und mein Handy ist keine EOS *gg)
    http://abload.de/img/fotosalamanderdykd5.jpg

    So, mal gucken, obs klappt mit dem Angucken..... :-)

    Beim Durchlesen kam ich drauf: mehrfach Hunde gefunden. Ein ganz alter Goldie, der aus gesundheitlichen Gründen immer draßen fressen muß auf der Treppe der Haustüre (fürs Schemele zum Futterhochstellen hats offenbar nimmer gereicht *gg). Dabei haut deer dann ab und an mal ab und geht in der Stadt im Park spazieren. Hat mir ne Flasche Rotwein eingebracht als Finderlohn :-)

    Mehrfach ein Dackelmix in sandfarben. Echt süß, aber leider net ganz kompatibel mit meinen Hunden...... Mehrfach heimgebracht. Kommentar: "jaja, der geht öfter im Park spazieren, weil der vom Garten aus druch den Zaun geht", im Tonfall von "der wär schon allein wiedergekommen". Bitteschön, danke auch.... *hust....

    Und gestern, aber net beim Gassi, sondern im Garten gefunden: irgendein Salamander oder so mit durchgehend feuerrotem Bauch und Füßchen auf der Unterseite. Bildhübsch, knapp 10 cm lang - aber keeeeine Ahnung, was das sein könnte. Hab die Geistesgegenwart besessen, ein Handyvideo zu machen, aber da sieht man ihn nur von oben, die Qualität läßt zu wünschen übrig. Mag sich jemand versuchen, könnte das Video zuschicken. Achja, ein Bild hätt ich auch.....