Beiträge von BieBoss

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    Das der eigene Hund außer Sicht läuft, das kann ich so überhaupt nicht verstehen. ....

    Dann nimm mal 40 cm Hund und stell ihn zwischen 3 Goldies, dann weißt, wovon ich spreche *gggg und dann stell Dir noch 37 andere Hunde drumherum vor. Und das bei nem Hund in der Tarnfarbe braun-schwarz im Wald, siehe Avatar.

    Ansonsten ist er beim Gassi schon immer in Sicht, und v.a. in meinem Einflußbereich - wobei der allerdings weiter geht als nur 5 Meter. So 20 Meter darf der sich schon locker bewegen, je nach Gegend und seiner Verfassung (sehr aufgedreht = geringerer Radius). Ansonsten muß ich ihn ja nach 2 Galoppsprüngen schon zurückrufen.....

    Allerdings neigt er schon dazu, wenns ihm zu eng wird zwischen den ganzen Hunden, sich dann (dank seines Tempos) mal eben an die Spitze der Truppe zu setzen, weils da halt frei ist, und er ungehindert schnuffeln kann. Und bis Fraule da dann hinterher kommt, das dauert halt a weng (er kommt auch ab und an wieder vorbei *wienett...). Dann ist er tatsächlich kurzzeitig außer Sichtweite, was ich aber zu verhindern versuche, indem ich auch vorne mitgehe :-) Allerdings vertratscht man sich dann zwischendurch doch gern a bisserl... *zugeb....

    Und 33 cm SH Biene sieht man schon gleich dreimal net zwischen so vielen Hunden - aber wenn ich die suche, genügt meist ein Blick zwischen meine Füße *gg (ist sollte es ja eigentlich inzwischen wissen... *gg)

    Ansonsten geh ich mit Dir konform: wenn zu viel Streß --> Leine (dann kann ich auch gleich heimgehn, hat der Hund eh nix von), ansonsten keine Spaziergänge in so Riesentruppen.

    Aber je nachdem wie die Sympathien da liegen, reicht es halt nicht dem nicht akzeptierenden Hund klar zu machen, wer die Hosen an hat. .....

    ... ich weiß - ich sag nur "Frieda".... *gg Die war ja auch ein "Direktimport" und mag überhaupt keine anderen Hunde.

    Aber: die entsprach genau ihrer Beschreibung. Ich wußte also genau, worauf ich mich einließ. Bei uns gibt´s halt geschlossene Türen, und inzwischen viele gemeinsame, aber auch mal einzelne Gassigänge. Letzteres aber inzwischen eher nur noch deswegen, weil die bald 15 wird, und manchmal halt keine 3 Stunden am Stück mehr laufen mag. Je nach Laune.

    Aber wir können nach langen Jahren des Managements inzwischen mit bisserl aufpassen auch mit alle Dreien zugleich Gassi gehen. Ohne Mauli, und ohne Verletzungen, mit 3 ziemlich entspannten Hunden.
    Türen tötet sie übrigens nicht - solange nicht die Katze davorsteht und fröhlich maunzt *hehe... Aber das ist dann weniger Unverträglichkeit als Jagdtrieb....

    Will heißen: erstens wird die Suppe meist heißer gekocht, als sie gegessen wird. Und zweitens: machbar ist mit gutem Willen fast alles.
    Und ich schätze @Anju&co schon so ein, daß sie Anzeichen für Anlässe zu Zickerein erkennt und die Zickerein dann auch verhindern kann. immerhin - den eigenen Hund kennt man ja schon a bisserl und weiß, wie er zu handhaben ist - dann hat an die Hände und den Kopf frei für den Anderen, und sicherlich beobachtet man eine Konstellation, die möglicherweise Risiken birgt, auch entsprechend aufmerksam.

    Ein Kennenlernen würde ich aber auf alle Fälle außerhalb der eigenen 4 Wänder und Gassigebiete (!) veranstalten. Muß net lang sein nach einer langen Anreise, aber ein kurzes Beschnuppern, und dann zusammen heimgehen, fände ich schon sinnvoll. Man kann ja zum Schlafen auf alle Fälle noch trennen - und dann halt ein weiteres Kennenlernen am nächsten Tag einplanen. Je nach den Reaktionen beim ersten Treffen natürlich - vielleicht ist ja nach dem ersten Beschnuppern schon Sympathie da, vielleicht brauchts noch bisserl Draußentreffen, mit Platz zum Ausweichen unter den Hunden.

    ..........Dies hier

    " WICHTIGER HINWEIS
    Jegliche Beratung durch Mitglieder der
    Hundehilfe Russland sowie die Einschätzung der Tiere und deren Verhalten ist unverbindlich und ohne Gewähr. Als Interessent sind Sie für IhrVerhalten und die Adoption eines Tiers selbst verantwortlich."

    würde mich davon abhalten, bei diesem Verein nach einem Hund zu suchen.

    Das ist doch hoffentlich ein Witz?

    Natürlich kann eine Hundehilfe den Hund erstmal nur provisorisch einschätzen. Der gibt sich halt erstmal so, und genau das wird registriert und eben auch normalerweise beschrieben. Jeder weiß doch, daß ein Hund, der bei einem neu ist, sich erstnach einiger Zeit so zeigt, wie er wirklich ist. Wer wird denn eine Garantie geben auf das Verhalten eines Tiers, das er nicht selbst großgezogen hat, unnd gerade erst kennenlernt? DAS wäre Leichtsinn und ein berechtigter Grund für Mißtrauen! Außerdem kann die Hundehilfe nicht wissen, wie sich der Hund entwickeln wird, wenn der Halter sich so oder anders verhält. Glaskugeln gibts auch in Rußland noch net.... Die KÖNNEN nur das schreiben, was der Hund zu dem Zeitpunkt zeigt.

    Klar auch, daß die Hundehilfe nicht für MEIN Verhalten verantwortlich sein kann, oder?

    Jeder, der was Anderes schreiben würde, wäre in MEINEN Augen absolut unseriös!

    Ich habe mich heute vormittag beim Gassigehen mit einer Hundehaltern unterhalten, deren Mischlingshündin versehentlich gedeckt wurde. Die Welpen zogen vor 2 Wochen aus. Ein Welpe kam vor 3 Tagen wieder zurück, weil sich der Ersthund der neuen Besitzer überhaupt nicht mit dem Welpen anfreunden konnte und er immer aggressiver wurde.
    Da war es kein Problem, den Hund von jetzt auf gleich wieder zurückzugeben.

    Ich hätte schon irgendwie Bedenken, wenn das aus welchem Grund auch immer, nicht funktionieren sollte, dass ich dann mit einem Auslandshund dasitze und nicht weiß, wohin damit - das wären meine größten Bedenken, ansonsten sehe ich bei diesem Vorhaben kein Problem.

    Ich denke, sowas ist immer auch ne Sache dessen, wie der Halter damit umgeht. Dann muß ich halt einem nicht akzeptierenden Hund mal klarmachen, wer die Entscheidung trifft. Und dabei auch nicht vernachlässigen oder Grund zur Eifersucht geben, udn trotzdem Grenzen setzen. Klar - ein Anfänger tut sich da nicht so leicht, aber wer schon ne Zeitlang nen Rotti führt, zählt für mich nimmer als Anfänger.... :-)

    Was ich nicht verstehe - ich habe ja das Verlaufslob mit Stimme - das sagt Weiter! richtig so! gleich kommts" und die Spannung oben hält- und den click dann als Marker (der die Belohnung ankündigt und das Verhalten beendet).

    Warum sollte ich den Clicker also auch als Verlaufsob einsetzen? Ich finde das verwirrend und "doppelt".
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    Ich denke, das Stimmliche würde den Hund beim Trailen zu sehr beeinflussen. Man versucht da ja doch, den Hund den eigenen Weg finden zu lassen, und ich schätze, die Versuchung ist dann ganz groß, immer öfter verbal zu loben und den Hund dann irgendwann durch den Trail zu loben. Á la - Fraule hat ne gelobt, also bin ich falsch abgebogen oder so.

    Ob der tatsächlich aufgeladen werden muß, weiß ich net, sie macht´s halt :-) :-) Bei der Erklärung, daß das Trailen in dem Moment genug Bestätigung ist, wär´s tatsächlich unnötig, ja.

    Ok danke - etz sind auch die Blonden wieder up-to-date :-) :-)

    Wußte gar nicht, daß Kontrastmittel u.U. Nebenwirkungen macht. Aber vielleicht auch die Narkose. Daran hab ich gar net gedacht, weil ich meine 2 Weiber im Sommer ja alle 2 gleich wieder heimgenommen hab, noch halb "dasig"....

    Und Du hattest ja auch geschrieben, daß er noch Entzündungshemmer und Schmerzmittel intravenös kriegt, das tut ihm bestimmt gut.

    Meine wären da auch gefrustet, und mich würde es nerven (müßte die Hunde ständig zurückrufen unterwegs, weil sie bei uns einfach laufen dürfen). OK, so 40 Mann, das wär mir eh viel zu viel, weil Bossi da hochdreht wie doof und dann Unsinn macht - Pöbeln, Jagen, was auch immer, irgendwas fällt ihm dann schon ein *gg Entspannt geht (zumindest bei uns) anders *gg

    Aber wenn der Hund eh net vom Weg darf, dann kann er auch gleich an der Leine bleiben. Und bei 40 Mann/Hunden dann den Weg nicht verlassen zu dürfen, das bedeutet ja auch, wenig Raum zu Ausweichen zu haben gegenseitig, was die Situation sicher auch nicht entspannter macht für die Hunde. Ich als Halter seh den Hund unter 40 anderen auf dem Weg ja gar nimmer, könnte ihn also auch nicht im Auge behalten. Wenn sie sich auch auf die Wiesen "verteilen" dürfen, wird´s bissel übersichtlicher, und man hat den Hund eher im Auge und damit im Griff.

    Ein Hund, der andere mobbt oder ungebeten jagt, der hat in so ner Gruppe nicht freizulaufen. Dann gibt´s auch kein Problem damit, mal auf ner Wiese zu rennen. Muß ja nicht gleich auf nem angesäten Feld sein...

    OK - ausgenommen Naturschutzgebiet - aber da muß ich mich ja nciht zum Gruppengassi verabreden, wenn ich weiß, die dürfen net laufen..... *hust....

    Na denn - das hört sich doch ganz gut an, daß er erstmal net unters Messer muß. Wieso "Hund wieder habe" - ist der im Moment nicht bei Dir?

    Das wird schon - ganz bestimmt, wir drücken auf jeden Fall alle Daumen! :-)

    Edit: ah - gelesen zwischendurch, daß er noch inner Klinik is..... :-)