Beiträge von BieBoss

    Ok, also experiment Knochen läuft darauf raus das er keinen mehr bekommt ^^

    Normalerweise darf ich ihm auch alles abnehmen, bzw. ich tausche dann immer, damit er das ganze gut verbindet.

    Wenn der Herr nicht aufstehhen will darf er heut halt mal unten allein schlafen, wenn ihm das lieber ist, auch ok. Spätestens morgen denke ich wird er ja wohl mal gassi wollen ^^

    Ach Quatsch - stell Dir vor, vielleicht hat er früher nie sowas bekommen, das ist halt was besonder Tolles für ihn, und er weiß das zu schätzen, deswegen mag ers nimmer hergeben. Er wird lernen, daß alles, was Du ihm gibst, auch SEINS ist, daß sich keiner da dran vergreift. Das dauert halt, weil er erst die Erfahrungmachen muß, daß keiner was wegnimmt.

    Laß ihn dort pennen, wo er ist, wenn er raus muß, wird er sich schon melden. Oder Du greifst zur Leine undkannst ihn dann mitnehmen, wenn er angelaufenkommt. Oder lock ihn in ein anderes Zimmer mit frischen Fleisch oder Wurst, und jemand Anderes aus der Familie schließt die Tür hinter Euch, dann könnt Ihr den Knochen wegräumen.

    Worauf ich in nächster Zeit extrem achten würde: das sowas nicht rumliegt, wenn Besuch kommt...... :-) Einfach sicherheitshalber, um Mißverständnisse zu vermeiden, und den Streß für den Hund. Denn es ist schon Streß für ihn, wenn er den ganzen Nachmittag meint, den Knochen gegen Fremde verteidigen zu müssen - braucht kein Hund... Oder wenn Ihr ausgerechnet dann was geben möchtet (weil dann der Besuch Ruhe vor ihm hat oder so), dann unbedingt in nem separaten Zimmer und dann die Tür zu hinter ihm. Und kein Besucher hat auch nur dieses Zimmer zu betreten.

    Ansonsten wie gesagt, immer wieder mal aus der Entfernung (nicht rangehen, um den Hund gar nicht erst groß zu stressen) Leckerli in seine Richtung werfen, und wieder wegehen vom Körbchen, damit er sich die nehmen kann, ohne Angst um den Knochen haben zu müssen. Geht Ihr in seine Richtung, und er knurrt, würd ich mit "is gut" stehenbleiben und dann nach ner Weile, wenn er nur guckt, ein Leckerli hinwerfen. Achtung, net gleich beim Knurren hinwerfen! Ihr wollt ja nicht das Knurren bestätigen, sondern wenn er ruhig guckt, während Ihr dasteht! Leckerli hinwerfen, umdrehen und weggehen. Auch körpersprachlich totales Desinteresse an dem Knochen demonstrieren, damit er kapiert, Ihr wollt nix von ihm, der Knochen langweilt euch, der gehört ihm.

    Könnt Euch auch im Wohnzhimmer einfach setzen zum Quatschen, dun ab und an fliegt "einfach so" ein Leckerli zum Hund. Keiner nimmt ihm was, im Gegenteil, er bekommt nur von Euch. So lernt er, Euch zu vertrauen. Über kurz oder lang wird er merken, Ihr wollt ihm nix, und läßt Euch ohne Knurren in die Nähe. Und das ist dann der Moment, die o.g. Tauschgeschäfte zu üben.

    Hi,
    witzig wie unterschiedlich die Tiere sein können. Sino hat überhaupt keine Probleme damit, wenn ich mal den Kauknochen vom Wohnzimmerteppich in die Küche zurück bringe.
    Bei knapp 30 kg und einem ziemlich kräftigen Kiefer wäre ein Knurren mir gegenüber aber auch schon ein Grund zur Sorge.

    LG

    Mikkki

    Warum? Was hat Knurren alls ganz normale Kommunikation des Hundes mit dem Körpergewicht zu tun? Ist doch gut, wenn der Hund zu verstehen gibt, wenn ihm was nicht paßt, statt gleich zuzupacken!

    Das ist schon normal, das der Hund versucht seinen Knochen zu verteidigen, wichtig ist, das du ihn kein Erfolgserlebnis gönnst, sprich versuch nie ihn den Knochen wegzunehmen wenn du dich am Ende von seinem Knurren einschüchtern lässt und ihn dann doch nicht wegnimmst, so lernt er nämlich nur, das er mit Knurren zum Erfolg kommt.

    Einfach hingehen und wegnehmen ! Was macht er denn dann ?

    Genau - und Du nähst ihm dann die Hand via Fernheilung wieder an??

    NIEMALS dem Hund was wegnehmen - ansonsten ist man an den Folgen selbst schuld. Der Hund hat einfach noch nicht gelernt, daß er Euch vertrauen kann, daß ihm nichts weggenommen wird. Also gib ihm einfach jedes Mal, wenn Du Dich ihm nähern mußt (was ich in den ersten Wochen versuchen würde zu unterlassen, außer zum Üben), ein Leckerli zu dem Knochen dazu, sodaß der Hund lernt, niemand nimmt ihm was weg. Wenn er dann erstmal Vertrauen gefaßt haben wird, dann kannst Tauschgeschäfte anfangen zu üben: gib ihm was Langweiliges zu esse, sag dann aus und gib ihm was Tolles dafür. zB Trockenfutter hinstellen, und wenn er das Dir überläßt, bekommt er Fleisch dafür. So lernt er, daß Tauschen toll ist.

    Dieses furchtbare "ich bin der Chef, ich nehm alles weg"-Gehabe, das ist einfach zu riskant! Sowas rät man nicht, wenn man die Situation nicht kennt, die Reaktionsfähigkeit des jeweiligen Menschen etc. Wenn dann was passsiert, sagt derjenige, das haben ihm die Profis vom DF geraten, und er wurde verletzt - ja herzlichen Dank.....

    Chef wird man nicht, indem man allen zu jeder Zeit was wegnehmen kann, und die lassen es sich wie die Doofen gefallen, weil die haben nicht aufzumucken, sondern indem man ein souveräner konsequenter Mensch ist, der Grenzen setzt und auf deren Einhaltung achtet, der verläßlich, berechenbar ist, der brenzlige Situationen mit Ruhe löst zum Vorteil aller Beteiligten, den Hund schützt, und sicherlich nicht anfängt, mit dem Hund um nen dummen Knochen zu streiten! Im Hunderudel bekommt auch der Welpe mal den Vortritt, wenn der grad den größeren Hunger hat in dem Moment, net nur der Chef frißt sich voll und kein Anderer kriegt was..... Wär ja kontraproduktiv - denn dann würde der Chef irgendwann allein leben, weil alle Anderen verhingert wären, und er hätte keinen mehr, der mit ihm zusammen jagt- und dann verhungert er auch.

    Hm - daaaaaanach hattest Du eingangs aber nicht gefragt..... *rausred..... :ugly:
    Kannst nicht sagen, Du nutzt nur Deine flexible Arbeitszeit / Gleitzeit voll aus? :lachtot: :lachtot: Oder Du gehst mittags nur noch aufm Marktplatz spazieren..... Oder es gibtnur noch nachts Gassi?

    Wo gehst Du eigentlich spazieren, daß Ihr mittags so oft Wild seht? Ich glaub, ich komm mal zum Üben mit Bossi vorbei.....

    Schuhe mit Absätzen - wie geht das mit Hund?
    ......

    Leinenlos mit funktionierendem Abruf, dann geht alles *gg

    Bzw. die Leine nur über der Schulter zum Tragen, aber nicht den Hund dran - die rennen ja nicht an mir rum, sondern auf der Wiese.... Da brauch ich mir die Füßchen nichtmal schmutzig zu machen, die haben trotzdem Spaß :-) Muß nur aufpassen, daß sie im Übermut nicht hochspringen wegen Abdrücken an der Hose - aber das sieht man ja meist am eigenen Hund recht gut, und kann ihn blocken oder weiterschicken.

    (nur dumm, wenn Geschäfte mitten auf der Wiese erledigt wurden.... |) gibt morgens dann öfter mal feuchte Socken in den Schuhen dank Tau)

    Mit Frieda isses ein Glücksspiel, weil die ab und an mir einfach über die Füße läuft, die sieht ja nicht, wo die stehen - dann gibts Matschabdrücke im Regen.

    Aber das Halten der Hunde an sich ist auch mit Absätzen kein Problem, ich steh in denen genauso sicher wie in flachen Schuhen (sind ja selten Pfennigabsätze) - und die Hunde haben einzeln nicht mehr als 9,5 Kilo.... Und bis die sich einigen, in welche Richtung sie mich alle gleichzeitig ziehen könnten, sind wir längst wieder daheim :ugly:

    Also, daß mich ein Hund nicht direkt anspricht, das kommt sicher öfter mal vor - einfach, weil zu mir halt bestimmte Hunde passen und andere wieder nicht (die vielleicht wieder Anderen totaaal toll erscheinen). Dann kann ich halt mit diesem Exemplar Hund nichts anfangen.

    Aber unsympathisch, das hat ja schon mit Abneigung zu tun. Das kenne ich bei Hunden eigentlich überhaupt nicht. Ich sehe immer das Verhalten mit dem Blick auf den Menschen, der den Hund führt, und wenn der Hund sich (in meinen Augen!) "daneben" benimmt, macht er das, weil er das so gelernt hat, nicht weil er doof ist oder wen ärgern will. Ein Hund ärgert weder Leute mit Absicht, noch ist er falsch - kann er gar nicht, Hunde sind einfach geradeaus und ehrlich und zeigen ihre Gefühle so, wie sie sind. Falsch ist für mich jemand, der vornerum schön tut mit mir, und hintenrum bösartigst ablästert über mich. Das würde ein Hund nie tun, von dem kriegt man immer ein ehrliches Feedback, als so, wie er es tatsächlich empfindet. Findet er Dich toll, kann er mit Dir, mag er Dich net und der Funke springt nicht über, geht er halt weiter.... Der kann in meinen Augen gar nicht unsympathisch sein. Dickköpfig, stur, schlecht erzogen - ok. Aber damit nicht notwendigerweise unsympathisch, und über alles Andere kann ich lachen *gg

    Bei Hunden in unserer Gegend, die wir öfter treffen, denk ich da auch gar net drüber nach, ob ich mit den Hunden was anfangen könnte oder nicht - denen begegnen wir halt, die Hunde setzen sich miteinander auseinander oder ignorieren sich, ganz nach individuellen Vorlieben, und dann gehen wir weiter. Ich muß mit diesen Hunden nicht leben, daher brauch ich auch nicht nachzudenken, ob ich den Hund toll finde oder nicht. Die sind alle liebe nette Hunde, aber sicherlich wollte ich kaum einen davon daheim haben. Wenn die mal herkommen im Spiel mit meinen, kriegen sie vielleicht nen Streichler, wenn net, ist auch gut.

    Bei Hunden, die ich für Urlaube sitten soll, schau ich eher drauf, was es für Hunde sind. Aber auch da ist es mehr das Benehmen - sprich, kann der mal alleinbleiben, kann ich ihn ohne Leine laufen lassen oder läuft er anständig an der Leine, wie benimmt er sich anderen Hunden gegenüber. Verträgt er sich mit meinen Hunden. Hatte auch mal ne Hündin da, mit der konnt ich einfach so gar nichts anfangen - aber die war so unkompliziert, daß es mir wurscht war, die lief halt einfach mit. Und als die dann nach paar Tagen angefangen hat, aufzutauen, hätt ich sie am Liebsten gar nimmer hergegeben. Die war nämlich ganz schnell genauso frech wie meine *gg (...und weeeehe dem, der jetzt auf meine erzieherischen Fähigkeiten schaut und sich räuspert.... *gggggg)

    Klar gibt es Rassen, mit denen ich überhaupt nicht könnte, und die würde ich auch nicht sitten wollen. Das hat mit Sicherheit jeder irgendwie, deswegen nenne ich bewußt keine Rassen an der Stelle... Der eine steht auf Schäfis, der Nächste auf Hütis, ein Weiterer auf Terrier, ein Anderer auf Gesellschaftshundchen.

    Und warum sollte man auch mit jedem Hund müssen - wir können ja auch nicht mit jedem Menschen, unsere Hunde können nicht mit jedem Hund. Warum sollen wir dann alle Hunde toll und sympathisch finden..... :-) Wär ja doof - da haben wir sooo viele Hunderassen hingezüchtet, und letztlich ist dann alles egal, weil jeder alle Hunde sympathisch findet - die ganze Zuchtarbeit fürn Eimer.... *gg

    Lagurus: das schöne Wort Antipathie gefällt Dir net, oder? *ggggg (ist aber auch gemein, man liest was, das klingt komisch, man kriegts aber net zu fassen - und bis man dann auf "Antipathie" kommt, hat mans schon abgeschickt... Warum heißt es aber auch UNsympathisch, aber ANTIpathie?)

    Naja - wenn sie einfriert und sich erst wieder bewegt, wenn sie runtergekommen ist, hast ja denselben Effekt: sie springt nicht rum und hibbelt dabei, sondern kann sich beruhigen... :-)

    Finde es auch echt superinteressant, wenn man den eigenen Hund mal so beobachten kann, wie der immer ruhiger wird, und die Körpersprache so deutlich sieht :-)

    .......
    Man Anfang, als er aus dem Tierheim bei uns ankam hat er sich mehr oder weniger sofort bei jedem Menschen, der ihn gestreichelt hat auf die Seite / auf den Rücken gedreht, um sich den Bauch streicheln zu lassen.
    Inzwischen ist er seit 5 Monaten bei uns und gestern sagte mein im-Büro-Kollege (sie sehen sich also jeden Werktag 8-10h lang), dass er das Verhalten ganz abgelegt hat... Und er hat recht, inzwischen lässt er sich noch immer gerne von jedem Menschen anfassen und streicheln, auf den Rücken dreht er sich aber nur noch bei meinem Mann und mir.
    Ist das "normal"? Was hat das zu bedeuten?
    Ist er angekommen und "weiß, wohin er gehört"? Oder nur Zufall?

    Also, ich kenn das auch von meiner Frieda her. Aber die war nie unsicher, die hat sich echt von jedem Durchknuddeln lassen und das richtig genossen - die Geräuschkulisse war eindeutig, voll das wohlige Grunzen beim Durchknuddeln *ggg

    Hat sie aber auch bei Fremden nur in der ersten Zeit gemacht. Heute läßt sie sich nach wie vor gern von allen Leuten streicheln, aber die Umwelt zu erschnuppern ist wichtiger, die geht höchstens noch kurz wedelnd in Spielhaltung bei Streichelversuchen, dann schnuppert sie weiter bei Fremden. Von mir läßt sie sich "notfalls" auch Stunden streicheln (leiiiiider schlafen dem Fraule irgendwann die Arme ein oder der Rücken mag nimmer *gg), und wirft sich dabei gern so auf den Rücken, daß ich den ganzen Bauch erwischen kann und genießt das richtig.

    Naja, anfangs net wirklich, da mußte ich schon "massiv" werden, das Kommando öfter wiederholen, weil er wieder aufsprang oder sich setze, und etwas nachdrücklich sein im Tonfall... *gg Ich hab halt versucht, den Abstand so zu wählen, daß es halbwegs klappt. Ich kenn ein paar unserer Reh-Standorte ums Kaff herum recht gut, und da kann man sich in Sachen Entfernung gut drauf einstellen, wie weit man weg ist von den Tieren, wenn man sich da und dort plaziert, und deren Auftauchen abwartet..... *gg Je näher, desto schwerer für den Hund, gerade anfangs, im Platz zu bleiben, und umso länger braucht er auch, um sich runterzufahren, klar :-)

    Wenn man halt spontan nem Tier begegnet, das übern Weg hüpft, dann bleibt halt nur viiiiiel Zeit zu nehmen.... *gg Oder eben, wenn man keine Zeit hat, nicht in wildgefährdetes Gebiet gehen. Also bei Dämmerung net an den Waldrand oder aufs Feld oder so, wenn ich weiß, ich hab nimmer lang, bis ich im Finsteren steh und mag dann heim (mir is das ja wurscht, hab Taschenlampe dabei, und meist parke ich in der Nähe der Stellen, wo ich auf Rehe treffen werde, sodaß es nicht zu weit in Dunklen zu laufen ist).

    Geht bei dem Ablegen weniger um die Unterordnung an sich, sondern darum, daß der Hund es auch wirklich schafft, zur Ruhe zu kommen, und das geht halt schwerer, wenn er dabei rumtigert, oder schnuppern oder in die Leine springen kann. Kreischen kann er zwar auch im Liegen, aber das Liegen hilft ihm beim Runterkommen. Und bei Bossi ist es von Vorteil, wenn er liegt, weil der echt aufsteht und sich schüttelt, wenn er runtergekommen und wieder voll ansprechbar ist, das ist für mich schön deutlich. Evtl. hilft es dem Hund auch, zumindest mit dem halben Hirn bei Dir zu bleiben, wenn Du beruhigend ne Hand auf den Rücken legst, während er liegt, das mußt austesten, ist ja doch recht individuell... Aber am besten ist echt, wenn er es komplett von alleine schafft, runterzukommen, weil er da am meisten bei lernt für künftige Begegnungen. Also gar kein Entspannungssignal oder Berührung oder so.

    Geht uns Menschen ja auch so - Bedienungsanleitung lesen hilft schon auch - aber wenn man es selbst mal geschafft hat, etwas zusammenzusetzen/richtig anzuwenden, ohne die Anleitung zu lesen vorher, dann merkt man sich das viel besser.... :-)

    Ja, dieses "armer Hund" hasse ich auch wie die Pest..... Die Leute sehen nen springlebendigen Hund, den sie für nen absoluten Jungspund halten dank der Lebhaftigkeit von meiner 14jährigen Terri-Omma *gg

    Kaum fällt auf, daß sie nix sieht, ist sie plötzlich ein "armer Hund"..... Da könnt ich immer platzen...... :D

    Naja, arme Leute... :ugly: Die wissens halt net besser.....