Beiträge von BieBoss

    ....Sagt ja keiner was das du zurücklächeln musst, allerdings bin ich der Meinung das eine gewisse Grundhöflichkeit im Umgang so ziemlich immer möglich ist und dazu gehört für mich auch ein kurzes Lächeln.
    ......

    Für mich inzwischen auch. Ich wundere mich sehr - neulich war ich mit meiner Mutter und Hund Gassi hier im Großstadt-Umfeld (also schon im Grünen, aber zur Stadt gehörend). Jedesmal, wenn ich einem Radler den Weg höflich frei gemacht habe, kam - nichts.

    Jedes Mal, wenn ich Passanten höflich gegrüßt habe, kam - nichts.....

    Jedes Mal, wenn ich die Hunde rangerufen habe, weil wer entgegenkam, kam - nichts.

    Kein Danke, kein Lächeln - eher noch wurde verlegen in den Wald geguckt, vielleicht in der Hoffnung, die Bäume kennen die Antwort?

    Ich wohne erst seit 15 Jahren aufm Kaff, aber das hat mich anscheinend schon geprägt, weils mir hier so richtig aufgefallen ist, wie anonym man da ist, und wie stoffelig viele Städter durch die Gegend stolpern.

    Keiner von euch bleibt aber bei meiner frage.
    Kennt einer von euch einen Trainer aus dem Verbund oder Maike Nowak
    selber. Bisher hat sich keiner zumindest gemeldet.
    .......

    Das könnte unter Umständen daran liegen, daß die Leute hier im Forum gut informierte Hundehalter mit viel Ahnung von Lerntheorie und Hund etc. sind, und nicht einfach kritiklos jeden Müll aufnehmen, der ihnen von nem x-beliebigen Trainer (der in meinen Augen gar keiner ist, siehe meinen Post mit der Frage nach einer qualifizierten Ausbildung der Frau Nowak!) vorgesetzt wird.

    Und allein das könnte Dir doch schon ein Hinweis darauf sein, was von ihrem Umgang mit Hunden zu halten ist: nicht EINER hat von guten Erfahrungen mit ihren Methoden schreiben können....(wollen?)

    .......Ich arbeite ......., ganz ohne meine Körpersprache, ganz ohne Energie und immer mit ähnlichem Tonfall.

    Das möcht ich gern sehen. Das is ungefähr genauso, wie wenn Du behaupten würdest, daß Du grad nicht denkst. Ohne Körpersprache GEHT schlichtweg nicht, weil die ist automatisch. Vielleicht ohne bewußte Gestik oder Handzeichen, aber sicher nicht ohne Körpersprache. Allein, wie Du gehst, drückt irgendwas aus: Selbstbewußtsein oder eher Unsicherheit. Dein Tempo kann etwas ausdrücken: Eile, Energie oder Elanlosigkeit. Auch allein eine kurzh mal beschleunigte Atmung kann verraten, daß Du gerade erschrocken oder sauer bist. :-)

    Das ist wie mit nem Welpen - nicht lernen geht nicht. Der lernt, ind zwar in Vollzeit. Der sieht Dich den ganzen Tag, und selbst wenn Du ihm nichts bewußt beibringst, lernt er dabei - nämlich, wer Du bist, wie Du Dich verhälst, daß er tun kann, was er will oder eben nicht, ob er sich auf Dich verlassen kann, wer zur Familie gehört, wanns futter gibt, Tagesabläufe etc. etc. Und Fraule sitzt da und sagt: "ich hab dem Hund die ersten Wochen gaaaaar nichts beigebracht"..... *gg

    Nur Halsband - Kettenzugstop bei Bossi, Paracord für alle 3, manchmal auch Nylon oder Leder bei Biene.

    Ausschließlich zum Trailen Geschirr, oder bei Frieda zum Wandern, weil ich keine Lust hab, daß das blinde Huhn irgendwo an nem Abgrund ins Rutschen kommt und dann am Hals festgehalten werden muß.

    I........

    Ich finde es wichtig, im Voraus zu klären, was man möchte, wohin man (in etwa!) möchte.
    Und sich danach den Hund aussuchen. .....

    Ich weiß nicht - wie Liv schon geschrieben hatte, der Hund ist das Lebewesen, mit dem ich mein Leben und meine Freizeit teile. Der Hundesport (egal, welcher) ist nur ein minimaler Teil davon. Daher würde ich persönlich das eher anders angehen. Sportlichen Hund suchen, der zu mir paßt, und mir gefällt, dann erst gucken, was an Sport dem Hund gefällt, und dann gucken, wie weit man damit kommt.

    Alles andere ist Hund als "Sportgerät" in meinen Augen. Das ist jetzt aber nicht irgendwie als Wertung von mir anzusehen, im Gegenteil, wenns paßt, und wer mit diesem Hund dann auch umgehen kann - super! Nur ein "Sportgerät-Hund" paßt halt dann u.U. im täglichen Leben nicht zu mir, und es tun sich im Alltag dann Abgründe auf, mit denen ich so beschäftigt bin, daß ich keine Kapazität für den Sport mehr habe und keinen Spaß mehr am Hund - das ist eher meine Besorgnis bei dem Gedanken, und sowas kann zum Teufelskreis mutieren.

    Was hilft mir zB der beste Mali, wenn ich ihn nicht führen kann, oder ein triebiger Hund, wenn ich selbst mit dem Bestätigen nicht hinterherkomm, weil der für mich zu fix is *gg oder ich einfach mit seiner Art nicht klarkomme?

    Beispiel von mir persönlich: viele führen ja Border oder Aussies und ganz viele einen Retriever in der Rettungshundearbeit - bestimmt toll, mit denen zu arbeiten. Mir bräuchtest diese Hunde aber allesamt nichmal nackich aufn Bauch zu binden, wie man so schön sagt. Ich wollte sie nicht haben - weil ich mit diesen Rassen einfach nix anfangen kann im täglichen Leben, egal, wie toll und zuverlässig sie mit einem anderen Hundeführer sie im Training / Einsatz arbeiten. Is einfach nicht meins, und daher würde ich (und das ist ja auch ein wichtiger Punkt) mit so einem Hund im Sport auch nicht weit kommen, egal, wie toll er sein mag, weil ich mit ihm nicht so umgehen könnte, wie der das braucht, um zeigen zu können, was er kann. Es muß also schon zusammenpassen. Einfach Ziel setzen und zum Ziel passenden Hund kaufen führt m.E. nach nicht zum Ziel, wenn der Hund nicht auch zum Hundeführer paßt.

    Zum Thema? Ok - wenn ich mir Videos von ihr angucke und das Geschmarri mit den Rudelstellungen, das sie in abgewandelter Form für sich neu erfunden hat, brauch ich sie nicht persönlich kennenzulernen, da reicht mir mein gesunder Menschenverstand, gepaart mit dem Bißchen Hundewissen, das sich in den letzten 9 Jahren Mehrhundehaltung incl. Rettungshundeearbeit, und in Zusammenarbeit mit einer Ausbilderin, die das Thema Hundeverhalten/-psychologie lange Jahre studiert hat und noch länger Praxiserfahrung hat, angesammelt hat...... :-)

    Meine Hunde laß ich nicht in Schubladen stecken, die sind einmalig. Und horchen auch ohne SCHSCHSCH...... (Ach ne - schschsch is das Entspannungssignal für Bossli, der würde sich wundern, dauernd entspannt zu werden unterwegs *gg wenn ich das anwenden wollte)

    Ich folge auch grundsätzlich nicht nur einer ganz bestimmten alleinseligmachenden "Philosophie". Es gibt so viele Ansätze, mit einem Hund umzugehen, jeder Trainer oder Verhaltensprofi hat andere Möglichkeiten, da suche ich mir das heraus, was zu mir und meinem Hund und unseren jeweils aktuellen Fragestellungen paßt. Dazu mische ich ein bißchen "wer kennt MEINEN Hund am besten?" (nämlich ich selbst und mein Bauchgefühl!), und schon ist die für uns beste Trainingsphilosophie gefunden.

    Sich auf eine einzige "Philosophie" festzulegen wäre mir zu einseitig und beschränkt mich auf die wenigen Möglichkeiten eines einzigen "Trainers" (der noch dazu in dem Fall nirgendwo eine professionelle Ausbildung genossen hat in Sachen Hund, oder weiß ich da was nicht?). Darüber solltest auch Du, liebe(r) TS, nachdenken, bevor Du Dich auf eine bestimmte (egal, welche!) Schiene festlegst. Ist ja schon mal ein guter Anfang, hier Meinungen einzuholen und zu lesen.

    Und nochwas: Auch Leute, die einen TRainer (unabhängig davon, welchen!) nur im Video gesehen haben, sie aber nicht selbst kennen, sind manchmal ganz gut in der Lage, ein Video auszuwerten und daraus den allgemeinen Umgang mit dem Hund ziemlich gut einzuschätzen. Ist manchmal anhand von Videos sogar einfacher, weil man sich ne Situation mehrfach hintereinander ansehen, darüber nachdenken und dann optimal auswerten kann.

    Mach Du doch mal genau dasselbe: guck Dir die Videos an, lies die Kritiken dazu, und mach Dir ein eigenes Bild von der Qualifikation des darin vorgestellten Trainers, und überlege, ob Du so mit Deinem Hund umgehen möchtest. Denn letztlich ist es immer Deine eigene Entscheidung, wie Du mit Deinem Hund umgehen möchtest, und welcher Trainer zu Dir paßt :-) unabhängig davon, wer sonst noch von den DF-Lesern mit diesem arbeitet.