Beiträge von BieBoss

    Bin ja kein Abnehmprofi. Aber meine Frieda war auch ne Zeitlang zu fett - ich hatte es tatsächlich geschafft, ihr die Hälfte mehr draufzuzaubern als sie haben sollte *gg

    Eigentlich hatte sie als sie kam, 7 Kilo. Da war sie schon arg spargelig, und wenn ICH das sage, dann ist das echt wenig *gg (ich halte meine Hunde eher dünn).

    Dann hab ich (ebenfalls drauf reingefallen: "aaaarmer Straßenhund!" :ugly: ) einfach TroFu zur freien Verfügung gegeben, wie damals noch den anderen Beiden auch. Die anderen Beiden haben irgendwann echt nur noch abends nach dem letzten Gassigang gefuttert, das Zeugs tagsüber net mal mitm hintern angeguckt, also hab ich irgendwann nur noch abends gefüttert. Aber Frieda, das "aaaaarme Hundchen", sollte ja nicht hungern müssen - also Napf fleißig aufgefüllt, sobald er leer war......

    Bis irgendwann ein Freund meiner Tochter bei einer Begegnung kraulend zu ihr sagfte: "Na, Schweinchen, wie geht´s?" Meinen Gesichtsausdruck könnt Ihr Euch sicher vorstellen, das war dann doch bisserl seeehr direkt. Sah dann erstmal ungefähr so aus: :shocked: , dann so: :???: Und dann: :ka: Er hatte Recht! Die hatte überhaupt kein Taille mehr, richtig moppelig war sie geworden, meine kleine Schönheit..... Hab sie dann auf die Waage gestellt, und sie hatte 10,5 Kilo..... Dann hab ich gleich nochmal so geguckt: :shocked: .

    Hab dann das TroFu nur noch zweimal am Tag angeboten, und zwar von der Menge her insgesamt nur noch für einen 7,5 Kilo-Hund (sind glaub ich so 100 Gramm bei MarkusMühle). 7 sind mir schon arg wenig, wenn sie da mal krank wird, hat sie halt nix mehr zuzusetzen. Daher 7,5 kg als Berechnungsbasis (und da würde hier wahrscheinlich noch so Mancher schreien, der Hund wär zu schlank), und hab noch ein bisserl was abgezogen für Leckerli. Innerhalb von 4 Wochen war sie wieder auf 7,5 Kilo runter.

    Das sieht dann so aus (ok - man sieht die Figur net wirklich *gg)
    http://abload.de/img/friedaurlaub2015_klei0iuvn.jpg

    Inzwischen bin ich ja längst auf BARF umgestiegen. Sie bekommt immer so Pi mal Daumen minimal weniger als Bossi, ist ja auch ein bißchen kleiner. Bossi bekommt (9,5 Kilo bei 40 cm SH) ca. 200 Gramm Fleisch, Frieda 180 Gramm, Biene (5,1 Kilo, 33 cm SH) 120 - und dann halt Öl und Gemüse, Quark, Ei, was halt grad da ist, jeweils dazu. Und so paßt´s für uns perfekt. Also, abgewogen wird das jetzt nicht grammweise, ich mach halt das 500 Gramm Fleisch-Packerl, tu das andre Zeugs dazu, und teile das dann so ungefähr auf die Näpfe auf, daß das vom Verhältnis her paßt.

    Ich würde also das Futter geben von der Menge her für einen Hund von dem Gewicht, das Du als Endgewicht haben möchtest, vielleicht sogar ein bisserl weniger. Wenn man das MAL 4 Wochen lang durchzieht, erhält der Hund davon noch lange keine Mangelerscheinungen! Anschließend eben genau die Menge für das gewünschte Gewicht, ohne Abzüge. Als Leckerli würde ich ausschließlich Gemüse geben, das setzt nicht an. Aber KEINESFALLS geraspelte Karotten/Äpfel etc., sondern AM (KLEINEN) STÜCK - das Gemüse-/Obstzeugs hat nen Haufen Kalorien, wenns verarbeitet ist, also geraspelt, gedünstet, püriert etc. Am Stück gegeben, kanns der Hund NICHT verwerten, und es macht trotzdem den Bauch voll. Wenn ich zB ganze Karottenstücke gebe, finde ich die zum großen Teil im Output beim Häufchenaufsammeln wieder vor. Alles an Gemüse, das irgendwie verarbeitet ist, kann der Hund auch verstoffwechseln, macht also fett! Als Leckerli dann halt Apfel- oder Karottenwürfelchen.

    Man kann als Bestätigung auch Magerquark nehmen aus der Futtertube, oder getrocknete Lunge, die ist glaub ich recht mager (schlag lieber nochmal nach *gg). Oder man bereitet die tägliche Trofu-Ration (auf Basis des gewünschten Gewichts) vor, und nimmt davon ein paar Stückchen als Leckerli raus, die man dann tagsüber geben kann.

    Oder man kann schlicht und ergreifend mal gucken, was der Hund sonst noch so gerne hat: Streicheln, ne Runde rennen, was suchen, was apportieren, Mauselöcher buddeln, Ball hetzen, etc. etc. - es gibt garantiert tausend Dinge, die ein Hund außer Fressen noch gerne macht (und dabei bewegt er sich auch noch, verbrennt also Kalorien) - ich muß ja nicht, wenn der Hund eh zu dick ist, immer nur mit Futter bestätigen...... Vor allem ist das wie beim Menschen: empfindet man Schoki als toll und "gönnt" sich ein Stück nach getaner Hausarbeit, wertet man ja die Schokolade vom Empfinden her auch noch auf. Da würde ich beim zu dicken Hund eher die gemeinsame Beschäftigung aufwerten, Bewegungsspiele aufwerten etc., auch, indem ich mich tierisch freue, wenn ich mich mit dem Hund zusammen bewegen kann - meine Hunde lassen sich von dieser Freude anstecken und freuen sich dann auch, mit mir toben zu dürfen, und rennen/spielen gleich noch wilder *gg Mag eine Umstellung sein, weil Stück Futter reichen ist halt einfacher, man muß selbst nicht so viel Action machen - aber wenn man die Freude der Hunde sieht über die gemeinsame Beschäftigung, oder wie sie sich freuen, wenn ich mit ihnen ausgelassen tobe, das wiegt das tausendmal auf.

    (ich unterstell jetzt damit aber nicht einfach, daß Du nicht mit den Hunden spielst oder so, ich seh Euch ja nicht - ist nur ne generelle Anregung, lesen ja auch Andere mit, das weiß jeder für sich selbst am besten - und vielleicht guckt man dann im Laufe des Tages doch öfter mal drauf, ob nicht ein Tick mehr Bewegungsspiel-Anteil sein könnte statt Futterleckerli ;) wenn man das im Hinterkopf behält)

    OK - 5-6 Kilo ist vielleicht ein bisserl viel - aber sind wird doch mal ganz ehrlich: auch beim Plüschhund kann man normalerweise ne Taille sehen - ist halt ne fellige Taille *gg, aber sie ist vorhanden.... und ich gehe konform mit der Aussage, daß die meisten Tierärzte zum Thema "zu dick" erst was sagen, wenn der Hund echt schon recht fett ist. Schließlich wollen die keine Kunden verlieren, weil die über so ne Aussage verärgert oder gar beleidigt sind. Ich hab bei uns im Kaff 2 Frauen (Mutter und Tochter), die einen Süßen Mops halten. Der war bei mir in der Welpenstunde, ein sehr fröhliches und agiles Kerlchen. Als ich den nach mehreren Jahren wiedersah, hatte er 12 Kilo drauf!! Der konnte sich kaum rühren, eine Spielaufforderung von bossi hat er mit nem Hüpfer beantwortet, und das war´s - dann stand er da und schnaufte, weil er keine Luft mehr gekriegt hat. Ich hab den Damen meine Meinung dazu gesagt, und hab gewarnt, daß der Hund mit dem Herzen sicher bald schlappmacht, wenn sie so weitermachen. Die haben nur gesagt: "Also, der Tierarzt hat gesagt, das geht grad noch!" Hm, jaaaaaa..... Ich kenn da nen guten Augenarzt........ :ugly:

    Natürlich hilft auch etwas mehr Bewegung. Aber da würde ich jetzt auch nicht von 0 auf 100 gehen, weil sonst die vom Gewicht beanspruchten Gelenke bzw. Sehnen und Bänder leiden könnten, sondern erstmal einfach einen Gassigang zusätzlich oder so. Ist der Hund ausgewachsen (mind. 1,5 Jahre), dann würde ich anfangen, kleinen Runden mit dem Rad zu drehen (wenn ihr das schon macht-weiß ich ja net-, dann halt bisserl erweitern, weitere Strecke oder so), oder mit ihm zu Joggen, je nach persönlicher Vorliebe. Erstmal nur nen Kilometer, und der Hund dabei net am Rennen wie doof, sondern locker trabend. Und die Strecke halt im Laufe der Zeit etwas ausbauen, so 2-3mal die Woche max. Soll ja nur Bewegung sein, kein Hochleistungssport, und für einen Kilometer, später vielleicht irgendwann 5 Kilometer, braucht man ja auch nicht sooo den zusätzlichen Zeitaufwand, das ist in ner 1/4 - 1/2 Stunde gemacht. Kann sein, daß der Hund dann net so schnell abnimmt, weil er Muckis (am Oberschenkel etc.) kriegt, und die sind ja schwerer als der Speck - aber mehr Muckis verbrennen letzlich dann auch mehr Kalorien.

    Oder man nimmt sich vor, jedes Wochenende einen Tag eine kleine Wanderung mit dem Hund zu machen (wenn man das nicht eh schon macht, weil man da halt meist mehr Zeit hat als unter der Woche, zumindest geht´s mir so ;) ), wo man dann halt 2-3 (oder mehr) Stunden am Stück unterwegs ist. Wenn ich mit meinen unterwegs bin, und gebe denen zwischendurch kleine Aufgaben (spring da rüber, oder bring das Ästchen, such diesen Tannenzapfen, und hier und da ein einzelnes Unterordnungs-Kommando), belohnt mit gemeinsamer Renn-Runde, dann ist denen das genug Freude, da muß ich nicht mal Leckerlies mitnehmen. Ich glaub eh, ich bin bei uns im Kaff die einzige, die net dauernd mit Leckerli-vollgestopften Taschen durch die Gegend rennt. Eine Bekannte, deren Hund gern mit Bossi ne Runde rennt, packt, wenn wir uns mal unterwegs sehen, dauernd Leckerli aus, wenn wir dabei sind - wenn sie denn überhaupt noch welche hat. Manchmal heißt es dann: "ooooh, ich hab gaar keine Leckerli mehr, Ihr Armen - nächstes Mal gibts wieder welche, ja?" Äh.... ja, die verhungern schon net *gg Und wenn ich sage, die werden zu dick, heißt es "Ja, aber Deine vertragens doch!".... Ja - weil sie sonst eben eher mit Spiel bestätigt und nicht mit Leckerli vollgestopft werden..... ;) Aber man muß das positiv sehen - diese Hunde werden alle mit Leckerli erzogen, nicht über Strafen oder so *gg und das ist ja auch heute bei Otto-Normal-Hundehalter (also außerhalb des DF *gg) nicht immer selbstverständlich.....

    Du kannst beides machen zum Gewöhnen. :-) Aber im Garten kostet halt evtl. extra Zeit, während wenn Du es beim Gassi machst, läuft´s nebenher (das macht net so nen Hype draus, wie wenn man extra übt und damit vermittelt, daß es was "Besonderes" ist).

    Kannst auch warten, bis du ne andere Leine hast, ist ja ken Thema. Ich mag Biothamne halt net - erstens findich das Material eklig, zweitens rutschen die Dir schnell durch die Finger, wenn sie naß sind - und das ist bei Schnee dann zwangsläufig der Fall. Da ist Gurtband (selbst vollgematscht) einfach griffiger - aber wenns der Hund zu blöd findet, ist das natürlich keine Alternative... Aber ob Du letztlich die Biothane angewöhnst, oder die Nylon, das ist nun auch schon wurscht - beides muß er als ungefährlich bzw. spaßmachend kennenlernen.

    Evtl. wäre erstmal ne Flexi dafür ne Lösung? Kein Krempel in der Hand, die ist nicht so schwer und schleift net am Boden. Allerdings zieht die halt minimal am Hund, aber da gewöhnen sie sich schnell dran.

    Ich hab die Hunde geanu aus demselben Grund nur am Bauchgurt - das Gewicht der Hunde hängt an meinem Schwerpunkt und kann mich so am wenigsten aus der Balance bringen. Hände sind frei.

    Hunde laufen beide links von mir, so fühle ich mich sicherer, ist sozusagen meine Schokoladenseite *gg Aber wir fahren auch nie auf der Straße, würde ich mit keinem Hund machen, wegen der Abgase, die er dort direkt in die Nase bekommt. Aufm Feldweg ist es egal, ob der Hund rechts oder links neben mir ist.

    Wenn möglich, laufen die Hunde frei, wenn ich Angst wegen Wild habe (Dämmerung), eben an besagtem Bauchgurt.

    Als ersten Schritt hab ich sie auch angeleint, und das Rad nur geschoben. Dann WEITER eingeführt, und beigebracht, daß am Rad kein Rumgeschnupper geht, sondern immer WEITER gelaufen wird. Daher Lösenlassen vorm Fahren. Dann erstmal langsam kurze Strecken, damit die lernen, daß man nicht ins Rad läuft, und NEBEN mir läuft. Dann mal rechts und links abgebogen mit Kommando. Inzwischen mache ich es so, daß ich beim Bremsen LAAAANGSAM sage (damit sie aufmerksam werden und auch langsamer werden), und dann eben RECHTS oder LINKS fürs Abbiegen, oder Stop fürs Anhalten. Habe festgestellt, daß Bossi gern eher vorne läuft und zieht wie Elch, wenn beide dabei sind, weil er vorne und Biene hinten auf der linken Seite angehakt sind. Ist er alleine dabei, läuft er wunderbar nebenher. Daher gehe ich jetzt öfter mit Bossi an der Leine und Biene frei, die jagt nicht und macht keinen Quatsch im Freilauf. Wenn Gefahr besteht, daß Hundi in die Leine springt (Hunde kommen entgegen) kann es schonmal sein, daß ich stehenbleibe und ihn absitzen lasse. Inzwischen sitzt der sogar von sich aus ab, wenn ich angehalten hab, wie beim Fußgehen *gg Das ist für den Kerle richtig Arbeit, sich so lange konzentrieren zu müssen....

    Anfangs waren es eben nur kurze Strecken, um denen die Kommandos beizubringen, und die Konzentration auf mich und das Rad zu erhöhen. Und wenns nur einmal die Runde im Park war (kein Kilometer). Denn sinnloses Losgaloppieren brauch ich net, endet eher gefährlich. Und als das alles saß, waren es anfangs 4 km, dann kurze Pause, inzwischen mach ich ab und an mal 10 km, ohne besonderes Training. Aber mit Wasser in der Nähe (Bachlauf) im Freilauf oder dabei (dann 1-2 Trinkpausen, je nach Temperatur und Zustand des Hundes, soll ja net ewig hecheln müssen bis zum Kollaps), und im lockeren Trabtempo für Bossi - Biene galoppiert dann schon eher bei dem Tempo, aber die hat auch durch die Arbeit Kondition für 2.... :-)

    Anfangs würd ich nicht mehr als 2-3mal die Woche machen. Kann nämlich auch Muskelkater geben für den Hund, und die Kondition muß ja auch erstmal besser werden.

    Wenn Dir ka...n auf Asphalt statt Wiese schon peinlich ist, was machst Du dann in RICHTIG peinlichen Situationen?? *gg

    Meine Biene hat zB (war mein Fehler, nicht vorher Gassi gewesen) im Einkaufszentrum direkt vor der Eisdiele, wo alle saßen und Eis aßen, im Laufen zu ka...n begonnen.... Hatte es nur gemerkt, weil die Leute an den Tischen auf einmal so komisch guckten. DAS war peinlich! :ugly: Habs mit hochrotem Kopf aufgehoben und das Einkaufszentrum erstmal ein Jahr lang gemieden, in der Hoffnung, das geht irgendwann vergessen......

    Da mußt Dir echt n dickeres Fell zulegen - hey, das sind HUNDE. Und wenn wer was sagt, dann frag ihn doch, ob der Hund lieber in sein Wohnzimmer ka..n soll. Dann sind sie schnell still. Das geht die Leute doch echt mal überhaupt gar gar nix an, wo Dein Hund macht, solange es net ihr Garten ist, oder sie hinterher reinlatschen. Notfalls kannst auch sagen: "sorry, is net mein Hund, hab ich nicht erzogen - ich passe nur drauf auf" oder so, wenns Dir echt immer noch peinlich sein sollte.

    Was ich nicht verstehe: wenn das der Hund Deines Mannes ist: warum kümmert er sich nicht selbst darum, wenn er weiß, Du kannst mit dem Hund nicht so? Wenn er das tut, und Du nur zwischenrein mal Gassi gehst mit ihr, dann nimm das Ganze nicht so furchtbar ernst - geh raus, laß die machen, und geh wieder heim. Du mußt ja net mit ihr arbeiten.... Und ich wette, wenn Du so entspannt durch die Gegend schleichst, vergißt sie, daß sie nur auf Asphalt machen kann! :-)

    Daß man mit einem Hund mal nicht kann, das kann ich durchaus nachvollziehen. Da würde ich nie jemandem nen Vorwurf machen. Es gibt viele Hunde, wo ich sagen würde, lieber keinen Hund als so einen (mag auch solche "hilfe-eine-Fliege-an-der-Wand!" Hunde nicht....Sensibel darf er schon sein - aber net für drei Tage unterm Tisch verkriechen, nur weil ich grad laut geschimpft hab über nen runtergefallenen Teller....). Das ist halt einfach so, und wenn der Partner halt so ein Exemplar mitbringt, dann geh ich vielleicht mal mit dem Hund Gassi, während Männe arbeitet, aber er kann nicht erwarten, daß ich mit dem Hund groß was mache oder stundenlang Gassi gehe, wenns mir keine Freude machte - denn dann hätte der Hund auch nix von, weil der die Laune bemerkt. Und wenn der Hund bei mir Mätzchen machte, wenn ich rausginge mit dem, dann würde ich dem Männe sagen , er soll den Hund anständig erziehen und ihm Ka...n auf Wiese beibringen, weil ich das nicht mag. Fertig...

    Alternative: anderen Weg suchen, wo mehr Wiese zur Verfügung steht - aber ich nehme an, das würdest Du längst tun, wenn Du die Möglichkeit hättest.... *gg

    Warum nimmst net die Schlepp erstmal beim Spaziergang ganz kurz, wie die normale Leine? Und dann mal nen halben Meter mehr geben etc. Er wirds irgendwann zu schätzen wissen, wenn er merkt, er hat an der Schlepp einfach ne größere Bewegungsfreiheit.

    Und wenn das Teil dann mal den Boden berührt, weil die Spannung sich verringert, oder gar hinterherschleift, störts ihn nach ner Weile nimmer.

    Quasi ganz normal damit spazierengehen, nur halt immer mehr Spielraum geben. Das beinhaltet auch, daß ihr (zusätzlich zum Spiel daheim) unterwegs daran spielen könnt.

    Und dann würde ich das mit dem Rückruf auch erstmal an der kurzen Schlepp üben, dann etwas länger lassen, wieder üben etc.

    Denn die Schlepp ist ja nur ne Weglaufsicherung, und wenn er recht nah dran ist an Dir, ist die Wahrscheinlichkeit größer, daß er auf den Abruf hört und sich zu Dir dreht, dann kannst gleich bestätigen.

    Wenn das klappt, mal mit nem Meter mehr Spielraum versuchen.
    Alles natürlich erst ohne, dann mit steigender Ablenkung machen. Klappts ohne Ablenkung auf 5 Meter, bei Ablenkung nur 3 Meter Abstand lassen beim Rufen, weil sonst die Wahrscheinlichkeit zu hoch ist, daß er sich tatsächlich ablenken läßt..... :-)

    Wichtig: nie mit der Schlepp herziehen. Sonst wird er irgendwann unterscheiden, ob er die an hat (=ich muß kommen) oder nicht (=ich kann tun und lassen, was ich mag).

    Hol ich mir dann einen Welpen von einem Züchter, der jagdlich geführte Hunde züchtet? mal davon abgesehen, dass der wohl nicht an einen Privathaushalt abgibt.

    @Grinsekatze1
    Sicher.

    Deswegen hab ich ja geschrieben Extrembeipiel....

    Aber das gibt es sicherlich, wenn ich den Züchter überzeugen würde, daß der Hund bei mir artgerecht gearbeitet würde, zB als Mantrailer für den Einsatz..... Für sowas holt man sich ja schließlich keinen Hund, der von Haus aus kein Interesse mitbringt am Spurenverfolgen, sondern eher jagdlich geeignete Rassen mit ausreichender Motivation.

    Habs aber noch nicht versucht, meine 2 kommen beide ausm Tierschutz, einer von hier, einer aus der CZ. Und sie trailen nur als Hobby, finden es aber beide toll. Kenne auch nen Jagdterrier, der in Einsatz geht (Trümmersuche). Und der Hauptjob solcher Suchhunde ist: Familienhund zu sein. :-)