Beiträge von BieBoss

    Wenn meine so hochdrehen, dann bleib ich einfach stehen und mach erstmal - gar nix. Irgendwann fällts denen schon auf, und dann schick ich sie ins Körbchen oder laß sie kurz absitzen, was auch immer.

    Oder ich maule :-) "Eeey!" - dann gehn sie auf die Seite und freuen sich dort weiter....

    Ansonsten würd ich in der Situation einfach ganz woanders füttern, nicht mehr in der Küche zB., damit die nicht immer im Team die Küche entern bei dem Geräusch. Oder ich würde tagsüber Futter vorbereiten, währenddessen die Hunde aus der Küche rausschicken, wenn nötig, Deckel drauf auf den Napf und fertig, sodaß ich zum Füttern nur noch erst die Hunde rufen und dann den Deckel über der Schüssel abmachen muß. Dazu evtl. mal ne Weile zu völlig neuer Zeit das Futter geben - damit nicht allabendlich Hundchen dasteht und auf die Uhr guckt, und explodiert, sobald man nur "Kühlschrank" denkt. :-) oder ne Einkaufstüte raschelt beim Wegpacken.

    Meine spinnen auch gern mal rum - wenn ich Fleisch rausgenommen hab, damits nicht direkt kühlschrankkalt ist, und das steht dann draußen (oder die mit heißem Wasser aufgegossenen Gemüseflocken müssen noch abkühlen) - ab dem Moment hab ich zwei Hunde, die mir an den Fersen kleben, damit sie jaaa nicht versäumen, wenn das Futter dann hingestellt wird. Ich bin dann fies, setze mich aufs Sofa, lese noch ne Runde, etc. Hundis liegen scheinbar relaxt neben mir am Boden - aber der Blick fixiert mich. Habs auch schon gebracht, wenn Biene, das Kläff-Huhn, mich auffordernd anbellt, sobald ich mal vom Sofa aufstehe, in die Küche zu gehn, und die Töpfe einfach mit "so nicht, Pech gehabt" in den Kühlschrank zu stellen und erst (da dann völlig unerwartet und daher in entspanntes Verhalten rein) am nächsten Morgen zu geben *gggg Ich bin fies, ja.... *ggg Oder ich gebe Bossi (der benimmt sich nämlich vorm Essen) den Napf, und sie darf beim Futtern zugucken - damit sie lernt, daß dieses Rumgekläffe à la "mach hinne, Fraule!" nicht zum Erfolg führt. Dann bringe ich Frieda ihnen Napf. Und wenn sie sich dann irgendwann damit abgefunden hat, daß es an dem Tag halt scheinbar nix gibt, und "beleidigt" im Körbchen liegt und Ruhe gibt, stell ich ihr ihr Futter wieder hin *gg

    ....

    Hier sitzt aber halt leider auch ein massiv unsicherer 18kg Hund, für den es völlig latte ist ob ihn ein 2kg Chi oder ein 60kg Neufundländer anprollt :ka:
    Und dabei geht's mir nicht mal um irgendwelche körperlichen Verletzungen, sondern einfach darum, dass ich den Hund da in seiner Angst nicht einfach allein stehen lasse und drauf warte, dass er in angstaggressives Verhalten verfällt.

    Ne, sowas muß dann auch net sein, klar....
    Das is halt wie bei meiner Frieda - Sonderfall "verhaltenorigineller Hund" *gg Die kann man net allein stehnlassen, sonst wird´s ja nur noch schlimmer, das Verhalten.

    Wenn man mal davon absieht, dass dieses "drüberlustig machen", sobald man eine andere Meinung hat als du, keine feine Art für eine Diskussion ist, ist es gerade bei so riesen Hunden gut, wenn man eingreift. Solche Hunde als Leinenpöbler oder auch im Freilauf als Prolls, weil sie alles selbst klären müssen, ist noch weniger lustig....
    Ich möchte dich mal sehen, wenn dein Kleinteil von so Riesen angeprollt werden, ob du es dann immer noch so lustig findest???

    Ich hab mich nicht drüber lustig gemacht, sondern fand dieses Bild vor Augen einfach lustig - das ist ein bisserl was Andres. Ich hatte das ein ganzes Stück weiter vorn schon geschrieben, daß ich Begegnungen auch nicht einfach so" laufen lassen, wenn ich merke, daß es eskalieren könnte. Und Brix schireb ja selbst, daß man auch aus 200 Metern Entfernung irgendwie eingreifen kann, indem man den eigenen Hund wegschickt oder so (bzw. ihm das vorher beibringt). Warum sollte ich mich drüber lustig machen?

    Ansonsten- ganz ehrlich, wer meine Hunde anpöbelt, ist selbst schuld - die Zwerge sind alle drei durchaus in der Lage, auch einem großen Hund gesittet zu zeigen, wo ihre jeweilige Grenze liegt, und wurden bislang auch noch von jedem ernst genommen. Die Größe spielt nämlich keine Rolle bei korrekter Kommunikation (und von der gehe ich grundsätzlich erstmal aus, wenn ich Hunde miteinander sehe, im Gegensatz zu einigen Anderen hier, die immer gleich davon ausgehen, daß Ihr Hund "gefressen werden " soll-vielleicht laufen Hundebegegnungen hier deswegen in 99% alle Fälle vollkommen entspannt ab), und komischerweise wußten das bislang alle Hunde, die gemeint haben, sie müßten meine anmaulen. Wir halten das seit 8,5 Jahren so, mit allen drei Hunden (ok, Frieda nur in Grenzen, damit die nicht wieder lernt, selbst agieren zu müssen, da block ich schonmal), und es lief bislang vollkommen problemlos - keine ernsthaften Verletzungen o.ä. (und nen Riß in der Haut zähl ich net als ernste Verletzung - da kommt Betaisodona drauf, und fertig. Heilt in paar Tagen...).

    ......Und sich von Prolls verprügeln zu lassen ist definitiv nicht die Art Sozialkontakt, die ich für meine Hunde wünsche.

    .....spricht die Frau mit den Hunden, die dank ihrer Größe nur mal heftig auszuatmen brauchen, um sich unliebsamer Fremdhunde zu erwehren - die "feindlichen Gegenübers" pustets dann eh gleich weg.... *ggg

    Sorry, aber das ist es, was ich grad beim Lesen im Kopf hatte: Fraule, wie sie rennt, um die armen Riesenhunde zu retten, die grad von nem vorwitzigen -sagen wir mal Terrier mit 35 cm SH- "attackiert" werden...... :ugly:

    Also, ich glaub ja sehr daran, daß es abhängig vom Halter ist, wie der Hund wird. Ich seh so oft Hunde, von denen ich annehmen würde, daß sie (rassebedingt) total aufdrehen können, und die schleichen dann mit ner 80jährigen angeleint völlig desinteressiert durch die Gegend.

    Nimmt man aber mit denen Kontakt auf, packen sie plötzlich Temperament aus. Die passen sich ganz oft einfach der Umgebung an. Insofern glaube ich definitiv dran, daß man aus diesem Hund noch was machen kann - wenn man es sich zutraut, und ihm die Zeit geben kann.

    Woran ich definitiv nicht glaube: daß ein Hund, der 3 Jahre lang vor sich hin lebte und nie besondere Aufmerksamkeit erhielt und gemobbt wurde vom Tweithund, daß dieser Hund innerhalb von 2 oder 4 Wochen "Urlaub" bei Euch sein wahres Wesen schon erkennen läßt. Klar merkt man vielleicht, ob er anfängt, auf einen einzugehen oder so. Aber so richtig fröhlich wird der in der kurzen Zeit sicherlich nicht.

    Mein zweiter Gedanke: wie fies ist das denn, den Hund für 2-4 Wochen Urlaub zu nehmen, und dann u.U. in die bisherige Umgebung zurückzustoßen, die er bislang kennengelernt hat. Da erlebt er 2-4 Wochen, wie es sein könnte, und wird dann zurückgeschickt in die alten Umstände? Ne, echt net.... Also, wenn nehmen, dann sofort ganz und mit vollem Herzen, egal, wie (schnell) er sich entwickeln mag!

    ...... bekommt es dann grundsätzlich fertig, mit einem ihrer Zähnchen im Shirt hängen zu bleiben. ;) (deswegen schrieb ich ja, daß wir immer wieder neue Shirts brauchen ;) )
    Das ist absolut okay.

    ......

    Gibs doch zu - das hast Du Cookie extra beigebracht, damit Du ne Rechtfertigung fürs nächste Klamotten-Shoppen hast..... *gggg

    "Der böse Hund macht ja alle Shirts kaputt, ich kann gaaaar nix dafür, wenn ich jetzt einkaufen gehn muß!" :-) :-)

    ........ Ich weiß ja nicht wann ihr das letzte Mal in einer Schule wart, aber mit puren Vokabel lernen hat Fremdspracherwerb eigentlich auch nichts zu tun. :ka:.........

    Ach, Du - ich hatte in der Schule Englisch, Französisch, Latein, Italienisch und Spanisch... Und am besten gelernt hab ich immer durch selbst-Sprechen und Übersetzungen vom Deutschen in die Fremdsprache...(ok, mal abgesehen von Latein *gg) Da half die beste Grammatik nicht, wenn beim Sprechen/Übersetzen die Übung fehlt. Und in Englisch: ich hab nie auch nur eine Lektion Grammatik gelernt, war mir einfach zu doof. Habs einfach gesprochen - und die beste Abschlußprüfung im Kurs geschrieben.... Das hat übrigens bis heute gehalten, ich hab im Kaff hier ne englische Freundin, mit der ich ab und an spontan nen Kaffee trinken geh und immer nur Englisch spreche, weil die kein Wort Deutsch kann, und auch im Beruf am Telefon kein Problem damit. Das Einzige, was ich je wirklich gelernt hab für Sprachen, waren Vokabeln und Redewendungen, alles Andere ergab sich von selbst :-)

    Und aktuell mach ich seit 2 Jahren wieder Italienisch (weil aus Schulzeiten nix hängengeblieben war) an der VHS - bei einer Dozentin, die 20 Jahre in Italien gelebt hat. Und lerne am besten mit - Sprechen..... *gg Was mich übrigens dabei furchtbar nervt: alle Sprachbücher für Erwachsene sind derzeit auf Hörverstehen getrimmt. Ich hab an tausend Stellengesucht, aber keine Deutschen Texte zum Übersetzen ins Italienische gefunden.
    Was fürn Käse.... Was ist das für eine Didaktik? Wenn ich selbst spreche, werde ich irgendwann auch verstehen und lernen, mich in der anderen Sprache gut auszudrücken. Umgekehrt aber, wenn ich immer nur zuhöre, heißt das nicht, daß ich je in der Lage sein werde, selbst einen Satz zu bilden, geschweige denn mich adäquat auszudrücken. Und das merkt man in aktuellen Sprachkursen: da sitzen echt Leute drin, die sich nie zu sprechen trauen und daher nach 2 Jahren nicht in der Lage sind, nen einfachen Satz zu bilden...... Aber dann Übungen machen, welche Präposition wann kommt, auswendig zu lernen versuchen, wo Ausnahmen sind, verzweifelt Regeln dafür sammeln etc., um sich dann zu wundern, warums nix bringt fürs Sprechen.... *gg
    Da hilft die vermeintlich beste Didaktik nix.....

    Daß es was Anderes ist, wenn ein Mensch als Kleinkind ne Sprache lernt, ist ganz klar, weil das viel intensiver ist, wenn Eltern sich ganztägig kümmern können. Aber ich hab auch schon Erwachsene kennengelernt, die als Erwachsene (aus dem Arabischen!) erst nach D gekommen sind und fließend Deutsch gesprochen haben nach nur wenigen Jahren hier, wo ich echt Bauklötze gestaunt hab..... Ich denk, das hat weniger damit zu tun, daß dies als Kinder gelernt haben (haben sie nämlich nicht), sondern mit dem Engagement, mit dem sie sich reingestürzt haben in die Sprache. Und die Tochter einer Freundin ist hier in D ganz gezielt mit Türkisch großgeworden (um die Muttersprache zu lernen), und hat erst mit 3 im Kindergarten angefangen, Deutsch zu lernen. Auch sie spricht heute beide Sprachen fließend ohne Akzent - hat halt 2 Muttersprachen :-)

    So - des war etz volle Kanne OT, aber ich find das Thema so spannend..... *gg

    So - etz gibt´s die Fotos - dank Scampolo!

    http://abload.de/img/hunderunderegnitzwieohsk2.jpeg

    Von links nach rechts (auch wenn der Esel sich normalerweise nicht zuerst vorstellt*gg): ich mit meinen zwei "Großen"- Fozzydog mit Freund und ihren 2 Hunden (das weiße ist Scmpolos Hündin)- liluma mit Luna; Scampolo hat fotografiert.....

    http://abload.de/img/hunderunderegnitzwiew1xgb.jpeg

    Es gibt aber auch noch Foto mit Scampolo, hat Fozzydog gemacht - huhu??? Her damit *gggg