Beiträge von BieBoss

    Genau so - wenn der Hund meint, verteidigen zu müssen, ist das Sache der Halter. Da wird keiner was ausrichten können, und schon gleich dreimal net mit Leckerliwerfen......

    Wenn die Halter da nicht mitspielen und den Hund zu begrenzen lernen (unter sachkundiger Anleitung, wenn sie´s derzeit ohne einen Solchen versuchten, würd ich meinen Allerwertesten drauf verwetten, daß der Hund denen gegenüber nach vorn ginge!), dann wirst Du als Besucher da nichts ausrichten können.

    ......Er ist 34cm hoch und wiegt 6650g.

    .........Er wird gebarft und bekommt jetzt ungefähr 250g am Tag.
    .......

    Hm - also Bossi als erwachsener Terri mit 40 cm SH und 9,5 Kilo kriegt ca. 200 Gramm Fleisch plus Gemüseflocken - könnte auf 250 Gramm rauslaufen insgesamt. Also doch bisserl weniger, würd ich sagen, für Deinen. Wenn der erst 6 Monate alt ist, und dann noch "nur" 34 cm hat (ich denk, da kommt noch was dazu)... Ich denk, für nen erwachsenen Terrier wären die 6,5 Kilo ca. ganz ok - aber die Jungen sind ja doch noch etwas spargeliger vom Körperbau her, daher: ja, ein bißchen weniger.....

    Dick isser jetzt nicht wirklich, aber wenn Du keinen dicken Hund magst, ist jetzt der richtige Moment, etwas vorsichtiger zu füttern, so würd ich´s mal ausdrücken.....

    Also - solange Du das daheim nicht in den Griff bekommst, daß der Hund auch ohne Dich mal 5 Minuten (oder ne Stunde) runterkommen kann, brauchst Du das mit dem Alleinbleiben, wenn Du einkaufen möchtest, gar nicht erst zu probieren.

    Bevor ich so ein Theater veranstalte, daß ich drei Tage am Stück wie ne Doofe rumrenne, würde ich den Hund anfangs mal (unter Aufsicht, also während Du zB einfach auf dem Sofa sitzt und liest - niemals ohne, daß Du dabei bist, weil die Gefahr, sich in der Leine zu verheddern und zu verletzen, besteht) für ne viertel-/ halbe Stunde in seinem Körbchen fixieren (Leine), oder ihn schlichtweg in die Box legen und die Türe zumachen. Nach ner Weile die Zeitdauer ausdehnen, zB erst wieder öffnen, wenn hudn ausgeschlafen hat.
    Wenn der Hund nicht in der Lage ist, sich zu entspannen, muß er dazu "gezwungen" werden. Kann durchaus sein, daß er einfach durch seinen "Kontrollwahn" nicht zur Ruhe kommt, und diese Ruhe nur findet, wenn er keine Möglichkeit mehr hat/sieht, Dir zu folgen. Für den Hund ist dieses Den-ganzen-Tag-aufpassen-müssen garantiert wesentlich stressiger als für Dich! Normalerweise schläft ein Hund bis zu 20 Stunden am Tag bzw. döst - wenn er dauernd aufpassen muß, kann er das aber nicht!

    Ich hab mit meiner Biene auch so n kleines Kontrolletti- Monster. :-) Aber inzwischen sind wir so weit, daß sie mir zwar in den jeweiligen Raum folgt, aber dort in ihrem Körbchen liegenbleibt. Denn beim Kochen den Hund zwischen den Füßen, und nen heißen Topf in der Hand, das ist keine gute Kombi. Oder ich werf sie aus der Küche, und sie bleibt jenseits der Schwelle liegen - soll sie, da stolper ich nicht drüber. Und wenn sie echt müde ist, bleibt sie auch mal im anderen Zimmer und kann entspannen. Aber dazu hab ich sie zeitweise schon einschränken müssen, damit sie mir nicht dauernd folgte. Hab sie dann geblockt und/oder Türen geschlossen hinter mir. Wenn ich auf dem Sofa sitze, darf sie gerne neben mir sitzen - weil ich inzwischen weiß, wenn ich das mal nicht möchte, oder sie irgendwann runterschicke, dann hat sie kein Problem damit. Dadurch, daß sie in jedem Zimmer ihren Platz hat (Decken/Körbchen), ist es viel einfacher geworden, sie dazu zu bringen, mich net dauernd zu stalken.

    Das Lustige ist: meist stört´s mich gar net, wenn sie mir folgt, sie macht das recht unauffällig - aber wenn ich eh grad genervt bin und in der Bude hin und herdüse (Putzaktionen o.ä.), und die dackelt mir auf Schritt und tritt hinterher, könnt ich se an die Wand klatschen *gg (nein, ich mach´s net, ich schicke sie nur ins Körbchen *gg).

    Aber Biene hat noch nie Probleme mit dem Alleinbleiben gehabt, insofern toleriere ich dieses Kontroletti-Verhalten halt bis zu nem bestimmten Grad. Hätte sie beim Alleinbleiben ein Problem, würd ich drauf bestehen, daß sie daheim an genau EINEM Ort ist - in ihrem Körbchen (und zwar nach ner Weile definitiv länger als ne Viertelstunde!), und dann gäbs auch keine Alternativ-Plätze.

    Ich würd auch erstmal mit dem Doc abklären, was alles die einzelnen Problemstellchen sind.

    Klar - ein Hund altert schneller als wir Menschen, daß der Anblick einen erschüttert, wenn man ihn einige Monate nicht gesehen hat, das kann schon passieren.

    Aber nach der ärztlichen Diagnose würde ich nochmal mit der Oma sprechen, ihr ganz deutlich klarmachen, daß sie dem Hund möglicherweise schadet, wenn sie ihn fett füttert, und ihn das unnötig belastet/quält (je nachdem, wie deutlich Du ihr gegenüber werden mußt....*gg), und sie ihn nicht mehr lange haben wird, wenn sie mit dem Fettfüttern weitermacht, und daß sie ihm damit wohl auch vermeidbare Schmerzen (Arthrose!) zufügt.

    Das dünn gewordene Fell mag auch eine Alterserscheinung sein, könnte aber auch an qualitativ minderwertigem Futter liegen, falls sie zu viele Leckereien füttert. KÖNNTE. Ich würde hier aber erstmal auf alle Fälle auf Cushing abchecken, bevor ich den Vorwurf bringe :-)

    Wäre schade für den Hund, wenn die Oma sich nicht dran hielte, ihn vielleicht bisserl weniger, dafür höherwertig zu füttern.

    Warum sagst Du, der Hund würde sich in Deiner Wohnung nicht wohlfühlen - sollte die Oma absolut nicht einsichtig sein, ginge es ihm bei Dir vielleicht besser als dort (v.a. bist Du wahrscheinlich eher in der Lage als eine ältere Frau, den Hund mal ne Treppe zu tragen etc., um die Gelenke zu schonen), natürlich in Abnhängigkeit davon, ob Du die Zeit für eine Vollzeit-Betreuung hast, sollte es ihm mal schlechter gehen, und davon, wie das Verhältnis des Hundes zu Dir inzwischen ist nach den langen 6 Monaten; er soll ja nicht dann anstelle an Fettleibigkeit an Trennungsschmerz von der Oma leiden :-)

    Sowas ist natürlich auch ein heftiger Einschnitt, wenn man solch einem alten Menschen dann den Hund wieder wegnähme, auch wenns ursprünglich Deiner war, daher würde ich das echt nur dann in Erwägung ziehen, wenn sie vollkommen unbelehrbar wäre - da wäre mir dann das Wohl des Hundes wichtiger als ein uneinsichtiger Mensch. Denn: ein Mensch kann sich anderweitig beschäftigen, der Hund muß mit dem Umfeld leben, dem er ausgesetzt ist, der kann sich nicht selbst entscheiden.

    Aber wie gesagt, um sowas zu entscheiden, mußt Du erstmal die gesamte Lage des Hundes gesundheitlich kennen, und dann nach einem ausführlichen Gespräch mit Deiner Oma auch anhand Eurer individuellen Gegebenheiten entscheiden, was für den Hund das Beste wäre, und was auch der Oma gegenüber zumutbar wäre.

    Wenn der Hund erst 2 Wochen bei Euch ist, kann es sein, daß sie noch etwas unsicher ist.

    Ist es möglich, daß Du ihr etwas mehr Sicherheit geben kannst unterwegs als Deine Frau, und sie deswegen lieber mit Dir rausgehen möchte?

    Zu den Leckerlies: es kann gut sein, daß der Hund draußen einfach noch zu sehr unter Streß ist und erstmal ankommen muß. Es ist oft so, daß ein Hund unter Streß weder Leckerlis nimmt (gerade unterwegs!), noch spielen möchte. Das gibt sich dann aber oft, sobald der Hund sich etwas sicherer geworden ist, und der Streß der Um- und Eingewöhnung nachgelassen hat.

    Bei meinem Bossi war´s damals so, daß der richtig Gassigehen überhaupt net so kannte, ohne Leine und so. Vorbesitzer hatten in der Stadt gewohnt und Angst, der Hund könnte abhauen (kleine Jagdsau *gggg) - daher war er dort nur an der Leine und in der Stadt unterwegs. Dann bei mir war dann natürlich alles waaaaahnsinnig spannend, und er hatte daher einfach unterwegs schlichtweg keine Zeit für Leckerlies oder "nerviges Rumgekraule". Hierhin rennen, dorthin schnuppern, da kommt ein Hund, der begrüßt werden "will", dort ein Mensch, der freundlich lächelt, woanders raschelt´s im Gebüsch oder unter Blättern, .....
    "Keine Zeit, keine Zeit....." *ggggg Das war fast sein zweiter Name anfangs..... Inzwischen ist das anders: ein Kraulen als Bestätigung, und er erduldet es nicht nur, sondern schmiegt sich ans Bein dabei, ein Leckerli wird manchmal sogar abgeholt, wenn ich damit locke - das Mausloch läuft nicht weg... (ok - bei Rehsichtung brauch ich mit Leckerli nimmer zu winken.... *gg Da braucht´s dann ein Abbruchsignal, um den bei mir zu halten....)

    Naja - mein Territier, der guckt mich bei sowas an und wedelt freundlich. Und wenn er dann checkt, daß ichs ernst mein, ja , dann geht er halt auf den (guten, riesigen + von meiner Mama selbst geknüpften!) Teppich...... :shocked: :headbash:

    Naja, ganz so schlimm isses nich - aber so wirklich beeindrucken tut ihn das net. Ich glaub, der merkt genau, daß ich angesichts seiner Frechheit eigentlich so halb lachen möchte in solchen Momenten.... :ugly: