Beiträge von BieBoss

    Stimmt, einfach Freigabe, weiterzurennen nutze ich eigentlich recht häufig..... Fällt mir grad so ein beim Lesen :-)

    zB wenn wir das Haus verlassen - absitzen, Fraule guckt nach Autos und gibt frei zum Losrennen - da darf dann aber keiner mehr im Weg stehn... *gg

    Oder anständig aus dem Auto aussteigen und warten, wenn wir aufm Feld sind - und dann, wenn Auto abgeschlossen und Fraule fertig angezogen (Leinen umgehängt, Jacke an), dann Freigabe zum Losdüsen.

    Selten - nur bei solchen Dingen, wo der Hund brav bei mir bleibt, obwohl ein anderer entgegenkommt. Dann darf er, nach Absprache mit dem Halter, hinlaufen.

    Und Biene darf zB Stöckchen rumtragen, wenn sie was gut gemacht hat. Steht aber nicht unter Kommando, sondern ich schieße das mit dem Fuß weg, und sie darf hinterher.

    Zählt das?

    Ich hab das normale Fußgehen (mit angucken etc.) mit Kommando "Fuß", ganz standardmäßig.

    Und dann gibts noch ein Kommando "zu mir", das bedeutet, der Hund hat sich in meinem Umkreis aufzuhalten, rechts, links, hinter mir, vor mir bis zu 1 Meter oder so - aber net vorrennen wie n Gestörter. Gibt´s wenn Hunde entgegenkommen etc., wenn er ohne Leine läuft.
    Wenn er im Freilauf ist und geht zu weit weg, dann rufe ich ihn mit "zu mir" und gehe ein paar Schritte rückwärts, dann kommt er zu mir, und wir gehen wieder zusammen weiter. Es geht also nur mit mir zusammen vorwärts, also in meinem Tempo, bei mir.


    Das, was Du beschreibst als "Fuß an der Leine", fällt bei mir unter normale Leinenführigkeit. Da bleib ich einfach stehen, wenn der Hund an der Leine zieht, und gehe weiter, wenn er an der durchhängenden Leine läuft. Es geht also nur mit durchhängender Leine vorwärts.

    Ist Amy diese Schönheit auf Deinem Avatar? :cuinlove:

    Ich kann nicht viel beitragen, außer: gib ihr und Dir Zeit, laß sie ankommen, und probier einfach aus, was ihr am ehesten hilft: mehrere kurze Gänge, ein langer am Tag, wo ist sie entspannter? Immer nur eine bekannte Strecke oder gar Stelle, oder etwas Abwechslung?

    Will sie wieder rein, dann geh rein. Kämpf nicht dagegen an, denn sonst will sie beim nächsten Mal erst recht nimmer raus, weil sie im Hinterkopf hat, Du reagierst nicht auf den Wunsch, wieder heimzugehen. Vielleicht fühlt sie sich draußen etwas unsicher. Solange sie draußen ihr Geschäftchen erledigt hat, geh einfach drauf ein und geh wieder rein. Mach ihr öftermal das Angebot, rauszugehen (Leine in die Hand - kommt sie begeistert, oder dreht sie sich ignorant im Körbchen rum und zeigt, daß sie weiterpennen möchte?), damit sie pieseln kann.

    Evtl. suchst Du Dir ne Stelle in der Nähe der Haustüre, wo sie in der Lage ist, ihr Geschäftchen zu hinterlassen, ohne Ängste wälzen zu müssen, und gibst ihr einfach öfter mal am Tag die Chance, nur dorthin zu gehen und wieder zurück nach Hause, wo sie sich vielleicht sicherer fühlt.

    Wenn sie merkt Du, verstehst ihr Anliegen, wieder zurückzugehen, wird sie lernen, Dir zu vertrauen! Und erst dann wird sie sich trauen, mehr von der Welt zu entdecken. Vielleicht ist es echt nur ne "spinnerte" Phase.

    Und je mehr Druck Du aufbaust mittels dauernd rausgehen oder weiterziehen, desto mehr steigert sich der Hund da rein, desto weniger gern wird er rausgehen. Entspann Dich, findet Euren Weg. Alles nur eine Frage der Zeit :-)

    .... Der Hund ist aktiv an ihr hochgesprungen und hat sie in die Hand gebissen.
    ......

    DAS sehe ich allerdings nochmal anders. Erwischt der Hund mein Knie im Eifer des Gefechts, weil ich dazwischengehe und er auf den anderen Hund zielt, ist das sicher einfach "dumm gelaufen" und keine Absicht vom Hund. Alles schon passiert, bei mir mit Bossi und einem Hundekumpel. Eigentlich mochte er den total gern, ein Setter. Aber der kam und im Dunklen entgegen (beide Hunde angeleint), und er hat ihn schlichtweg nicht gleich erkannt und wollte drauf in prollender Art und Weise, als die auf unserer Höhe waren (würde er heute auch nimmer machen). Nachdem ich ja Hundchen kenne :ugly: , war ich schneller und hab ihn geblockt, indem ich mich frontal zu ihm gedreht habe und dabei mein Knie zwischen die Hunde gestellt habe. :rotekarte: Tja, Hundchen war net schnell genug und hat daher nur mein Knie (statt seines Kumpels) erwischt, das danach hübsch blau war für 1-2 Wochen..... Dumm gelaufen, klassischer Fall von "selbst schuld" - man soll ja eigentlich nie dazwischengehen bei Hunden, aus rein gesundheitlicher Sicht *gg

    Aber das hier Geschilderte wird vom Ordnungsamt sicherlich zumindest als "in gefahrdrohender Weise angesprungen" gewertet. Und hört sich auch nicht danach an, als sei halt dummerweise die Hand dazwischengewesen, sondern der hat, wenn ich das so richtig verstanden habe, aktiv versucht, Deine Mutter anzugehen! Das mag wohl Übersprung gewesen sein im Eifer des Gefechts, nichtsdestotrotz kein Versehen, daß er die Hand erwischt hat, und DAS darf nicht passieren. Und nachdem keiner weiß, ob der nicht sonst auch auf Menschen geht, wenn ihm was net paßt, gehörte das schon überprüft in meinen Augen.

    Du findest also, dass ein Hund, der aus der Aggression heraus einen anderen Hund beißt, keinen Wesenstest ablegen sollte?

    Wozu? Daß der aggro ist, weiß der Halter doch.... :-)

    Allerdings sollte Selbiger auf alle Fälle nen Leinenzwang für seinen Hund angeordnet kriegen. Und wenn das angezeigt wurde, wird er diesen auch kriegen, denk ich mal. Könnte höcshtens sein, daß die ihn testen wollen, um sicherzugehen, daß die Aggression nur Hunden gegenüber auftritt, um keine Menschen zu gefährden.

    Außerdem ist´s immer ne Frage, was ist aggro. Wenn sich ein Rüde mit nem anderen ne Prügelei liefert, weil er größenwahnsinnig meint, es wär heute nur Platz für einen der Beiden auf dieser Welt, oder wenn er tatsächlich in mordlüsterner Absicht auf jeden Anderen zustürmt. Das sind in meinen Augen zwei komplett unterschiedliche paar Schuhe. Denn die zweite Version gefährdet alle Hunde, das Andere kann schlichtweg "schlechten Tag erwischt" sein oder einfach mit dem Erzfeind passiert sein, muß net heißen, daß der Hund deswegen generell gefährlich wäre für andere Hunde oder gar Menschen.

    Hallo liebe ForiWäre ja schrecklich, wenn ich jeden Tag denken würde "Neiiin, nicht schon wieder Katzenklo putzen". Darüber denkt man doch nicht mehr nach. =)
    .......

    Äääääh - DOCH! Ich HASSE Katzenklomachen..... Deswegen wollte ich auch nie wieder irgendwelche Viecher, bei denen man nen Käfig o.ä. saubermachen muß. Bis Töchterchen mir die Katzis angeschleept hab, jetzt muß ich wiiiieder Katziklos putzen..... *nerv...

    Ansonsten: ich denke, Du hast Dir schon ganz viele Gedanken gemacht, was Du für einen Hund möchtest, wie Du seine Bedürfnisse erüllen kannst, und bringst mehr Voraussetzungen mit als so manch Anderer, der "mal so" nen Hund anschafft, ohne überhaupt darüber nachzudenken!

    Ich denke, ab einem gewissen Alter müssen auch die Eltern lernen, daß man ein selbständig denkender Mensch ist. Meine Eltern wollen auch keine Hunde im Haus, weil die "Dreck mit reinbringen". Naja, dann halt net. Bleiben die Hundis halt daheim, wenn ich hifahre, oder im Auto, und anschließend gibt´s mit Schwesterchen (und deren Hund) nen großen Spaziergang, Spaß pur.

    Glaube, daß das ganz normal ist, so kurz vorm Einzug des Hundes, daß man sich fragt, ob das auch wirklich alles paßt, ob man der Verantwortung gerecht werden kann und so.

    Laß Dich nicht beirren. Weder müssen die Eltern Deinen Traum leben, noch mußt Du deren Leben leben. Mach das, was für Dich sinnvoll erscheint. Und Du hast Dir Deinen Plan lange genug überlegt und daraufhingearbeitet. Trau Dich ;-) Es ist DEIN Leben.

    Biene hat ewig nicht STEH gekonnt. Das brauchten wir aber für die Rettungshundearbeit, Steh aus der Bewegung.

    Geübt bis zur Vergasung. Monatelang. "Naja. Einen Fünfer darf man ja.", war so mein Gedanke. An der ersten Prüfung war dann das Steh die Übung, die wirklich zu 100% geklappt hatte *ggg Dafür kam dann der "PLATZ? was isn des?"-Blick...... Und das SITZ war schepps. Aber wenigstens hat sie´s gemacht, egal, wie schepps. :-)

    Nun ja, nachdem das so ne schwere Geburt war, hab ich das auch danach noch unterwegs oft mal mit ihr geübt. Steh, abholen, Leckerli.

    Mit der Folge, daß ich jetzt und heute nach der Steh-Übung trotz Abholens nen Hund habe, der anschließend nimmer im Fuß mitgeht, sondern stehenbleibt, weil STEH is ja so toll, daß man noch ein Leckerli kriegt. Mit STEH ist Fraule immer glücklich, wenn Biene STEH macht, kommt Fraule her. Egal, wie weit Fraule geht - "ICH KANN STEH! Guck, ich kanns ganz toll!"

    Hmmmmmm....... Derzeit üben wir nur noch an der Leine. Steh, Abholen, Anleinen, Fußgehen. Im Frühling is die nächte Prüfung - da brauch ich kein STEH, wenn ich sie abgeholt hab, sondern ein FUUUUUUß. Hörst Du, Biene, FUUUUUUß...