Beiträge von BieBoss

    Ich glaube auch nicht, daß das Probleme geben wird, die 6 Wochen für Besuchshunde sind auch mir als Frist im Hinterkopf. Abgesehen davon: warum sollte der Vermieter fristlos kündigen, und sich am Ende noch Rechtsanwaltskosten deswegen antun, wenn er weiß, Deine Freundin zieht eh aus..... Da wäre er ja schön dumm.....

    Für den Notfall: Könnte Deine Freundin evtl. vorübergehend in die Wohnung der Mutter ziehen, bis die wieder daheim und in der Lage ist, sich selbst um den Hund zu kümmern?

    Wahnsinn, das ist ja heftig. Lt. Wiki ist das Medikament in etlichen Staaten erst gar nicht zugelassen worden oder wieder aus dem Verkehr gezogen, wegen genau dieser Nebenwirkung und der hohen Mortalität. Ein Arzt, der so etwas noch verschreibt, sollte zumindest den Hund regelmäßig auf genau die Symptome dieser Krankheit checken!

    Es tut mir leid wahnsinnig leid um Deinen Hund und ich wünsche Dir ganz ganz viel Kraft für die nächste Zeit!

    Mach Dir keine Vorwürfe, Du hast Deinem Arzt vertraut und nur das Beste für Deinen Hund gewollt.

    PS: Ich finde es toll, daß Du trotz dieser furchtbaren und unerwarteten Situation auch an Andere denkst und das für uns hier als Warnung reinschreibst - vielleicht erinnert das den Einen oder Anderen daran, aufzupassen, was vom Doc verschrieben wird, und verordnete Medikamente auch dem Doc gegenüber ab und an zu hinterfragen in Bezug auf Nebenwirkungen - und wenn es nur hilft, einen einzigen ähnlichen Vorfall zu verhindern, dann hast Du schon ganz viel bewirkt!

    Ich würde einfach stehenbleiben. Das gibt dem Hund die Zeit, die Spur an dieser einen Stelle abzuschnuppern, notfalls bück ich mich mit runter und sag "Ja schau, hast Du ne Spur gefunden?", lobe und "erkunde" sie zusammen mit dem Hund (so als hätte ICH entschieden, daß wir die kurz angucken müssen). Und irgendwann wird ihm langweilig und er kommt von selbst runter (weil er sie ja nicht verfolgen kann, wenn ich stehenbleibe), und er guckt zu mir. In dem Moment loben und ein "Weiter"-Kommando oder so (halt irgendein Alternativkommando) geben, und angehen. Ich sag dann auch schonmal "Fertig? Na dann auf gehts, geh´mer".... (jaja ich weiß schon ganzer Satz - meine Hunde verstehens aber, weil ich mit Händen und Füßen rede, und der Tonfall auch deutlich "begeistert mitnehmend" ist *gg)

    Mit etwas Übung wird der Hund immer schneller in der Lage sein, von selbst die Spur Spur sein zu lassen und stattdessen zu Dir zu gucken.

    Man könnte den Hund auch wegzerren - aber das wird am Verhalten halt nix ändern :-) Das Warten hingegen läßt ihr die Zeit, den Geruch zu verarbeiten, und zu merken, nur weils da frisch nach dem Hund riecht, passiert ihr noch lange nix. Und bei ner 2 Meter-Leine wirds glaub ich recht schnell gehen, daß Hundi auf die Idee kommt, mal zu Fraule zu gucken - warum es net weitergeht oder so. :-)

    Ich nehm den Hund in der Situation an die Leine, sage WEITER, gehe flotten Schrittes dran vorbei, sag falls nötig "Na, komm mit, schnell!", mit Leckerli in der Hand, und wenn er vorbei ist, lobe ich und es gibt das Leckerli. Fürs Mitkommen und Vorbeigehen, nicht für´s Leineziehen. Denn Du gibst das Leckerli ja nicht in dem Moment, in dem der Hund zieht, sondern wenn Ihr anständig vorbeigekommen seid.

    NICHT stehenbleiben, wenn der Hund den Anderen fixiert, notfalls nochmal ermutigen mit "Weiter!", und immer loben, wenn er sich auf die Aufforderung hin in Bewegung setzt. Notfalls nen kleinen Bogen um den Anderen herum machen, damit der Hund schon anhand der Körpersprache erkennt, daß Dir nicht nach Begrüßen des anderen Hundes ist. Außerdem fällt Vorbeigehen mit größerem Abstand ihm wahrscheinlich leichter.

    Das Leinenrucken ist Käse. Denn Du bestrafst den Hund damit fürs Gucken zum anderen Hund oder fürs Hinwollen. Aber er weiß doch gar nicht, daß er das nicht tun soll, er durfte es ja bislang immer. Also bestrafst Du ihn für etwas, das er noch gar nicht können kann, weil Du es ihm noch nicht gezeigt hast, wie er sich stattdessen verhalten soll. Das ist, wie wenn Du mit wem spazierengehst, und plötzlich haut der Dir eine rein - Du weißt gar nicht warum..... Vielleicht, weil Du was Blödes gesagt hast, vielleicht, weil ihm grad danach war, vielleicht, weil er abbiegen wollte und Du gradeaus gingst - keine Ahnung, warum, aber es wird Dich vollkommen verunsichern für den weiteren Spaziergang, wenn Du aus heiterem Himmel raus für etwas bestraft wirst, weil Du nicht weißt, mit welchem Verhalten Du weiteren Attacken entgehen kannst. Er sagt Dir ja nicht, was ihm nicht gepaßt hat, oder was Du tun sollst. Warum willst Du ihn so verunsichern?

    Wenn der Hund anfängt, von weitem zu fixieren, dann sag nein, und zeig ihm, was er stattdessen machen soll. Fußgehen (wenn er das schon kann), Bogenlaufen, Dich angucken (Schau-Kommando) - halt irgendwas, das ihn daran hindert, den anderen Hund zu fixieren. Absitzen oder Abliegen wäre also doof, weil er dann erst recht gucken wird.

    Die Begründung war sinngemäß, dass der Hund - wenn er es denn macht - davon mehr hat als von Schinkenwurst. Soll hier aber auch gar nicht zur Diskussion stehen, ich selbst fände es auch einfacher, wenn der Hund spielt.

    Wovon hat der Hund mehr - von etwas, das ihm Spaß macht, oder vom Spielen, nur weil ein Trainer nicht in der Lage ist, anders zu bestätigen?

    Bestätigung ist doch das, was dem Hund gefällt! Und ob Dein Hund Schinkenwurst, Schweinebraten, Joghurt oder nen Ball besser findet, daß muß er schon dem Hund überlassen....

    Damit wär der Trainer für mich raus....

    PS: wenn Du das für Dich partout probieren möchtest, dann guck Dir doch an, wie sie mit dem Zweithund spielt und zerrt, und spiel das nach.

    PPS: ich hab mit meiner Frieda auch so ne Olle (Terrier noch dazu!), die ich nicht zum Spielen bringen konnte. Balli mit Klingel drin - uninteressant. Zerrseil - naja, ein paar Sekunden spielt sie mit, weil sie nett ist, aber nur für mich. Meine Hand ist besser zum Dranknabbern, ablutschen und fangen. Mei, kriegt sie halt Leckerli und die Hand und wird durchgeknuddelt....

    Ja, wenn man halt auch erst schreibt, und net erst zu Ende liest *ggg

    Naja - ich würd mir die Tendenz nach vorn schlichtweg mit einem einfachen NEIN (notfalls auch mit Wattebäuschen aufgebaut) verbitten..... Bei meinem Hund funktioniert in der Situation auch ein einfaches "Ey!" oder "Laß es".

    Warum in die Ferne schweifen, wenn die Lösung doch so einfach ist? :-) :-)

    .......Kommt ein fremder (!) Hund in Sicht, beginnt Cala zu grunzen. Kein Knurren, kein Bellen - sie grunzt.
    ......

    Blöde Frage: wo ist das Problem - was stört Dich an dem Grunzen? Wird das von anderen Hunden mißverstanden, sodaß es zu "brenzligen" Situationen führen könnte?

    Und wo ist das Problem, wenn der Hund seine Meinung zum anderen Hund in Form eines Grunzens äußert? Zwingt sie doch keiner, hinzugehen. Muß er andere Hunde unbedingt toll finden?

    Hm - hab daheim auch so n Dreamteam, das ich derzeit jeden verdammten Morgen auf der Hundewiese treffe. 2 Damen sind wohl genau derselben Meinung, sie müßten ihr Bordertier mal so richtig auslasten - die sind ungelogen ne Stunde lang NUR dabei, den Ball zu werfen, mit so nem Plastik-Wurfarm.

    Der Hund nur noch die Nase am Boden, voll im Streß über die Wiese rasend, das Ding wiederzufinden, zwischenrein kreischkläffend, so ganz hoch, jeder Passant, der die kennt, macht nen Riesenbogen, weil ressourcenaggro (ach ne...), das eigene Kind darf an den Hund nimmer ran, weil er reaktiv ist (klar, dauernd auf 180)..... (eine Freundin hat sich mit denen dort mal unterhalten, ich wollte nicht hin mit den Hunden). Mit Bossi betrete ich die Hundewiese schon gar nimmer, weil ich keinen Bock auf Löcher im Hund hab - der würde als Terrier auf den Ball natürlich voll abgehen.... :-(

    Ich glaub, denen hat es noch keiner so schön und verständlich wie oben Annette erklärt, daß das nur Streß für den armen Hund ist, und das Problem mit dem eigenen Kind mit Sicherheit hausgemacht :-(

    Ich sehe in dem Video auch nicht wirklich nen ballbegeisterten Hund - der Kleine, ja, aber Deine? Nö..... Begeisterung sieht anders aus.... Streß pur, und daraus resultierend das Gekläffe.

    Und ganz ehrlich: wenn mein Hund ne Stunde lang so rumkläffen würde, wär er entweder nimmer am Leben (weil erwürgt von mir) oder ich wäre irgendwann mal auf den Gedanken gekommen, daß ihm dieses "Spiel" vielleicht doch nicht so gut tut, wie ich dachte..... :-)