Beiträge von BieBoss

    Oh weh, armes Hundle.... Warum mußt Du denn fürs Antibiotikum in die Praxis, wird das gespritzt? Sonst könnt man das ja als Tablette daheim verabreichen..... Wär halt weniger Streß fürs Hundetier.

    Mensch, dann bleib doch mal daheim, die armen Docs, Deinetwegen kommen sie nichmal sonntags zur Ruhe *gggggg *ironieoff.....

    Meine Docs (is ne 3er-Praxis) haben auch Samstag Vormittag immer Sprechstunde für Notfälle, und es gibt grundsätzlich ne Notfall-Handynummer, die man anwählen darf, auch nachts und sonntags.....

    Ich frag mich v.a. immer wieder, wofür es gesetzliche Mindest-Haltungsbestimmungen gibt für Käfiggrößen etc., aber diese Mini-Gitterchen für Tiere wie Großsittiche, die selbst für ne Maus zu klein wären, weiterhin verkauft werden dürfen.

    Woher sollen die Leute, die sich einfach mal ganz naiv nen hübschen bunten Vogel wünschen, denn wissen, daß die Dinger nicht taugen, und die auch noch im Handel zu Dutzenden stehen und empfohlen werden vom "Fach"personal! Das "Fach" bezieht sich wohl eher auf "verkaufen-können" als auf "sich-mit-Tieren-auskennen"....

    In der Regel ist es ja doch so (auch wenns im Idealfall anders sein sollte), daß man sich erst, während man sich schon mit dem vorhandenen Tier beschäftigt, auch mal die Haltungsinfos anschaut und drauf kommt, daß die vorhandene Behausung viel zu mickrig bis tierschutzwidrig ist.

    Würden im Laden gar net erst solche DIN-A-4-großen Käfige rumstehen, kämen die Leute vielleicht eher drauf, daß dieser Sittich (und schon gar net als Einzeltier) z.B. für sie nicht so ganz geeignet ist, weil der mehr Platz braucht.....

    Zum Glück ändern sich ja die Vorschriften für die Haltung immer mehr zugunsten der Tiere. Aber was hilft das, wenn im Privatbereich kein Mensch nachkontrolliert, ob ein Vogel wirklich den angegebenen Freiflug erhält, oder einen Käfig hat, der groß genug ist, oder einen/mehrere Artgenossen hat. Wenn ich überlege, wie ich damals mit meiner selbstgebauten 2,50 x 1 m x 2 m Voliere mit immer frischen Ästen aus dem Wald angefangen hab, wie stolz ich darauf war - sogar der Amtstierarzt hat bei der Prüfung für die Zuchtgenehmigung Bauklötze gestaunt. Heut wär das glaub ich nicht viel mehr als die Mindestanforderung an die Sittichhaltung..... und trotzdem werden die armen Viecher noch in Käfigen gehalten, und werden Käfige als "Volieren" verkauft, nur weil sie auf Rädern stehen...

    .......Ich hab ja schon immer gesagt, die Tiere in Zoogeschäften bekommt man um einen sehr günstigen Preis.

    .........Für ein Lebewesen muss meiner Meinung nach mehr verlangt werden.
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    Ein Lebewesen hat in meinen Augen mal schlichtweg gar nix in nem Laden zu suchen.....

    ........Jagdhund (5) ist ständig bei mir. ...........Freiwillig geht er aber nicht raus. .......... oder soll ich es wie meine Mutter machen, die mich als Kind immer vor die Tür geschickt hat "geh spielen und komm um 6 wieder" ?
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    Ja, bist Du narrisch? :-) Daran trainieren andere jahrelang, daß der Hund nicht unautorisiert im Garten rumhüpft und am Ende meint, er müßte Passanten am Zaun anplärren, und Du willst Deinen Hund, der das netterweise NICHT tut, in den Garten schicken?

    Andere wären gottfroh, wenn ihr Jagdhund sich derart an ihnen orientieren würde, daß er von sich aus dableibt, und sie nicht dauernd gucken müßten, was er jetzt schon wieder treibt!

    Ein Garten ist für den Hund genauso "langweilig" wie die Wohnung - der dreht da vielleicht ne Runde, dann kennt er alle Ecken und hat alles aktuell markiert, und dann legt er sich hin und relaxt. So soll es sein, und das tut Deiner.

    Interessant ist ein Garten nur, wenn man MIT dem Hund raus gehen und was drin machen kann. Ansonsten ist der Garten für den Hund nicht mehr wert als die Wohnung, wenn er dort mit Dir sein kann.

    Diesem Irrtum sitzen viele Menschen auf: ich hab doch nen Garten, da kann er jeden Tag sich austoben. Tja, erzähl das mal dem Hund.... Der sieht das nämlich in 99% der Fälle anders und sucht sich dann Beschäftigungen: Löcher buddeln, übern Zaun und streunen, Passanten ankläffen..... Die sind da echt einfallsreich- nur meist treffen sie zielsicher ne Idee, die dem Halter net so ganz gefällt..... *ggg

    Also: sei dankbar und gib dem Hund ne halbe Kuh zur Bestätigung, wenn er so schön bei Dir liegenbleibt! :-)

    Kein Mensch sieht seine Arztrechnung normalerweise. Die zahlt nämlich die Krankenversicherung direkt an den Doc. Deswegen kann der Doc da auch aufschreiben und abrechnen, was er will, notfalls bis hin zum 1/4jährlichen Routinecheck für die Omma, die seit 8 Jahren gar nimmer beim Arzt war......

    Einzige Ausnahme: Beamte und sonstige Personen mit privater Zusatzversicherung.

    Und erzähl jetzt mir nicht, das wüßtest Du nicht..... *g Du bist mit Sicherheit auch net mit der Privatversicherung aufm Buckel geboren....

    Ich geh da mit den Anderen konform - ich kann mir nicht nen ängstlichen Hund holen und den nach so kurzer Zeit mit für ihn fremden Personen "im Regen stehen lassen", sprich mal eben in Urlaub fahren und Halligalli haben, während ich nen völlig verunsicherten Hund zurücklasse, der grad angefangen hatte, mir zu vertrauen.

    Solch einen Hund vertraue ich mit Sicherheit auch keinem Fremden an, weil die einfach nicht einschätzen können, was passieren kann, wenn sie irgendwas nicht streng nach Vorschrift machen. Würde ja schon meine eigenen hunde jetzt zu fast niemandem mehr geben, weil ich nie sicher sein könnte, daß jemand das Jagdgetier nicht doch mal ohne Leine laufen läßt, weil er ja so gut gehorcht. Ja.... Bis das Reh am Horizont auftaucht, dann kann halt nur noch ICH ihn bremsen. Oder meine Frieda - ein Hund, der sich verteidigen muß, weil sie an ihn rankommt und zupackt, wenn der Sitter nicht schnell genug eingreift ("die wedelt doch" - ja.... Vor Aufregung...Das ist keine Freude.....) und sie ist wieder panisch vor anderen Hunden. Dann kann ich von vorne anfangen. Ne danke....

    Entweder Hund mit in Urlaub (wenn Du ihm zutraust, mit Dir zusammen alle Situationen durchstehen zu können), oder auf den Urlaub verzichten, ihn verschieben, was auch immer.

    Ansonsten: ein Halsband bringt genauso wenig wie ein Geschirr irgendeine Sicherheit, wenn das Zeugs nur zur Zierde am Hund ist. Selbst erlebt, nachdem mein Jagdi den ersten Tag bei mir war. Zack, rückwärts ausm Halsband (Nylon, zu weit eingestellt vom Tierheim noch), und weg war er...... Da is mir schon arg warm geworden, bis der wiederkam.... :-) Seitdem sitzen meine Halsbänder *ggg Dann hatte ich mal n Lederhalsband, schweineteuer, für Sonntagnachmittagausgeh - blöde Idee fürs Terrierschweinchen. Dreimal gebadet, viermal dran gezogen, und schon war´s trotz ehemals passender Einstellung so weit, daß dasselbe passiert ist. Jetzt trägt "Schweinchen" nur noch Kettenhalsband, das leiert garantiert net aus:-)

    Passend bemessen, dann können sich die wenigsten Hunde aus dem Kettenhalsband winden. Vielleicht Windis, die nen extrem schmalen kopf haben, oder Hunderassen mit extrem viel "Wamme" am Hals oder dickem Fellkragen - aber "normal" gebaute Hunde nicht. Und dann kannst den Hund doppelt sichern, am Geschirr und am Halsband, damit das nicht nochmal passiert.

    Ich glaub, die "liebe" Kollegin, die ihn am Halsband genommen hat, hätt ich im Affekt trotzdem bisserl gewürgt *gggg Dabei kann die gar nix für, wenn sie´s net besser wußte.

    Ich würde keinem Amt, oder Organisation die Tür vor der Nase zuschlagen, sondern höflich bleiben und auf die "Unterstellungen" klar, deutlich und ehrlich" antworten.

    Was hat man denn zu verlieren, wenn alles stimmig ist?

    ......

    Zu verlieren?

    Ich denke eher, wenn das so oberperfekte selbsternannte Tierschützer-Profis (also Hausfrauen, denen daheim langweilig ist und die vor ihrer eigenen Tür nix zu kehren zu haben glauben) sind, die sich da unautorisiert reinhängen, die haben ihre eigenen Vorstellungen von der Tierhaltung, und wenn man die dann noch reinläßt oder irgendwas erklärt, fühlen die sich noch wichtig und haben am Ende Material, das gegen Dich verwendet wird. Weil irgendwo ne Tür zu ist, weil der Futternapf grad leer oder noch net gespült ist vom Morgen - oder weil sie schlichtweg meinen, was zu sagen zu haben, weil Du sie reingelassen hast. Irgendwas kann man immer nutzen, wenn man wem was anhängen möchte. Am Ende hast vielleicht sogar den Hund, weil unverträglich, für nen Moment ins andere Zimmer gebracht, und die interpretieren, daß er vom Rudel getrennt leben muß oder so nen Ka.k....

    Zumal Du nicht weißt, wie gut die sich mit dem verstehen, der angezeigt hat - nachher ist das die beste Freundin von der Anzeigenden und gibt ihr noch Tips, ne Anzeige beim Vet-Amt zu machen und diesem oder jenem zu untermauern. Von wegen, man hätte selbst zugegeben, daß der Hund nur früh und abends rauskommt (unter Unterschlagung des netten kleinen und vollkommen "unwichtigen" Nebensatzes, daß der Hund aus Verhaltens- oder Gesundheitsgründen, die noch dazu bei vorherigen Haltern verursacht wurden, tagsüber nicht groß raus geht, sehr wohl aber bei Pipi-Bedarf).

    Solche Leute solltest Du künftig fragen, wo ihr Ausweis ist, der sie berechtigt, das zu kontrollieren, und ansonsten freundlich wieder heimschicken - mit Hinweis darauf, daß Du einem evtl. Besuch des Vet.-Amtes gelassen entgegensiehst, wenn sie meinen, Dich anzeigen zu müssen, und mit nem schönen Gruß an den Anzeigenden, daß er aufpassen soll, sich seinerseits keine Verleumdungsklage an den Hals zu packen, wenn er so nen Stuß über Dich verbreitet.

    Mir würd sowas ja gar net erst passieren- wer mich besucht, gibt vorher Bescheid, ansonsten geht in der Regel die Tür gar net erst auf. Keine Lust auf bettelnde Leute oder solche, die irgendwas kontrollieren wollen - ob Tierschutz oder früher die GEZ-Mafia.... *gg

    Sarah1:
    Die Preise der TÄ müssen sich nach der Gebührenordnung f. Tierärzte richten, sind also nicht frei und willkürlich setzbar für den Doc.

    Allerdings kann er anhand von Kriterien entscheiden, ob er den einfachen, doppelten oder dreifahcen Satz nimmt für die Behandlung: und auch für diese Entscheidung gibt´s glaub Kriterien wie Schwierigkeit der Behandlung, Zeitaufwand, technischer Aufwand, Wert des Tiers, örtliche Verhältnisse, Tageszeit, aggressives Tier etc.. Der Betrag muß sich innerhalb dieser Spanne bewegen - § 2 der GOT. Laut § 4 GOT muß alles, was diesen Rahmen überschreitet, vorher schriftlich fixiert werden - Schutz der Tierhalter.

    Ich glaube nicht, daß unter diesen Prämissen sich einer den 5. Carport hinstellen kann, auch wenn man das angesichts hoher Rechnungen manchmal scherzhaft fragen mag. Aber man darf ja auch nicht vergessen, daß der Doc das entsprechende Personal mitbezahlen muß. Bei ner OP die Leute, die die Narkose vorbereiten, während der OP assistieren, die Nachsorge beim Aufwachen machen, was auch immer, angewandte Medikamente, Fremdlabors-Untersuchungen, eigene Blutuntersuchungen, besondere Narkosen (Inhalationsnarkose ist z.B. am Aufwendigsten und kostet halt entsprechend).

    Zahlenbeispiele von uns: Frieda, völlig apathisch nach ausgiebigstem Gallespucken vorgefunden, reagiert nicht mehr, stöhnt nur. Arztbesuch nachts 0.30 Uhr aufm Kaff. Abtasten, Flüssigkeitsdepot, Schmerzmittel, Antibiose. Diagnose: "Magen-Darm-Infektion, das geht zur Zeit um". Rechnung: 75,- €. Viel Geld für nix. Diagnose des nächsten Arztes am Folgetag, als es ihr nicht wirklich besser ging und sie sich irgendwann stöhnend auf dem Boden wälzte, als die Wirkung des Schmerzmittels wohl nachließ: Fremdkörper im Darm, sofortige OP notwendig. Abtasten, Röntgen (ich wollte sichergehen, hätte nicht sein müssen), Infusion, Blutcheck, OP, Aufwachen in der Praxis. 950,- €..... Der Arzt hat in keiner Position mehr als den 1,5fachen Satz verlangt, obwohl er nach 19 Uhr operiert hat. Trotzdem ein hoher Betrag.....

    Weiteres Beispiel: Bienes Analdrüsenabszeß, der rausoperiert werden mußte. Mit Narkose kamen wir auf 550,- €..... Dazu Schmerzmittel; Antibiotika für daheim etc. Und dreimal spülen, ich glaub jeweils 30,- € incl. angewandter Medikamente, kam noch dazu. Großes Blutbild war glaub ich auch noch inclusive bei den 550,-.

    Zum Impfen geh ich lieber in die Klinik als bei uns aufm Land - was hilfts mir, wenn die Impfe billig ist, aber immer alles jährlich in den Hund reingeschossen werden soll. Da geh ich lieber in die Klinik und es wird nur das reingeschoben, was ICH für nötig halte. Und zwar max. alle 3 Jahre, so wie´s die Klinik (im Gegensatz zum Land-Doc hier) empfiehlt.

    Ja, was muß man leisten können - ich denke, das ist ganz individuell. Der Eine geht lieber auf Nummer Sicher, sodaß er sich 5stellige Beträge auf die berühmte "Hohe Kante" legen muß, bevor er sich sicher und für alles gerüstet fühlt, ein Anderer sagt "ich hab ne Versicherung, die ALLES abdeckt", der Nächste sagt: wenn was ist, finden wir ne Lösung. Und alles Andere dazwischen..... Hängt sicherlich auch davon ab, wie man sich die nötigen Mittel besorgen kann. Mag ich es, einen Kredit fürs Tier aufnehmen zu müssen? Kann ich das zum betreffenden Zeitpunkt auf alle Fälle? Hilft die Familie unter Umständen, oder steh ich im Fall des Falles allein da - dann brauche ich ein ganz anderes Polster. Oder, wie bei uns, weiß ich, daß der Doc sich auf Teilzahlung einläßt (das kann sich ja auch ändern im Lauf der Zeit, bei schlechten Erfahrungen....).

    Wir haben nen Doc, der schon öfter für uns operiert hatte (damals bei Frieda 2009, aber auch ganz früher, meine Sittiche, als ich noch gezüchtet hatte, aber auch mein eines Katerli war dort schon in Behandlung), bei dem kann ich auf Raten zahlen (ok, die kenenn mich seit über 20 Jahren.... *gg). Der fragt nicht mal, wie ich zahlen möchte, bevor der Hund unters Messer kommt (in so mancher Klinik muß man ja zu dem Zeitpunkt schon am besten ne SCHUFA-Auskunft einreichen, oder die Abgabeerklärung für den Hund, der verpfändet werden soll, wenn man nicht zahlt *gg Selbst für Dinge wie "Hund hat sich den Fuß vertreten"!). Hier heißt es nach der OP nur: "möchten Sie die Rechnung mitnehmen, oder sollen wir sie zuschicken?".... Oder "Möchten Sie gleich zahlen oder die Rechnung mitnehmen?" Oder: "sollen wir das Spülen nächstes Mal noch mit auf die Rechnung schreiben, daß Sie dann alles zusammen zahlen können anschließend? Dann mach ich Ihnen die Rechnung erst nächstes Mal fertig." Beim letzten Mal: "Gehn Sie ruhig schonmal, ich hab gerade keine Zeit, die Rechnung zu machen, ich scicks Ihnen dann zu, dann müssen Sie nicht warten." *ggg

    So konnte ich zum Glück die OP-Rechnungen in Teilbeträgen zahlen. Hab nicht mal ne Zahlungserinnerung erhalten in der Zeit..... Die ganzen kleinen Rechnungen (alle jeweils unter 100,- €) in den beiden Fällen (Erstuntersuchung vor der OP mit OP-Termin-Vereinbarung für Biene, und die einzelnen Nachbehandlungstermine zum Spülen oder bei Frieda das Fädenziehen) hab ich jeweils gleich gezahlt.

    Hm - wenn Hundi nicht trinkt, aber trotzdem pinkelt, könnte die Gewichtsabnahme massiver Flüssigkeitsverlust sein und das die Matschigkeit erklären. Wahrscheinlich deswegen auch die Infusion. Wirds denn seitdem besser mit der Lebhaftigkeit?

    Seit wann bekommt er denn die Herzmedikamente? Das sind ja meist welche, die entwässern, oder, sodaß das Herz richtig arbeiten kann? Vielleicht da ein Zusammenhang? Aber ist nur ne Idee, ich hab sonst keine Vorstellung, was das sein könnte.... Von Löchern in der Niere bislang nie gehört.....

    Drücke Euch die Daumen, daß es was ist, das ihr in den Griff kriegen könnt!

    Ne, verpflichtet isser nicht.

    Bei mir ist das kein Problem, weil in den ganzen Jahren bisher nur 2-3 Einsätze tagsüber waren (wir haben 25-30 Alarmierungen im Jahr), und ich Gleitzeit ohne Kernzeit habe. Will heißen, wenns net grad irgendwo "brennt" geschäftlich, darf ich weg - sicher auch, WEIL es sich in Grenzen hält mit der Häufigkeit. Die Stunden muß ich halt wann anders reinarbeiten bzw. nehm sie vom Gleitzeitkonto.

    Abgesehen davon machen Einsätze tagsüber bei uns für mich wenig Sinn, weil ich erstmal 70 km heimfahren muß, um zu packen und den Hund zu holen, und dann bis zu 100-150 km weit fahren kann für den Einsatz (sind aktiv im Großraum Nürnberg-Fürth-Schwabach-Erlangen, bis hin Richtung Neumarkt-Greding-Berching, aber auch Richtung Hersbruck, wenn wir zugezogen werden von anderen Staffeln), es sei denn, es ist ausnahmsweise in meiner Richtung wer vermißt. Bis ich dann am Einsatzort eintreffe, ist entweder die Person gefunden oder der Einsatz abgebrochen, weil alle fertiggesucht haben :-) Aber zum Glück kommt Einsatz tagsüber eben net oft vor hier....

    Bei uns in der Staffel kriegen wir auf Anfrage ein Schreiben mit, daß wir ehrenamtlich als Rettungshundeführer arbeiten, und man sich über die Unterstützung des Arbeitgebers freuen würde, den Mitarbeiter entsprechend freizustellen im Fall des Falles. Erste Frage bei mir war damals: "Wie oft wird das vorkommen?" *gg Klar, wenns dann so weit ist, gebe ich kurz Bescheid und frag anstandshalber nochmal nach, obs ok ist - und der Chef sagt dann: "wenn dies oder jenes trotzdem bis... fertig ist, kein Problem."

    Eine Verpflichtung zur Freistellung gibt´s, so weit ich weiß, nur für die Freiwilligen Feuerwehren, da würde dann ein Anschreiben an den Arbeitgeber reichen, und der muß freigeben, auch wenns ihm grad net so paßt.