Beiträge von BieBoss

    Wenn ich Sachen füttere, wo ich weiß, der Hund könnte Durchfall bekommen, dann füttere ich immer Haferflocken dazu bzw. mische sie drunter. So passiert nix. Versuchs doch mal so - vielleicht gibts dann keinen Durchfall.

    Ist ja ein Unterschied, ob der Hund das Zeugs net verträgt, oder ob er einfach Durchfall davon bekommt, weils recht viel ist, denn das ist normal. So wie Leber halt zB abführend wirkt und in größeren Mengen zu Durchfall führen kann - mit Haferflocken dazu passiert das dann nimmer. Wenns tatsächlich Unverträglichkeit ist, ändern die Haferflocken wohl eher nix am Durchfall....

    Oder ich gebe gezielt Fett, wenn ich Knochen gegeben habe, damits keinen Knochenkot gibt.

    Und die Menge an Fett dann halt auch langsam hochschrauben (oder öfter kleinere Mengen geben, halt mit Haferflocken o.ä.), nicht gleich dreimal täglich 5 Eßlöffel auf einmal in den Napf hauen *gg

    Was ich mich noch frage: wie wollen die die Hunde aus diesen bisherigen Sammmelstellen rausbekommen? Die geben doch nicht freiwillig ihre so einfach Verdienstmöglichkeit auf - und ne Gesetzesänderung dauert sicher in Rumänien nicht weniger lange als hierzulande....

    Vor allem, bis die Änderung durch ist, muß das Areal ja trotzdem finanziert werden, und das für NIX - wenn erstmal nur wenige Hunde drin sind, die dort abgegeben oder selbst eingesammelt wurden.


    Warum ist die Miete so exorbitant? Ja, es ist riesig, aber es ist irgendwo im rumänischen HInterland. 38.000€ Miete pro Monat?? (Fundingschwelle durch drei)

    Ich verstehe das so, daß es ab dem Betrag der Fundingschwelle möglich, ist, das Ding anzumieten, weil dann 3 Monatsmieten hinterlegt werden und einige weitere incl. Nebenkosten gezahlt werden können, und es vorher keinen Sinn machen würde.

    Aber das könnte man ja bestimmt erfragen, wenn man ernsthaft interessiert wäre (ich bins nicht - gebe mein Bißchen Geld lieber für meine Hunde aus, und wenn ich mehr hätte, würde ich das wo einsetzen, wo ich mich persönlich überzeugen könnte, wo das Geld landet).

    flying-paws: was hat das Schlafen im Auto damit zu tun, ob der Hund nachts Pipi muß? Das kann ich grad net ganz verstehen.

    Im Auto ist es außerdem immer weniger kalt als draußen, da windgeschützt, und wenn die Sonne scheint, sogar angenehm warm derzeit. Außerdem kann man ja im Auto ein warmes Kissen und/oder eine Decke im Körbchen haben, und wenn ich z.B. die Hunde im Auto warten lasse, dann gibt´s auch noch ne Decke über der Box, damits drin schön warm bleibt (beim Fahren ist es ja schon warm geworden).

    Das TroFu kann schon dazu führen, daß der Hund anschließend extrem viel säuft und dadurch nachts mal muß - macht meine Frieda auch. Nach TroFu säuft die wie ein Pferd; sie macht dann oft den halben - dreiviertel Napf auf einmal leer- und dann muß ich auch nachts raus mit ihr..... Wenns Fleisch gibt, das ja viel (aber eben nicht übermäßig viel) Flüssigkeit enthält, ist das bei ihr nicht der Fall.

    PS: in den USA wird das mit dem Clickern auch ab und an anders gehandhabt : eine Freundin (die einen Trainer aus den USA hat) von mir clickert zB beim Trailen - wenn der Hund nen Backtrack korrekt gelaufen ist oder irgendwas schwieriges korrekt ausgearbeitet hat, wird kurz geclickert. Die ersten 2-3 Mals hat Hund sich noch umgedreht für´s Leckerli (und ein erhalten), aber seitdem läuft sie dann einfach nur weiter, evtl. beschleunigt sie auch mal kurz erfreut - auch am Schwanzwedeln kann man erkennen, daß sie sich über´s Click (= gut gemacht) freut. Sie holt sich ihre Bestätigung also nicht jedes Mal ab, weil das Trailen in dem Moment wichtiger ist.

    Vielleicht bestätigt das Weitertrailen nach dem Click ja dadurch besser, als es in dem Moment ein Leckerli könnte? Keine Ahnung, jedenfalls gibt´s da nach dem Click kein Leckerli, und es funktioniert gut. Klar muß der Clicker zwischendurch in der Freizeit dann wieder neu "aufgeladen" werden, wie halt auch ein oft verwendetes Entspannungssignal o.ä.

    Ich find ja, daß Markerwort und Clickern noch 2 ganz unterschiedliche paar Schuhe sein können.

    Beim Markerwort geht es darum, etwas gut Ausgeführtes zu bestätigen, quasi als einfache Bestätigung. Damit arbeite ich - ich bin net so der Clickerer. OK, ganz selten sag ich das Wort auch dann, wenn der Hund schon den Ansatz zeigt, etwas richtig zu machen, zB sich rumdreht, wenn ich abgerufen habe, um ihn zum Herlaufen zu animieren.
    Und wenn die Stimme dabei mitspielt - umso besser, meine Hunde dürfen merken, daß ich mich freue, wenn sie was richtig machen, das spornt sie nur noch mehr an. Warum sollte ich auf diese zusätzliche Motivation verzichten? (Ich glaube nicht, daß meine Hunde verwirrt sind, wenn ich einmal nur sehr freundlich klinge, und ein andermal vor Freude quietsche beim Signal - diese Denke unterschätzt meiner Meinung nach die Fähigkeit des Hundes, den Halter zu lesen, massiv).

    Beim Clickern geht es doch darum, den Hund anzuleiten, sich irgendetwas selbst zu erarbeiten. Das CLICK markiert die richtige Handlung, ist in dem Sinne nur ein "Du bist auf dem richtigen Weg, weiter so." Also quasi ist er eine Hilfe zum Arbeiten.

    Klar, man kann auch mittels Markerwort "klickern", sprich das Markerwort nicht nur als "fein gemacht" (wie ich das mache) zu verwenden. Aber das Klickern is net so meins, ich zeig dem Hund lieber, was er tun soll, für alles Andere bin ich zu ungeduldig. Außerdem kapiert gerade Biene etwas sehr schnell, wenn mans ihr zweimal gezeigt hat. Warum soll ich dann ewig und drei Tage in mini-Steps und Schrittchenleinchen klickern, bis sie merkt, worauf ich hinauswill? Das "rumlaufen" (um einen Baum, eine Hütte o.ä.) hab ich einfach 2-3mal mit ihr zusammen gemacht, dabei das Kommando genannt und hinterher bestätigt, und sie dann aus kurzer Entfernung gleich mal allen "rumlaufen" geschickt um den Baum. Hat sie mit meiner Geste zusammen innerhalb weniger Versuche verstanden. Und hat nen Heidenspaß dran :-) Vor allem freut sie sich wie irre, wenn sie merkt, sie hat richtig verstanden, was ich von ihr will *gg Und: sie lernt das, was ich eben vorhatte, ihr beizubringen - weil ICH steuere, was wir machen, und nicht ihre Phantasie, wie das ja beim Clickern oft so ist - da formt man ja eher etwas aus, das der Hund gerade zeigt.

    Ich bin wenn sie voraus lief einfach still stehen geblieben, hat sie es gemerkt und ist selbst umgedreht bekam sie Futter. Jetzt habe ich einen Hund der immer schaut wo ich bin und freudig zu mir Kontakt aufnimmt. Das höchste der gefühle war ein Hüsteln wenn es mir zu weit wurde. Ich muss nix sagen wenn ich umdrehe, das bekommt die schon mit, die ist ja nicht beschränkt. Wenn ich umdrehe dauert es 10 sek und die kommt in nem affenzahn hinterher mit freudigem Blick. Verstehe nicht warum da gleich alles angesprüht werden muss.

    ......

    So isses bei uns auch - inzwischen. Anfangs war´s dem Territier wurscht, was ich grad getan habe. Wenn er dorthin wollte, dann ging er - egal, ob ich weiterging oder nicht - er kannte ja den Weg heim *hust....

    Nachdem wir uns lang bemüht haben, ihm zu zeigen, daß sich Orientieren an uns lohnt (Bestätigung jedes Zeichens dafür, daß er grad uns im Hinterkopf hat, also noch ansprechbar war, ab und an Spiel, wenn er gerade bei uns war etc., wir haben also versucht, uns interessant zu machen, damit er lernt, es lohnt sich, bei uns zu bleiben - also komplett positiv erarbeitet), hat er´s irgendwann geschnallt. Heute ist es egal, wo ich langgehe: ich weiß genau, er merkt, daß ich gehe, wohin ich gehe, und ich weiß, er wird (notfalls nach-)kommen. Selbst wenn es so aussieht, als hätt er mich komplett vergessen. So geht´s auch.....

    Ich würd das genauso machen wie vorgeschlagen: Bedrängen des Hundes verhindern, die Leute blocken und evtl. Deine Hand schützend dazwischenhalten, also zwischen Hund und Bedrängendem.

    Bei Ressourcen Verteidigung runtersetzten oder den Hund mehr seitlich nehmen, wenn er schnappen/bellen möchte, vielleicht dden vorwitzigen Schnabel zur Seite schieben und den anderen Menschen demonstrativ herzlich begrüßen, nach Motto "ICH entscheide, wen ich begrüße".

    Ob das Bedrängen ist oder Ressource, ist leicht zu erkennen: wenn der Hund genau in dem Moment reagiert, wo Herrchen/Frauchen angefaßt wird, ist´s definitiv Ressource, wird die Abwehr stärker, je näher einer mit dem Gesicht kommt, ist´s Bedrängen, was der Hund empfindet.

    In Sachen Ressourcen kann man auch zB den Hund, wenn Gäste kommen, erstmal mittels Befehl im Körbchen "festnageln", die Gäste erst begrüßen, und wenn die sitzen, den Hund wieder mit nem Leckerli freigeben. Muß man natürlich bissel üben, daß der Hund auf Kommando auch drinbleibt, notfalls für die Begrüßungszeremonie anleinen im Körbchen, und dann erst Türe öffnen, damit er keinesfalls dann zur Haustüre rennt und die Leute ankläfft - sonst hast das Problem ja nur verlagert :-)

    Ich schon - aber bei mir wären die so toll erzogen, daß sämtliche Großundbesitzer angesichts dessen vor Neid grün anlaufen würden *hähä..... Dann lacht nämlich keiner mehr über die "Schema-niedlich"-Hunde!

    Meine eigenen Hunde find ich jetzt weniger Schema-niedlich-Hunde. OK - das Plüsch vielleicht noch, weils eben plüschig ist, aber die ist auch nicht auf Kindchenschema getrimmt, so mit rundem Kopf und raussprungenden Kulleraugen oder so. Und wer sie arbeiten sieht, der vergißt "niedlich" ganz schnell und sieht den Hund im Zwerg. Naja, und wer das Jagdgetier als "niedlich" bezeichnet - der muß mindestens genauso bekloppt sein wie der Hund *ggg (was in meinen Augen aber mitnichten ein Makel wäre....)

    PS: Spinnen sind faszinierende Tierchen......